Ergebnisse beim Weitschiessen mit Primitivbögen

Fragen zu Boegen zum Bogenschiessen. Keine Fragen zum Bogenbau.
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Ergebnisse beim Weitschiessen mit Primitivbögen

Beitrag von Bowster » 09.10.2016, 14:48

Ich mache jetzt mal einen neuen Thread auf in der Hoffnung, dass nicht nur ich, sondern auch möglichst viele andere Schützen hier ihre Weitschüsse mit Primitivbögen publizieren. Wenn möglich mit Angabe von Zuggewicht, Auszug beim Schiessen und Pfeilgewicht und natürlich der erzielten Weite.
Ich hoffe auf ausgiebige Teilnahme.

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Re: Ergebnisse beim Weitschiessen mit Primitivbögen

Beitrag von Bowster » 09.10.2016, 14:58

Ich war heute mit Fatz mal wieder beim Weitschiessen, das Wetter war viel besser als vorhergesagt, und ich habe 3 Bögen getestet:
1:Holz/Horn/Sehne Kompositbogen made by Wolfgang Gailer, 54#/28", Pfeile 440Grain, 205m
2:"first flight" inzwischen nur noch 55#/28", Pfeile 440Grain, 194m(mit diesem Bogen habe ich früher aber auch schon mal weiter als 200m geschossen, allerdings mit etwas leichteren Pfeilen)
3:Takedown Bogen aus Osage, 67#/28", Pfeile 560Grain, 205m
mit Laser gemessen

to be continued 8)
Zuletzt geändert von Bowster am 09.10.2016, 17:51, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Ergebnisse beim Weitschiessen mit Primitivbögen

Beitrag von Robinie Jörg » 09.10.2016, 15:08

Hat dein First Flight einen "normalen Tiller" oder einen griffnahen ?

Ich denke auch das ein 28" Auszug zu groß ist, ein kürzerer Pfeil ist statisch stabiler und wiegt weniger.

Das sind zumindest die punkte die mir bei Flight Bögen / Pfeile auch auffallen.

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Re: Ergebnisse beim Weitschiessen mit Primitivbögen

Beitrag von Bowster » 09.10.2016, 15:15

Robinie Jörg hat geschrieben:Hat dein First Flight einen "normalen Tiller" oder einen griffnahen ?

Ich denke auch das ein 28" Auszug zu groß ist, ein kürzerer Pfeil ist statisch stabiler und wiegt weniger.

Das sind zumindest die punkte die mir bei Flight Bögen / Pfeile auch auffallen.

normaler Tiller, aber Griff biegt leicht mit.
Ich habe im Titel extra Weitschiessen gesagt und nicht Flightschiessen, damit möglichst viele daran teilnehmen mit ganz normalen Bögen und Pfeilen.
Vom Flightschiessen will ich erst dann wieder reden, falls mir mal Pfeile gelingen sollten, die die Bezeichnung Flightpfeil auch verdienen, heisst deutlich weiter als meine Normalos schiessen, bisher ist mir das leider nicht mal ansatzweise gelungen ???

Apropos, mein "first flight" macht auch auf dem Parcours eine einigermassen gute Figur, ich vermute mal, dass man Osage wohl noch ein bisschen weiter ausreizen könnte, obwohl er bereits relativ gewagt aussieht, eigentlich wie ein Kinderbögli, aber halt mit 55#.

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Re: Ergebnisse beim Weitschiessen mit Primitivbögen

Beitrag von Robinie Jörg » 09.10.2016, 15:37

Frag mal Fatz nach meinem Osage von Reutlingen ;D

Da denken auch alle es sei ein Kinderbogen bzw Zahnstocher.

Osage mit 5 eck Design und 43 lbs bei 26"

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Re: Ergebnisse beim Weitschiessen mit Primitivbögen

Beitrag von Neumi » 09.10.2016, 17:22

Hallo Bowster, geschossen mit meinem Eibe-Bogen "Parkour" 70#@28" AMO . Die Pfeile 28" lang und auf ca. 26" gezogen - sollten dann ziemlich genau 70# gewesen sein. Ich zitier mich der Einfachheit halber
Weiteste Pfeile (im ersten und letzten Durchgang) gute 203 m (ca. 222 yards).Geschossen mit Pfeilen zwischen 715 - 665 grains. Im letzten Durchgang war der schwerste und leichteste Pfeil nahezu exakt gleich weit. Allerdings gabs heut Morgen auch leichten Wind aus Süd (an meiner Schießstelle iss das Rückenwind), laut wetter.com 7 km/h.

Die Weite wurden mit nem 100m Maßband gemessen.
Grüsse - Neumi
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Re: Ergebnisse beim Weitschiessen mit Primitivbögen

Beitrag von fatz » 09.10.2016, 19:39

Ich brauch n neuen Warbow. Dringend!! Meine Weiten von heut verschweigen wir mal...
Ja der "First Flight" schaut schon etwas verdammt windig aus.
Haben ist besser als brauchen.

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Re: Ergebnisse beim Weitschiessen mit Primitivbögen

Beitrag von Neumi » 09.10.2016, 19:43

Ha, wie wärs mit einen warbow bauen ;D
Und Ergebnisse verschweigen ::) - komm schon, stell Dich net so an ;) - ich finds interessant.
Grüsse - Neumi
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Re: Ergebnisse beim Weitschiessen mit Primitivbögen

Beitrag von fatz » 09.10.2016, 20:03

Natuerlich bauen. Was sonst? Ich hab auch schon 2 Staves daliegen, nur grad keine Zeit dafuer. Waer eh Zeit fuer mehr Bumms. Der "Dicke Hund" hat schon mal deutlich bessere Weiten abgeliefert. Irgendwas um die knapp 160m heut mit 770grain schweren Pfeilen ist mit 77# @ 34" ned der Hammer. Da waren schon mal 20m mehr drin. Allerdings war der Pfeil vermutlich etwas leichter. Kann ich aber nicht mehr rauskriegen (Edith sagt: Doch die SuFu behauptet 750gr). Das war einer von den Hartriegelstangerl, die ich wegen Korkenzieheritis eingeheizt hab.
Das mein Parcourbogen die dazugehoerigen Bambusstaengel genausoweit schmeisst sagt einiges.....
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Re: Ergebnisse beim Weitschiessen mit Primitivbögen

Beitrag von Robinie Jörg » 18.10.2016, 18:24

Wir waren am Wochenende schießen, leider wurde das Maßband dann doch vergessen :-\

Es hat sich mal wieder bewahrheitet was eigentlich schon bekannt ist.

Weitschießen ist nicht einfach. Der Abschusswinkel muss passen und es kommt auf einen sauberes lösen an.

Geschossen haben wir mit einem

Bambus /Holler 50# 28" Pfeilergewicht 26 Gramm Federn 4"

Osage /Sehne 50# 28" Pfeilergewicht 30 Gramm Federn 5"

Osage 40# 26" Pfeilergewicht 20 Gramm Federn 3'5 "

Der Holler und der reine Osage schossen die gleiche Weite.
Der Osage Sehne hatte die kürzeste Weite. Unsere Erklärung dafür sind einmal das hohe Pfeilgewicht und die große Federn.
Mit dem Osage Sehne Bogen wurde dann noch ein Carbon Pfeil geschossen. 500 Spine Gewicht 17 Gramm. Locker 30 Meter mehr als die beste Weite der beiden anderen.

Vielleicht schaffe ich es am Wochenende mal mit dem Maßband raus zu gehen. Dann werde ich auch mal an einem Pfeil die Federn in der Höhe noch stutzen um festzustellen wie der Unterschied ist.

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Re: Ergebnisse beim Weitschiessen mit Primitivbögen

Beitrag von Bowster » 18.10.2016, 18:47

Hey, da machst Du einem den Mund wässrig, und dann keine Werte >:(
hoffentlich schaffst Du noch das nachzuholen, apropos: der Osage/Sehne Bogen, hatte der für Dich spürbaren Handschock als Du ihn mit den Carbonis geschossen hast? der sollte dank Sehnenbelag leichte Pfeile wohl ganz gut wegstecken können, v.a. dann, wenn da kein Handschock dabei zu spüren ist.
Btw., ich habe auch gerade drei Osagebögen in der Mache, bin auch schon sehr gespannt wie die schiessen werden.

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Re: Ergebnisse beim Weitschiessen mit Primitivbögen

Beitrag von Becknbauer » 18.10.2016, 18:55

Den Osage/Sehne Bogen mit dem Carboni hab ich geschossen, und dabei keinen Handschock wahrgenommen.
Gruß Wolfgang/Beck ' n ' Bauer

Nein, ich bin weder FC Bayern noch Fußball Fan.

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Re: Ergebnisse beim Weitschiessen mit Primitivbögen

Beitrag von Robinie Jörg » 18.10.2016, 19:12

Was meinen Bogen davon betrifft liefer ich dir noch Zahlen.

Ich glaube wir müssen uns doch mal treffen zumal ich eh mal gerne einen Flight Bogen bauen würde.

Was für ein Design baust du die drei?

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Re: Ergebnisse beim Weitschiessen mit Primitivbögen

Beitrag von Robinie Jörg » 21.10.2016, 18:59

Wie versprochen, war ich gerade schießen. Weiten wurden mit dem Maßband gemessen.

Osage 5 Eck Design NTN 140 / 40# @ 26 Pfeile 26" 30 -35 Spine 70 grain Spitze 3.5" Federn 175 Meter

Robinie Flachbogen NTN 160 / 40# @ 26 Pfeile wie oben 165 Meter

Pfeilgewicht 20 Gramm

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Re: Ergebnisse beim Weitschiessen mit Primitivbögen

Beitrag von Bowster » 22.10.2016, 07:00

Robinie Jörg hat geschrieben:Was meinen Bogen davon betrifft liefer ich dir noch Zahlen.

Ich glaube wir müssen uns doch mal treffen zumal ich eh mal gerne einen Flight Bogen bauen würde.

Was für ein Design baust du die drei?

einen ELB
einen kurzen Mölle
einen langen Mölle

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