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Verfasst: 30.11.2003, 10:22
von Nacanina
@kra
Ich habe schon versucht auf Koppedrayers Suite zu kommen. Hat aber nicht geklappt.
Auf eine Mail von mir hat er leider nicht geantwortet ;(

Mein Gott, Nacanina, was noch?

Verfasst: 30.11.2003, 10:48
von Snake-Jo
@ Nacanina
Du scheinst ja alles mögliche zu bauen bzw zu probieren: Hornbögen, Geweihbogen, und nun auch noch Bambusschäfte?
Die bisherigen Beiträge entsprechen auch meinen Erfahrungen, aber ich setze noch eins drauf:
Ich habe ca 2 Jahre selbst gebaute Bambusschäfte (P. japonica) und andere geschossen (GESCHOSSEN) und habe darüber auch einen Artikel verfaßt. Sogar Spine-Wert etc. ist exakt einstellbar.
Da Du in der Nähe wohnst, schau doch mal vobei und guck Dir die Pfeile an, ich hab noch welche, oder ich schick Dir mal einen.
:o
P.S. ich bin Biologe

Farbe

Verfasst: 30.11.2003, 20:16
von Nacanina
@Snake-Jo:
Weißt du, am kiebsten experimentiere ich mit F A R B E !
Das macht mir noch mehr Spaß.
Und darum geht es doch im Leben.
Mein allererster Bogen war übrigens ein sehnenbelegter Eibenbogen, mit Kirschriser, der mir beim l e t z t e n Tillern gebrochen ist.
Der war so gut wie fertig. Gute gleichmäßige Biegung.

Snake-Jo!

Verfasst: 30.11.2003, 20:19
von Taran
Sag uns doch mal, wo dein Artikel erschienen ist! :anbet
Großer Meister!

Verfasst: 30.11.2003, 20:27
von Nacanina
@Taran
meinst du den für dir TB?
Ich experimentiere noch.
Sind sehr viele verschiedene Materialien.
Oder was meinst du???

Sorry...

Verfasst: 30.11.2003, 20:33
von Taran
Lies mal den Header meines Postings - ich meinte Snake-Jo's Artikel, den er erwähnt hat.

Was nicht heißen soll, dass ich nicht gerne auch was von dir lesen würde!

Verfasst: 30.11.2003, 20:36
von Nacanina
@taran
OK, hab ich in der Eile nicht richtig gelesen.
Bin dabei, einen Artikel über Farbmaterialien
für die TB zu schreiben. Ich dachte, Angelika hätte erwähnt, dass es schon ziemlich lange dauert.
Wird aber eben noch länger dauern...

RE:

Verfasst: 30.11.2003, 20:39
von Nullman
Original geschrieben von Nacanina
Bin dabei, einen Artikel über Farbmaterialien
für die TB zu schreiben.
Wird aber eben noch länger dauern...
Was genau hat man sich denn unter "Farbmaterialien" vorzustellen? Naturstoffe, die Farbe abgeben (z.B. Zwiebel zum Eierfärben)?

Verfasst: 30.11.2003, 20:53
von Nacanina
Nein.
Es soll der Versuch sein, jahrhundertealte Erfahrungen, die die Tafelmalerei (normale Bilder) gemacht hat, für die traditionelle Bogenszene transparent zu machen.
Einige Stichworte:
Grundierung, Pigmente, Bindematerialien, Firnisse, Malsysteme (Acryl, Öl, Eitempera), sowie die Kombinierung derselben.
Die Erfahrungen im Malbereich sind teilweise über 800 Jahre alt. Warum das nicht nutzen?
Aber es müssen auch Tests gemacht werden, ob die Malschicht auch auf einem Bogen hält...

Charly Saur

Verfasst: 01.12.2003, 09:57
von mgo
Hallo zusammen,

ich schieße zwar keine von Charlys Bambusschäften aber ich habe mal ein paar Stunden in seinem Keller verbracht. Charly Saur (www.bambuspfeile.de) ist ein absolut Bogenverrückter. Und bei dem Sachen, die er anbietet macht er sich eine Menge Gedanken und Arbeit. Also bitte die 6 Euro nicht einfach als 'zu teuer' abtun, ohne ihn mal zu fragen was er da alles reingesteckt hat.

Gruß aus München

Martin

RE: @Netwanze

Verfasst: 01.12.2003, 11:23
von Netzwanze
Original geschrieben von kra

Da möchte ich dir aber ein entschiedenes "Einspruch euer Ehren" zurufen :o

2. Zum anderen durfte ich bei einer Bambusgärtnerei in Holland mir Halme von "Pseudosasa Japonica" abschneiden (zumindest stand dieser Name, deutsch als Japanischer Pfeilbambus bezeichnet, unter den Stauden). Und diese Halme, die bei mir gerade trocknen, haben oft auch (Halme derselben Pflanze!)ebenfalls diese Wuchsansätze an den Nodien im interessierenden Halmbereich.
Ich hatte bisher leider noch keinen echten Pfeilbambus zwischen den Fingern gehabt. Mir wurde nur darüber berichtet, daß die Nodien nicht verschoben seien. Vielleicht ist es auch nur der Fall, daß hier weniger Verschiebungen drin sind, als bei anderen Arten.

Ich werde wohl bei meinen nächsten Baumarktbesuchen mal wieder auf Bambus achten. Durchsehen kostet ja noch nichts.

@Taran: Für dich immer noch Jo!

Verfasst: 03.12.2003, 11:55
von Snake-Jo
@Taran
Erschienen im Jahre 1997 Heft 5 der tb:
Herstellung leichter Bambuspfeile.
Habe natürlich inzwischen weitere Erkenntnisse, aber schau mal rein.
Kann auch nichts dafür, dass ich ähnlich wie Nacanina viel experimentiere:o

Jo

Verfasst: 27.06.2004, 10:18
von Hunbow
mir ist ein gedanke gekommen:

bambus aus einelnen teilen zusammenleimen.
es gibt ja die schönen hex-shafts und die verleimten dinger die bei bowra vertickt werden (timber...?).

könnte man nicht einfach aus eimen stück bambus, mit großem durchmesser, teile rausspalten und dann miteinander verleimen?

ist vielleicht viel arbeit, aber so käme ich z.b. zu bambuspfeilen in überlänge und das problem mit den nodien könnte man so vielleicht umgehen.

Verfasst: 27.06.2004, 11:14
von Nacanina
oh lord!
Frank, meinst du nicht, dass das ein benig aufwendig ist- für einen Pfeil, der ev. beim 1. Schuß draußen im Nirvana verschwindet?
Was nutzt ein Pfeil, der nicht mehr bricht (aus welchem Grunde auch immer), den du aber nicht mehr findest. Weg ist doch genau so gut wie kaputt!
Mit preiswerten Komponenten und reduziertem Aufwand schießt sich´s viel lockerer ;-))

LG
Klaus

Verfasst: 27.06.2004, 14:34
von Hunbow
@ nacanina
die pfeile sind zunächst nicht zum gebrauch im düstren walde gedacht, sondern zum schiessen auf ne scheibe, auf einem übersichtlichen platz. quasi als pendant zum kyudo.