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Verfasst: 02.02.2006, 18:04
von Steinmann
Bin vor ca. 10 Monaten von Zeder auf Fichte umgestiegen. Zum einen hat mich der Preis geärgert den ich für feingespinte und fein ausgewogene Zedern-Schäfte zahlen mußte. Zum anderen war ich neugierig wie sich der geringere Durchmesser auf das Pfeilgewicht und die Wurfgeschwindigkeit auswirkt.
Da ich bei Fichtenschäfte auch 11/32 mit einem Spinewert von > 85 bekommen konnte bin ich mit dem Pfeilgewicht deutlich runter gekommen, dadurch brechen die Pfeile auch nicht mehr so leicht. Grundsätzlich denke ich das ein Fichteschaft bruchempfindlicher ist als ein vergleichbarer Zeder oder Kieferschaft.
Bei Holzpfeilen werde ich, sofern sich da qualitativ nichts verschlechtert, bei Fichte bleiben.
Verfasst: 02.02.2006, 18:19
von shantam
da ich bis jetzt immer 5/16tel nehme stell ich mir gerade die frage,warum mensch 11/32 benutzt,da sie ja schwerer sind.
das einzige was mir einfällt wäre die bessere bruchfestigkeit.
ist das der grund für die dicken dinger?
shantam
Verfasst: 02.02.2006, 18:22
von Steinmann
@ shantam
85 - 90 Spinewerte bekommst Du nicht in 5/ 16. Falls Du eine Quelle hast würde ich das schon mal probieren. Aber bisher konnte ich sowas noch nicht finden.
Und was ist schwer? 35 Gramm finde ich schon recht leicht für einen Holzschaft. ;-)
Verfasst: 02.02.2006, 18:42
von shantam
das meinte ich nicht steinmann.
klar gibts 85-90# nicht in 5/16,ich wüßte nicht wo jedenfals.
aber es gibt ja auch leute die brauchen nur 50-55#
und die schiessen 11/32 obwohl es den wert auch in 5/16 gibt.
warum tun die das?
shantam
Verfasst: 02.02.2006, 18:45
von Steinmann
Meisten weil es einer so gesagt hat. Und weil der schon immer gut geschossen hat wird das als gut und wahr eingestuft und ohne weitere Prüfung übernommen.
Wirklich leicht?
Verfasst: 02.02.2006, 18:45
von Archiv
Original geschrieben von Steinmann
Und was ist schwer? 35 Gramm finde ich schon recht leicht für einen Holzschaft. ;-)
Schaft oder Pfeil?
@shantam
Ein schwererer Pfeil hat auch Vorteile: verzeiht mehr Fehler, fliegt ruhiger und ist natürlich stabiler. Außerdem mögen manche Bögen keine zu leichten Pfeile.
Bei Kiefer gabs (oder gibt es immernoch?) komprimierte 5/16" Schäfte in erstaunlichen Spinewerten. Ein Kollege schießt solche und meint, die wären stabiler (!) als vergleichbare 11/32" bei flacherer Flugbahn.
Verfasst: 02.02.2006, 18:48
von Steinmann
@ Johnny
da hatte ich schon beides - aber Du hast Recht in diesem Post meinte ich natürlich den fertigen Pfeil.
Die Hexschäfte hatten damals so um die 35 Gramm gehabt.
Verfasst: 02.02.2006, 18:57
von Archiv
Um Gottes Willen!
Obwohl, bei den Bögen die Du schießt fliegen auch Schaufelstiele flach geradeaus...

RE:
Verfasst: 03.02.2006, 09:28
von tomtux
Original geschrieben von shantam
das meinte ich nicht steinmann.
klar gibts 85-90# nicht in 5/16,ich wüßte nicht wo jedenfals.
aber es gibt ja auch leute die brauchen nur 50-55#
und die schiessen 11/32 obwohl es den wert auch in 5/16 gibt.
warum tun die das?
shantam
ich bin genau in dem spinewertbereich (50-55#) und schiesse auch 11/32 fichte. gerade in diesen übergangsbereichen sind die dickeren schäfte meistens sogar leichter als die dünnen.
ein dickeres rohr ist bei gleichem gewicht nun mal biegesteifer als ein dünnes.
Verfasst: 03.02.2006, 10:05
von Ravenheart
@shantam:
Du solltest mal meinen Ulmen-LB mit 40/45er - Schäften in 11/32 und 5/16 im Vergleich schießen, dann beantwortet sich das von selber!
Außerdem bevorzuge ich Selfnocks, und da sind MIR 5/16 einfach zu dünn für!
Ich nehme 5/16 bis 35/40er Spine; da drüber fliegen bei MIR auf Selfbows die dickeren einfach besser!
Beim Recurve mit Schussfenster ist es, zugegebener Maßen, egal, da WÜRDE ich dann auch die dünneren nehmen, (wenn ich die anderen nicht eh hätte!).
OHNE Schussfenster aber stabilisieren sich die dickeren besser! UND schießen weiter!
Rabe
Verfasst: 03.02.2006, 10:20
von shantam
danke für die antworten.
sehr aufschlussreich.
fazit,lohnt auf jeden fall das antesten und schauen obs zu meinen glasbögen passt.
der nächste satz wird dicker
shantam
RE:
Verfasst: 03.02.2006, 11:17
von kra
Original geschrieben von ravenheart
...
Außerdem bevorzuge ich Selfnocks, und da sind MIR 5/16 einfach zu dünn für!
...
Rabe
Die Seitenwände der Nocks habe doh kaum was zu tragen? Meine neuen sind am Nock-Ende bis auf weniger als 7,5mm (bis zu 9/32") getapert und halten ganz gut

zumindest noch keine Probleme damit bekommen.
Verfasst: 03.02.2006, 11:31
von Ravenheart
@kra: Na ja, sie sind ja auch erst neu...
(*wo ist denn der "Teufelchen"-Smiley?*)
Ne, war'n Scherz! :bussi
Wie tief machst Du die Kerben?
Ich gebe zu, wenn man sie flach macht (4 - 5 mm) mag's gehen! ICH bevorzuge sie aber tiefer (etwa 7 -

, da wär MIR das zu "flatterig"!
Rabe
Verfasst: 03.02.2006, 12:08
von merdman2
Hi,
ich bin übrigens auch davon überzeugt, dass meistens ein dünner Schaft mit hohem Spine mehr oder gleich wiegt wie ein dickerer Schaft gleichen Spines.
Liegt meines Erachtens daran, dass der dünnere Schaft "dichteres" Holz haben muss um so steif zu sein und das hat mehr Gewicht.
Vielleicht weiß da einer mehr dazu?
Markus
Edit: Noch was:
Zur Zeit habe ich einen 42# Spine und schieße 5/16 Zeder bei 28" (zumindest fast 28").
Wenn ich auf Fichte umsteige: Sollte ich da wieder 5/16 nehmen oder lieber 11/32? Wegen der Bruchgefahr...
RE:
Verfasst: 03.02.2006, 12:30
von Dustybaer
Original geschrieben von merdman2
Zur Zeit habe ich einen 42# Spine und schieße 5/16 Zeder bei 28" (zumindest fast 28").
Wenn ich auf Fichte umsteige: Sollte ich da wieder 5/16 nehmen oder lieber 11/32? Wegen der Bruchgefahr...
Markus, Du kannst am Sonntag mal meine Fichte probieren (wenn sie Dir nicht zu kurz sind

). 11/32, 100gr Spitze.