Ulme -SpeedSelfBogen

Themen zum Bogenbau
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Rado
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Re: Ulme -SpeedSelfBogen

Beitrag von Rado »

Die Anfangsfrage bezog sich auf Geschwindigkeit...nur hm wer tut sich das ganze Bbauprozedere für drei schnelle Schüsse an? :-\
Aber Du hast schon recht, wenn Du was Superschnelles willst: bau Dir nen 140cm  ELB mit recurves und Du hast für zwei Schuss nen SUPERschnellen selfbow...
oder mach ihn 180cm lang, 4,5cm breit und Du hast nen SEHRschnellen selfbow, da gering set und no stringfollow wenn stave 1a.
Gruß
Rado

Verdammt jetzt will ich´s selber ganz genau wissen...
Zuletzt geändert von Rado am 12.04.2007, 14:12, insgesamt 1-mal geändert.
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arcus (✝)
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Re: Ulme -SpeedSelfBogen

Beitrag von arcus (✝) »

Mir ging es nur darum, daß ich beim Cloutschießen festgestellt habe, daß ich die 163 m
auch schon verschätzt habe . 200 m sind arg weit, zumal im ebenen Gelände.

Nee, der Hanfbelegte war net dabei, aber mit dem hab ich auch noch nie die 163 geschafft.

Rolf
Verlange von niemenden etwas, was Du nicht selbst bereit bist zu geben
Karl-Heinz

Re: Ulme -SpeedSelfBogen

Beitrag von Karl-Heinz »

Nee, der Hanfbelegte war net dabei, aber mit dem hab ich auch noch nie die 163 geschafft
Rolf das Du schnelle Bögen baust steht ausser Frage, denn ich kenn sie ja. Gehen wir davon aus das der Bogen 160 fps wirft, was schnell ist, wäre die Reichweite ohne Luftwiederstand 242 m. Unter balistischen Bedingungen sind wir bei einem max sauberen Schuß bei ca. 161m, d.h. mit ein wenig "gewackel" stimmen Deine Ergebnisse.

Um auf 300m zu kommen brache ich um die 220 fps und bei 250 m etwa 195 fps.

Ich glaube bei vielen die Selfbows schießen ist hier der Wunsch Vater des Gedanken.

Gruß

K-H
Lord Bane
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Re: Ulme -SpeedSelfBogen

Beitrag von Lord Bane »

Sorry, wenn ich mich falsch ausgedrückt habe. Ich meinte, dass die Pfeile sehr viel Geschwindigkeit haben zu Beginn und damit eine relativ hohe Durchschlagskraft besitzen, die allerdings vom normaqlen D-Profil bei weiten Distanzen übertroffen wird. (aus: Das Bogenbauer-Buch, S. 114)
Leider wird in diesem besagten Buch keine Erklärung hierfür angeboten, allerdings ist es logisch, dass die Pfeile aufgrund von Luftwiderstand (gerade bei einer trapezförmigen Drallbefiederung) sehr schnell an Geschwindigkeit verlieren, da der Luftwiederstand proportional zum Quadrat der Geschwindigkeit ist. Außerdem jagt ein schneller Pfeil schneller vom Bogen und der Bogen verrichtet weniger Arbeit am Pfeil im Vergleich zu einem sich langsamer lösenden Pfeil.
Anstatt 2 verschiedene Pfeile miteinander zu vergleichen, wird sich dieses Phänomen sicherlich auch auf 2 verschiedene Bogendisigns anwenden lasssen (Physik ist Physik). Daher wird der Unterschied in der Durchschlagskraft bei diesen Designs erklärbar.
Ich bin Star Wars Fan. Der Name "Lord Bane" leitet sich von einem Lord der Sith ab, n?mich von "Darth Bane". Dieser F?hrte das "immer nur 1Meister-1Sch?ler-System" ein bei den Sith.
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Rado
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Re: Ulme -SpeedSelfBogen

Beitrag von Rado »

Buhuuu!
Ihr Traumräuber! :'(
Wären hier keine Zweilfel aufgekommen, ich hätts so schnell nicht genauer nachgeprüft.
Der 60# Meare-Heathverschnitt schoss gestern auf freiem Feld zwischen 160 und 167m.Nix 200 und mehr...(heul)
Gemessen hab ich´s indem ich einen Schritt mit dem Zollstock auf 1m abgemessen habe und mich beim zählen immer auf diese Schrittlänge konzentriert hab.Also millimetergenau wirds nicht sein und es war ein bißchen windig.
Seltsam fand ich, daß die 167m gegen den Wind rauskamen und die 160m mit dem Wind.
Ich schoss auch mal einen leichteren 5/16 Pfeil von Cici und 4" Federn und der kam nicht weiter als meine 11/32" mit 5" Befiederung.  Beide Zedernschäfte und mit 125gr Spitzen.
Mir fehlt wie gesagt eine Feinwaage um das genaue Pfeilgewicht anzugeben.Vieleicht frag ich mal nen befreundeten "Rastashamanen", ob er sie mir mal wiegen könnte.
Zuletzt geändert von Rado am 06.05.2007, 09:04, insgesamt 1-mal geändert.
Steilpassfänger

Re: Ulme -SpeedSelfBogen

Beitrag von Steilpassfänger »

Also bezüglich Schussweite war ich auch mal ziemlich erstaunt.

Mein 74" 45# Ahornbogen 30" Auszugslänge brachte einen 5/16 Pfeil mit 100 grain Spitze auf ca 150 Meter.
Danach probierte ich den gleichen Pfeil mit meinem 60" 35# Kirschbogen 30" Auszugslänge und kam auf die selbe Weite.

Der Ahornbogen hat ziemliche Reserven und ist etwas überdimensioniert, 4,5 cm Breite.
Der Kirschbogen hingegen bewegt sich schon fast an der Leistungsgrenze, Breite 5 cm.

Sich an Leistungsgrenzen heranzutasten verursacht bei mir immer Bauchschmerzen beim Bogenschießen, da man sich immer auf den großen Knall vorbereitet.
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