Saplingbow 11 Becknbauer Hartriegel

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Elbenberger
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Re: Saplingbow 11 Becknbauer Hartriegel

Beitrag von Elbenberger » 08.02.2019, 09:23

Der wird noch schneller werden wenn der Sehnenbelag u.das Holz durchgetrocknet sind,ist ja erst einen Monat drauf.Die Sehnen solltest du feiner zupfen dann wird die Oberfläche glatter.Ich hatte auch das Problem mit den Straussensehnen die zerreißen leicht beim vereinzeln, versuch mal Rinderrückensehne. Hut ab , 121 cm sind schon erstaunlich für einen Bogen ohne Hornbauch. Gruß Gerd
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Becknbauer
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Re: Saplingbow 11 Becknbauer Hartriegel

Beitrag von Becknbauer » 08.02.2019, 10:33

Ja, könnte sein, dass er einfach noch zu frisch ist um flott zu werfen.
Sonst gelingt mir das mit dem zerfasern der Straußensehnen meistens etwas besser.
Wo bekommst du Rinderrückensehne her, bez. hast du einen Tip wo ich die her bekommen kann.
Bis jetzt habe ich nur Strauß verarbeitet.
Im letzten Jahr habe ich einige Osage-Bögen in dieser Länge gebaut. Funktioniert prima. Bis jetzt hat keiner Stauchrisse gezeigt.
Am häufigsten schieße ich den Osage mit Sehne der nur 1,12 lang ist. Der zeigt auch keine Schwäche.
Bei diesen Bögen ist das Holz natürlich richtig trocken. Dem Sehnenbelag lasse ich meisten 2 bis 3 Wochen Zeit.
Ich hatte noch nie den Eindruck dass die dann noch merklich weiter trocknen oder sich im sonst verändern.
1,24 m 45# @ 26'' Osage habe ich auch ohne Sehnenbelag. Allerdings ist der relativ breit und wird von mir max. 26,5'' gezogen.
Also bei geeignetem Holz ist diese Länge kein Problem.
Gruß Wolfgang/Beck ' n ' Bauer

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Re: Saplingbow 11 Becknbauer Hartriegel

Beitrag von Elbenberger » 08.02.2019, 11:26

Die Sehne bekomme ich von unserer Dorfmetzgerei ,sind zwar nicht immer optimal geschnitten aber dafür umsonst. Der Sehnenbelag gibt ja sein Wasser auch an das Holz weiter ,da werden 2-3 Wochen zum durchtrocknen nicht reichen. Osage würde ich mal gerne verarbeiten,ist leider nur schwer zu bekommen und teuer.
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Re: Saplingbow 11 Becknbauer Hartriegel

Beitrag von Becknbauer » 08.02.2019, 12:49

Da werde ich mich mal vor Ort kundig machen, ob ich solche Sehnen bekommen kann.

Osage ist zwar nicht ganz billig, aber ich finde es lohnt sich. Für mich mit Abstand das beste Holz. Ich kaufe meistens über Ebay aus Ungarn, da ist der Preis ok.
Jetzt warte ich gerade auf ein Stück, 1,17 m lang, ca. 10 cm breit. also noch teilbar. 19€ + 17€ Versand. Finde ich erschwinglich.
Für mich gibt das zwei kurze Bögen, möglich wäre natürlich auch ein langer Bogen verspleist.
Ich habe auch noch einige lange Staves an Lager die meistens so zwischen 50€ und 60€ lagen.

Wie gesagt ich habe nach 2 bis 3 Wochen nie eine weitere Veränderung am Bogen wahr genommen. Dass es sicher noch weiter trocknet zweifle ich nicht an. Bei Kompositbögen wäre ich vorsichtiger, aber bei Selfbows mit Sehnenbelag sehe ich keine Bedenken.
Gruß Wolfgang/Beck ' n ' Bauer

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Re: Saplingbow 11 Becknbauer Hartriegel

Beitrag von Hieronymus » 08.02.2019, 13:32

Becknbauer hat geschrieben:
08.02.2019, 12:49
Osage ist zwar nicht ganz billig, aber ich finde es lohnt sich. Für mich mit Abstand das beste Holz
Jepp, so ist es.

Die Bögen mit Sehnenbelag werden weich, wenn sie noch nicht richtig trocken sind. Selbst wenn du Rohhaut oder Leder etc. auf den Sehnenbelag klebst, wird der Bogen wieder weich. Aber beim Sap hat man eben nicht viel Zeit....

Gruß Markus
«Eines Tages wird man offiziell zugeben müssen, daß das, was wir Wirklichkeit getauft haben, eine noch größere Illusion ist als die Welt des Traumes.»
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