Verhaltensforscher, Zoologe, Anthropologe gesucht.

Was nicht in eine der anderen Kategorien passt.
Genni
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Re: Verhaltensforscher, Zoologe, Anthropologe gesucht.

Beitrag von Genni » 20.02.2013, 17:43

Die Konversationen in der Form in der Steinzeit hätten auf jeden falls was :D :D :D
Mhm, stimmt, kann man auch umdrehen, von daher, auch wieder schlecht zu beweisen, sowie irgendwie alles andere im Bezug auf Steinzeit etc.... son Mist :D

Gruß, Felix :)
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jab2
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Re: Verhaltensforscher, Zoologe, Anthropologe gesucht.

Beitrag von jab2 » 20.02.2013, 17:48

Oh jeh , bei solchen Aussagen und Theorien dann selber beurteilen wollen was bei so einem Universalen und komplexen Thema Toppic ist und was Off Toppic ?

Zudem lässt deine Reaktion der letzten Seite auf eine sehr dünnhäutige Gemütsverfassung schließen die dir im Notfall noch weniger helfen würde als zu beten !

Ich habe nur darauf hingewiesen das die Aspekte sozialer Gruppenstrukturen und Spirituelles Weltbild bei der Beurteilung und interpretation sehr wahrscheinlich viel zu kurz kommt bei der Thematik hier und das es weit über die Frage hinaus geht als die Frage ob nun der Mann der traditionell bessere Grillmeister wäre weil er zuerst gegrunzt haben mag :
Fleisch auf Feuer , Guuuut !

Aber so ist das halt und was für wen wo Toppic ist und was nicht ist eben auch Geschmacks und Interpretationssache , für meinen Geschmack wird es eher platter als aufschlußreicher bezogen auf die ursprüngliche Tröötfrage !

Ich behaupte sogar das es weitaus komplexer ist als das der Mensch sich durch die Fähigkeit grillen zu können selbst erklären würde oder die typische verunglimpfung der Wichtigkeiten der Rollenverteilungen aus dem Ärmel abzutun !

Auf diesem Level hätte der Mensch die Bäume wohl nie verlassen .
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Genni
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Re: Verhaltensforscher, Zoologe, Anthropologe gesucht.

Beitrag von Genni » 20.02.2013, 18:09

Mhmm,

klar, was nun on oder off Topic ist, sieht natürlich jeder bei, gerade, solchen Themen jeder anders, weshalb es sich auch nicht gut objektiv entscheiden lässt.
Feststeht allerdings das es, um mal wieder aus meiner Sicht ON Topic zu kommen :D, dass es nicht darum ging welches Geschlecht der "bessere" Grillmeister ist, sondern warum es im Allgemeinen eine (fast) ausschließliche Männerdomäne ist. Wer nun besser grillen kann, lässt sich vermutlich gar nicht sagen, kommt halt auf den Einzelfall an.

Ansonsten möchte ich generell mal daraufhinweisen, das jeder der hier liest und schreibt, nicht gleich jedes Wort, das von jemanden mit einer anderen Meinung zurückkommt und vielleicht ein wenig spöttisch oder sarkastisch rüberkommt, auf die Goldwaage legen sollte, sondern es auch mal mit Humor nehmen, oder einfach mal rein rational und unter Bezug auf vernünftige Argumente widerlegen sollte :) (Das soll jetzt nicht heißen, dass es generell nicht so wäre, ganz im Gegenteil :D)


Gruß, Felix

PS: Ich bitte darum, dass die obigen Worte ebenfalls nicht als irgendeine Art von Anschuldigung oder so verstanden werden, sondern als Hinweis, wie sich etwaige Streitereien und daraus folgende (berechtigte) Thread-Schließung von vornherein vermeiden lassen, ohne jetzt auf irgend einen bestimmten User/Mod/Admin/Menschen/Thread/etc., Bezug zu nehmen.

:)
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Re: Verhaltensforscher, Zoologe, Anthropologe gesucht.

Beitrag von jab2 » 20.02.2013, 18:40

dich meinte ich garnicht sondern es bezog sich auf das Ende der letzten Seite , aber auch egal ist alles auch Interpretationssache und ein so vages Thema das es auch eh relativ bleiben wird Bild

Ob Nietzsche oder die endlos erscheinenden Verfasser der Bibel nun noch mehr '' Dün*schiß'' verfasst haben als das was hier einer zum Kredo der Allwissenheit anpreist vage ich jedenfalls zu bezweifeln ! 8)
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Re: Verhaltensforscher, Zoologe, Anthropologe gesucht.

Beitrag von Genni » 20.02.2013, 18:52

Keine Sorge,

wusste schon, das ich nicht gemeint war, nur die Erfahrung hat gezeigt, dass es sich doch manchmal schlimmer entwickelt, als man zu befürchten gewagt hat, aber davon gehe ich ihn diesem Fred im Moment nicht aus :)

Felix :)
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Re: Verhaltensforscher, Zoologe, Anthropologe gesucht.

Beitrag von Padma » 20.02.2013, 21:55

Toll, dass sich so eine Diskussion draus entwickelt hat. Da ist man zwei Tage nicht da und findet dann so viele interessante Beiträge!

Ich will dennoch noch einmal Carl Gustav Jung mit seiner Theorie des "kollektiven Unbewussten" einbringen. Da keiner drauf einstieg, geh ich fast davon aus, dass diese Theorie doch nicht so verbreitet ist wie ich dachte. Ich bin weder Esoterik-Fan noch Psycho-Tante, aber die Psychologie hat doch so ihre Berechtigung als Wissenschaft.

Ich verlinke mal eben faul wie ich bin http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Kollektives_Unbewusstes.html

Für mich ist das eine sehr gute Erklärung zumindest in Bezug auf den Menschen. Warum Aale in die Saragossa-See wandern, um zu laichen, wird allerdings nicht wirklich beantwortet :)

Ich hab aber noch was zu merken an Rabes Statement, dass der Mann per se intelligenter war. Ich schreibe mit Absicht "war", weil die Frauen haben definitiv aufgeholt ;D :
Edit: Der Rabe ist unschuldig, ich hab was durcheinander gebracht, aber dennoch will ich Folgendes stehen lassen:Männer konnten zur Jagd, weil Frau damals nicht nur 8 Wochen Mutterschutz hatte, um es mal überspitzt zu formulieren. Nein, ich bin keine, die sich auf Schwangerschaft, Mutterschaft oder Periodenschmerzen ausruht. Aber Fakt ist, dass eine schwangere Frau ab einem gewissen Schwangerschaftsalter nicht mehr so einfach durch die Wälder rennt und jagt. Da bleibt ihr nur das Beeren pflücken und kochen...
Ist das kleine Menschenkind mal da, dann gibt es eben nicht Onkel Milupa und Onkel Hipp in der Steinzeit, sondern da wird gestillt so lange es geht, weil das Kind dadurch am wenigsten hungern muss. D. h. Säugling hängt bestimmt zwei Jahre an der Brust und ist ständig mit dabei. Da springt Frau auch nicht locker und leicht über Stock und Stein.
Da die Frauen die Kinder bekommen und es auch schon in der Steinzeit Hormone gab, die einfach auch Triebe steuerten, war der Nestbautrieb ihr Metier, sicherlich ging sie auch damals darin auf. Sie war auch früher und öfter schwanger als die heutigen Frauen, d.h. die Hormone hatten überproportional viel Zeit zu wirken.

Soooo und was tat Frau? Suchte sich den besten, stärksten, intelligentesten Mann, der eben am besten für sie sorgen konnte. D. h. die Intelligenz der Frau hat die des Mannes gefördert, denn die weniger intelligenten starben aus... ;D
Oder waren es doch nur die Hormone und die Triebe? Egal!
Jedenfalls kann ich ja mal gar nicht damit leben, wenn dem Mann jetzt auch noch per se die höhere Intelligenz zugeordnet wird.
Fakt ist: Kein Geschlecht hätte ohne das andere überlebt und ich finde es schade, wenn immer noch das Klischee der Hausfrau herrscht bzw. die Hausfrau per se als "unwichtig für die Evolution" abgetan wird. Auch wenn ich selbst eine schlechte Hausfrau bin und der klassischen Frauenrolle so gar nichts abgewinnen kann, schätze ich dennoch deren Arbeit. Ich hab auch schon gehört, dass heutzutage eben nicht mehr die Jäger und Sammler gefragt sind, sondern die Männer, die auch Staubsaugen, kochen und Windeln wechseln können....
Außerdem ist das Bild der Frau in der heutigen Gesellschaft auch wirklich von dem Bild der Frau der letzten 40 Jahre geprägt. Soll ich mal an die Bäuerinnen erinnern, die ihre Kinder auf dem Acker schmissen, weil der Mann nicht kräftig genug war, die Kartoffeln alleine reinzuholen und auch nicht clever genug, um genügend Geld anzuschaffen, dass man sich Magd Mechthild und Knecht Karl leisten konnte?
Oder an die Trümmerfrauen?

Sorry, ich bin nun völlig off topic, aber das musste einfach raus...
Zuletzt geändert von Padma am 20.02.2013, 22:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Verhaltensforscher, Zoologe, Anthropologe gesucht.

Beitrag von jab2 » 20.02.2013, 22:44

ich finde das, wie schon erwähnt , mit den Topic oder Off Topic bei so einem Thema hier völlig relativ !

Zu den Theorien über kollektives Unterbewußtsein gibt es etliche Versuche die zum Teil unerhoffte Ergebnisse hervorbrachten !
Einiges deutet darauf hin das vor großen Ereignissen sehr wohl meßbare Unruhen im Kollektiv auftraten , ich habe leider die Faktengrundlage bzw die Experimentsystematiken nicht parat aber auf Youtoube gab es da eine sehr interessante Dokumentation zu !

Wenn ich die wiederfinde stelle ich es hier mal ein ! ::)
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Re: Verhaltensforscher, Zoologe, Anthropologe gesucht.

Beitrag von Heidjer » 20.02.2013, 22:53

Zumindest zeigt der Thread wie die Evolution bis vor 50 oder 100 Jahren die Menschheit in der Entwicklung vorwärts brachte. Frauen stehen auf intelligente, mächtige, starke und erfolgreiche Männer, so wurden deren Gene überproportional gefördert und der Level stieg. Heutzutage sorgt die Medizin dafür das fast alle Kinder das Erwachsenenalter erreichen, nur die klugen und erfolgreichen Menschen haben Heute keine Zeit um eine Horde Kinder groß zu ziehen. Die Zeit und Gelegenheit haben und nutzen Heute nur die Menschen, die es früher nicht konnten, also entwickelt die Menschheit sich jetzt zurück in dumm und krank?

Bitte nicht böse sein, ich will damit nicht provozieren, aber diese Schlußfolgerungen liegen irgendwie in der Luft.


Gruß Dirk
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Re: Verhaltensforscher, Zoologe, Anthropologe gesucht.

Beitrag von Padma » 20.02.2013, 23:09

Neee, die sind dann nicht intelligent genug, um zu unterscheiden, dass es auch Zwischentöne gibt.... die braucht's dann genauso wenig wie die, die sich durch staatliche Mittel zum Kinderkriegen motivieren lassen.
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Re: Verhaltensforscher, Zoologe, Anthropologe gesucht.

Beitrag von jab2 » 20.02.2013, 23:10

@ Heidjer
Nö , is ja auch durchaus was dran wenn man mal drüber nachdenkt !
Moralische Bewertung hängt ja wieder von Blickwinkel und Argumentationsziel ab !

Genau so wie wir ebenso unser Bildungssystem mal in Frage stellen sollten welches unabhängig von dem Potential Gewinner und Verlierer fordert ganz egal wo eine Gruppierung steht , ebenso wie auch Empfehlungen für verschiedene Schulqualifikationen eben nicht nur von Leistung sondern auch vom Stand abhängen , damit tut sich keine Gesellschaft einen Gefallen noch wäre es in irgendeiner Weise fair !

Ergebnis ist das Volldeppen mit Abi rumrennen und etliche Potentiale in einem völlig mangelhaften Schulsystem verkrüppeln !
Überhaupt droht gerade das Gesellschaftsmodell der Industriestaaten kulturell völlig vor die Wand zu kacheln .

Die 10min kann man sich ruhig mal nehmen , großartig !

http://www.youtube.com/watch?v=jitdvJ5U3I4
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Re: Verhaltensforscher, Zoologe, Anthropologe gesucht.

Beitrag von Dolge » 21.02.2013, 00:06

Heidjer hat geschrieben:Zumindest zeigt der Thread wie die Evolution bis vor 50 oder 100 Jahren die Menschheit in der Entwicklung vorwärts brachte. Frauen stehen auf intelligente, mächtige, starke und erfolgreiche Männer, so wurden deren Gene überproportional gefördert und der Level stieg. Heutzutage sorgt die Medizin dafür das fast alle Kinder das Erwachsenenalter erreichen, nur die klugen und erfolgreichen Menschen haben Heute keine Zeit um eine Horde Kinder groß zu ziehen. Die Zeit und Gelegenheit haben und nutzen Heute nur die Menschen, die es früher nicht konnten, also entwickelt die Menschheit sich jetzt zurück in dumm und krank?

Bitte nicht böse sein, ich will damit nicht provozieren, aber diese Schlußfolgerungen liegen irgendwie in der Luft.


Gruß Dirk


Ich bin nicht böse, aber ich lasse es mir trotzdem nicht nehmen, das als genau das zu bezeichnen, was es ist: Sozialdarwinismus.
Und Unsinn.
Im Endeffekt ist das der Kern nazistischer Ideologien: Es gibt genetisch minderwertige Menschen und deren Fortpflanzung bzw. Beitrag zum Genpool des Volkes/der Menschheit/was auch immer ist ein Problem.

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Re: Verhaltensforscher, Zoologe, Anthropologe gesucht.

Beitrag von acker » 21.02.2013, 00:38

Damit scheint dieser Faden das Ende seines Weges erreicht zu haben .
Der junge Mensch lernt, was die Erwachsenen wissen und verlernt was er als Kind gewusst hat.

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