Koreanischer Kompositbogen Gakgung

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benzi
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Beitrag von benzi »

Bogenbas hat geschrieben: 03.05.2026, 08:43Ob mir das ständige korrigieren nach dem Aufspannen dann zu blöd ist wird sich ja noch zeigen.
Bei den gefüllten 100 Videos die ich Dank dieses Fadens geschaut habe, ist mir aufgefallen, dass sie die Bogen beim Aufspannen immer nach einem bestimmten Prinzip erwärmen und einbiegen, offenbar nicht nur wenn sich eine Disbalance zeigt...🤔

Liebe Grüße
Kleine Waldelfen, die versuchen, unter dem Bast Schneeflocken ins Holz zu schnitzen?.....🥰🧚‍♀️ Benedikt
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Hieronymus
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Beitrag von Hieronymus »

Ich hoffe es ist noch nicht zu spät....Ich würde die Rohhaut erst drauf machen , wenn das Öffnen und er Tillerprozess durch ist.
Wenn du Sehnen irgendwo nach legen willst zwecks einer Schwachstelle oder Sehne abtragen willst , dann geht das nicht mehr. Im Endeffekt musst du das vor Ort entscheiden, wie du weiter machen möchtest.

LG Markus
«Eines Tages wird man offiziell zugeben müssen, daß das, was wir Wirklichkeit getauft haben, eine noch größere Illusion ist als die Welt des Traumes.»
Salvador Dalí
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Bogenbas
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Beitrag von Bogenbas »

Hieronymus hat geschrieben: 06.05.2026, 18:40 Ich hoffe es ist noch nicht zu spät...
Ganz dramatisch 😂. Nein ich hab noch keine Rohhaut drauf.

Ich hab auch in der Zwischenzeit die Maße der beiden Wurfarme verglichen und bei einem Sehnen abgetragen weil er da dicker war als der andere. Und von dieser Basis aus, hab ich begonnen das Horn ab der zu steifen Stelle ("Kasanauge") bis ans Ende zu verjüngen. Ich hatte vorm belegen mit Sehne alle Dickenmaße notiert und weiß daher wie viel Horn wo übrig bleibt. Damit hat sich das Gewicht von 355g auf 340g reduziert. Ich bin aber noch nicht da wo ich hin will. Da geht wsl nochmal so viel runter. Ich bin gespannt wie er dann beim aufspreizen biegt 😊
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Beitrag von Bogenbas »

Nachdem ich die äußere Hälfte der Wurfarme auf Zielmaß, und alle Wurfarmbereiche auf beiden Seiten angeglichen hab, hab ich es wieder mit den Tepeliks versucht. Diese hab ich in der Zwischenzeit auch mit Leder beklebt. Diesmal kaum ein Knistern, erst zum Ende hin ein bisschen. Ich bin jetzt guter Dinge das der Bogen was wird 😊
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Sehnenlage war etwas außer Spur, lässt sich aber irrsinnig leicht korrigieren. Ich glaub der wird wirklich ziemlich hibbelig.
Nach minimaler Korrektur
Nach minimaler Korrektur
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Ich lass ihn fürs erste in den Tepeliks, und werd versuchen die nächsten Tage eine Bogenpresse zu bauen, zieh ihn dann bis auf Standhöhe und dann kann ich einfach die Länge für die Sehne messen. Ich darf nicht vergessen vorher nochmal den Griffbereich zu wickeln 😅.
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