kommt dann raus
Vorne der Schwerpunkt, hinten der Druckpunkt.
125 grain spitze, Kiefernschaft 5/16, 3x Shield 4" und 1 cm hoch. 24 gramm Pfeilgewicht. Hier ist der Pfeil mit 42 "Kalibern" differenz stark überstabil. (dazu später)
Der Druckpunkt ist der Punkt , an dem die Luft den "Hebel" ansetzt, um den Schwerpunkt dreht sich das Objekt im flug.
Wenn jetzt der pfeil fliegt, haben wir ca 150 km/h wind... der kommt überwiegend von vorne, und schiebt sozusagen den Druckpunkt in eine Linie zum Schwerpunkt. Wie ein Wetterhahn eben.
Wenn der druckpunkt nun VOR dem Schwerpunkt ist (Boomerang-Pfeil) dan schaukelt sich das auf bis hin zur wende des Pfeils.
Je weiter der Druckpunkt hinter den Schwerpunkt liegt, desto schneller stabilisiert sich der Körper, weil die Hebelkräfte größer werden.
Ist der Pfeil weniger als 1 Kaliber stabil, neigt er zu korkenziehertaumeln/aufschwingen.
Ab 2 kalibern ist er relativ stabil, ab 5-10 kalibern ist er überstabil und neigt dazu, sich in die Windrichtung hineinzudrehen.
Es wird einfach die Windrichtung und geschwindigkeit mit der Schußrichtung und Pfeilgeschwindigkeit vektoraddiert und somit ergibt es sich, das ein Pfeil bei Seitenwind über längere distanz seitlich abweicht. ebenfalls Wetterhahneffekt.
natürlich wirkt sich das bei langer Flugbahn immer stärker aus, weil die Pfeilgeschwindigkeit ja sinkt, und somit der winkel immer größer wird.
Deswegen funktioniert der Boomerangpfeil bei gegenwind ja auch...
Er hat federn vorne und hinten, ist somit instabil... dadurch dreht er irgendwann um, hat dann Rückenwind, der die relative geschwindigkeit in der luft reduziert und bei langsamem Flug sogar negiert. So wie der Pfeil also eine langsamere Geschwindigkeit als die Windgeschwindigkeit erreicht, fliegt er aerodynamisch gesehen Rückwärts und wird dann geradaus weiterfliegen... zurück zum schützen.
Übrigens ist zwischen Saubuckel und Shiel kaum ein größer unterschied (6,13 m Flughöhe für Shield gegen 6,12 m beim Saubuckel)in der Bremswirkung, wenn sie gleich hoch sind, Saubuckel ist ein wenig instabiler (nur 34 kaliber), was die Trefferlage bei Wind (Bogenreiten hat immer seitenwind

) verbessert.
Das Düsterwald/Gil-Galad Federnprofil (H.d. Ringe) ist aber laut Simulation genauso stabil wie Saubuckel, aber deutlich schneller (6,17 meter Flughöhe in der Simulation mit kleinstmotor).