Neuling hat Bogenholz gefunden, glaub ich...

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cali
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Neuling hat Bogenholz gefunden, glaub ich...

Beitrag von cali » 06.12.2022, 11:27

Hallo zusammen,

ich bin neu hier und auch kompletter Bogenbau Neuling.
Ich bin 40 Jahre alt, wohne in Tirol und habe mir in den Kopf gesetzt einen funktionierenden Bogen zu bauen.
Nach langem Lesen hier im Forum konnte ich mir schon ein Bild der grundsätzlichen Abläufe machen und machte mich vor ein paar Tagen dann auf um Bogenholz zu suchen.
Erst dachte ich unsere Wälder bestehen nur aus Nadelgehölz, als ich aber bewusst anfing zu suchen fiel mir auf, dass alles was so in der Hundefreilaufzone wächst eigentlich nur aus Hasel, Robinie und Hartriegel besteht.
Was für ein Glück! Also beim nächsten Spaziergang die Säge eingepackt und gleich mal 2 Stämme mitgenommen.
Die Ernte besteht aus einem Hartriegel, ca. 200cm lang mit einem Durchmesser von 6-7cm und einer Hasel mit 5cm Durchmesser und ebenfalls 200cm Länge.

Hartriegel:
2022-12-03 15.27.44.jpg
2022-12-04 13.12.20.jpg

Hasel:
2022-12-04 13.13.08.jpg
2022-12-04 13.13.28.jpg

Ich hab die beiden Stämmchen dann gleich mal entrindet und die Enden mit Holzleim versiegelt.
Beide liegen momentan auf dem Balkon zum Trocknen.
Davon gibt es auch Bilder, leider bekomme ich beim Anhängen immer eine Fehlermeldung....

Leider ist mein bestelltes Ziehmesser noch nicht eingetroffen, der Plan wäre aber sobald es da ist schon mal die grobe Dicke heraus zu arbeiten.
Ich würde aus den Beiden gerne Bögen mit steifem Griff bauen, Zugewicht und Länge erstmal nicht so wichtig, aber ich dachte so um die 25-30# bei 28" Auszug.

Ich werde sicher noch einiges an Hilfe von euch benötigen, vor allem wenns dann ans Tillern geht.
Was denkt ihr? Taugt das Holz was?

LG cali

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Re: Neuling hat Bogenholz gefunden, glaub ich...

Beitrag von MrCanister123 » 06.12.2022, 12:15

Servus Cali,

also das Holz taugt definitiv was. Die Hölzer benötigen halt unterschiedliche Profile.
Kurz gesagt:
Hasel: so breit wie möglich bauen
Hartriegel: kannst als D-Profil oder linsenförmig bauen

Aber ich würde für 25-30# definitiv den Hasel nehmen weil Hartriegel nach meinen Erfahrungen für so ein "geringes" Zuggewicht zu viel Masse hat. Hasel ist im Vergleich federleicht. Da kannst dann mehr rausholen.

Bei Hartriegel würd ich dir empfehlen gleich den ganzen Bogenrücken mit einem Holzleim-Wasser-Gemisch leicht zu versiegeln wenn du die Rinde runtergeschafft hast. Sonnst kanns sein dass er da reist (kann sein).

Würde an deiner Stelle den Hartriegel einfach noch ein paar Wochen/Monate liegenlassen bevor du Holz runter arbeitest.
Weil durch zu frühes Runterarbeiten kann er sich auch leichter verdrehen. Ist bei Hartriegel öfters der Fall..
Dann kannst dir den also 2. Bogen vornehmen und jetzt erst mal alles in den Hasel stecken.

Gruß
Schaffa Schaffa

cali
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Re: Neuling hat Bogenholz gefunden, glaub ich...

Beitrag von cali » 06.12.2022, 13:17

Servus!

Danke für deine Antwort.
Ich wollte eigentlich beide als Flachbogen mit steifem Griff bauen da mit das optisch am Besten gefällt.
Aber auf jeden Fall danke für die Aufklärung mit den Profilen. Meinst du bei Hartriegel sollte ich ein höheres Zuggewicht anpeilen?

Beim Hartriegel ist die Rinde schon runter, aber ich glaube da ist der ganze Bast noch drauf (zumindest meiner Einschätzung nach und von den Bildern der Hartriegelbögen die ich bis jetzt gesehen hab).
Hartriegel_Bast.jpg
Ist mir erst ein paar Stunden später aufgefallen, da hat er sich dann erst so dunkel verfärbt.
Den würde ich in dem Fall drauf lassen wollen, da mir die Optik eigentlich ganz gut gefällt.
Der Stave bleibt aber auf jeden Fall noch eine Zeit lang liegen zum Trocknen.

Zum Hasel: Ich wollte den in den nächsten Wochen vom Balkon in den etwa 16° warmen Keller verfrachten damit er schneller trocknet.
Wie lang soll ich denn den liegen lassen bevor ich anfange zu bauen?#
Und kann ich den Hartriegel da auch schon mit rein bringen oder ist die Gefahr des Reissens zu groß?

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Re: Neuling hat Bogenholz gefunden, glaub ich...

Beitrag von fatz » 06.12.2022, 14:05

Den Hartriegel unbedingt sehr bald auf die Mitte runterarbeiten, sonst reisst der. Dann 2 Wochen draussen und danach langsam in Waermere.
Haben ist besser als brauchen.

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Re: Neuling hat Bogenholz gefunden, glaub ich...

Beitrag von MrCanister123 » 06.12.2022, 15:00

cali hat geschrieben:
06.12.2022, 13:17
Meinst du bei Hartriegel sollte ich ein höheres Zuggewicht anpeilen?
Da müssten die anderen auch noch ihre Meinung sagen, aber ich find bei schweren Hölzern wie Schwarzdorn & Hartriegel sind höhere Zuggewichte >40# ein Muss, sonst hast ne schlaffe Nudel.
cali hat geschrieben:
06.12.2022, 13:17
Zum Hasel: Ich wollte den in den nächsten Wochen vom Balkon in den etwa 16° warmen Keller verfrachten damit er schneller trocknet.
Wie lang soll ich denn den liegen lassen bevor ich anfange zu bauen?#
Beim Hasel kannst jetzt schon die Vorarbeit leisten.
Dann einfach im Keller trocknen und regelmäßig wiegen. Geht bei Hasel recht schnell, bekommst in ein paar Wochen Tillerreif;)
fatz hat geschrieben:
06.12.2022, 14:05
Den Hartriegel unbedingt sehr bald auf die Mitte runterarbeiten, sonst reisst der. Dann 2 Wochen draussen und danach langsam in Waermere.
@Franz: also ich lass meine Hartriegel eigentlich alle am Stück nach der Ernte. Verschließe dann die Enden und arbeite den späteren Bogenrücken frei von der Rinde und dem Bast..
Schmier den "nackten Rücken" dann auch mit verdünntem Holzleim an und lass ihn so trocknen.
Ist mir noch gar keiner eingerissen ;D
Schaffa Schaffa

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Re: Neuling hat Bogenholz gefunden, glaub ich...

Beitrag von fatz » 06.12.2022, 16:00

@Basti
Du schmierst aber Leim drauf. Er noch ned. So reisst er jedenfalls.....
Haben ist besser als brauchen.

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Hieronymus
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Re: Neuling hat Bogenholz gefunden, glaub ich...

Beitrag von Hieronymus » 06.12.2022, 18:25

MrCanister123 hat geschrieben:
06.12.2022, 15:00
Da müssten die anderen auch noch ihre Meinung sagen, aber ich find bei schweren Hölzern wie Schwarzdorn & Hartriegel sind höhere Zuggewichte >40# ein Muss, sonst hast ne schlaffe Nudel.
Nö, da kannst du auch 30# Bögen super draus bauen. Jedoch sollte der Bogen viel schmaler gebaut werden, besonders Richtung Tips
MrCanister123 hat geschrieben:
06.12.2022, 15:00
also ich lass meine Hartriegel eigentlich alle am Stück nach der Ernte. Verschließe dann die Enden und arbeite den späteren Bogenrücken frei von der Rinde und dem Bast..
Kann man machen.... es geht aber frisch sehr sehr sehr viel leichter! Da Hartriegel es schon im Namen hat, weiß man , dass es ein sehr dichtes hartes Holz ist. Nicht um sonst ist die Kornelkirsche , der gelbe Hartriegel, eines der härtesten Hölzer Europas. Ich durfte draus schon im getrockneten Zustand einen Bogen in Kolbingen daraus bauen. Das war keine angenehme Arbeit! Wenn dir eine Bandsäge Zur Verfügung steht , dann kannst du es so machen, anderen Falls würde ich dir empfehlen bis auf den Markkanal runter zu arbeiten. So trocknet er auch viel schneller.... und mir ist auch noch keiner gerissen. ;D

Gruß Markus
«Eines Tages wird man offiziell zugeben müssen, daß das, was wir Wirklichkeit getauft haben, eine noch größere Illusion ist als die Welt des Traumes.»
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Re: Neuling hat Bogenholz gefunden, glaub ich...

Beitrag von MrCanister123 » 07.12.2022, 08:38

Hieronymus hat geschrieben:
06.12.2022, 18:25
Nö, da kannst du auch 30# Bögen super draus bauen. Jedoch sollte der Bogen viel schmaler gebaut werden, besonders Richtung Tips
Finds ehrlich gesagt nervig mit dem "Immer dagegen" tun.
Sind meine Erfahrungswerte, von dem her gibts hier kein 100% richtig oder falsch.
Und klar kann man einen 30#-Bogen aus Hartriegel bauen, aber für einen Bogen mit leichtem Zuggewicht eignet sich leichtes Holz wie Esche, Ahorn, Hasel etc besser.. oder bist da auch anderer Meinung ;)

90% von meinen Hartriegeln, die ich auf den Markkanal runtergearbeitet hab, haben sich verdreht oder sind dann am späteren Fadeout eingerissen (trotz versiegeln).
Mir persönlich ist es lieber ich arbeitete an dem harten trockenen Holz runter und tu mich dabei schwer, als dass
ich mich am noch "feuchten Holz" leicht tu und der Rohling sich dann verdreht..

Sag ich nicht weil ichs mir aus den Fingern zieh, sondern weil ich durch die Vorgehensweise schon mehrere Hartriegel verbrennen musste... weil sie sich eben zu stark verdreht haben in der Trocknungsphase..
Schaffa Schaffa

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Re: Neuling hat Bogenholz gefunden, glaub ich...

Beitrag von cali » 07.12.2022, 09:03

Ok, danke für eure Antworten! Aber bitte nicht streiten ;D

Mein Ziehmesser ist ja eh noch nicht eingetroffen, daher lass ich die jetzt noch ein bisschen auf dem Balkon liegen und sobald es da ist arbeite ich schon mal den Hasel grob vor. Ich hab mir gestern noch die Videos von Adamusminor angesehen und ich versuchs dann so wie er mit der Hasel. Wenn er sich verdreht muss ich mir eben einen neuen holen.
Bzw. werd ich das vermutlich sowieso machen. Zum Glück stehen da noch 100e brauchbare Stämmchen aus Hasel und Hartriegel, was ich so im schnell vorbeigehen gesehen hab. Da werd ich mir auf jeden Fall welche auf Lager legen falls was schief geht.

Bzgl 30# oder >40#: Ich hab ja noch kein Ziel wo ich hin will. Und wenn der Hartriegel dann etwas über 40# hat kann ich vermutlich auch damit leben. Es soll halt kein Warbow werden.

Bzgl. Rücken mit verdünntem Leim einschmieren: Wie bekomm ich den dann wieder runter? Am Bogenrücken wird dann ja nichts mehr gemacht oder?

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Re: Neuling hat Bogenholz gefunden, glaub ich...

Beitrag von Becknbauer » 07.12.2022, 09:13

Finds ehrlich gesagt nervig mit dem "Immer dagegen" tun.
Das macht doch das Form so wertvoll.
Verschiedene Gegebenheiten, verschiedene Vorgehensweisen, verschiedene Erfahrungen, verschiedene Schwerpunkte und Vorlieben.
Nur so erschließen sich die vielen Möglichkeiten mit Vor- und Nachteilen.
Je nach persönlichen Möglichkeiten kann ich die für mich passende Vorgehensweise aussuchen, und dabei möglichst gut mit den jeweils zu erwartenden Schwierigkeiten umgehen.
Gruß Wolfgang/Beck ' n ' Bauer

第一条

人人生而自由,在尊严和权利上一律平等。他们赋有理性和良心,并应以兄弟关系的精神相对待。
(Internationale Menschenrechtscharta Artikel 1)

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Re: Neuling hat Bogenholz gefunden, glaub ich...

Beitrag von schnabelkanne » 07.12.2022, 09:34

Servus, nochmal ganz einfach wenn das Ziehmesser da ist den Hasel bis auf den Markkanal freilegen im Griff etwas mehr stehen lassen. Lass ihn noch auf voller Breite auch an den Enden,dann kannst du etwas korrigieren wenn er sich verzieht.
Die Enden (Stirnseiten) und Griffbereich (bauchseitig) mit Leim versiegeln.
Wie du den Bogen in den Stave legst weist du?
Lg vom Waldviertel
Thomas
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Re: Neuling hat Bogenholz gefunden, glaub ich...

Beitrag von cali » 07.12.2022, 10:09

@schnabelkanne: Vielen Dank! Bei nur 5cm Durchmesser wirklich bis auf den Markkanal? Wird das dann nicht zu dünn?
Wie ich den Bogen rein lege weiß ich glaub ich. Er ist eigentlich ziemlich gerade bzw. nur in eine Richtung leicht gekrümmt. Da würde ich die reflexe Seite dann als Rücken nehmen.

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Re: Neuling hat Bogenholz gefunden, glaub ich...

Beitrag von Hieronymus » 07.12.2022, 10:18

MrCanister123 hat geschrieben:
07.12.2022, 08:38
Finds ehrlich gesagt nervig mit dem "Immer dagegen" tun.
Ich gehe nicht dagegen, sondern versuche den Neuen hier im Forum, kein Bild zu vermitteln, dass nur der eine Weg der wahre ist, sondern das es viele Wege gibt. Dieses Forum lebt davon, da ich ständig neues lernen kann, wenn ich bereit bin es anzunehmen. Ich habe ich einen großen Erfahrungsschatz, der dadurch entstanden ist, dass ich sehr viel ausprobiert und selbst getestet habe und Bogen für Kunden baue. Dir obliegt es , davon etwas anzunehmen oder eben nicht. Selbst ich lerne immer wieder neues dazu und profitiere von diesem wundervollen Forum ;)
MrCanister123 hat geschrieben:
07.12.2022, 08:38
Und klar kann man einen 30#-Bogen aus Hartriegel bauen, aber für einen Bogen mit leichtem Zuggewicht eignet sich leichtes Holz wie Esche, Ahorn, Hasel etc besser.. oder bist da auch anderer Meinung
Ja bin ich.... Wenn du ein sehr dünnen Hartriegel Bogen baust mit 30#, also so ,dass das Verhältnis Breite zu Dicke so ausfällt, sodass der Bogen so schmal wie möglich gebaut wird. Das lässt Hartriegel zu... Hasel , Esche und Ahorn wird meist etwas breiter gebaut, sodass der Gewichtsvorteil aufgefressen wird. Also stimmt diese Aussage so nicht...sorry ;)
MrCanister123 hat geschrieben:
07.12.2022, 08:38
90% von meinen Hartriegeln, die ich auf den Markkanal runtergearbeitet hab, haben sich verdreht
Das ist bei Hartriegel nicht unüblich, weil die meisten Drehwuchs haben. Da kann man beim Ernten schon entgegen wirken. Man schaut wie die Äste angeordnet sind und kann daraus schließen ob er Drehwuchs hat oder nicht. Aber du darfst es ja machen wie du willst... ;)

LG Markus
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Re: Neuling hat Bogenholz gefunden, glaub ich...

Beitrag von Neumi » 07.12.2022, 10:33

MrCanister123 hat geschrieben:
07.12.2022, 08:38
aber für einen Bogen mit leichtem Zuggewicht eignet sich leichtes Holz wie Esche, Ahorn, Hasel etc besser..
Hierzu muss ich ganz klar Nein sagen. Zum einen ist Esche kein leichtes Holz und Feldahorn ebenfalls nicht, das mal als erste Anmerkung.
Warum sollten leichte Hölzer besser geeignet sein? Ich muss sofort an Therons leichten Osage Bogen denken, den er in Kolbingen dabei hatte. 16#, vielleicht waren es auch 18#. Die Pfeile flogen ca. 125 m weit.
Mit einem an das Holz angepassten Bogendesign kann man jedes Bogenholz für leichte Bogen benutzen.
Schau dir mal das Bogenmasse-Prinzip in der Bogenbaubibel 4 an. Hier werden die Zusammenhänge erklärt.
Grüße - Neumi
...Versuch und Fehler bevor die Sarg-Nägel eingeschlagen werden...

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Re: Neuling hat Bogenholz gefunden, glaub ich...

Beitrag von schnabelkanne » 07.12.2022, 10:59

cali hat geschrieben:
07.12.2022, 10:09
@schnabelkanne: Vielen Dank! Bei nur 5cm Durchmesser wirklich bis auf den Markkanal? Wird das dann nicht zu dünn?
Wie ich den Bogen rein lege weiß ich glaub ich. Er ist eigentlich ziemlich gerade bzw. nur in eine Richtung leicht gekrümmt. Da würde ich die reflexe Seite dann als Rücken nehmen.
Ja genau die Reflexe Seite ist der Rücken und achte darauf dass die Stavemitte schön mit der Sehnenlage zusammenpasst und wie gesagt die Breite vorerst nicht reduzieren, nur die Kanten etwas brechen.
Lg Thomas
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