ich hab hier einen ungewöhnlich tauglichen Stave aus Pfaffenhütchen. Normalerweise muss man bei diesem Holz Glück haben das man ein 4cm Durchmesser Stück bekommt man das halbwegs gerade ist. Doch diesmal hab ich einen Stave mit 7 cm Durchmesser. Fast kerzengerade, kaum Astanteil und eine Seite ist leicht Reflex und 175cm lang.
Jetzt bin ich am überlegen welchen Design sich am besten für diesen Stave eignet. Für alle die Pfaffenhütchen nicht kennen, das Holz ist ungewöhnlich leicht, dabei extrem langfaserig und somit sehr Zugfest. Auf der anderen Seite aber auch für die geringe Dichte sehr Druckfest. Insg. hat es eine sehr hohe Rückstellkraft und gehört für mich zu den besten Bogenhölzern überhaupt - mit dem Nachteil das taugliche Staves sehr schwer zu beschaffen sind.
Der Bogen sollte über 50 lbs bekommen und auf hohe Pfeilgeschwindigkeit getrimmt sein. Ich dachte zuerst an Holmegard, aber Holmegard ist eher eine Optimierung für schwere Hölzer. semi-pyramidal mit geflippten Enden wäre eine Option.
Um auf das Zuggewicht zu kommen müsste ich den Bogen breit (ich denke da an 50mm an den Fades) aber dennoch Dick, vielleicht 2,5 - 3cm bauen. Needletips könnten aufgrund der geringen Dichte des Materials problematisch werden.
Was denkt ihr? Was könnte funktionieren? Wie zielführend sind statische Recurves?
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