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Re: Schwachstelle an der ipe
Verfasst: 24.06.2011, 10:43
von acker
Ja, man müsste nur wissen wo dran man die gute von der miesen unterscheiden kann , denn es gibt ja diese sehr gute druckstabile Ipe
Re: Schwachstelle an der ipe
Verfasst: 24.06.2011, 11:38
von vanlig
ich hab noch ein einiges von der Ipe da, heist das die ist jetzt gänzlich unbrauchbar ? Oder kann ich damit noch was anfangen?
Re: Schwachstelle an der ipe
Verfasst: 24.06.2011, 12:04
von Blacksmith77K
Würde nach so einer 'Knautschattake' erstmal was flaches ausprobieren. Es sei denn du bist dir sicher, dass du bei diesem Bogen ordentlich Mist gebaut hast und überdimensional heftig gebogen hast,
bevor der Tiller ordentlich stand.
Wobei ein Knick an der Stelle schon recht ungewöhnlich ist. Normalerweise knautscht die Hauptbiegezone, also dort wo die höchste Belastung anliegt. Was in deinem Fall passiert ist, ist eigentlich nicht ganz nachvollziehbar.
Davon mal ab sieht deine Ipe und vor allem der Stauchbruch extrem nach
Bankirai aus. Check mal ob dei Holz tatsächlich in die Gruppe der Ipe-Sorten gehört.
Re: Schwachstelle an der ipe
Verfasst: 24.06.2011, 12:07
von Felsenbirne
acker hat geschrieben: , denn es gibt ja diese sehr gute druckstabile Ipe
Wo?
Nein ich will das nicht schlechtreden. Schau dir mal beim Christian den Bogen an.
Re: Schwachstelle an der ipe
Verfasst: 24.06.2011, 12:18
von Squid (✝)
Ich meine, dass man das schlechte Ipe gut als Mittellage verwenden kann. Das Zeug ist zwar verdammt schwer, was eigentlich kontraproduktiv bei der Mittellage ist, andererseits sind die Rückstelleigenschaften nicht von schlechten Eltern - da kann sich so manch typisches Mittellagenholz noch was von abschneiden.
Ich werds beim NDBBT austesten - der Rohling steht hier schon: 3 mm Bambus, Powerlam, von 8 auf 3 mm getaperte Ipe und dann 3 mm Massa, 10 cm Perry.
Schaummer mal...
Re: Schwachstelle an der ipe
Verfasst: 24.06.2011, 12:28
von Heiner
mschwanner hat geschrieben:acker hat geschrieben: , denn es gibt ja diese sehr gute druckstabile Ipe
Wo?

.
Hier bei uns im Holzhandel

. In 2009/2010 hab ich da einige Warbows draus gebaut (Hick-Massa-Ipe-Lam), die heute immer noch in Gebrauch sind und keine Anzeichen von Stauchrissen zeigen. Einen hatte ich mal im Forum eingestellt:
http://www.fletchers-corner.de/viewtopi ... 16&t=13472
Gruß
Heiner
Re: Schwachstelle an der ipe
Verfasst: 24.06.2011, 12:33
von Squid (✝)
Hmmm, das ist wieder das rotbraune Ipe, nicht die braune Varainte. Möglicherweise liegt da der Hund begraben - man vergesse nicht, dass Ipe mind. 5 verschiedene Hölzer sind.
Und auch das Ipe von Botjers ELB war fast schwarz, und eben nicht mittelbraun...
Könnt sein, dass das mittelbraune Ipe eher nicht gut ist, während die schwarzen und rotbraunen Varaianten besser funktionieren...
Re: Schwachstelle an der ipe
Verfasst: 24.06.2011, 12:54
von vanlig
@ Blacksmith: also ich bin mir ziemlich sicher dass das ipe ist den der Händler bei dem ich es gekauft hat hat gar kein Bankirai im Angebot oder er ist nicht kompetent. Das wäre natürlich doof, außerdem ist der Griff aus Bankirai und ich finde da sieht man schon den Farbunterschied.
Nagut ich werds erstmal mit nem flacheren Bogen probieren bis ich das Holz aufgebe.