Erster Reiterbogen/ Beratung / Mongolisch / Hunnisch?

Fragen zu Boegen zum Bogenschiessen. Keine Fragen zum Bogenbau.
Beleg Cúthalion
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Erster Reiterbogen/ Beratung / Mongolisch / Hunnisch?

Beitrag von Beleg Cúthalion » 28.09.2017, 17:03

Guten Tag. Mein Name ist Nico S.
Ich bin de rneue und ich komm jetzt öfters :3

Ich studiere ab diesem WS Archäologie und Geschichte im Zwei-Fach-Bachelor. Daher mein Interesse am Bogenschießen.
Besonders die Reiterbögen/Reflexbögen habe es mir angetan..
Ausprobieren konnte ich bisher lediglich den Kaya Black Shadow mit 35#.

Allerdings interessieren mich eher Bögen mongolischer Bauweise (idealerweise mit Sehnenbrücke, und ja, ich weiß, dass die Mongolen die Sehnenbrücke von den Chinesen übernommen haben ;) )

Daher meine Frage an euch:
Mit welchem Reiterbogen habt ihr begonnen?
Könnt ihr diesen empfehlen?
Wo kauft ihr eure Ausrüstung? (Im Raum Rostock gibt es keine brauchbaren Läden.)

Mit schusssicheren Grüßen
Nico :)
Zuletzt geändert von Beleg Cúthalion am 29.09.2017, 10:04, insgesamt 1-mal geändert.

Ralph
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Re: Erster Reiterbogen/ Beratung / Mongolische Bögen

Beitrag von Ralph » 28.09.2017, 18:44

Hallo,

für welche "mongolische Bogen" interessierst Du Dich:

Solche im Stile aus dem Zeitraum der Yuan-Dynastie oder die, welche sich unter dem Einfluß der qing-dynastischen Eroberung der inneren und äußeren Mongolai herausbildeten (Letztere sind die mit den Sehnenbrücken) ?

Bezugsquellen für Reflexbogen auch im mongolischen Stil - sowohl der einen, wie auch der anderen erwähnten Periode - findest Du u. a.

hier (unter "Webseiten")

Ralph
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Hätt' Allah mich bestimmt zum Wurm,
So hätt' er mich als Wurm geschaffen." - Goethe, West-östlicher Diwan, Buch Timur

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Re: Erster Reiterbogen/ Beratung / Mongolische Bögen

Beitrag von Beleg Cúthalion » 28.09.2017, 18:51

Hallo ^^

Wie bereits geschrieben. Eher die mit den Sehnenbrücken. Ist allerdings kein muss. Für mich ist es einfach wichtig, dass die Optik sich an einem historischen Bild eines Mongolischen Bogens orientiert.
Also ist das ästhetische recht wichtig. Aber natürlich auch der Preis ^^

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Re: Erster Reiterbogen/ Beratung / Mongolische Bögen

Beitrag von schnabelkanne » 28.09.2017, 21:10

Servus und herzlich willkommen bei uns, mit Reiterbögen hab ich bis jetzt noch keine Bekanntschaft gemacht.
ich bin beim Studium der Ur- u. Frühgeschichte in Wien über dem Ötzi zum Bogenbau gekommen und seitdem den Virus nicht losgeworden und das ist doch nun schon einige Jahre her, also Vorsicht ;D
Lg Thomas
Zuletzt geändert von schnabelkanne am 28.09.2017, 21:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Erster Reiterbogen/ Beratung / Mongolische Bögen

Beitrag von Beleg Cúthalion » 28.09.2017, 21:21

Okay und danke ^^
Wird bei mir nicht passieren, denn dafür bin ich handwerklich viel zu ungeschickt ^^

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Skua
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Re: Erster Reiterbogen/ Beratung / Mongolische Bögen

Beitrag von Skua » 28.09.2017, 22:24

Hmm, da sollte man doch erst ein paar Fragen klären.

Schießt du mediterran oder mit Daumenring?
Maximaler Auszug bei wieviel #?
Modernes Material mit Glasfaser oder klassisch in Horn-Sehne?
Und nicht zuletzt der Preis?

Mit den Eckdaten kann man schon ein wenig mehr dazu sagen.

Grüße, Skua
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Re: Erster Reiterbogen/ Beratung / Mongolische Bögen

Beitrag von Beleg Cúthalion » 28.09.2017, 22:36

Eher Daumenring
ca 27" ca 30# (gemessen am kaya Black Shadow mediteran)
Wie mein Auszug mit Daumentechnik ist, weiß ich nicht. Hatte bisher keine Möglichkeit das zu messen.
Hölzerne Optik, also eher klassisch
Einsteigerpreis.
Wird mein erster Bogen...
Aber wenn es ein sehr guter ist, würde ich auch länger sparen.. max. 250

Ralph
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Re: Erster Reiterbogen/ Beratung / Mongolische Bögen

Beitrag von Ralph » 28.09.2017, 22:46

Unter den erwähnten Links findest Du auch Bogen mongolischer Prägung verschiedener Epochen.
"Timur spricht:
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Re: Erster Reiterbogen/ Beratung / Mongolische Bögen

Beitrag von Beleg Cúthalion » 28.09.2017, 23:01

Welche Links genau?
Der vorherige Link zur Chinesearchery, hatte jetzt keine anderen Bögen, die ich nicht schon kannte. Mal abgesehen davon, dass mir das wenig nutzt, wenn deren Links veraltet sind und gewisse Produkte gar nicht mehr existieren, wie das Modell für 35.-....

Ralph
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Re: Erster Reiterbogen/ Beratung / Mongolische Bögen

Beitrag von Ralph » 29.09.2017, 00:08

@ Beleg

Welche Bogen oder Bezugsquellen Du schon kanntest, hattest Du nicht erwähnt....

Ich meinte im übrigen die Links unter https://www.chinese-archery.de/literatur-und-links-lian-jie-can-kao-zi-liao-yu-lai-yuan, dort unter dem Reiter "Webseiten - Bezugsquellen für Bogen" sowie "Bezugsquellen für Zubehör". In den dort verlinkten Shops/Quellen finden sich auch "mongolische Bogen" verschiedener Epochen sowie Zubehör.

Die Links sind im übrigen alle aktuell. 8)

Den getesteten Bogen, welcher im Jahre 2011 35,- Euro kostete (das ist auf der Seite auch erwähnt) findest Du beim selben Anbieter im übrigen auch noch - nur derzeit eben etwas teurer: https://www.alibowshop.com/blank-rwrlr/tibetan-qinghai ::)

Daneben im übrigen auch Mongolen....

Gruß
Ralph
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Re: Erster Reiterbogen/ Beratung / Mongolische Bögen

Beitrag von Beleg Cúthalion » 29.09.2017, 09:58

Ah okay. Da hatte ich gestern einfach etwas überlesen ^^

Je mehr ich mir darüber durchlese und je mehr ich sehe, desto schwieriger wird es, sich zu entscheiden, denn der hunnische Bogen:
http://www.grozerarchery.com/index_b.htm
Hat auch was für sich -zumindest aus ästhetischer Sicht.. Wahrscheinlich muss ich erstmal rechechieren, wie man mit den einzelnen Bogentypen schießt, denn der Griff ist beim Hunnischen Bogen anders, als beim mongolischen...

Die Bögen sind so billig, weil sie lediglich aus Fiberglas sind.. Dazu habe ich mal gelesen, dass man dadurch auch einen moderaten Handschock in Kauf nehmen muss. Ist der auch bei einem Trainingsgewicht von 25#/30# auf 28" spürbar?

Jedenfalls werde ich mich mal mit dem hunnischen etwas mehr beschäftigen...
Denn wenn ich den mongolischen traditionell schießen würde, wäre das mit Daumentechnik und den Pfeil trotzdem auf der linken Seite (als Rechtshandschütze). Das habe ich zumindest neulich auf einer Website gelesen und in ein paar Videos beobachten können....

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Re: Erster Reiterbogen/ Beratung / Mongolische Bögen

Beitrag von Sateless » 29.09.2017, 10:31

Herzlich wilkommen hier.

Deine Annahme, dass es mongolisch traditionell sei, dass der Pfeil links trotz Daumentechnik sei ist etwas sehr Fantasy. In der Mongolei gibt es die lokale Besonderheit, dass eine Minderheit beim Turnier-Scheibenschießen den Pfeil links anlegt, aber trotzdem mit dem Daumen zieht. Da das von der "Norm" abweicht hält das nur jeder für absolut Mongolisch, weil es ja "der absolute Unterschied" sei. Den Pfeil korrekterweise rechts anzulegen ist ja viel zu gewöhnlich um es Wahrzunehmen. Da wird der Wald halt von Bäumen verdeckt und schon ist ein Hoax geboren...

Mit welchem Reiterbogen habt ihr begonnen? Grozer THR Türke
Könnt ihr diesen empfehlen? Nope.
Wo kauft ihr eure Ausrüstung? Da wo es den Ausrüstungsgegenstand gibt, den ich gerade kaufen will. Den einen Laden gibt es nicht, und das ist auch gut so.
Ich schreibe ohne Autokorrektur lesenswerter. Du etwa auch?
.مع سلامة في أمان السهم و القوس

Ralph
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Re: Erster Reiterbogen/ Beratung / Mongolische Bögen

Beitrag von Ralph » 29.09.2017, 10:32

Beleg Cúthalion hat geschrieben:
Je mehr ich mir darüber durchlese und je mehr ich sehe, desto schwieriger wird es, sich zu entscheiden

Die Bögen sind so billig, weil sie lediglich aus Fiberglas sind.. Dazu habe ich mal gelesen, dass man dadurch auch einen moderaten Handschock in Kauf nehmen muss. Ist der auch bei einem Trainingsgewicht von 25#/30# auf 28" spürbar?

Jedenfalls werde ich mich mal mit dem hunnischen etwas mehr beschäftigen...
Denn wenn ich den mongolischen traditionell schießen würde, wäre das mit Daumentechnik und den Pfeil trotzdem auf der linken Seite (als Rechtshandschütze). Das habe ich zumindest neulich auf einer Website gelesen und in ein paar Videos beobachten können....


@ Beleg

Ja, die Entscheidung ist nicht einfach.

Meine (!) Erfahrung:

Hör auf Dein Bauchgefühl dahingehend, was Dir vom Optischen und Kulturhistorischen her gefält. Alles andere ist vernachlässigbar: Jemand,, der sich, warum auch immer, in einen englischen Langbogen "verliebt" hat, wird nie mit einem koreanischen Bogen glücklich werden, auch wenn dieser etwa schneller oder billiger ist, weniger Handschock hat etc. .
Man kommt mit den Nachteilen dessen, was einem gefällt, in der Regel besser zurecht, als mit den Vorteilen dessen, was man nicht mag (wie in ner Beziehung auch ;D ).

Handschock bei Holz-Fiberglasbogen:
Ein leidiges, oft mißverstandenes Thema.

Zum einen hängt der Handschock - in das Griffteil weitergeleitete Schwingungen - zum Großteil von der generellen Bauform und nicht vom Zuggewicht ab.
Bei Bogen mit langen Siyahs und Sehnenbrücken, wie Qing und qingbeeinflussten Mongolen, ist mehr dessen zu erwarten, als mit einem Türken oder Koreaner, die keine oder nur kleine Sehnenbrücken sowie kürzere Siyahs aufweisen.

Zum anderen ist der sog. Handschock auch von der Schießweise abhängig:
Werden die Bogen richtig geschossen, stimmt die Position des Bogens zum Schützen, das Pfeilgewicht etc. äußert sich der Handschock in einem wahrnehmbaren, jedoch angenehmen Wabbeln im Griffstück. Stimmen die angesprochenen Punkte nicht, erhält man einen regelrechten Tritt in die Hand, der sich schlimmstenfalls in Schulter und HWS fortsetzt.

Darüberhinaus ist es bei jemandem, der noch nie einen Bogen in der Hand gehabt hat, in der Regel kein Problem, mit einem gewissen Handschock umzugehen. Es ist immer die Frage des Vergleiches: Anfänger komen meiner Erfahrung besser damit zurecht, als "Umsteigler", die vorher etwas vollkommen Handschockloses geschossen haben.

Zuletzt:
Ja, Fiberglas ist nicht das beste Material. Aber die Verteufelung von Holz-Fiberglas-Kombinationen ist unberechtigt, solange die Verarbeitung gut ist und die historischen Dimensionen/Geometrie beachtet wurden. Dieses ist etwa bei den Bogen von Alibow immer gegeben. Mein erster Bogen war ein solcher Qinghai und er hat sich sehr lange sehr gut mit guter Leistung bewährt.

Ein weiteres, für Dich jedoch sicher preislich indiskutables Beispiel sind die Holz-Fiberglas-Komposits von Lukas Novotni.
Ich habe vor kurzem einen solchen Bogen hier:

http://www.salukibow.com/fiberglass-bows/

https://get.google.com/albumarchive/100344514090479456506/album/AF1QipN9TaLf_WPKVKkKKBLfvC8Pb9sV28dKmmgpSTA

in der Hand gehabt und schießen können. Das Ganze wirkte, als hätte man eine Higtechfaserentwicklung vor sich - bei nur 32 lbs. auf 30 Zoll.... niemand hätte eine Holz-Fiberglas-Komposition vermutet.

Nur wenn schlechte Quallität zu einem Phantasiegebilde zusammengeklebt wird, ist das Ergebnis suboptimal (Ein solches Beispiel habe ich leider auch in meiner Sammlung...).

Die Schießtechnik, die heute in der Mongolai praktiziert wird (Daumenring und Pfeilanlage an der dem Schützen zugewandten Bogenseite) ist eine Entwicklung, die sich erst im 20. Jh., nach Ende der Qing-Besatzung herausbildete. Vorher wurde mit Daumenring und Pfeilanlage auf der dem Schützen abgewandten Bogenseite geschossen. Aber: Die heutige Schießweise ist somit auch ein - fast schon historisches - Faktum. Weiterhin treffen die Leute damit ja auch nicht schlecht.
Es spricht also nichts dagegen, wenn Du die eine oder die andere Art praktizieren willst.
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Re: Erster Reiterbogen/ Beratung / Mongolisch / Hunnisch?

Beitrag von Beleg Cúthalion » 29.09.2017, 10:50

Erstmal danke für diese recht ausführliche Antwort..
Das ich hier keine wirkliche Antwort finde, ist mir auch klar.. Ich muss es ja für mich entscheiden. Aber ich versuche möglichst viel Informationen zu sammeln, um das bestmögliche für mich zu finden.

Und gerade weil ich nicht viel Geld zu Verfügung habe, aber auch nicht noch Jahre warten will, sollte der Bogen eben so günstig und dennoch so gut wie möglich sein und ich weiß, dass ich mit den Kayas da nicht schlecht beraten wäre.. Aber gegen diese Bögen habe ich eine kleine Abneigung...
Abgesehen davon sind diese ziemlich klein, also für eine noch unausgebildete Schusstechnik recht fehleranfällig.. Ich werde auf jedenfall ein bisschen probieren müssenn...


Allerdings hätte ich da noch eine Frage zu den Links.. unter anderem zu diesem:
http://www.grozerarchery.com/index_b.htm

Ist diese Seite denn wirklich vertrauenswürdig genug, um da einen Einkauf über 190.- zu machen?
Diese Seite sieht aus, als hätte sie Jugendlicher mit grundlegendem Wissen in html mal eben schnell zusammengebastelt.. ( Und da weiß ich, wovon ich rede, weil ich eine derartige Website auch schon gebastelt habe^^)

Denn der Hunnische Bogen dort, gefällt mir zumindest sehr gut..Da gibt es auch noch ein paar andere Seiten, die ich zwar schon kenne, die allerdings nicht sonderlich vertrauenserweckend sind.. Wie zum Beispiel:

http://www.reiterbogenshop.eu/Neuer+Hun ... rbogen.htm

Bin auch etwas unentschlossen.. Optisch sagt mit der Hunne sehr zu und da ich nicht die Ambition habe, etliche Turniere damit zu gewinnen, sondern mir es eher um Spaß, die Optik und eben um die Kultur etc. geht, wäre der eben auch okay.. Wichtig ist eben, dass er das regelmäßige Schießen aushält, mir beim Abschuss nicht das Handgelenk bricht (etwas übertrieben formuliert) und eben ein ansprechendes äußeres hat, ohne ein kleines Vermögen dafür aufzubringen... das kann ich machen, wenn ich studierter Archäologe und Historiker bin und irgendwo genug Geld verdiene.

Spätestens dann, komme ich nochmal auf dieses Forum zurück und werde mir einen Kompositbogen ansehen.. (aber bis dahin....)

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Re: Erster Reiterbogen/ Beratung / Mongolisch / Hunnisch?

Beitrag von Ragnar_AT » 29.09.2017, 11:00

Wie Ralph schrieb:
Meine (!) Erfahrung:
Hör auf Dein Bauchgefühl dahingehend, was Dir vom Optischen und Kulturhistorischen her gefällt. Alles andere ist vernachlässigbar:...

Das kann ich unbedingt unterstützen.
Ich bin der einzige Reiterbogen/Daumenschütze in meinem Langbogen-dominiertem Club.
Sch**ß drauf - es soll ja Spaß machen.

Und den Alibow Quinghai kann ich empfehlen.
Ich habe die Glasfibervariante mit 25#, und spüre keinen Handschock.
Und er wirft deutlich besser als eine Be***aw Glasfiber - Skythengurke mit 30#, die ich irgendwann vor 6 oder 7 Jahren gekauft hatte.

...ich weiß, dass ich mit den Kayas da nicht schlecht beraten wäre.. Aber gegen diese Bögen habe ich eine kleine Abneigung...
Abgesehen davon sind diese ziemlich klein, also für eine noch unausgebildete Schusstechnik recht fehleranfällig..


Das stimmt. Sehr leicht und kurz, und damit speziell mediterran sehr fehleranfällig.
Zuletzt geändert von Ragnar_AT am 29.09.2017, 11:02, insgesamt 1-mal geändert.
"The man who reads nothing at all is better educated
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-- Thomas Jefferson

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