Neuer Schütze, neuer Bogen

Fragen zu Boegen zum Bogenschiessen. Keine Fragen zum Bogenbau.
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Gotrek
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Neuer Schütze, neuer Bogen

Beitrag von Gotrek » 20.01.2009, 20:07

Servus,

erstmal ein herzliches Hallo an die Gemeinde.

Nun schnell zu mir, bin 19 Jahre alt, komme aus der Regensburger Ecke und habe mir im Dezember 2008 nach längerem überlegen einen Bogen gekauft.
Habe früher mit 9 Jahren mal son 14# Bogen geschossen, dann fast 10 Jahre aufgehört, naja jetzt hab ich wieder einen.

Gekauft hab ich mir einen 64" Fred Bear Montana mit 50# Zugkraft. Ich selbst bin 185 groß, habe aber seeehr lange Arme und ziehe maximal 32".
Hab im Nachhinein gelesen das die Bear Bögen eigentlich nur bis 31" ausgelegt sind. Bis jetzt keine Probleme damit gehabt. Hoffentlich bleibt das auch so. Denke aber nicht, dass ich ihn gleich brechen werde. Manchmal ziehe ich auch mal nicht ganz bis zum Ankerpunkt, je nach Situation.

Soweit so gut. Mommentan überlege ich allerdings, ob ich nicht den Bear Patriot testen soll. Hätte ein günstiges Angebot, müsste kaum was auf meinen Montana draufzahlen. Die Geometrie vom Patriot gefällt mir optisch besser, und er soll einen ganzen Tick schneller sein. Der Montana schießt sich wirklich spitze, nur irgendwie fehlt mir noch der letzte touch... k.a. ist ne Gefühlssache...

Hat jemand Erfahrungen mit beiden Bögen ? Alternativ hatte ich mir auch einen Jagdrecurve überlegt. Da hab ich mir aber noch nicht soo viele Gedanken drüber gemacht.

BTW: Schieße eine Dacron Sehne mit 1 Nockpunkt, dazu Zedernschäfte in voller Länge, 125 grain Feldspitzen geschraubt, 5" Federn und (weils halt praktischer ist, finde ich) ein relativ hartes Plastiknock.

Gäbe es Alternativen ? Lohnt es sich überhaupt auf Patriot umzustellen ? Oder doch gleich noch einen "vernünftigen" Jagdrecurve probieren ?

Würde mich über einige Erfahrungswerte freuen und ein paar nette Tips.

So long, Nico
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Ravenheart
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Re: Neuer Schütze, neuer Bogen

Beitrag von Ravenheart » 21.01.2009, 09:49

Hi Gotrek, willkommen in der FC!

Nun, der wichtigste Tipp für Dich ist:

Lege den Bogen LAANGSAM an einen sicheren Platz, wo er das nächste 1/2 Jahr unbeschadet verbringen kann.
Dann leihe Dir einen 25, max. 30# - Recurve, und schieße den erst mal 1/2 Jahr!

Grund: Tust Du das nicht, ist in spät. 1 Jahr für Dich Schluss mit Bogenschießen, weil Dein Körper sagt "es reicht"....

Wenn Du 10 Jahre gar nicht geschossen hast, brauchen Deine Gelenke, Sehnen und Bänder mindestens 1/2 Jahr wöchentliches Schießen (bei größeren Abständen entspr. länger!), um sich an die ungewohnte Belastung und die Bewegungsabläufe anzupassen. Außerdem musst Du einen sauberen Stil erarbeiten, um Spätschäden zu vermeiden.

Beides geht nur mit einem Zuggewicht, das Du mühelos ziehen kannst, ohne Schäden (Mini-Narben im Gewebe) zu verursachen, die sich bei weiterer Belastung dann zu Spätfolgen auswachsen, oder mit einem verkrampften Stil.
50# sind für ungeübte definitiv zu viel!

Und komm mir jetzt nicht mit "ich schaff das aber"! Es geht NICHT um Muskelkraft! Es geht um Bewegungen unter Last, die Du sonst nicht machst! Und um das Einüben von Technik (Stichworte: Gelenkwinkel, Armhaltung, Rückenspannung, etc..).

Dieser gute Rat ist kostenlos!...
:)

Rabe

P.S.: Nur zu Deiner Info: Ich schieße problemlos bis 70#, und brauch dafür nicht mal einen Fingerschutz.
Nach der "Winterpause" aber beginne ich mit 30#, und nehme erst, wenn ich "warm" bin gegen Ende nur kurz einen 45er.
Über mehrere Sitzungen schieße ich mich dann mit 30# warm, und steigere langsam die Phase am Ende mit dem stärkeren, bzw. wechsle irgendwann auf 60#. Erst nach ca. 2 Monaten benutze ich nen 50er oder 60er gleich von Anfang an....
Zuletzt geändert von Ravenheart am 21.01.2009, 10:03, insgesamt 1-mal geändert.

Finnegan
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Re: Neuer Schütze, neuer Bogen

Beitrag von Finnegan » 21.01.2009, 19:58

Hallo Gotrek

Also. Ich Schiesse genannten Patriot.
Er hat 50lbs.
Er ist Schnell.

Nur. Jetzt habe ich ein dickes Löseproblem an der Backe und darf nochmal komplett von vorne beginnen.
Ich habe zu früh auf dieses Zuggewicht gewechselt und darf es jetzt ausbaden.
Also. Beherzige den Rat von Ravenheart und geh es langsam an.

Grüsse Finn

Gotrek
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Re: Neuer Schütze, neuer Bogen

Beitrag von Gotrek » 22.01.2009, 00:19

Hi,
schonmal danke für für die Ratschläge un Infos.

@Finnegan:
Hast du zum Vergleich schonmal den Montana geschossen, oder in der Hand gehabt ? Was ist für dich schnell ? Hast du Referenzen, wäre interessant zu wissen, womit du vergleichst. Verzeih die lästige Frage, aber subjektiv ist mein Montana auch schnell, ich erhoffe mir nur einen Tick mehr Spritzigkeit.

@ravenheart
Ich nehme deinen Tip gerne zu Herzen. Ich schieße mommentan jeden Tag, Indoor zwischen 30 min und 2 Stunden. Lasse mir dabei regelmäßig Tips von anderen Schützen mit mehr Erfahrung geben. Zwecks Ablassfehlern oder Stand- und Haltungsfehlern. Schwieriger finde ich es, die Hüfte nicht in Richtung des Ziels leicht abzuknicken. Ich muss dazusagen, der Bewegungsablauf im Oberkörper ist gut trainiert, Gelenke, Sehnen und Muskeln sind durch 4 Jahre Boxen recht fit, werde trotzdem mal einen anderen Bogen testen, zumindest auf die kurzen Distanzen im Indoor. Habe noch irgendwo einen 10 Jahre alten Takedown Recurve rumfleigen. Neue Sehne druff und testen. solte cirka 25# haben.

Für ein paar Tips, zu den Haltungen (Gelenkwinkel etc. ) bin ich aber auch über das Forum ziemlich dankbar.
Und falls ein Schütze aus der Gegend von Regensburg mal Zeit und Lust hat, für ne kleine Übungsrunde, bin immer gerne dabei.

So long
Nico
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Trinitatis
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Re: Neuer Schütze, neuer Bogen

Beitrag von Trinitatis » 22.01.2009, 12:08

Hallo Nico,

Ich stand damals auch vor der Wahl zwischen Montana, Patriot und Royal Safari

Ich hab mich für den Patriot entschieden... Warum? kann ich dir auch nicht so genau sagen, mein Gefühl sagte mir, dass ist DEIN Bogen.

Der Patriot ist der schnellste von den 3 Bögen, und schon ein ganzes stück schneller als der Montana.
Der Nachteil beim Patriot ist dass dieser im Sinne der IFAA kein Langbogen sondern ein RC Bogen ist...
Wenn du vor hast auf Meisterschaften zu schießen könntest du mit dem Patriot Probleme bekommen, wasmit dem Montana oder dem Royal nicht passieren kann.

Der Patriot hat einsehr gutes Gruppierungsverhalten, läßt sich weich ziehen, und macht bei meinen 30,5 Zoll Auszug nicht dicht, und würde sich bestimmt auch bis 32 Zoll Weich ziehen lassen.

Der Bogen ist recht aggressiev wahrscheinlich durch seine Schnelligkeit und genau wie der Montana mit seinen 64 Zoll recht kurz. Jeder Fehler den du machst nimmt der Bogen sovort auf, und das äußert sich dann an deinem Schussbild.
Wenn du die Möglichkeit hast, den patriot zu testen dann tu das. du wirst einen Unterschied in der geschwindigkeit feststellen, aber auch am Handling, und du wirst merken dass der Patriot beherscht werden will...


@ Rabe Ich habe auch mit einem 50# Bogen angefangen, fast Täglich geschossen und hatte (habe) keinerlei Probleme damit...
Ich hatte auch keine Übung drin, hab aber von Natur aus ein recht breites Kreutz und bin kräftig gebaut, vielleicht liegts daran...

LG Dani
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Wer ein Ziel verfehlt,
der trifft oft ein anderes...

rabu
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Re: Neuer Schütze, neuer Bogen

Beitrag von rabu » 22.01.2009, 13:43

Ich hab beide schon geschossen.

Der Montana ist ein guter Bogen und ein braves Arbeitstier. Viel Bogen zum kleinen Preis.

Der Patriot schiesst einfach super. Schnell und präzise.
Wichtig ist der Satz "ist dieser im Sinne der IFAA kein Langbogen sondern ein RC Bogen" von Trinitatis

Beide Bögen sind meiner Meinung nach für Anfänger nicht geeignet, da es sie erst ab 45# aufwärts gibt.

Mein Tip, wenn es denn ein Langbogen sein soll, kauf oder miete dir einen 35# Langbogen.
Nach nem Jahr steig um auf nen 45# Bear.

Ich würde dir zu nem Marbow Langbogen 35# raten. Den kannst du nach nem Jahr auch wieder verkaufen, das ist dann nicht teurer als mieten.

Gruss

Ralf

RubenAryala
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Re: Neuer Schütze, neuer Bogen

Beitrag von RubenAryala » 22.01.2009, 15:45

Eines verstehe ich nicht so ganz: Den Anfängern oder durch Winterpause Ermüdeten wird empfohlen, mit einem niedrigen Zuggewicht einzusteigen. Das leuchtet mir ein. Wer aber will sagen, wie viel "niedrig" ist ? Nico schreibt, er sei sportlich (4 Jahre Boxen). Ich hingegen bin untrainiert und ein "UHU", also nicht mehr der jüngste. Ich habe mit 36 lbs angefangen und das war auch gut so, wenngleich mir das nach wenigen malen Schiessen schon leicht vorkommt. Wenn aber einer 19 und sportlich ist, sind das doch andere Voraussetzungen und ein Unterschied von 10 lbs sind man gerade 4,25 kg.

Das Prinzip ist klar, aber kann es nicht Leute geben, denen es aufgrund ihrer Konstitution überhaupt nichts ausmacht, mit 45 lbs anzufangen ?

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Re: Neuer Schütze, neuer Bogen

Beitrag von walta » 22.01.2009, 17:16

natürlich kann es leute geben denen 45pfund nichts ausmacht - und anderen ist 25pfund schon zu viel. was immer wieder übersehen wird das beim bogenschiessen ganz andere muskeln und sehen belastet wird wie bei anderen (kraft)sportarten (wie z.b. boxen). es ist auch unbestreitbar ein anderer bewegungsablauf.

die angegebenen 30pfund sind ein richtwert bei dem man auf der sicheren seite ist, und 4,25 kg macht sehr wohl einen unterscheid - 4,25kg mehrgewicht 50x zu stemmen ergibt doch einiges.

ich schätze die verletzungsgefahr bei starken menschen sogar höher ein da diese sehr viel über reine kraft wettzumachen versuchen und 50pfund als "zu leicht" empfinden (25kg zu stemmen ist ja schliesslich nicht viel)

grüsse
walta
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Re: Neuer Schütze, neuer Bogen

Beitrag von Heidjer » 22.01.2009, 17:29

Vielfach machen die Prellschläge in den Gelenken die größten Probleme! >:(
Sie kommen durch die Druckbelastung beim Halten des Bogens und dem schlagartigen Entlasten beim Lösen
bzw der Zugbelastung am anderen Arm.
Die Gelenke brauchen länger, um sich an solche Wechselbelastungen zu gewöhnen, wie Muskeln und Sehnen und sie machen sich auch nicht durch Muskelkater oder ähnliches auf sich Aufmerksam. Wenn man da etwas spürt ist der Schaden da!! :-[
Ausserdem eine saubere Technik lernt sich mit einem leichten Bogen leichter. ;)

Gruß Dirk
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Re: Neuer Schütze, neuer Bogen

Beitrag von Gotrek » 22.01.2009, 20:39

Erstmal danke an alle, für die vielen Beiträge und Meinungen.

@Trinitatis
Danke für deinen Ausführlichen Bericht. Werde den Patriot mal testen. Auch in 50# wie meinen Montana. Ich bin vom Boxen her, auch recht gut gebaut, und trainiere auch fast jeden Tag. Das der Patriot kein LB ist (laut IFAA) , stört mich recht wenig. Möchte ihn als meinen Alltagsbogen und als Arbeitstier. Wettkämpfe nur mit Freunden, nichts großes oder "Offizielles".

@rabu
Ich finde meinen 50# Montana leichter zu schiessen und zu ziehen, als z.B. diverse 40# Langbögen, die ich versucht habe. Deswegen hab ich mich auch für den Montana entschieden.

@Dirk M
Dem Prellschlag arbeite ich, seit ich mal eine Custom Mamba mit 120# geschossen habe, mit Bandagen vom Boxen entgegen. Kein Spürbar Prellschalg, keine Handschock im linken Arm. Ich schieße mit meinem Montana sauberer (obwohl stärker und mit 32" nicht fehlerverzeihender) als mit dem 10 Jahre alten TD Recurve, den ich gestern bei uns im Keller gefunden habe.

So und nun an alle.
Ich habe einen etwa 10 Jahre alten TD Sportrecurve von "SAMWHA" gefunden. Ein Freund meinte, könnte ne Abart von den Samick Bögen sein. Tochterfirma oder sowas. Das Teil hat laut der Aufschrift auf dem Wurfarm 68" und 30#. Das ding ist aber gemessen an Frontseite der Wurfarme, von Tip zu Tip etwa 65,5" lang. Die 64" Sehne war extrem zu kurz. Habe mal ne 68" Sehne bestell, aber kann das sein, dass die wirklich bei dem Recurve so lang sein muss, also so viel länger wie der Bogen ?

Ist evtl. blöd beschrieben, hoffe ich konnte es so gut wie möglich zu erklären.

So long, Nico
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Re: Neuer Schütze, neuer Bogen

Beitrag von Indiaman » 22.01.2009, 21:55

Hallo Nico,

Dein Bogen hat 50lb bei einem Auszug von 28", d.h. Du hast bei Deinem Auszug von 32" um die 60lb auf den Fingern.
Das ist schon ziemlich viel...
Ich bin über 190cm und habe ebenfalls einen Auszug von 32".
Ich habe mit einem 40pfünder Langbogen (bei 28") begonnen und habe nach ca. einem Jahr einen 30er Recurve gekauft, da ich keine saubere Technik gelernt hatte.
Zwei Bögen weiter bin ich bei 60lb auf den Fingern angelangt - ein Recurve, den ich kräftemässig gut ziehen konnte und auch über ein langes Turnier schiessen konnte.
Habe dann auch fleissig damit trainiert, bis ich auf Grund von Schmerzen in der Schulter erstmal aufhören musste...
Jetzt schiesse ich 45 und 50lb auf den fingern, treffe damit besser und habe immer mal wieder Schmerzen.

Ich würde Dir empfehlen, langsam aufzubauen, mehr Aufmerksamkeit auf die Technik zu legen und dann bei Bedarf das Zuggewicht sukzessive steigern.

Gruß,
Stefan

RubenAryala
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Re: Neuer Schütze, neuer Bogen

Beitrag von RubenAryala » 23.01.2009, 14:23

@Walta: Ich muß einräumen, daß sogar 3 lbs Unterschied deutlich spürbar sein können. Mir ist gerade wieder eingefallen, daß ich letzthin nach einem schwereren Bogen gierte und einen mit 45 oder 46 lbs und einen mit 43 lbs ausprobiert habe. Die 2 bis 3 lbs haben für mich den Unterschied ausgemacht. Muß ich wohl verdrängt haben, als ich oben das schrieb. :-\

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Trinitatis
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Re: Neuer Schütze, neuer Bogen

Beitrag von Trinitatis » 23.01.2009, 18:23

@ Nico,

Wenn auf dem WA drauf steht 68" dann ist der Bogen 68 Zoll lang, das heißt du drauchst eine Sehne für einen 68 Zoll Recurve Bogen.

Auf keinen Fall darfst du dir eine Sehne bestellen die eine Länge von 68 Zoll hat, diese wird eindeutig zu lang sein.

Ich hoffe du hast gesagt dass der Bogen 68 Zoll lang ist, dann wird dir der Händler schon die richtige Sehne zuschicken...

LG Dani
LG Dani

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Re: Neuer Schütze, neuer Bogen

Beitrag von Old Sam » 27.01.2009, 18:39

Gotek,

Wer ohne Nierengurt Motorad fährt, merkt auch erst nach Jahren, das was kaputt ist. Wer im Kraftsport die Gewichte zu schnell steigert bekommt die Quittung ebenfalls ggf. erst nach Jahren und muß dann ganz aufhören. Diese Beispiele lassen sich leider mühelos für die meisten Sportarten finden.

Nun leider muß der Mensch ofenbar in der Regel seinen eigenen Fehler machen - aber es ist ja  Dein Körper!
Wir sitzen alle in einem Boot - nur einige sitzen näher an der Kombüse.

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