nachdem ich mich gestern an meinen ersten Pfeilen versucht habe, aber mit dem schneiden der Federn nicht klargekommen bin habe ich mal diese Feder ausprobiert.
Was haltet ihr davon? Ich hab die Form sonst noch nie gesehen.
nicht schlampig,. Respekt.
wenn du probleme beim schneiden der federn hast, mach dir doch schablonen. Ich nehm transparentes plexiglas, 0,5 mm, mach 2 schablonen und klemm die feder dazwischen.
zum klemmen nehm ich die kleinen bastelklemmen aus dem baumarkt
Verstehen kann man das Leben nur rueckw?aerts, aber leben muss man es vorwaerts....
dieser Paralellschnitt wurde auch viel im Mittelalter bzw. wurdewird viel bei den Asiaten verwendet - ich schneid meine Pfeile auch so (demnäxt in der Galerie...)
Ein kluger Mann bemerkt alles.
Ein dummer Mann macht über alles eine Bemerkung
(H. Heine)
bringen wirds auf jeden fall was. ich find aber eigene formen, die ich selbst entwickelt hab schöner.
Deine Federform wird warscheinlich recht laut sein(wegen dem Knick vorne in der Kurve)
und recht gut stabilisieren, wegen spitze, die nach hinten rausschaut.
sie wird den Pfeil aber warscheilich auch bremsen.
je runder die Federn desto weniger Wiederstand und um so schneller ist der Pfeil.
Federn lassen sich mit einer Frisörschere sehr gut nach Schablone schneiden.
Das Aufbauen und Pflegen einer jetzt anscheinend nutzlosen Besch?ftigung ist eine Altersvorsorge f?r Geist und K?rper.
Hab da in'nem alten Buch ein Bildchen gefunden, das einen Langbogner zeigt, der parallel-geschnittene Federn an seinen Pfeile hat. Zwar sind Abbildungen aus dem Mittelalter mit Vorsicht zu geniessen (meist wurden Berichte u. Zeichnungen über Schlachten etc. erst Jahre danach zu Papier gebracht), aber die Details sind trotzdem interessant.
• Nachricht wurde von Harbardr am 19.12.2002-20:03 nachbearbeitet!
Aber man muss sich ja auch mal klar machen, dass im MA Pfeile vor allem in Massen produziert wurden, und da bietet sich ein paralleler oder leicht abgeschrägter Schnitt einfach an. Dass man manchmal hinten die "Spitzen" abgeschnitten hat, hatte wohl v.a. den praktschen Nutzen, dass einem die Federn nicht ständig in der Nase gekitzelt haben... ;-)))
Ein kluger Mann bemerkt alles.
Ein dummer Mann macht über alles eine Bemerkung
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Die auf der Mary Rose gefundenen Schäfte hatten wohl eine Länge von 36".
Der Bogner trägt einen, für diese Zeit üblichen "Eisenhut". Da der Auszug zur Brust hin geführt wurde (nicht wie bei uns zum Mundwinkel) störte die "Krempe" überhaupt nicht.
Eben aus dem längeren Auszug ergit sich auch, dass die Pfeile wesendlich länger waren, als es heut üblicht ist.
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