Bambuspfeilschäfte sind zu steif, wie weicher bekommen?

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71-Stunden-Ahmed
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Bambuspfeilschäfte sind zu steif, wie weicher bekommen?

Beitrag von 71-Stunden-Ahmed » 09.07.2015, 12:17

Bambuspfeilschäfte sind für meinen Bogen zu steif, wie kann ich sie weicher bekommen?

Moinsen liebe FC-ler,

Die Vorgeschichte

Ich habe kürzlich von einem befreundeten Bogenschützen 6 Bambuschäfte # 50-55 geschenkt bekommen. Daraus habe ich mir 4 Pfeile gemacht (Zwei Bambuschäfte sind mir beim vorsichtigem Aufschrauben der Spitzen gerissen). Die Bambuschäfte haben jetzt TopHat Schraubspitzen Small 100 gr Bullet drauf und Selfnocks, die ich mit Büffelhornplättchen verstärkt habe.

Die Bambuschäfte sind vom Spine her viel zu steif für meinen selbstgebauten 42 lbs Flachbogen; normalerweise schieße ich damit Pfeilschäfte # 38-39 aus Holz. Ich sehe die Arbeiten an diesen 4 Bambuschäften auch eher als "Fingerübung" an, um ein Gefühl für den Bambus zu bekommen, wie und womit ich ihn bearbeiten kann, worauf ich achten muss usw. Auf jeden Fall habe ich bereits nützliche Erfahrungen gesammelt, die ich dann einsetzen will, wenn ich an meine zum Bogen passenden Bambusschäfte von Gervase herangehe.

Gestern habe ich einen der noch unbefiederten Bambuspfeile mit meinem #42 Flachbogen geschossen. Die Scheibe stand 18 Meter entfernt und als Ziel fungierte ein Bierdeckel. Mit meinen Zedernpfeilen habe ich den Deckel auch getroffen, der unbefiederte Bambuspfeil hingegen lag auf gleicher Höhe wie die Zedernpfeile, aber ca. 30 cm weiter links. Auch ein zweiter Schuss mit dem Bambuspfeil zeigte eine ähnliche Trefferlage. Den Bogen halte ich in der linken Hand, die Sehne ziehe ich mit Rechts.

Die Bambuspfeile habe ich auf eine Länge von 29" gekürzt; anbauen geht leider nicht mehr.

Als Spitzen habe ich TopHat Small 100 gr Bullet drauf geschraubt; schwerere Pfeilspitzen gibt es von TopHat nicht.

Meine Idee ist nun, die Pfeilspitzen wieder abzuschrauben, die Bambuschäfte mit einem 3 Millimeter-Bohrer auf eine Länge von 30 Millimeter aufzubohren, eine passende Messingstange einzukleben und die Spitzen wieder draufschrauben. Rechnerisch würde ich so ca. 28 Grain an der Spitze dazubekommen. Alternativ könnte ich die Bohrung auf 60 Millimeter verlängern; dann hätte ich ca. 56 Grain zusätzliches Gewicht an der Spitze.

Was meint Ihr, würde das reichen, um die Bambuspfeile ausreichend weich zu bekommen oder sollte ich die Pfeile verschenken?

Ich freue mich auf jeden Fall über Eure Meinungen zu diesem Thema.

Grüße und so,

Ahmed

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Re: Bambuspfeilschäfte sind zu steif, wie weicher bekommen?

Beitrag von Felsenbirne » 09.07.2015, 12:32

Wenn Du da vorne mehr Gewicht reinbringst, verschiebst du auch den FOC. Schwere Spitzen würde ich nur zum Feintunig des Spines einsetzten. Aber nicht um extreme Abweichungen zu korrigieren.
Gruss Matthias

Die Menschen haben keine Zeit mehr, irgend etwas kennenzulernen. Sie kaufen sich alles fertig in den Geschäften.

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Snake-Jo
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Re: Bambuspfeilschäfte sind zu steif, wie weicher bekommen?

Beitrag von Snake-Jo » 09.07.2015, 13:47

71-Stunden-Ahmed hat geschrieben:1. Daraus habe ich mir 4 Pfeile gemacht (Zwei Bambuschäfte sind mir beim vorsichtigem Aufschrauben der Spitzen gerissen). Die Bambuschäfte haben jetzt TopHat Schraubspitzen Small 100 gr Bullet drauf und Selfnocks, die ich mit Büffelhornplättchen verstärkt habe.


2. Die Bambuspfeile habe ich auf eine Länge von 29" gekürzt; anbauen geht leider nicht mehr.

3. Als Spitzen habe ich TopHat Small 100 gr Bullet drauf geschraubt; schwerere Pfeilspitzen gibt es von TopHat nicht. Meine Idee ist nun, die Pfeilspitzen wieder abzuschrauben, die Bambuschäfte mit einem 3 Millimeter-Bohrer auf eine Länge von 30 Millimeter aufzubohren, eine passende Messingstange einzukleben und die Spitzen wieder draufschrauben.

4. Was meint Ihr, würde das reichen, um die Bambuspfeile ausreichend weich zu bekommen oder sollte ich die Pfeile verschenken?
Ahmed


Ich habe ja schon -zig Bambusschäfte angebaut, selbst geerntet und Pfeile daraus gemacht. Generell sind Bambuspfeile gegenüber Spine und Zuggewicht sehr tolerant, aber bei dir ist es wohl zu heftig. Ich folge der Numerierung im Zitat:
1. Grundsätzlich werden Spitzen auf die Nodien geklebt/ geschraubt, d.h. die Schäfte werden entsprechend abgelängt. Wenn das nicht geht, werden passende Holzstäbchen in den hohlen Bambus auf ca. 4 cm Länge eingeklebt und dann die Spitze aufgesetzt.
2. Klar geht anbauen: Einfach einen passenden Vorschaft einleimen und an der Leimstelle mit Wicklung sichern.
3. Würde ich alles nicht machen. Bambusschäfte sind in der Regel relativ leicht und schnell. Mit dem schweren Gedöns verliert man fast alle guten Eigenschaften des Bambus.
4. Ich würde sie für spätere Bögen oder für Schussversuche etc. aufheben und einfach neue Schäfte bestellen. Ich hole meine des öfteren auch aus dem Gartenmarkt, z.B. wenn mein Bambus im Garten gerade nicht genügend hergibt...
Beste Grüße oder so...
Jo

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Re: Bambuspfeilschäfte sind zu steif, wie weicher bekommen?

Beitrag von Wazuka » 09.07.2015, 14:03

Man kann den Spine von Schäften generell reduzieren, indem man die Schäfte dünner schleift. Also nicht an den Enden, sondern im mittleren Bereich. So gleiche ich normalerweise den Spine von Pfeilsätzen mit unpräzisem Ausgangsmaterial ab, aber bei solchem Feintuning muß i.d.R. nicht viel Material weg. Ob man damit auch 10# runterbekommt, ohne daß die Wände des Bambus zu dünn werden, weiß ich nicht. Müßte man testen.

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Re: Bambuspfeilschäfte sind zu steif, wie weicher bekommen?

Beitrag von benzi » 09.07.2015, 14:31

Wazuka hat geschrieben:Man kann den Spine von Schäften generell reduzieren, indem man die Schäfte dünner schleift.


würde ich bei Bambus nicht empfehlen, da die Nodien dadurch zu bruchanfällig werden... sind sie bei gekauften Bambusschäften aus China sowieso schon!

liebe Grüße benzi
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Re: Bambuspfeilschäfte sind zu steif, wie weicher bekommen?

Beitrag von Snake-Jo » 09.07.2015, 15:34

Das sehe ich exakt wie Benzi und lasse selbst bei den Nodien noch was stehen.
Zur Seite legen, neue Schäfte kaufen.... 8)

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Re: Bambuspfeilschäfte sind zu steif, wie weicher bekommen?

Beitrag von Wazuka » 09.07.2015, 16:09

Alles klar, danke für die Aufklärung. Ich hab bisher nur einen einzigen Bambuspfeil selber gebaut, und da mußte ich nicht viel runterschleifen. An die Nodien hab ich gar nicht gedacht. Ist klar, daß die brüchig werden. Again what learned ;)

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Re: Bambuspfeilschäfte sind zu steif, wie weicher bekommen?

Beitrag von 71-Stunden-Ahmed » 09.07.2015, 18:11

Vielen Dank für Eure Antworten und Meinungen. Einerseits bin ich nun ein wenig schlauer, aber auch verwirrter :-)

Die Bambusschäfte haben am dicken Ende einen Durchmesser von ca. 17/64", also so zwischen 6,8 mm bis 7,2 mm. Da möchte ich nichts mehr runterschleifen.

@ Snake-Jo
1. Grundsätzlich werden Spitzen auf die Nodien geklebt/ geschraubt, d.h. die Schäfte werden entsprechend abgelängt. Wenn das nicht geht, werden passende Holzstäbchen in den hohlen Bambus auf ca. 4 cm Länge eingeklebt und dann die Spitze aufgesetzt.

Verstehe ich das richtig? Die Spitzen werden auf die Nodien geschraubt bzw. die vordere Schaftseite beginnt mit einer Nodie? Ggf. wird der Schaft vorne gekürzt, damit eine Nodie am Schaftanfang ist? Nur wenn ich diese Möglichkeit nicht habe, dann wird der vordere Schaft aufgebohrt und mit einem Holz-/Bambusinsert versehen, bevor die Spitzen drauf kommen?
Ich habe das vorsorglich bei allen meinen Bambusschäften gemacht, unabhängig, wo die Nodien sitzen.

http://japancutters.blogspot.de/2010/12/bambus-pfeile-teil-1-grundlagen.html
Jetzt bin ich ein wenig verwirrt. Auf der obigen Webseite fand ich den unten stehenden Textabsatz, den ich gerne mal zur Diskussion stellen möchte, weil er quasi das Gegenteil von Snake-Jos Rat ist.

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Die Entfernung des ersten Nodie von der Spitze soll der Faust des Schützen entsprechen.


@ Snake-Jo
... Bambusschäfte sind in der Regel relativ leicht und schnell. Mit dem schweren Gedöns verliert man fast alle guten Eigenschaften des Bambus.

Was wären denn die guten Eigenschaften von Bambus, vom bogentechnischen Standpunkt aus gesehen?

Die Bambusschäfte, aus denen ich die 4 Bambuspfeile gebaut habe, wogen als im Mittel 23 Gramm.
Die Bambusschäfte, die ich bei Gervase auf der Paderbow gekauft habe, wiegen 26 Gramm.
Zum Vergleich: Die Fichtenschäfte, aus denen ich im Januar Pfeile fertig gestellt habe, wogen 18 Gramm.
Zum Vergleich: Die Zedernschäfte, die ich aktuell schiesse, wogen 21 Gramm.

Sind die Gewichte der Bambusschäfte von Gervase mit 26 Gramm Eurer Meinung noch vertretbar?

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Abend,

Ahmed

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Re: Bambuspfeilschäfte sind zu steif, wie weicher bekommen?

Beitrag von benzi » 09.07.2015, 19:14

71-Stunden-Ahmed hat geschrieben:

Code: Alles auswählen

Die Entfernung des ersten Nodie von der Spitze soll der Faust des Schützen entsprechen.


Ahmed


das ist richtig und bezieht sich auf die Nodienverteilung bei Kyudoschäften, da ist die weitere Anordnung der Nodien sehr wichtig! Dein Zitat ist ja nur der Anfang, wenn ich es richtig in Erinnerung habe geht der Text weiter mit der Anordnung der anderen Nodien über die Schaftlänge..

liebe Grüße benzi
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Re: Bambuspfeilschäfte sind zu steif, wie weicher bekommen?

Beitrag von Snake-Jo » 10.07.2015, 08:26

@Ahmed: Ja, wie Benz schreibt - Kyudu. Ansonsten: gleichmäßige Verteilung der Internodien, was aber bei langen Internodien kaum klappt. Ich habe entweder an der Selfnocke ein Nodium oder an der Spitze. Dort, wo nicht: Inlay kleben. Im Prinzip: egal!
;)
Das Gewicht der Schäfte hängt alleine vom Wachstum, insbesondere natürlich der Wandstärke ab. Es gibt dünne und steife Schäfte, die sehr stabil, aber auch schwer sind und dicke, die sehr leicht sind. Richtwert: Gesamtgewicht samt Spitze und Feder für 50 lb-Bogen: rund 22 g, Durchmesser: 8-9 mm
Mit der Erfahrung kennt man die Qualität und wählt entsprechend stabile Schäfte aus.Hinweis: Kauf dir im Gartenmarkt einen Schwung Bambusstäbe in den o.g. Maßen und bau die Pfeile selbst. Dadurch erhälst du viel Erfahrung. irgendwo gibt es auch Anleitungen, notfalls in der Traditionell Bogenschießen.
Eigenschaften von Bambus:
- extrem biegsam und haltbar, sehr elastisch im physikalischen Sinne.
- bezüglich Spine und Zuggewicht sehr tolerant, d.h. auch wenn der Spine nicht ganz stimmt, der Pfeil fliegt trotzdem gut.
- bei Fehlschüssen quer gegen Bäume etc. sehr gute Haltbarkeit. Bruch ist gering.
- Bambus wird im Laufe der Jahre nicht spröde, muss aber auch lackiert werden
- Schäfte sind billig, im Gartenmarkt unter 1 Euro
Nachteile: man braucht Erfahrung.... ::) 8)

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Re: Bambuspfeilschäfte sind zu steif, wie weicher bekommen?

Beitrag von acker » 10.07.2015, 09:30

und viel Zeit.


;)
Der junge Mensch lernt, was die Erwachsenen wissen und verlernt was er als Kind gewusst hat.

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Re: Bambuspfeilschäfte sind zu steif, wie weicher bekommen?

Beitrag von kra » 10.07.2015, 11:14

Yepp,

Die Bruchfestigkeit bei fertigem "Kaufbambus" ob nun von "Tiger" oder Anderen ist nicht sehr gut, da dort die dickeren Bereiche neben den Nodien abgeschliffen sind und die Schäfte bei zu großer Hitze begradigt werden (sie sollen immer noch gelb sein!).

Im Baumarkt suche ich mit schon mal die passenden aus (ungeachtet seltsamer Blicke ;) . Und, was ich bewährt hat ist, nicht einen Schaft ferig zu machen und dann den nächsten sondern immer nur jeweils an einem Schaft eine Stelle richten, ihn dann abkühlen lassen und währenddessen beim nächsten Schaft zu richten. Vermeidet verbrannte Finger und das du unbeabsichtigt eine bereits gerichtete Stelle wieder verbiegst.

Und zwischen den Bearbeitungsschritten immer wieder mal den Spine messen.
“Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.”
– George Bernard Shaw

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Re: Bambuspfeilschäfte sind zu steif, wie weicher bekommen?

Beitrag von Galighenna » 10.07.2015, 17:34

Und über Spiritus Flamme richten, nicht über der Kerze, da Alkohol-Feuer Wasserdampf erzeugen, was das Austrocknen des Materials mindert, und dadurch die Korrektur dauerhafter macht.
Übel übel sprach der Dübel,
als er elegant und entspannt
in der harten Wand verschwand

Wer das Forum unterstützen möchte, möge auf den Paypal-Button klicken, oder einen der Moderatoren um die Kontodaten bitten ;)

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Re: Bambuspfeilschäfte sind zu steif, wie weicher bekommen?

Beitrag von shokunin » 10.07.2015, 17:58

Jedes Feuer erzeugt Wasserdampf
...aber Alkohol erzeugt keinen Ruß ;)

In so ziemlich ganz Asien wird über Holzkohleglut gerichtet soweit ich weiss - in Japan aber mal auf alle Fälle. Das ist nicht wegen Wasserdampf, sondern weil es schonender ist als den Schaft direkt in die Flamme zu nehmen, da wird er schnell auch mal versengt.

Gruss,
Mark
"I don't believe it!!" (Victor Meldrew)

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Re: Bambuspfeilschäfte sind zu steif, wie weicher bekommen?

Beitrag von Snake-Jo » 11.07.2015, 08:08

shokunin hat geschrieben:Jedes Feuer erzeugt Wasserdampf
...aber Alkohol erzeugt keinen Ruß ;)

In so ziemlich ganz Asien wird über Holzkohleglut gerichtet soweit ich weiss - in Japan aber mal auf alle Fälle.
Mark

In so ziemlich ganz Deutschland wird mit der HLP gearbeitet, weil wir im Gegensatz zu den Asiaten nicht ständig ein Holzkohlefeuer laufen haben. ;D
Ich persönlich nehme die Spiritusflamme, weil sie einfach ganz schnell einsetzbar ist. Wer es noch nicht weiß: Rasierwasserflasche mit enger Öffnung mit Spiritus füllen (es gibt so feine Trichter, sonst Papiertrichter selber drehen) und mit dicken Kerzendocht aus dem Bastellladen (alternativ: Watte gedreht) versehen. Vorteil gegenüber der HLP: das ewige, stundenlange Gedröhne entfällt. ;)

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