werkzeugfetischists anonymous

Selbstgebaute Befiederungsgeräte, Spinetester, etc.
Bogenede

Re: werkzeugfetischists anonymous

Beitrag von Bogenede » 25.08.2012, 09:54

Daumen hoch, saubere Arbeit mit guten Fotos. Das verlangt geradezu nach einem Nachbau.
Die Abweichung in der Dicke ist vernachlässigbar.

Was kommt als Nächstes ?

Bogenede

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MoeM
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Re: werkzeugfetischists anonymous

Beitrag von MoeM » 25.08.2012, 19:17

Bogenede hat geschrieben:Was kommt als Nächstes ?

Eine Klettaufnahme an die Walze und ein Tisch für meine heute ergatterte 20,-€ Fundgruben-Oberfräse sowie ein Spindelschleifer auch Not tät...
Grüße Moe

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Re: werkzeugfetischists anonymous

Beitrag von MoeM » 25.08.2012, 20:47

MoeM hat geschrieben:Eine Klettaufnahme an die Walze und ein Tisch für meine heute ergatterte 20,-€ Fundgruben-Oberfräse sowie ein Spindelschleifer auch Not tät...

Grummel... hat evt jemand von euch ne 8mm Spannzange rumliegen? (Konus vorn D=12,4mm am Ende dann D=10mm und 20mm lang)
Ich dachte nur der Parallelanschlag wär nicht komplett... Porto und Aufwandsentschädigung berapp ich natürlich!
Grüße Moe

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Re: werkzeugfetischists anonymous

Beitrag von Hairun » 25.08.2012, 21:53

Iss ja cool :)
Tolle Leistung!
hairun

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Re: werkzeugfetischists anonymous

Beitrag von klaus1962 » 26.08.2012, 12:12

Saubere Arbeit.Bild
So ein Walzenscheifer ist schon eine Supersache.

Gruß
Klaus

PS:
Mach sicherheitshalber noch eine Abdeckung über den Antriebsriehmen und die überstehende Welle.
Hier besteht die Gefahr, daß da irgendwas (zB Mantel, lose Ärmel, weite Hose usw.) gefangen wird. ;)

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Re: werkzeugfetischists anonymous

Beitrag von MoeM » 26.08.2012, 13:41

Die Abdeckung hab ich mir gespart da ich ohnehin auf der anderen Seite stehe, vom rechts/links- händischen arbeiten steh ich da und arbeite "nach rechts" offenbar erfordert das weiterziehen mehr Feingefühl als das einschieben. Witzig ist, dass ich, evt. konstruktionsbedingt angewöhnt, an Kreissägen lieber links stehe und eben nach links arbeite.
Allerdings hab ich die überstehende Welle auch deshalb nicht gekürzt um evt. noch einen normalen Trommelschleifer/Schleifstein/Flapsander anzubringen, dann brauchts natürlich dringend einen Schutz.
Überlege gerade auch wie sich ggf. ein Absauggebläse mit Fangsack in die Maschine und an den Antrieb integrieren ließe...
Grüße Moe

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Re: werkzeugfetischists anonymous

Beitrag von newie » 28.08.2012, 00:21

Glückwunsch zu deinem gelungenen Projekt!Echt nachahmenswert!Zu deiner Überlegung"Staubabsaugung integrieren"...:vielleicht auf diese Art?
Bild
Mit ausgemusterten Staubsaugerschläuchen bietet sich die Möglichkeit,von unten+von oben abzusaugen-vorausgesetzt,ein Lochblech wird in der Auflage bündig eingefräst.
Gruß-Newie
Gefahr des Tätigen: Irrtum. Die des Trägen: ihn übernehmen

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Re: werkzeugfetischists anonymous

Beitrag von MoeM » 28.08.2012, 11:08

Wie siehts aus, meint ihr man könnte auch einen Hobelkopf bzw. den Zylinder aus Holz bauen und fertige HM Messer anbringen?
Grüße Moe

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Re: werkzeugfetischists anonymous

Beitrag von shokunin » 28.08.2012, 11:57

so klasse wie der Schleifer aussieht könnte man sich einen Hobel glatt auch vorstellen...
Ich bin echt beeindruckt von der Präzision mit der das Ding arbeitet. Respekt! :o

Dennoch... Hobelmesser in Holz geklemmt und dann 4000 Umdrehungen pro Minute?
Ich hab' einen kleinen 30cm Dickenhobel der macht so 4- oder 5000 U/min... die besseren von Jet z.B. machen bis zu 9.000.
Und bei jeder Umdrehung schlägt 2 mal das Messer ins Holz...

Ich kann mir nicht vorstellen dass das auf Dauer gut geht, und ein Messer wenn sich verselbständigt ist was Anderes als wenn das Schleifpapier reisst...

Also, so wie Du den Schleifer hinbekommen hast kannst Du es sicher... aber ein Holz-zylinder als Welle würde mir Sorgen machen :-\
"I don't believe it!!" (Victor Meldrew)

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Re: werkzeugfetischists anonymous

Beitrag von klaus1962 » 28.08.2012, 12:20

MoeM hat geschrieben:Wie siehts aus, meint ihr man könnte auch einen Hobelkopf bzw. den Zylinder aus Holz bauen und fertige HM Messer anbringen?

:o NEIIIIIIIIIN, blos nicht !!!
Ich hatte das mal in jungen Jahren in einem Anfall von maschinenbauerischen Wahnsinn gebaut.
Beim ersten Kontakt der Messer mit dem Werkstück ist die Holzwelle regelrecht explodiert und die Teile sind durch die Abdeckung hindurch wie Querschläger einer Gewehrkugel durch die Werkstatt geflogen.
Ich hatte riesiges Glück, daß mich nichts getroffen hat.

HOLZ eignet sich hinsichtlich der Befestigungsmöglichkeiten von schnell rotorierenden Stahlmesser ÜBERHAUPT NICHT !!!
Maschinenbau ist nicht umsonst ein Präzisionshandwerk. Da gehts um 1000tel Milimeter und beste Materialqualitäten. ;)

Bitte vergiß nicht, daß wenn wir als Heimwerker ab und an mal ein (etvl. motorgetriebenes) Werkzeug bauen, noch lange nicht alle Sicherheiten eingehalten haben und womöglich mit sowas bereits mit einem Fuß im Krankenhaus oder gar im Grab stehen.

Dein Forschungs- und Tatendrang in Ehren MoeM, aber ich glaube es ist keiner hier im FC daran interessiert, ein kreatives Mitglied wie Dich wegen einer Leichtsinnigkeit zu verlieren. ::) ::) ::)

Gruß
Klaus
Zuletzt geändert von klaus1962 am 28.08.2012, 12:23, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: werkzeugfetischists anonymous

Beitrag von eddytwobows » 28.08.2012, 12:22

MoeM hat geschrieben:Wie siehts aus, meint ihr man könnte auch einen Hobelkopf bzw. den Zylinder aus Holz bauen und fertige HM Messer anbringen?


Klar kann man das... aber nur zu Deko-Zwecken... ;) :)

Wie shokunin schon sagte, die Messer schlagen 2 x pro Umdr. auf / in das Holz und da ist es ziemlich wurscht, WELCHES Holz Du für / als den Messerträger verwendest, daß zerlegt sich... früher oder später... eher früher... :o

Und ich hätte da, ehrlich gesagt, absolut KEINE Lust, irgendwo in der Nähe der Maschine oder auch nur im gleichen Raum zu stehen, wenn da zwei lange Hobelklingen nebst div. Hartholzsplittern in all Ihrer destruktiven Herrlichkeit unkontrolliert durch die Gegend orgeln... ;) :D :D

P.S.: Trotzdem, tolle Maschine, die Du da gebaut hast, Respekt... :) :)

LG
etb

Edit...:
Klaus war schneller... :)

Edit 2...:
...aber so eine High-Speed Videoaufnahme davon, wie sich das Dingen zerlegt, oder besser gesagt, explodiert,
wäre bestimmt toll anzuschauen... ;) :D :D
Zuletzt geändert von eddytwobows am 28.08.2012, 12:44, insgesamt 1-mal geändert.
Das Volumen einer Minute ist gleich Universal ist gleich die liegende Acht. A. Be.
Die Perversitaet des Universums strebt einem Maximum zu.
Alles was schiefgehen kann wird auch zwangslaeufig schiefgehen. Larry Niven

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Re: werkzeugfetischists anonymous

Beitrag von MoeM » 28.08.2012, 12:30

Danke für die Blumen und auch die fürsorgliche Warnung freut mich geradezu :)
Dann werde ich sollt ich irgendwann mal dazu kommen meinen, dann in eine Multimaschine integrierten, 2.0 Schleifer/Hobel/Säge/Fräse zu bauen doch auf einen gekauften Kopf/Welle zurückgreifen...

Klaus, dass es dir den Kopf bei der ersten Berührung zerlegt hat find ich"extra" abschreckend- wenn hätte ich mit schleichender (oder evt. eher gallopierender) Materialermüdung gerechnet.
Würde zwar behaupten mit Multiplex o.Ä. ging es eine Zeit aber den Beweis werde ich nicht erbringen ;D

Ed.: also sollte jemand ne alte Hobel/-Messerwelle rumliegen haben kann er sich ja mal melden ::)
Grüße Moe

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Re: werkzeugfetischists anonymous

Beitrag von klaus1962 » 28.08.2012, 13:25

@MoeM
Als Ergänzende Info. Meine selbstgebaute Messerwelle bestand aus einer 12mm Stahlachse, einem 40mm dicken und 120mm langen Messerträger aus Siebdruckplatten und die Messer (aus Rasenmähermessern geschliffen) waren sogar mit 6mm Metallschrauben gegeneinander verschraubt. Angetrieben mit einem Motor aus einer Wäscheschleuder, der es immerhin auf 8000 Upm brachte.
Ich hab damals (ich war ca. 16 und ging noch ins Gym) jedenfalls mein Taschengeld zusammengekratzt und hab mir mein erstes Elektrowerkzeug gekauft: einen Makita-Elektro-Handhobel. siehe weiter vorn in diesem Thread.
So ein Crash wollte ich nie wieder erleben. ;)

Gruß
Klaus

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Re: werkzeugfetischists anonymous

Beitrag von MoeM » 30.08.2012, 18:37

Hey Fellows,
Warte gerade auf meine Absauganlage, aus Kostengründen ists ne Scheppach HA 1800 (vermutlich baugleich wie Woodstar DC 12 (nicht Dakota^^)) geworden, und schon bin ich an der Überlegung für nen Feinstaubfilter (die mit der umständlichen Feinfliesglocke sind mir zu teuer für den Umstand...).
Im DIY Bereich kommt da sowieso nur ein Zyklon in Frage, nur wo? Vor dem Motor scheidet eigentlich aus (wenn auch üblich)- nutzt weder den Rahmen noch den eig. Auffangbereich also entweder dierekt dort wo sonst der Müllsack hängt oder was mir am besten scheint eine Glocke über den Filtersack, mit dessen Hilfe Grobschmutz behalten wird und von dort weiter in den Zyklon.
Allerdings hab ich noch nie einen Zyklon gesehen der druckseitig montiert ist, weiß evt. jemand von euch was dazu bzw. hat einen daheim in den er mir zu Testzwecken etwas Dreck einblasen statt durchsaugen kann!?

Danke schonmal...
Grüße Moe

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Re: werkzeugfetischists anonymous

Beitrag von MoeM » 31.08.2012, 09:34

Für Zyklon-Interessierte;
hab gestern Abend schnell nen mini-Zyklonabscheider aus ner 0,5l PET, zwei 14mm Gardienen-Rohr-Stückchen und etwas Panzertape gebastelt.
Saugen klappt ganz gut am Kärcher- Filtration nicht so toll (ungünstiger Kegel/Beschleunigungsverlauf, Anschlüsse zu Dick, Saugleistung etwas zu hoch, tauchrohrtiefe nicht optimiert) aber immerhin für 10 min Arbeit ein süßes Modell.
Das Einblasen geht überrraschender Weise ähnlich gut- nur war die Testbedingung suboptimal (bzw. NOCH suboptimaler) da ich noch kein Schmutzgebläse hab und den Staub vorher ins Staubsaugerrohr geschaufelt hatte...
Allerding hab ich mittlerweile "erlesen", dass Zyklone nicht umsonst als GROBvorfilter eingesetzt werden VOR Feinstaubfiltern.
Werd mal sehen wie sich die Effizienzoptimierung in Richtung Feinstaubfiltration steigern lässt.... (Ziel wäre Teile deutlich unter 5micron zurückzuhalten, da dies meines Wissens die Filzfiltersäcke bereits tun)
Grüße Moe

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