Wer brauch sooo viel Wasser?

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Firestormmd
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Re: Wer brauch sooo viel Wasser?

Beitrag von Firestormmd » 21.06.2013, 13:47

Gestern abend um 21Uhr kam ein Unwetter, bei dem es soviel geregnet hat, wie ich lange nicht gesehen habe. Und geblitzt hat es auch wie verrückt. Nachdem letztes Jahr der Hagel mein Gewächshaus zerschlagen hat und ich dieses Jahr 150€ in neue Scheiben investiert habe, hatte ich schon ein paar Sorgen. Zum glück kam aber kein Hagel. Naja, auf jeden Fall kamen meine Eltern um 21:15Uhr aus einer Gaststätte zurück und haben unterm Carport gewartet und mich angerufen, ob ich nicht 2 Schirm bringen könnte. Da ich eh noch knapp bekleidet war (>30°C), bin ich die 20 Meter schnell hin gelaufen und dann auch gleich zum Duschen draussen geblieben. Es war echt angenehm. Zum Glück sind wir verlusttechnisch verschont gebleiben. Kyrill hat das mehr gewütet. Die leichte Abkühlung hat aber ganz gut getan.

Grüße, Marc
"Wer das Training in Frage stellt, trainiert nur, Fragen zu stellen!" - Die Sphinx

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Netzwanze
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Re: Wer brauch sooo viel Wasser?

Beitrag von Netzwanze » 21.06.2013, 14:39

Gestern 16:20 Uhr: Außentemperatur 28°C, einige Wolken am Himmel.
Gestern 16:25 Uhr: dicke Wolken am Himmel.
Gestern 16:30 Uhr: Leichter Regen
Gestern 16:35 Uhr: Ein Blitz und zwei Sekunden später ein Surren und dann einen extrem lauten Schlag.
Gestern 16:40 Uhr: Starker Regen
Gestern 16:45 Uhr: Sonne, blauer Himmel, einie Wolken am Himmel.

Das wars bisher.
"Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann was er will, sondern dass er nicht tun muss was er nicht will" (Jean-Jacques Rousseau)

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Mandos
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Re: Wer brauch sooo viel Wasser?

Beitrag von Mandos » 21.06.2013, 16:17

Mike W. hat geschrieben:Klimawandel?
Woher denn?
Die letzten Hochwasser waren ja vielerorts nur die Höchsten seit einigen hundert Jahren! ;)
Also ist das doch nicht außergewöhnlich, gabs ja schonmal! ::)
Und das ein Inselstaat absäuft liegt doch nicht am Klima!
Der Meeresspiegel steigt einfach.
Das ist das Problem! :o


Bleib mal realistisch. Nur weil es uns in den letzten hundert Jahren klimatisch gesehen sehr gut ging, heißt das noch lange nicht, dass das die Regel ist. Bedenke auch, dass den Flüssen ihre Überschwemmungsgebiete größtenteils genommen wurden. Der Mensch ist also an den Hochwasserkatastrophen beteiligt, nicht jedoch in erster Linie wegen irgendwelcher CO_2 Ausstöße.

Vergleiche mit dem Hochmittelalter zeigen, dass es zu dieser Zeit vermutlich noch wärmer war als heute. Pässe in den Alpen waren wahrscheinlich viel zugänglicher als heute. Außerdem gebe ich zu Bedenken, dass wir uns immer noch in einer Eiszeit befinden (eine Eiszeit wird durch die Vergletscherung der Pole definiert). Von einer extremen Wärmeperdiode zu reden, in der wir uns angeblich gerade befinden oder in welche wir reinrutschen, ist also schlichtweg falsch.

Ich empfehle übrigens dieses Buch:
http://www.amazon.de/dp/340652866X

Und welcher Inselstaat säuft bitte ab?

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eddytwobows
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Re: Wer brauch sooo viel Wasser?

Beitrag von eddytwobows » 21.06.2013, 16:27

@Mandos...

Zustimmung... :)

Ansonsten gglt doch einfach mal "Kleine Eiszeit" u. "Maunder-Minimum"...


Und falls sich jemand fragt, weshalb die Bewohner gewisser Flußnaher Landstriche mehr oder weniger regelmäßig
nasse Füße bekommen, wenns mal wieder etwas mehr Schneeschmelze und Frühjahrsregen gibt, dann liegt das
meiner Meinung nach am unzureichenden oder sogar falsch ausgeführten Deichbau und den absolut nicht ausreichenden
oder stellenweise sogar nicht mehr vorhandenen Überlaufflächen...

Also schlicht an politisch motivierter, menschlicher Schlamperei...!

LG
etb
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Re: Wer brauch sooo viel Wasser?

Beitrag von peter pkr » 21.06.2013, 16:29

Genau das ist die richtige Antwort.Der Kandidat hat 100 Punkte.

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Mike W.
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Re: Wer brauch sooo viel Wasser?

Beitrag von Mike W. » 21.06.2013, 17:39

@Mandos

Ich hab doch nichts von CO2 geschrieben und auch garnicht behauptet das es ein Menschengemachtes Problem ist!
In der Vergangenheit war's mal Warm und mal war's Schweinekalt. Wenn man der Wissenschaft glauben kann, auch schon vor dem Menschen.
Das Klima brauch uns nicht um sich zu ändern.

Und die Überschwemmungsflächen hat sich das Wasser doch zurückgeholt.

Trotzdem bleiben doch aber ungewohnte Niederschlagsmengen. Und die haben mit Uferverbauung nun nur zu tun, wenn sie angekommen sind.

Ich bin eben der Meinung das sich das Wetter komisch verhält. Das es mit großer Wahrscheinlichkeit nicht nur hier, sonder weit verbreitet so ist, betrifft das( meiner Meinung nach) nicht nur das Wetter sondern das Klima.

Das es vor einigen hundert Jahren eine längere Kälteperiode gab ist mir bekannt, hab ich mal gelesen.


Gruß Mike
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madcala
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Re: Wer brauch sooo viel Wasser?

Beitrag von madcala » 21.06.2013, 17:50

Also ich bin der Meinung, dass:

Es kein Klimawandel ist sondern einfach das Klima an sich. Nichts ist über langen Zeitraum beständig. Die Welt ist immer in Bewegung. Vielleicht war es die letzten paar Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte einfach nur ruhig. Wie erklärt man denn das Holozäne Maximum? Da war es um längen wärmer als heute. Und damals ist die Welt auch nicht unter gegangen. Nein, es lief prächtig zu dieser Zeit.

Alles nur hysterisches Geblubber und dumme Menschen die ihre Häuser einfach in alte natürliche Überlaufbecken von Flüssen stellen. Selber Schuld. Nix böser Klimawandel. Dummer Mensch.

Der Klimawandel lässt sich nur gut vermarkten und er ist eine Universalerklärung für alles.
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Mike W.
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Re: Wer brauch sooo viel Wasser?

Beitrag von Mike W. » 21.06.2013, 18:15

Würdest du mir Recht geben , wenn ich sage: Etwas, das sich verändert, ist im Wandel?

Ist das mit den Niederschlägen dieses Jahr etwas ungewöhnlich? Oder ist es jedes Jahr so?

madcala hat geschrieben:Alles nur hysterisches Geblubber und dumme Menschen die ihre Häuser einfach in alte natürliche Überlaufbecken von Flüssen stellen. Selber Schuld. Nix böser Klimawandel. Dummer Mensch.


Und dieser Satz würde nicht von dir zu lesen sein, wenn dein Elternhaus zufällig dort stehen würde!
Also bist du durch den Zufall woanders zu wohnen, klüger als diese "dummen Menschen"?

Komische Ansicht!

Und hoffentlich sagen deine Mitmenschen nicht :" Selber Schuld!", wenn die Natur bei dir mal mit der groben Kelle austeilt!

mfG Mike
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corto
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Re: Wer brauch sooo viel Wasser?

Beitrag von corto » 21.06.2013, 19:39

Naja madcala meint ja nicht die deren Gebiete mittlerweile überschwemmt werden, sondern die die teilweise Jahrenlangen Rechtstreit aufgenommen haben um zu erreichen das sie dort bauen dürfen weils so schön nah am Wasser ist. das ist warscheinlich nur ein Bruchteil der betroffenen.

die berichte über die Gemeinde mit einer Bürgerinitiative gegen die baulichen maßnahmen zum Hochwasserschutz hast du warscheinlich auch mitbekommen, das ist halt der obergag wenn die jetzt jammern.

dazu kommt dann das die Landwirte ihre Felder auch nie hergeben wollen, weil der Nachbar seine ja hergeben könnte - das sind dann zusammen mit vielem anderen die fehlenden Flutungsflächen die die Städte eigentlich vor dem Absaufen bewahren könnten.

so zumindest hab ich mich informiert, aber eher aus Zufall - kann also auch nur n politischer Winkelzug sein.dafür müsste ich viel mehr recherchieren was da in den Regionen abgeht.

@Mandos:
ich hab schon tief luftgeholt bevor ich deinen Link geklickt hab, aber das war völlig unnötig.
Das ist mal was sachliches, ich glaub das bestell ich mir sogar oder gehs in der Buchhandlung bestellen.

da gibts ganz viele unglaublich beknackte Bücher bei Amazon, bei manchen schreit sogar mein kleiner mann im Ohr "verbieten müsste man das" und das sagt der sonst echt nie :D

Eine Meinung zum Klimawandel kann ich mir irgendwie nicht bilden, da ich keinerlei bewertungsmaßstäbe habe.
neulich hat doch jemand z.b. errechnet das die aktuellen Klimaschutzverträge, wenn sie denn wenigstens eingehalten würden - eine verzögerung von sage und schreibe 14 tagen auf 100 jahre bringen - angeblich sei die Grundlage das modell derer die den Klimawandel für menschengemacht halten.

ich kann mir aber irgendwie nur 2 haufen kasper vorstellen wenn ich mitansehe wie lächerlich die beiden Modelle aussehen, je nachdem welche Studie oder erklärung man nun als richtig ansieht.

da ich eher in der Weltpolitik und der jüngeren Geschichte die Gründe für alles suche, kommt mir schon lange der Gedanke das das die neue Version der Schutzzölle gegen die aufkommende ökonomische Übermacht der Nichtwestlichen Staaten.
es bietet die chance deren Wirtschaftswachstum künstlich zu beschränken, indem man ihnen teils nicht erreichbare Bedingungen auferlegt, oder deren Produkte als "klimakiller" brandmarkt.

nur so ein gedanke, denn das da aus dem nichts alle sich einig wären, "ey wir zocken mal richtig mit so ökokappes ab und erzählen sonst wirds warm" ist ein wenig - naja :D

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Schattenwolf
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Re: Wer brauch sooo viel Wasser?

Beitrag von Schattenwolf » 21.06.2013, 22:07

Ersteinmal befinden wir uns nicht direkt in einer "Eiszeit" ,
sondern in der Warmphase einer Eiszeit. Diese ist relativ instabil und dadurch anfällig für Störrungen.

Ob der mometane Wandel nun Menschgemacht ist oder nicht ist in den Folgen völlig unerheblich!

Aber es will ja wohl keiner abstreiten das in letzten Jahrzehnten die lokalen Wetterphänomäne zunehmen. Das die Gletscher und Polkappen zur Zeit im schmelzen sind, wodurch es in Gebirgen zu erhöhter Errosion kommt und das der Meeresspiegel im allgemeinen Steigt, wenn auch nicht überall gleichstark. Das hat mit dem Erdmagnetfeld zu tun und den an verschiedenen Orten unterschiedlich Starke Gravikationskraft. Es kommt zu mehr Niederschlägen, mehr und vorallem heftigeren Stürmen in einigen Regionen der Welt und ander Orts zu stärkeren und längeren Dürren.
Ausserdem nehmem die Erdbeben und Vulkanausbrüche zu, was bei den zum Teil extremen Massenverschiebungen auf dem Weltenrund auch kein Wunder ist. Mann führe sich die weltweiten Rodungen vor Augen, das schwinden des Eisshelfs auf Antartika (Antarktis), das Schwinden der Gletscher und die damit verbundene Errosion auf der einen Seite
und andererseits die der Bau von Riesenstädten, oder auch der immer größeren Wolkenkratzer die Punktuell eine enorme Gewichtskraft auf eine vergleichsweise kleine Fläche ausüben, der Abbau von Bodenschätzen sowohl unterirdisch wie auch oberirdisch, zumal teilweise durch "fracking", riesige Stauseen...etc.
- all das zusammgenommen übt einen nicht zu unterschätzen Einfluss auf das Spannungsverhältnis der Tektonischen Platten aus. Welche ja nunmal auf dem flüssigen Erdkern schwimmen, in Bewegung sind, sich zum Teil überlappen und ausserdem überall eine andere Stärke (Dicke) haben.

Aus diesen und noch einigen anderen Gründen (z.B.Treibhausgase) ist unser Klima im Wandel, das heisst es ist aus dem Gleichgewicht geraten und die lokalen zum Teil extremen Wetterphänomane sind nichts anderes als eine Art "Ausgleichsbewegung" um ein neues Gleichgewicht wieder zu finden. Wie dieses dann aussehen wird und wie sich dann die Lebensbedingungen gestalten ist bei weitem noch nicht abzusehen.

Ich selbst beobachte den Wandel schon seit '89/'90, also lange bevor der Begriff Klimawandel durch die Medien geisterte.
Und ich kann nur sagen die Extreme nehmen (mit kleinen Pausen) von Jahr zu Jahr zu - sowohl Lokal als auch Global in Quantität als auch in Qualität.

Die, die das nicht Wahrhaben wollen, sind entweder nicht ausreichend Informiert und/oder haben einfach Angst sich zu Informieren - über den Tellerrand Ihrer kleinen heilen Welt hinaus zu schauen.

Es gibt einen großen Konsens unter den Klimaforschern Weltweit von ca. 90%, die alle der Meinung sind, dass das Klima sich im Wandel befindet und das die Extreme noch weiter zunehmen werden.
Uneins ist man sich lediglich über das konkrete Aussmaß,
den Zeitrahmen in dem es passieren wird,
und natürlich Wer oder Was ihn verursacht hat.

schattige, apokalyptische Grüße
Abergläubisch? - Pah!
1000 Generationen Erfahrung ist kein Aberglaube, sondern gesunder Menschenverstand.
So möge Thor seinen Hammer schwingen Euch allen Vernunft und Weisheit einzubleuen!

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madcala
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Re: Wer brauch sooo viel Wasser?

Beitrag von madcala » 21.06.2013, 23:46

Mike W. hat geschrieben:Würdest du mir Recht geben , wenn ich sage: Etwas, das sich verändert, ist im Wandel?


Wenn es sich immer verändert, ist es dann noch ein Wandel oder einfach ein dauerhaft instabiler Zustand?

Mike W. hat geschrieben:
Und dieser Satz würde nicht von dir zu lesen sein, wenn dein Elternhaus zufällig dort stehen würde!
Also bist du durch den Zufall woanders zu wohnen, klüger als diese "dummen Menschen"?


mfG Mike


Leider daneben. Ich habe selbst mal in Rheinberg-Wallach direkt am Rhein gewohnt. Warum sind wir da weg gezogen? Weil uns das Wasser regelmäßig vor der Tür stand... Dumm waren wir...
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Re: Wer brauch sooo viel Wasser?

Beitrag von Mike W. » 22.06.2013, 01:51

Dann verstehe ich deine Äußerungen noch weniger!

Gruß Mike
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Re: Wer brauch sooo viel Wasser?

Beitrag von eddytwobows » 22.06.2013, 12:01

Klimafaktoren...
http://www.wasserplanet.becsoft.de/urs1.htm


@Schatti...

Das Argument der punktuellen Gewichtsbelastung der Erdkruste durch Megastädte und eines dadurch entstehenden Effektes
auf tektonische Plattenbewegung ist, mit Verlaub gesagt, wenig bis un- haltbar...

Ein Effekt verhält sich m.M. in dem selben Größenverhältnis, als wie wenn eine Fliege Ihren Haufen auf einen Tellergroßen
Apfelkuchen absetzt...wahrscheinlich hat der Fliegenschiß sogar eine größere Auswirkung auf die
Oberfläche des Apfelkuchens, als eine Großstadt auf den lokalen Abschnitt des Stückchens Erdkruste,
auf dem sie gebaut wurde...

Auch wenn sich eine GesamtGEWICHTSANGABE einer Großstadt als gewaltige Zahl darstellt, ist diese, gemessen an Ihrem GesamtVOLUMEN, geradezu minimal... Gebäude sind ja nunmal hohl, sonst könnten sie schwerlich ihren Zweck erfüllen...

Und ansonsten trägt zur Wahrnehmung gewisser "dramatischer" Klimawandel (oder halt etwas verstärkt
auftretender Wetterphänomene) die in den letzten 25-30 Jahren immer höher gewordene Dichte der
Nachrichten-/ Informationsübermittlung und Verbreitung einen nicht zu Unterschätzenden subjektiven Anteil... ;) :)

LG
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Re: Wer brauch sooo viel Wasser?

Beitrag von Schattenwolf » 22.06.2013, 14:42

@Eddy

Erstmal danke für den Link, sehr anschaulich dargestellt.
Der kosmische Einfluss ist natürlich die "andere Seite der Münze".

Aber ich hab hier auch mal den Einen oder Anderen Link für dich:

Seismizität beschreibt ganz allgemein die Erdbebentätigkeit in einer Region innerhalb einer bestimmten Zeit.

Als natürliche Seismizität bezeichnet man dabei die Erdbebentätigkeit, die geologisch verursacht wird.(...)

Als induzierte Seismizität bezeichnet man Erdbebentätigkeit, welche durch menschlichen Eingriff in den Untergrund verursacht wird (Gupta & Chadha, 1995; McGarr et al., 2002).

http://www.mags-projekt.de/MAGS/DE/Hintergrundinformation/Seismizitaet/seismizitaet_node.html


Der "Taipeh 101", das höchste Gebäude der Welt, hat nach Meinung eines Geologen zwei Erdbeben verursacht. Mit seinem enormen Gewicht soll der Wolkenkratzer eine alte Verwerfung wieder geöffnet haben. Andere Wissenschaftler reagierten skeptisch.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/taipeh-101-wolkenkratzer-soll-erdbeben-ausgeloest-haben-a-388129.html
http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1029/2005GL024223/abstract


Natürlich sind die Einflüsse Lokal meist zu vernachlässigen, aber Global in ihrer Wechselwirkung wohl eher nicht.
Dummerweise ist das zur Zeit ein noch wenig erforschtes Themengebiet, das aber zunehmen innerhalb der Erdbebenforschung an Interesse gewinnt.

Erdbeben von Sichuan - Staudamm als Auslöser?

Das verheerende Erdbeben mit mehr als 80.000 Toten in China ist möglicherweise durch einen großen Staudamm mit verursacht worden. "Die Wahrscheinlichkeit ist sehr groß", sagt Fan Xiao, Chefingenieur des Untersuchungsteams des geologischen Amtes der Provinz Sichuan. Die Wassermassen in dem riesigen Zipingpu-Reservoir, das eine Tiefe von mehr als 100 Meter erreicht, hätten starken Druck auf die darunter liegenden Erdfalten ausgeübt.

http://www.n-tv.de/wissen/Staudamm-als-Ausloeser-article52437.html


1000 Erdbeben durch span. Staudamm erzeugt
http://de.indymedia.org/2007/06/186085.shtml


Ebenso wie die Risiken des Fracking...

Wissenschaftler der Columbia University haben nachgewiesen, dass Begleitmaßnahmen der umstrittenen Gasfördermethode Fracking zu Erdbeben führen. Das von ihnen untersuchte Beben der Stärke 5,7 nach Richterskala im US-Bundesstaat Oklahoma vom November 2011 sei das größte gewesen, das jemals auf Grund von Restwasser-Deponierung hervorgerufen wurde.
http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2013/04/51332/




Abschlussbericht der Expertengruppe
„Seismisches Risiko bei hydrothermaler Geothermie“

Zusammenfassung:

Die Expertengruppe ist der Meinung, dass ein kausaler Zusammenhang zwischen der Seismizität seit November 2007 im Bereich um Landau, die auch das Erdbeben vom 15.08.2009 beinhaltet, und der geothermischen Energiegewinnung in Landau sehr wahrscheinlich ist, da sowohl ein enger räumlicher als auch ein zeitlicher Zusammenhang gegeben ist.
http://www.mwkel.rlp.de/File/Landau-Abschlussbericht-Expertengruppe-pdf/



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Re: Wer brauch sooo viel Wasser?

Beitrag von Netzwanze » 22.06.2013, 15:29

Das Klima wandelt sich nicht erst seit einigen Jahren, sondern ist immer einem Wandel unterworfen.
Das ist ganz normal - auch wenn es möglich ist, dass der pyromanische Mensch hier etwas Beschleuniger in die Umwelt bläst.
Das haben aber auch schon die Dinosaurier gemacht; man denke an die Darmgase der Riesen - Treibhausgase.

Wie schon geschrieben, hat sich die Wahrnehmung des Menschen seit einigen Jahren enorm verändert (schneller als das Klima). Mittlerweile bekommt fast jeder Mensch mit, wenn in China ein Sack Reis imfällt. Das Internet ist dabei das schnellste Medium. Jeder Mensch kann mittlerweile seine Wahrnehmung ins Netz stellen. Da kommen Datenmassen zusammen, die nur noch ausgewertet werden müssen, was tatsächlich gemacht wird.
Vor 50 Jahren, wüsste niemanden in Deutschland, wann irgendwo in der Welt ein Tornado umger hing. Heute kann man die Zerstörungswut fast in Echtzeit miterleben.

Ich will damit aber nicht sagen, dass der Mensch damit nichts zu tun hat. Das wäre mehr als falsch. Danke, Schattenwolf, für die Zusammenstellung der Links. Ich habe selber schon ein Erdbeben miterlebt, welches durch Bohrungen für Erdwämenutzung ausgelöst wurde. Die Betreiber meinten, da es erst viele Tage später rumpelte, dass sie nichts damit zu tun haben. Wissenschaftler bewiesen dann aber das Gegenteil.
"Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann was er will, sondern dass er nicht tun muss was er nicht will" (Jean-Jacques Rousseau)

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