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Re: Speckstein für Selfnocks?

Verfasst: 22.03.2013, 12:29
von Yayci
Der Speckstein, den ich so kenne, splittert beim geringsten Klapps, also wenn einem ein Pfeil mal unglücklich aus der Hand fällt, ist ganz schnell die Nocke oder der Nockeinsatz futsch. Mir wäre der Aufwand zu groß. ;)
Romendacil, wenn du ein bischen "was besonderes" an deine Pfeile packen willst, gibt es genug andere Materialien - Horn in verschiedenen Farben, besondere Hölzer, Knochen, Elfenbeinersatz (ein Kunststoff), Perlmutt oder wenn du ein richtiges Fashion Statement abgeben willst, auch Mamutelfenbein (Griffschalen für Messermacher) oder farbiges Plastik (pink?) :D - Mit in verschiedenen Farben gebeizten/ lackierten Schäften, diversen Befiederungsmöglichkeiten und Wicklungen sollte der Phantasie keine Grenze gesetzt sein...
Cheers,
Y

Re: Speckstein für Selfnocks?

Verfasst: 23.03.2013, 10:43
von Rómendacil
Hm naja... Horn und Holz ist ja eben Standard... Plastik ist pfui-pfui an Holzpfeilen. Elfenbeinersatz ist vielleicht ganz interessant ja... habe das hier gefunden.. sieht ganz nett aus: http://www.elforyn.de/wbc.php?sid=38424 ... tml&rid=22

Hatte dann noch an Bernstein gedacht... ist aber vermutlich zu teuer und entfaltet vermutlich nicht mal seine Wirkung in dieser Verwendung.


Habe übrigens gerade gemerkt, dass ich den Thread im Falschen Unterforum erstellt habe... dachte ich wäre im Pfeil-Forum gewesen, als ich ihn aufgemacht habe.

Edit: Verschoben! LG, Jo

Re: Speckstein für Selfnocks?

Verfasst: 23.03.2013, 10:59
von kra
Na wenns nur um die Außen-Wirkung geht würde ich geschliffene Nocken (Bergkristall) empfehlen ;D .

Imho hatten die Bogenschützen der Kaiserlichen Garde des Tenno Pfeile mit Kristallnocken (so zumindest glaube ich es mal gelesen zu haben)...

Btw, Bernstein ist auch nur "Plastik" ;)

Re: Speckstein für Selfnocks?

Verfasst: 23.03.2013, 11:36
von Rómendacil
Wie ist das zu verstehen? (das mit dem "Plastik" meine ich)

Re: Speckstein für Selfnocks?

Verfasst: 23.03.2013, 11:44
von jab2
Also wenn es darum geht wie kommst du dann auf Speckstein ?

Da nimmst du Schäfte aus 250 Jahre alten Bonsais , eine Pfeilspitze aus einem Liopleurodon Eckzahn mit einem Vorschaft aus Mammutknochen , Meteroidengesteininlay an der weißvergoldeten Nocke und ne Spix Ara Befiederung in nem Diamantbesetztem Königstigerfellköcher und am besten reitest du dabei noch auf nem Goldjak !

Speckstein Uhaahahaaa Speckkkkksteeeeeeiinnnnn Bild
mann kann bestimmt auch Kreide schnitzen !?

PS: Wenn man Elfenbein findet kann es sein das der Uruk Haih satt war ! ;D

Re: Speckstein für Selfnocks?

Verfasst: 23.03.2013, 11:53
von Rómendacil
... was soll denn das?!

Re: Speckstein für Selfnocks?

Verfasst: 23.03.2013, 12:56
von Sateless
Höchstwahrscheinlich eine sehr ausführliche und sarkastische Anmerkung, dass Speckstein einfach ungeeignet ist.
Ich wär garnicht auf die Idee gekommen, weil es eben splitterig brechen kann, was schnell mal passiert, und ungesund für die Bogensehne ist. Wie wärs mit diversen Harthölzern? Die gibts auch in Bunt, gemustert und sie sind erprobt und für gut befunden.

Re: Speckstein für Selfnocks?

Verfasst: 23.03.2013, 13:05
von kra
Weil Bernstein auch "nur" polymerisiertes Harz ist wie auch die meisten Kunststoffe. ;)

Btw, ich denke, ich muß nicht jede ironische Bemerkung als solche kennzeichnen?

Im Ernst - Pfeile sind "Wegschießartikel" - wenn er zurückkommt, schön. Wenn nicht ist das kein Grund zu Trauer bzw. sollte keiner sein. Von daher sind Bernsteinnocken etwas übertrieben...

Btw, Speckstein ist, wenn gebrannt, erheblich stabiler denn als Rohstein.

Zitat aus Wikipedia:
Für mechanisch und thermisch hoch belastete Isolatoren wie Fußpunktisolatoren für selbststrahlende Sendemasten, Sicherungen oder Freileitungsisolatoren wird jedoch das im Wesentlichen aus gemahlenem Speckstein gebrannte Steatit[19] - eine Technische Keramik - verwendet.
Siehe auch : http://www.rauschert.de/cms/front_conte ... 145&lang=1

Re: Speckstein für Selfnocks?

Verfasst: 23.03.2013, 13:37
von Rómendacil
Na ja, aber dann müsste man ja jegliche unnötige Verzierung sein lassen... Inlays sind ja nun auch ein recht großer Aufwand für den Nutzen bzw. Unnutzen den sie bringen, da ne Wicklung es ja auch tut.

Edit: Außerdem kann man aufwendige Pfeile ja ausschließlich in der Halle/ auf (nahe) Scheiben schießen.
kra hat geschrieben:Weil Bernstein auch "nur" polymerisiertes Harz ist wie auch die meisten Kunststoffe. ;)

Btw, ich denke, ich muß nicht jede ironische Bemerkung als solche kennzeichnen?

Wenn davon auszugehen ist, dass der Gesprächspartner das Wissen besitzt, um die Bemerkung korrekt einordnen zu können dann nicht... aber das war hier nicht der Fall, da wirst du mir doch zustimmen?


@ Sateless: Ja, aber tut das Not? Dass es ungeeignet ist, wurde schon mehrfach gesagt. Warum muss jab2 das dann noch mal wiederholen, und das in dieser Form? Ich habe ja sogar selbst im Startpost schon geschrieben, dass sich vermute, dass es ungeeignet ist, aber wieso muss man sich dann so darüber lustig machen, dass ich wissen wollte, ob es eventuell trotzdem nicht ungeeignet genug sei, um es aus ästhetischen Gründen zu verwenden?

Re: Speckstein für Selfnocks?

Verfasst: 23.03.2013, 14:08
von walta
Genau genommen ist auch eine Wicklung nicht notwendig.

walta

Re: Speckstein für Selfnocks?

Verfasst: 23.03.2013, 14:12
von Sateless
Rómendacil hat geschrieben:@ Sateless: Ja, aber tut das Not? Dass es ungeeignet ist, wurde schon mehrfach gesagt. Warum muss jab2 das dann noch mal wiederholen, und das in dieser Form? Ich habe ja sogar selbst im Startpost schon geschrieben, dass sich vermute, dass es ungeeignet ist, aber wieso muss man sich dann so darüber lustig machen, dass ich wissen wollte, ob es eventuell trotzdem nicht ungeeignet genug sei, um es aus ästhetischen Gründen zu verwenden?
Nicht wirklich, stimmt schon. Ich würd drauf wetten, dass er nur die Betreffzeile gelesen hat.

Re: Speckstein für Selfnocks?

Verfasst: 23.03.2013, 14:23
von Rómendacil
walta hat geschrieben:Genau genommen ist auch eine Wicklung nicht notwendig.

walta
Wie das?

Re: Speckstein für Selfnocks?

Verfasst: 23.03.2013, 14:44
von Heidjer
Zuerst ich mag keine Wicklungen an den Nocks, zumindest an meinen Pfeilen. Ich schiesse ungewickelte Selfnocks bis 70# wenn ich die Pfeile selbst gebaut habe und vertraue meinen Material. Mittlerweile verstärke ich aber alle Pfeile die ich baue mit Horninlays, bei Pfeilen für 30# Bögen aus optischen Gründen und bei Pfeilen für Bögen bis 150# aus Stabilitätsgründen. Das ein Horninlay einen großen Aufwand darstellt kann ich nicht bestättigen, ich rechne mit einen Aufwand von etwa 5 Minuten pro Inlay. ;) Der größte Aufwand an meinen Pfeilen macht immer noch das Cresting, die Lackierung und die Federwicklung. Auf die Idee, Mineralien als Nockinlay zu verwenden, wäre ich im Leben nicht gekommen, Horn und Knochen reichen mir vollkommen, Hartholz reicht als Inlay auch aus.


Gruß Dirk

Re: Speckstein für Selfnocks?

Verfasst: 23.03.2013, 15:45
von Rómendacil
Na verglichen mit den sonstigen Arbeitsschritten wie ne Feder ankleben oder ne Spitze draufschrauben... macht ja keinen Sinn, das nicht relativ zu betrachten unter der Argumentation von kra + nicht jeder hat das passende Werkzeug, um es möglichst schnell zu machen.

Re: Speckstein für Selfnocks?

Verfasst: 23.03.2013, 16:34
von Snake-Jo
Darf ich mal ganz bescheiden einwerfen, dass der Titel ein Paradoxum ist? Sobald eine Nocke ein Insert bekommt, ist es keine Selfnocke mehr, basta! 8)

Edit: Es muss "Paradoxon" oder Paradox heißen, aus dem Alt-Griechischen.