Hallo von mir!

Neue Mitglieder können sich hier vorstellen. Das ist natürlich freiwillig....
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Swobraw
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Hallo von mir!

Beitrag von Swobraw » 31.03.2021, 06:56

Hallo!

Ich habe letztes Jahr für mich "Warbow Archery" als Hobby entdeckt, und mich deshalb jetzt mal hier angemeldet. Dies scheint ja ein deutsches Forum zu sein wo es zumindest "mehr als 0" Leute gibt die sich für "Warbow Archery" interessieren, was ja schon mal sehr interessant ist! Ist wohl gerade in Deutschland schwer da Leute zu finden die das gleiche Interesse haben.

Ich bin letztes Jahr durch Youtube auf die Videos von Joe Gibbs gestoßen und habe mir gedacht dass das ja eine sportliche Aktivität zu sein scheint (also gesünder ist als "rumsitzen", was ich sonst meistens, auch beruflich, mache), und mein Interesse an "Mittelalterkram" und Geschichte gut mit einbezieht. Ich habe mir dann einfach mal zum Ausprobieren einen 25# ELB gekauft, um zu sehen wie sehr ich mich denn motivieren kann damit regelmäßig genug zu trainieren um tatächlich zu den Zuggewichten zu kommen die mich aus historischer Perspektive interessieren. Und zu meiner Überraschung hat es tatsächlich Spaß gemacht, und meine Faulheit die sonst meistens überwiegt hat hier den kürzeren gezogen ;D

Jetzt ungefähr 10 Monate später habe ich 6 Bögen (nicht selbst gebaut), und schaffe 140# @32". Mit dem Fortschritt was Zuggewicht angeht bin ich sehr zufrieden, und es hat mich auch überrascht wie gut das eigentlich funktioniert. Es ist anstrengend, aber macht viel Spaß! Ich bin gespannt wie weit ich noch komme. Und mittlerweile habe ich mit 140# auch das Gefühl dass ich im echten "Warbow Territory" angekommen bin, wo ich vielleicht in einem Forum wie diesem mitreden kann.

Deshalb habe ich mich nun mal hier angemeldet, und hoffe an interessanten Diskussionen zu dem Thema teilhaben zu können und mich mehr mit anderen die sich für ähnliches interessieren auszutauschen :)

Cheers!
Zuletzt geändert von Swobraw am 01.04.2021, 01:20, insgesamt 1-mal geändert.

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schnabelkanne
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Re: Hallo von mir!

Beitrag von schnabelkanne » 31.03.2021, 08:10

Servus und herzlich willkommen, da bist du ja schon weit gekommen mit dem Zuggewicht.
Ich kommen nur bis 60#. Pass aber auf dass du dich nicht überforderst, die Warbow Schützen hatten meist starke Abnützungen, 100# sind auch mehr als genug.
Es gibt hier auch nur ganz Wenige die über 100# kommen, das ist schon ein Spitzenwert und früher haben sicher auch nicht alle Warbow Schützen 130# gezogen.
Welchen Bogen hast du? Zeig mal ein Bild davon, bin schon neugierig.
Lg Thomas
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Hieronymus
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Re: Hallo von mir!

Beitrag von Hieronymus » 31.03.2021, 09:01

Herzlich willkommen,

wie oft ziehst du die 140#? Ich bin mit meinem 100# Reiterbogen mehr als nur gut bedient, aber ich schieße zur Zeit damit 70-90 Pfeile je nach Tagesverfassung. Es ist was anders einen 140# Bogen zweimal zu ziehen oder wirklich 100Pfeile zu verschießen und nochmals was anderes 100 Pfeile sauber auf eine Scheibe zu bringen...

Gruß Markus
«Eines Tages wird man offiziell zugeben müssen, daß das, was wir Wirklichkeit getauft haben, eine noch größere Illusion ist als die Welt des Traumes.»
Salvador Dalí

Swobraw
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Re: Hallo von mir!

Beitrag von Swobraw » 31.03.2021, 09:39

schnabelkanne hat geschrieben:
31.03.2021, 08:10
Servus und herzlich willkommen, da bist du ja schon weit gekommen mit dem Zuggewicht.
Danke!
schnabelkanne hat geschrieben:
31.03.2021, 08:10
Ich kommen nur bis 60#. Pass aber auf dass du dich nicht überforderst, die Warbow Schützen hatten meist starke Abnützungen, 100# sind auch mehr als genug.
Ich versuche meine Motivation in Grenzen zu halten und es langsam anzugehen, aber es macht einfach zu viel Spaß ;D Bis jetzt hatte ich auch keinerlei Probleme körperlich damit. Ich achte darauf mich immer erst mit einem niedrigeren Zuggewicht aufzuwärmen bevor ich dann den Bogen benutze der mein Limit ist. Ich wärme ich mich also momentan mit 100# auf, und gehe dann zu 140#. Mich ohne guten Grund auf 100# zu beschränken fände ich wohl zu langweilig. Es ist auch so dass ich mich momentan sehr auf das "Zuggewicht steigern" konzentriere, das ist das was mir Spaß macht. Auch weil ich hier bei mir Zuhause nur auf sehr begrenze Distanz schießen kann. Meistens trainiere ich ohne den Pfeil am Ende tatsächlich zu schießen. Alleine schon weil ich mir ja auch keine 14 Bögen kaufen wollte um mich in 10# Schritten zu steigern, also hab ich z.b. bevor ich dann den 140# zum ersten mal ziehen konnte lange mit "100# + 10# Stretch Band", dann "100# + 20# Stretchband", dann "100# + 30# Stretchband", und dann irgendwann ging auch endlich der 140# Bogen. Aber wenn man gerade ein Stretchband über den Bogen gelegt hat kann man natürlich keinen Pfeil mehr einlegen. Fühlt sich etwas komisch an, aber funktioniert gut :)
Ohne zu schießen hat auch den Vorteil dass ich man sich dabei 100% auf die Form konzentrieren kann und die optimieren, Haltung, welche Muskeln wie benutzen, etc. Und billiger, weil ich nicht so oft neue Pfeile kaufen muss :D
schnabelkanne hat geschrieben:
31.03.2021, 08:10
Es gibt hier auch nur ganz Wenige die über 100# kommen, das ist schon ein Spitzenwert und früher haben sicher auch nicht alle Warbow Schützen 130# gezogen.
Die Mary Rose Bögen scheinen ja so ungefähr 150-160 lbs zu sein, also das ist das was ich aus "historischer Perspektive" schon erreichen möchte, und erscheint mir momentan ja auch realistisch. Wenn ich 10 Monate gebraucht habe um auf 140 zu kommen, dann werde ich ja wohl in den nächsten Jahren (oder dieses Jahr ;D) auch die 160 schaffen. Seit ich hiermit angefangen habe hab ich mich schon oft gefragt "ab wann wird es denn wirklich schwer das Zuggewicht weiter zu steigern? Wo ist das Limit ab dem ich nicht mehr jeden Monat mehr schaffe?". Momentan hab ich noch keine Antwort darauf gefunden. Vielleicht sind es die 140, aber vielleicht bin ich in 2 Monaten auch schon bei 160?
schnabelkanne hat geschrieben:
31.03.2021, 08:10
Welchen Bogen hast du? Zeig mal ein Bild davon, bin schon neugierig.
Mein 140 lbs Bogen ist leider so gar nicht historisch akkurat, da ich leider kein begabter Heimwerker bin der mal schnell lernt sich einen 140 lbs Bogen selber zu bauen, ich musste also danach gehen was man im Internet so kaufen kann. 140 lbs ELB sind teuer, und mein Ziel ist ja auch nicht bei 140 lbs zu bleiben sondern schon etwas mehr zu schaffen, also sehe ich alle meine Bögen auf dem Weg dahin eher als "temporäre Trainingsbögen" an, für die ich nicht zu viel Geld ausgeben möchte. Mein 140# @32" ist der hier: https://www.amazon.de/longbowmaker-Trad ... B00IED3RCS

Also ein Fiberglass Horsebow, kein ELB. Hat 160€ gekostet. Ist aber trotzdem ein ganz schöner Bogen. Das Zuggewicht ist mit 110# @ 28" angegeben, und maximale Auszugslänge von 33". Fiberglass hat auch den Vorteil dass man es einfach immer gespannt lassen kann, ich spare mir also die Zeit den Bogen zu spannen/entspannen, ich lasse den hier immer gespannt stehen. Fiberglass macht das nichts aus, das verliert dabei kein Zuggewicht. Hab auch vor paar Tagen mal nachgemessen dass er wirklich noch 140# @32" hat.

Mit meinen ELB komme ich auch aufgrund der Länge des Bogens im Innenraum öfter mal gegen die Decke, und um das zu verhindern neige ich dann dazu meine Form der limitierten Höhe anzupassen, was nicht gut ist. So ein Horsebow ist zum Training im Innenraum durch die kürzere Länge also auch deutlich besser geeignet.
Hieronymus hat geschrieben:
31.03.2021, 09:01
Herzlich willkommen,
Danke!
Hieronymus hat geschrieben:
31.03.2021, 09:01
wie oft ziehst du die 140#? Ich bin mit meinem 100# Reiterbogen mehr als nur gut bedient, aber ich schieße zur Zeit damit 70-90 Pfeile je nach Tagesverfassung. Es ist was anders einen 140# Bogen zweimal zu ziehen oder wirklich 100Pfeile zu verschießen und nochmals was anderes 100 Pfeile sauber auf eine Scheibe zu bringen...
Ja, ich würde auf keinen Fall behaupten dass ich den 140# momentan schon gut genug beherrschen würde um damit mehrere Pfeile sauber auf eine Scheibe zu bringen.

Ich kann dir die Frage tatsächlich ganz genau beantworten, da ich mir eine Excel Tabelle gemacht habe ;D Am 13.03 diesen Jahres (vor paar Wochen) habe ich es zum ersten mal geschafft den 140# Bogen voll zu 32" zu ziehen. Vorher hab ichs bei dem Bogen nie geschafft über die Stelle bei 23" oder so zu kommen. Die "Zugkurve" von so einem Horsebow ist etwas "schwerer" als bei einem ELB, er wird also schon früher stärker, was bedeutet dass man mehr Kraft aufwenden muss bevor der Punkt kommt wo die Kraft ideal auf den Rückenmuskeln liegt. In dem Moment wo ich es also über die 23" oder so geschafft habe, bin ich auch direkt zu 32" gekommen. Wie gesagt, am 13.03. Da habe ich es genau zwei mal geschafft. Dann waren meine Muskeln am Ende, und es ging nich mehr ;D

Seitdem habe ich mir jeden Tag wo ich trainiert habe (ungefähr alle 3 Tage) aufgeschrieben wie oft ich den 140# Bogen ziehen konnte. Wird alle paar Tage etwas mehr, momentan ist der höchste Wert am 28.03., da waren es 17 mal.

Bei dem 100# Bogen würde ich sagen dass ich den mittlerweile fast "unendlich" oft ziehen kann. Also auf jeden Fall ein paar hundert mal mindestens.

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Re: Hallo von mir!

Beitrag von F'al Gran » 31.03.2021, 11:36

Uiuiui, eine interessante Vorstellung hast du hier geliefert. Mir reichen mangels Training etwa 40 #, jedoch:

Von mir auch ein herzliches Willkommen!
Die Hoffnung stirbt zuletzt...
... aber jämmerlich und einsam.

m(fg)²

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Re: Hallo von mir!

Beitrag von StauSau » 31.03.2021, 14:21

Ebenfalls herzlich willkommen!
Swobraw hat geschrieben:
31.03.2021, 09:39
wenn man gerade ein Stretchband über den Bogen gelegt hat
Wie muss ich mir das vorstellen? Die Trainingsmethode kenne ich noch nicht. In einem älteren Thread zum Training für höhere Zuggewichte (viewtopic.php?f=7&t=24177) war zwar schon mal von Stretchband die Rede, aber der damals gepostete Link ist tot, und ich bin auch nicht sicher, ob es dort um die Kombination Bogen/Stretchband oder um bloße Übungen mit letzterem ging.

Ich bin zwar derzeit vollkommen damit zufrieden, bis zu 60 # zu beherrschen, d.h. nicht nur 150-200 mal zu ziehen, sondern auch sauber zu lösen und zu gruppieren, aber vielleicht steigen meine Ambitionen ja noch, wenn mir mal ein Stück Holz in die Hände fällt, das nach mehr verlangt...

Grüße - Steffen

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Re: Hallo von mir!

Beitrag von Swobraw » 31.03.2021, 15:33

F'al Gran hat geschrieben:
31.03.2021, 11:36
Von mir auch ein herzliches Willkommen!
StauSau hat geschrieben:
31.03.2021, 14:21
Ebenfalls herzlich willkommen!
Danke!
StauSau hat geschrieben:
31.03.2021, 14:21
Wie muss ich mir das vorstellen? Die Trainingsmethode kenne ich noch nicht.
Schau dir mal Joe Gibbs hier an, da hab ich die Methode auch her, er macht es vor :D

https://youtu.be/MjY2QrU4sm4?t=159

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Re: Hallo von mir!

Beitrag von StauSau » 31.03.2021, 15:57

Ah, okay, kapiert... Danke und viel Erfolg!

Grüße - Steffen

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Re: Hallo von mir!

Beitrag von Spanmacher » 31.03.2021, 22:01

Herzlich willkommen.

Ich nehme an, Du hast meine PN gelesen.-
Ein zu hohes Zuggewicht ist nichts anderes als Körperverletzung und verhindert darüber hinaus einen brauchbaren Trainingseffekt.

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Heidjer
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Re: Hallo von mir!

Beitrag von Heidjer » 31.03.2021, 23:00

Willkommen im Forum.

Ja Warbows sind schon faszinierende Geräte, aber Langbogen und Reiterbogen benötigen beide ziemlich unterschiedliche Schuss-Techniken. Einen Langbogen bekam ich früher bis 100# gezogen, besonders nachdem ich an einen Seminar mit Mark Stretton und Ian Coote teilgenommen hatte.
viewtopic.php?f=24&t=20142&start=15#p357158
Aber Reiterbogen über 80# habe ich nicht in den Vollauszug gebracht, aber bei denen klappt es auch nicht so mit der "Einsteige-Technik" und durch den Sehnenwinkel in der Zughand beißt die Sehne in die Finger, bei mediterranen Ablass.


Gruß Dirk
Ein Pfeil, den Schaft gemacht aus der Pflanzen hölzern Teil, versehen mit eines Vogels Federn und einer Spitze, aus der Erde Mineral, wird von der Natur gern zurückgenommen.

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Re: Hallo von mir!

Beitrag von locksley » 31.03.2021, 23:06

Hallo Swobra,

nicht die schlechteste Trainingsmethode für hohe Zuggewichte. Die meiste Belastung dabei entseht nicht beim spannen, sondern beim lösen. Hier überträgt sich die gestaute nicht im Pfeil steckende Energie nämlich erst in den Bogen und dann über den Bogenarm in die Schulter. Ich habe diese Erfahrung gemacht, als ich vor bald zwanzig Jahren nach einem Unfall einen überstrapazierten Nerv im linken Arm hatte.
Der zeigte mir damals beim Wiedereinstieg ins Bogenschiessen deutlich meine Grenzen auf. Ich konnte damals sehr deutlich spüren wie diese Energie ihren Weg zurücklegt. :-\
Ein grosser Mann wird weder vor dem Kaiser kriechen, noch einen Wurm zertreten (Benjamin Franklin)

Wenn das Atmen schwieriger waere, haetten wir weniger Zeit um Unsinn zu reden.

Wer die Wahrheit sagt, braucht ein verdammt schnelles Pferd (Sprichwort)

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Re: Hallo von mir!

Beitrag von Swobraw » 01.04.2021, 01:18

Spanmacher hat geschrieben:
31.03.2021, 22:01
Herzlich willkommen.

Ich nehme an, Du hast meine PN gelesen.-
Danke! Ja, habe jetzt auch geantwortet :D
Heidjer hat geschrieben:
31.03.2021, 23:00
Willkommen im Forum.
Danke!
Heidjer hat geschrieben:
31.03.2021, 23:00
Ja Warbows sind schon faszinierende Geräte, aber Langbogen und Reiterbogen benötigen beide ziemlich unterschiedliche Schuss-Techniken. Einen Langbogen bekam ich früher bis 100# gezogen, besonders nachdem ich an einen Seminar mit Mark Stretton und Ian Coote teilgenommen hatte.
viewtopic.php?f=24&t=20142&start=15#p357158
Aber Reiterbogen über 80# habe ich nicht in den Vollauszug gebracht, aber bei denen klappt es auch nicht so mit der "Einsteige-Technik" und durch den Sehnenwinkel in der Zughand beißt die Sehne in die Finger, bei mediterranen Ablass.
Von dem Seminar habe ich gelesen als ich mich durch die Posts der letzten Jahre hier im Forums durchgewühlt habe, sehr cool dass Mark Stretton dafür mal nach Deutschland gekommen ist und ihr die Möglichkeit hattet direkt von ihm zu lernen! Ich hoffe sowas wird es in Zukunft nochmal geben :D

Ich würde eigentlich sagen man kann bei Horsebows genau die gleiche Schusstechnik anwenden wie bei einem ELB, solange der Bogen lang genug ist. Ich benutze ja die "Joe Gibbs Technik" mit meinem 140# Horsebow. Der Bogen ist 54" lang, damit geht das wunderbar, kannst genauso "In den Bogen einsteigen" wie bei einem ELB, und zu der identischen Auszugslänge ziehen :) Den signifikanten Unterschied den ich merke ist nur das mit der unterschiedlichen Draw-Curve, also dass sich ein Horsebow am Anfang und in der Mitte das Auszugs schwerer anfühlt als ein ELB des gleichen Zuggewichts.

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Hieronymus
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Re: Hallo von mir!

Beitrag von Hieronymus » 01.04.2021, 08:21

Swobraw hat geschrieben:
01.04.2021, 01:18
Den signifikanten Unterschied den ich merke ist nur das mit der unterschiedlichen Draw-Curve, also dass sich ein Horsebow am Anfang und in der Mitte das Auszugs schwerer anfühlt als ein ELB des gleichen Zuggewichts
Also ich kann nur sagen, dass mein Elb aus Eibe mit gleichem Zuggewicht wie mein Reiterbogen mit 100#, sich deutlich weicher ziehen lässt. Ich schätze mal ein Elb mit 120# würde ich mit der selben Peformanz schießen, wie mein 100# Reiterbogen.

Gruß Markus
«Eines Tages wird man offiziell zugeben müssen, daß das, was wir Wirklichkeit getauft haben, eine noch größere Illusion ist als die Welt des Traumes.»
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