Eibenbogen-Buildalong

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Selfbower
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Eibenbogen-Buildalong

Beitrag von Selfbower »

Moin moin!

Hier einmal ein kleiner Buildalong zu einem meiner Eibenbögen.

HIER gehts zum fertigen Bogen im Präsentationsthread!


Die Geschichte dieses Bogens begann damit, dass ich auf dem Garagendachbogen, wo sich mein Holzlager befindet ein wenig herumstöberte, was man denn nun verbauen konnte. Die Wahl viel dabei auf ein schönes Stückchen Eibe. Wenige Äste und unkompliziert , da kein Drehwuchs oder seitlichen Schlänker vorhanden. Ich begann damit ersteinmal den Bogen so passend zuzurichten, dass er gut in meine Werkbank eingespannt werden konnte.
IMG_1895.JPG
Die Ringe der Eibe waren auch nicht schlecht. Für Parkeibe meines Erachtens sogar sehr gut.
IMG_1896.JPG
Nachdem dann der Stave in die Spannbacken passte, konnte es losgehen. Zuerst wurde eine Mittenlinie aufgezeichnet und dann die seitlichen Konturen.
IMG_1897.JPG
Dann wurde das Angezeichnete vom überflüssigen Holz befreit. An einer heiklen Stelle mit einem seitlichen Ast nutzte ich ersteinmal die Japansäge.
IMG_1900.JPG
Nebenher begann ich den Bogenbauch zu "beaxten"
IMG_1904.JPG
danach sah der Rohling so aus:
IMG_1905.JPG
schön gleichmäßiger Splint über die ganze Länge
IMG_1918.JPG
Gleichzeitig wurde dann noch ein vorläufiger grober Dickentaper angezeichet
IMG_1917.JPG
Nachdem dann das ganze Holz weggeholzt war sah das Ganze so aus:
IMG_1920.JPG
Und das blieb übrig:
IMG_1922.JPG
Weiter gehts nach der nächsten Maus

Bild
Zuletzt geändert von Selfbower am 20.05.2014, 23:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Selfbower
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Re: Eibenbogen-Buildalong

Beitrag von Selfbower »

Nachdem die Maus ein wenig vorgetillert hat (So stell ich mir immer Blacky vor O0 ) gehts nu weiter.

Der Stave wurde dann noch etwas eingeschmälert. Auf insgesamt 3 cm Breite
IMG_1934.JPG
Dann wurde wieder bauchseitig Holz weggenommen. Der Griffbereich wurde dabei schonmal ein wenig abgesetzt
IMG_1939.JPG
Der Bauch wurde im anschluss etwas abgerundet und die Rinde platzte bei den ersten Biegeversuchen ab. Allerdings nur dort, wo sich der Stave schon biegen ließ. Also nicht an den Tips und im Griffbereich
IMG_1940.JPG
IMG_1945.JPG
Es ist immer wieder bizzarr, welche Strukturen zum Vorschein kommen, wenn man die Rinde abplatzen lässt, anstatt die mit dem Ziehmesser abzunehmen:
IMG_1943.JPG
Die verbleibenden noch berindeten Abschnitte wurden dann mit dem Ziehmesser und der Ziehklinge entrindet
IMG_1947.JPG
Im Anschluss wurde weiter verschmälert. Nun auf 2,5-2,7 cm
IMG_1948.JPG
Dann wurde es Zeit den Bauch nochmal etwas runder zu machen. Dies geschah mit dem Schweifhobel
IMG_1950.JPG
Der Griffbereich wurde dann aber mit einer Raspel abgerundet. Hier lag ein größerer Ast, dessen Wellenausläufer noch zu spüren waren. Mit dem Schweifhobel kam da nur geratter raus...
IMG_1958.JPG
Der Stave wurde nun noch ein wenig mit der Ziehklinge geglättet und grob vorgetillert. Die Enden blieben vorerst Steif. Hier sollte noch gedämpft werden!
IMG_1959.JPG
Danach wurde dann auch tatsächlich schon gedämpft. Beide Seiten für 40 Minuten schön weichgekocht und anschließend gebogen. Bis zum Abkühlen bleiben die nun geflipten Enden in der Form. Danach hieß es erstmal 2 Wochen Trockenzeit.

Weiter gehts daher... nach der nächste Maus ;)


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Selfbower
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Re: Eibenbogen-Buildalong

Beitrag von Selfbower »

Nach zwei Wochen Trockenzeit (hier wollte ich kein Risiko eingehen. Die Tips waren nicht sehr stark gebogen worden und das Holz sollte erst komplett trocknen, ehe es belastet würde) sah der Stave dann so aus:
IMG_2008.JPG
Der geflipte Bereich des unteren Wurfarmes begann nach einem kleinen Totast, der mittig im Rücken lag und sich bis in den Bauch erstreckte. Diesen mit in die Biegung einzubeziehen hielt ich für unklug, da hätte zu viel beim Biegen passieren können... bis hin zum Totalverlust.
IMG_2010.JPG
Der obere WA wehrte sich trotz astlosem Holz gegen das Biegen und riss ein. Der Riss wurde 5 Tage nach dem Dämpfen mit Seunkenkleber ausgefüllt und das Holz unter Vorspannung in der Form belassen, bis der Sekundenkleber ausgehärtet war.
IMG_2013.JPG
Nun konnte es mit den Tipoverlay weitergehen. Diese entschloss ich aus Hirschgeweih zu machen.
IMG_2263.JPG
IMG_2265.JPG
Der Bogen wurde im Anschluss über mehrere Tage getillert. Am Ende dieses Prozesses sah der Rohling nun so aus:
IMG_2271.JPG
Aufgespannt so:
IMG_2272.JPG
Zum Thema Tillern ist folgendes zu sagen: Ich habe davon natürlich keine Fotos gemacht, da ich meine Bögen inzwischen per Videoanalyse tiller. Das läuft dann wie folgt ab: Ich ziehe die Kinoleinwand herunter und stelle einen leeren Wasserkasten umgedreht davor. Auf dann stelle ich ein Stativ samt Filmkamera auf. Die Mitte des Wasserkastens und die Linse der Kamera befinden sich dabei auf einer Linie. Dann schmeiße ich die Kamera an, stelle ich mich auf den Wasserkasten, halte die Sehne mit dem Fuß und beginne den Bogen nach oben zu ziehen. Die Aufnahmen schaue ich mir dann direkt im Anschluss auf dem LCD Display der Kamera an und kann an beliebiger Stelle die Vorschau stoppen. Mit diesem Prinzip tiller ich den Bogen dan komplett zuende.

Ich habe zwei Tiller-Prozess Videos auf meinen youtube Kanal. Im Grunde verwerte ich dort also quasi nur meine eigengen "Tillerhilfe-Aufnahmen"

Video 1 (Der Tiller eines Eiben Wikingerbogen) (in der Tat eher ein Alemannenbogen ;)

Video 2 (Der Tiller eines Osage-Recurve Bogens)

Der Bogen sah im Tillerbild nun also so aus:
Neuer Film (7).Movie_Schnappschuss.jpg
Daher entschloss ich mich das Tilelrn vorerst einzustellen und den Bogen ordentlich einzuschießen.
Beim Einschießen vielen mir allerdings die unschönen Kratzer auf, die manche Pfeile auf der grob vorgeschliffenen Oberfläche des Bogens hinterließen. Dem musste Abhilfe geschafft werden. Eine Pfeilanlage musste her. Nur wie? Der Bogen sollte kein Griffleder bekommen, unter der man ein Stückchen Horn oder Geweih hätte einbinden können. Und einfach nur drankleben, fand ich auch nicht so prickelnd. Nach einigen Tagen des Grübelns beschoss ich deswegen ein Inlay aus dem restlichen Hirschgeweih einzulassen. Zuerst wurde dabei die grobe Form angezeichnet:
IMG_2278.JPG
Nun ging ich daran mit kleinen Stechbeiteln (Die mussten ersteinmal ordentlich scharf gemacht werden) die Form auszuarbeiten
IMG_2279.JPG
Es stellte sich dabei heraus, dass es wohl schlauer gewesen wär als erstes das Geweih in die Form zu bringen... es war verdammt schwer mit dem Dremel die genaue Passform hinzubekommen. Aber nachher ist man immer schlauer ;)

Das Geweih passte nun also irgendwann in das ausgebeitelte Loch und so konnte geklebt werden. Ich schliff von einem anderen Stück Geweih einen kleinen Haufen Schleifmehl zusammen und mischte diesen unter das Epoxy. Dann wurde geklebt.

Wie es danach weiterging... erfahrt ihr nach dern nächsten Maus ;)

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Selfbower
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Re: Eibenbogen-Buildalong

Beitrag von Selfbower »

Das Epoxy wurde langsam trocken und es konnte weiter gehen. Das Geweih wurde komplett heruntergearbeitet auf Bogen-Niveau. Die eine Seite der Intarsie folgt übrigens dem Verlauf des Bogenrückens O0
IMG_2285.JPG
Als dann der Bogen eine Sehne benötigte, kam ich dieser dringenden Sache nach und knüpfte eine. Auf der einen Seite ein flämsicher Spleiß, auf der aderen Seite ein Bogenbauerknoten. Der Bogen wurde daraufhin nocheinmal mit dern neuen Sehne bekanntgemacht und mit ca 50 Schuss eingeschossen. Dabei tillerte ich noch ein wenig am oberen Wurfarm herum, da der immer noch zu stark war und die Pfeile ein wenig unangenehm über den Handrücken schrappten.
IMG_2290.JPG
Was nun folgte war die Phase der Holzveredelung. Angefangen hier mit dem kompletten Abziehen mit der Ziehklinge. Im Anschluss wurde dann in verschiedenen Körnungen geschliffen. 120/240/400
Dann wurde die erste Lage Leinölfirnis aufgetragen
IMG_2293.JPG
Es Folgte eine zweite und dritte Schicht. Danach der erste Zwischenschliff mit 400er Papier. Danach zwei letzte Schichten Leinölfirnis.
Der Bogen war nun soweit fertig

Wer sehen will, wie der Bogen nun fertig ausschaut, der folgt einfach der Maus durch ihr Loch... und schaut sich den Präsithread an ;)

Bild KLICK
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Arcito
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Re: Eibenbogen-Buildalong

Beitrag von Arcito »

Sehr schön gemacht, didaktisch hochwertig ;) Der Bögen gefällt mir auch ausgesprochen gut. Volle Punktzahl!
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Bogenhannes
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Re: Eibenbogen-Buildalong

Beitrag von Bogenhannes »

Finde ich auch super.
Wie tief bist du denn am Griff? Oder hab ich was übersehen? Und die Breite am Griffbereich ist jetzt 2,7cm? Ganz schön schmal.
Großes Lob für den schönen Buildalong!

Viele Grüße
Johannes
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Benedikt
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Re: Eibenbogen-Buildalong

Beitrag von Benedikt »

Sach ma Daniel....
War dir gestern Abend langweilig ??? ??? ??? ???
3 Präsis und ein Buildalong am Tag sind wohl ein neuer Rekord :D

Aber mal im Ernst: Tolles Buildalong, und schön zu sehen, was du aus meinen Geweih gemacht hast. Gefällt mir echt richtig gut!
Mach Späne
Benedikt
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Selfbower
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Re: Eibenbogen-Buildalong

Beitrag von Selfbower »

:D ach was heißt langweilig... Da hatte sich nur einiges aufgestaut... nie wirklich Lust gehabt, das alles hochzuladen... und als ich dann einmal dabei war, lief es ;)

Freut mich, dass Euch das Buildalong gefällt :)

LG. Daniel
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Wazuka
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Re: Eibenbogen-Buildalong

Beitrag von Wazuka »

Der Buildalong ist wirklich toll gemacht. Chapeau Daniel! Als kleine Kritik/Anregung: Ich hätte mir gewünscht, ein paar Zwischenschritte im Tiller zu sehen. Einen Bogen roh ausarbeiten kann ich, einen Bogen finishen kann ich auch, aber beim Tillern hab ich nach wie vor die größten Probleme. Deswegen wäre es schön zu sehen, was wo warum getillert wird und wie es vorher/hinterher aussah.

Ansonsten noch eine kurze Frage: Das Hirschhorn-Inlay hast Du mit einem Dremel ausgearbeitet, aber das "Loch" bzw. die Form im Bogen hast Du mit Stechbeiteln gemacht. Wenn Du schon einen Dremel hast, warum fräst Du nicht auch die Form im Bogen damit raus? Hintergrund der Frage ist, daß ich weder Stechbeitel noch Dremel besitze und derzeit meine Inlays mit Messer, Minifeilen und was sonst grad irgendwie paßt ausarbeite. Die Inlays selbst schleife ich nach dem Grobzuschnitt mit feiner Raspel und dann Schleifpapier auf Form. Da das eine ziemliche Fieselarbeit ist, vor allem die Form im Bogen, überlege ich seit einiger Zeit, ob ich mir einen Dremel zulege, da ich dachte, daß man damit vor allem das Loch im Bogen sauber rausarbeiten könnte. Mach ich mir da falsche Vorstellungen?
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Heidjer
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Re: Eibenbogen-Buildalong

Beitrag von Heidjer »

Eine Vertiefung zur Aufnahme des Inlays geht mit dem Dremel und einen scharfen Fräser gut, mit einer Einschränkung, man kann damit keine scharfen Ecken fräsen. Will man eckige Inlayformen einlegen dann muß man die Ecken mit einer scharfen Klinge ausschneiden. Mit dem Fräser kann man nur Rundungen fräsen die einen Radius haben der etwas größer ist wie der Radius des Fräsers selbst. ;)

Übrigens, es muß für unsere Zwecke nicht unbedingt ein originaler Dremel sein, für gelegentliche Arbeiten damit (Inlays, Tips formen oder Nockkerben) tun es die günstigen Geräte von Aldi oder Lidl auch. Nur bei den Fräsern selbst, sind die höherpreisigen aus dem Fachhandel erheblich besser, die Standzeit der Billigfräser ist einfach nur lausig. Die Schleifmittel dagegen, nehmen sich nicht viel, da ist die Standzeit nicht so schlecht.


Gruß Dirk
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Phalax
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Re: Eibenbogen-Buildalong

Beitrag von Phalax »

es ist mega ulkig. aus deinen tutorials und deinen fäden hier lernt man mega viel. sogar soviel das man das wissen weiter geben kann aber selbst einen hinbekommen habe ich noch nicht. sogar noch keinen einfachen hasel. bisher sind alle so geendet wie der hasel vom salpturnier. was ich da wohl falsch mache. ??? ???
Das Gegenteil von anders... nur umgekehrt.
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Eddie the Archer
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Re: Eibenbogen-Buildalong

Beitrag von Eddie the Archer »

Sehr schöner Bogen!! Gefällt mir gut!

Die genauen Maße würden mich auch interessieren.
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Wazuka
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Re: Eibenbogen-Buildalong

Beitrag von Wazuka »

@ Dirk: Das war sehr hilfreich, danke! Meine Inlays sind i.d.R. eher rund. Werde also mal bei den Discountern nach Angeboten Ausschau halten. Die Dinger aus dem Baumarkt sind mir nämlich für den eher seltenen Gebrauch zu teuer.
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Bogenhannes
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Re: Eibenbogen-Buildalong

Beitrag von Bogenhannes »

Bogenhannes hat geschrieben:Wie tief bist du denn am Griff? Oder hab ich was übersehen? Und die Breite am Griffbereich ist jetzt 2,7cm?
Sorry, ich stänker jetzt doch etwas...Nimms bitte nicht persönlich. Wenn man sich gegenüberstehen würde, wären solche Fragen schnell beantwortet :)
Aber ich denke, dass diese Fragen bei einem unaufbereiteten und entstehenden Buildalong "in progress" während deine Arbeit voranschreitet, sich von selbst beantworten würden. Daten sind eben auch wichtig, denn wies funktioniert mit den Werkzeugen lernt Jeder/Jede beim Selbermachen.

Ein Buildalong muss nicht zeitnah entstehen. Das ist schon klar. Aber man wäre näher dran und ich glaube, dann würden auch eher Tillerbilder entstehen. Einfach, damit mehr Interesse entsteht. Man schaut sich aus Neugier an, wie weit der Bogen jetzt wohl ist.

Mit anderen Worten: Ich hätte es NOCH schöner gefunden den Bauprozess mitzuerleben und nicht im Nachhinein.

Aber ich kanns jetzt auch nicht ändern ;)
Daher nochmal von mir (Trotz Gestänkere) immer noch:Großes Lob für den schönen Buildalong!!!
Viele Grüße
Johannes
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Selfbower
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Re: Eibenbogen-Buildalong

Beitrag von Selfbower »

:D Naja ich hatte schlichtweg keine Zeit mich um ein gepflegtes Work in Progress Buildalong zu kümmern ^^ Ansonsten hätt ich das schon gemacht ;)
Ich habe den Bogen nochmal genau vermessen sozusagen "kartographiert" ;D und werde die Daten sowohl hier als auch in den Präsi-Thread noch einstellen ;)

Zu der Intarsie: also der Dremel... ich weiß nicht. Der liegt mir nichs so. Ich kann genauer und feiner mit kleinen Stechbeiteln arbeiten. Macht auch iwie mehr Spaß, wenn ein absolut rasiermesserscharfer Stechbeitel zum Einsatz kommt ;)

Die Form der Intarsie, die dann eingesetzt wurde MUSSTE ich hingegen mit dem Dremel und der Feile bearbeiten... denn bei Geweih mit Stechbeiteln zu arbeiten... hmmm :P das wär wohl weniger gut :D

LG. Daniel
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