sehnenbelegter Holunder-"Indianer"

Hier kann man seine selbstgebauten Sachen zeigen. Nicht für Händler zum Vorstellen neuer Artikel gedacht.
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tommi370
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sehnenbelegter Holunder-"Indianer"

Beitrag von tommi370 » 04.11.2012, 14:12

Hallo FC-ler,

ich zeig´mal wieder einen, ist mein erster Holunderversuch. Setback und geflippte Enden waren mir zuviel für das kurze Ding, daher Deflex in jeden WA gedämpft. Nach einigen hundert Pfeilen habe ich mich entschlossen, als Übungsobjekt Sehne aufzuleimen. Die Sehnenbündel habe ich nicht in Hautleim getränkt, sondern nur in Wasser und auf den mit Hautleim grundierten Rücken aufgebracht. Danach den belegten Rücken mit Hautleim eingestrichen. Diese Methode habe ich in "Der gebogene Stock" gelesen. Geht viel schneller, finde ich, und ist nicht so ein Geschmiere wie sonst. Zur Sicherheit den Belag im Griff, an den Tips und im Bereich der geflippten Enden mit Sehnenwicklung gesichert.
Mir gefällt das urige Aussehen, deshalb habe ich keine Rohhaut o.a. aufgeleimt. Den gesamten Bogen habe ich mit Bienenwachs eingerieben. Der Bogen hat jetzt gut 1000 Pfeile hinter sich und ist momentan mein Lieblingsbogen. Für die Kürze und das Zuggewicht zieht er sich recht angenehm. So, genug Gefasel, hier die Daten:

Länge N/N 129 cm
WA-Breite ca. 32mm, an den Nocks 14mm
Zuggewicht 55# auf 24"
Gewicht 377 Gramm ohne Sehne und Griffleder

Bilder:
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Gruß
Thomas
Zuletzt geändert von tommi370 am 04.11.2012, 14:35, insgesamt 1-mal geändert.

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LJB
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Re: sehnenbelegter Holunder-"Indianer"

Beitrag von LJB » 04.11.2012, 14:22

Schön, für mein Geschmack sehr wüchtige Wurfarmenden aber eben, geschmack. Sehnen auf Hollunder steht hoch oben auf mein Liste, ich denke das sollte gut werfen.

Grüße Leo
Grüße Leo

Wo der Wolf jagt, wächst der Wald!

tommi370
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Re: sehnenbelegter Holunder-"Indianer"

Beitrag von tommi370 » 04.11.2012, 14:41

Hallo Leo,

stimmt, die Tips sind recht massig, aber mich stört´s nicht. Und bei der Kürze ist das Mehrgewicht, glaube ich, nicht so tragisch.
Wenn ich manchmal alte Fotos, Zeichnungen o.ä. von originalen Indianerbögen sehe, waren diese auch oft nicht gerade filigran.

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