Ach das ist das Problem. Im Vergleich von 25# und 40# konnte ich erstmal keinen Unterschied feststellen. Kann schon sein, dass ich bei mehr # dasselbe beobachte wie du. Habe nur momentan keinen Zugang zu einem stärkeren Bogen. Mal sehen, was sich machen lässt.
Und mit einem Jagdbogen darf man das vermutlich nicht machen. Die Belastung der Wurfarme ist ja doch deutlich anders als beim mediterranen oder 3under Griff. Die Frau in dem Video scheint das auszugleichen, indem sie den Bogengriff deutlich tiefer fasst - damit kann die Sehne etwa an der üblichen Stelle gegriffen werden.
Auf jeden Fall spannend und lohnenswert, den Ablauf ein bisschen zu üben.
Gruß
Anna
Speednocken
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Re: Speednocken
@Eberesche: Ja, gut beschrieben, so geht der "verdrehte primary grip", hatten wir in einem anderen Faden schon mal.
Grundsätzlich ist es so:
Wenn man schnell schießen will, dann muss man alle unnötigen Bewegungen, Griffe etc. minimieren bzw. eliminieren, sodass am Schluss eine einzige fließende Bewegung herauskommt, egal ob mit Pfeilen am Bogen, aus dem Köcher oder sonstwoher. Und egal, welche Technik man trainiert, man wird merken, dass immer das Einnocken der schwierige Moment ist. Wer umgreifen muss,, hat schon verloren, mind. 3/10 sec.
Man kommt nicht umhin, das ganze System zu modifizieren:
- Der Bogen muss zum Stil passen
- der Pfeil muss (zwingend) an der Nocke so gearbeitet sein, dass er sofort gedreht und unmissverständlich in die Sehne schnappt (alles andere ist saugefährlich)
- der Köcher muss zum schnellen Greifen geeignet sein (lose herumhängende Pfeile kosten Zeit)
- Umgreifen kostet Zeit (da gibt es einfach schnellere Techniken)
- wer vom Pferd aus schießt, braucht einen moderaten Bogen, der sich der Technik, dem Reiter und dem Pferd anpaßt
Sonst passiert folgendes:
Man reitet plötzlich ohne Bogen, ohne Pfeil und kann froh sein, dass einen nicht auch noch das Pferd verläßt!
Grundsätzlich ist es so:
Wenn man schnell schießen will, dann muss man alle unnötigen Bewegungen, Griffe etc. minimieren bzw. eliminieren, sodass am Schluss eine einzige fließende Bewegung herauskommt, egal ob mit Pfeilen am Bogen, aus dem Köcher oder sonstwoher. Und egal, welche Technik man trainiert, man wird merken, dass immer das Einnocken der schwierige Moment ist. Wer umgreifen muss,, hat schon verloren, mind. 3/10 sec.
Man kommt nicht umhin, das ganze System zu modifizieren:
- Der Bogen muss zum Stil passen
- der Pfeil muss (zwingend) an der Nocke so gearbeitet sein, dass er sofort gedreht und unmissverständlich in die Sehne schnappt (alles andere ist saugefährlich)
- der Köcher muss zum schnellen Greifen geeignet sein (lose herumhängende Pfeile kosten Zeit)
- Umgreifen kostet Zeit (da gibt es einfach schnellere Techniken)
- wer vom Pferd aus schießt, braucht einen moderaten Bogen, der sich der Technik, dem Reiter und dem Pferd anpaßt
Sonst passiert folgendes:
Man reitet plötzlich ohne Bogen, ohne Pfeil und kann froh sein, dass einen nicht auch noch das Pferd verläßt!
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ChillingGrizzly
- Newbie

- Beiträge: 5
- Registriert: 07.01.2013, 12:58
Re: Speednocken
Hi,
@Eberesche
Danke für die Beschreibung. Hat wirklich weiter geholfen und nach dem ich die Nocken ein kleines bisschen aufgebogen haben auch ganz gut funktioniert, zumindestens langsam. :-)
Gruß
Grizzly
@Eberesche
Danke für die Beschreibung. Hat wirklich weiter geholfen und nach dem ich die Nocken ein kleines bisschen aufgebogen haben auch ganz gut funktioniert, zumindestens langsam. :-)
Gruß
Grizzly
- Broken Bodkin
- Sr. Member

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- Registriert: 25.07.2012, 16:17
Re: Speednocken
Nö glaub ich nicht .. sieht eher aus wie ein Trockenversuch bei dem der Bewegungsablauf vor dem geistigen Auge verläuft.Broken Bodkin hat geschrieben:Hehe, ja das ist der schöne "Sche*ße!!"-Blick
@ Martin65
Yep.. ich denke so ein Köcher ist der richtige Schritt um die Pfeile immer passend zu greifen..
Burleigh & Stronginthearm
Crossbow makers to the nobility, and manufacturers of a full catalog of personal arms and military weapons systems.
btw Duty is ours, consequences are God's
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