Noch ein Nachtrag: Ich schiesse diesen Bogen jetzt seit ca 3 Jahren, er hat etwas Set angenommen. Er ist jetzt ungespannt gerade,der Restreflex ist raus.
Die 42# sind ihm geblieben, die Standhöhe hab ich auf 15cm raufgesetzt. Der Pfeilsatz hat pro Pfeil ca 23g aka 353gr. Fichte incl Spitzengewicht 60gr Stahl-Feldspitze , statischer Spine 55#,Gesamt-Länge 79cm aka 30".
Kürzung der Pfeile würde überhaupt nichts bringen,Gewicht wird da nicht gespart, ein paar cm Fichtenholz sind gewichtsmäßig echt irrelevant.
Was ich interessant finde: auf 18-20m im Waldparcours ist Elevation/Darüberhalten nahezu unnötig.Gerade draufhalten reicht. Ab ca 30m wird das dann tatsächlich wichtiger. Auch wenn ich mit diesem kleinen Bogen Wurfweiten bis ca 180-190m erzielen kann, sind seine Stärken tatsächlich im "Nahverkehr".
Die leichten Pfeile haben keinen wirksamen Einschlag mit einer zu großen ballistischen Kurve.
Was "Nahverkehr" angeht: auf der 15m-Marke schlugen die Pfeile einfach durch die Gummitiere 10cm auf der anderen Seite durch .
Vor dem Parcours morgens noch mal mit Leinöl behandelt.
Achja, ich war das letzte WoE mit meiner Frau auf dem Waldparcours in Grünkraut (RV) , sie war etwas irritiert, weil ich keinen größeren Bogen nahm...
Die letzten Jahre hab ich ihn als Spontan-Bogen benutzt,um mir die Wartezeit bei längeren Einsätzen zu vetreiben. das letzte WoE war einfach mal... den langzeitmäßig aufgespannt zu testen. kleineboegen.jpg
Fazit: dieses Design ist ein echter Nahverkehrsbogen, kein Kriegs- sondern ein Jagdbogen.
Grüßle ,Kemoauc