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Re: Frage zu Eberesche
Verfasst: 18.11.2013, 14:51
von Chirion
geht eigentlich ganz gut mit der Kettensäge eine gut geschliffene längsschnitttaugliche Universalkette drauf, und man kann mit etwas Übung freihand Bohlen aus bis zu 50cm Stämmen schneiden.
Selbst ausproiert mit Ulme, Brüderchen hat dann einen Tisch draus gebaut.
Ist mit der geeigneten Kette wirklich kein so großes Problem
Re: Frage zu Eberesche
Verfasst: 18.11.2013, 14:58
von meik
Ich würde da keinen Bogen mehr draus bauen, da es sicher genug anderes Holz gibt, das besser ist.
Wenn du trotzdem versuchen möchtest einen Bogen daraus zu bauen, dann arbeite die Grobform heraus, immer dem Faserverlauf folgend. Anschließend zwingst du ihn auf einen Balken, sodass er gerade, oder sogar etwas in die Gegenrichtung überdreht ist. Wenn der Rohling erhitzt wurde ist der Kraftaufwand zum Biegen erheblich geringer.
Dann brauchst du nur mehr warten bis er trocken ist. Höchst wahrscheinlich hält das dann auch.
Ich nehme bei Eberesche nur mehr Äste zum Bogenbau, die sind im Gegensatz zu den Stämmen nicht verdreht gewachsen.
Re: Frage zu Eberesche
Verfasst: 18.11.2013, 15:07
von Tom Tom
Oder die hälften einfach planhobeln vom Bauch her und denn n Backing drauf...
Aber ganz ehrlich. Der Aufwand wär mir viel zu groß
lg Tom Tom
Re: Frage zu Eberesche
Verfasst: 18.11.2013, 15:08
von Chirion
Eberesche ist nicht wirklich kritisch was den Faserverlauf betrifft, lange Drehwirbel im Wurfarm machen da nix.
Re: Frage zu Eberesche
Verfasst: 18.11.2013, 17:29
von Gringo
Also eins steht ja nun mal fest: Ehe ich an diesen staves etwas probiere wird noch sehr viel Zeit ins Land gehen...

Wie gut das ich kein Stavemangel habe. Mal schauen wann ich ihn wieder rauskrame.
Danke für eure Antworten!
LG
Gringo
Re: Frage zu Eberesche
Verfasst: 18.11.2013, 19:01
von Snake-Jo
Ravenheart hat geschrieben:Hä meinst Du dieses:
http://www.bogensportwiki.info/index.ph ... esche2.jpg
??
Das Bild ist von mir, und natürlich IST es Eberesche. Im Gegensatz zu oben allersings bereits durchgetrocknet. Aber auch da sind ja die "Auswässerungen" gut erkennbar!
Rabe
o.k. Habe allerdings so stark gezeichnete Jahresringe bei Eberesche noch nie gesehen. Bei meinen Bögen waren die Jahresringe beim Splintholz kaum abgesetzt. Aber man lernt ja nie aus.
Hier nochmals so eine Wässerungseffekt.
Re: Frage zu Eberesche
Verfasst: 18.11.2013, 23:35
von Granjow
Gringo hat geschrieben:Also eins steht ja nun mal fest: Ehe ich an diesen staves etwas probiere wird noch sehr viel Zeit ins Land gehen...

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