Gebrochener Esche-Bogen nach dem Typ „Tybrind Vig“

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Elbenberger
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Re: Gebrochener Esche-Bogen nach dem Typ „Tybrind Vig“

Beitrag von Elbenberger »

Hallo Andi !Mit dem Ziehmesser oder mit einem normalen Messer bis an den gewünschten Ring ran arbeiten und zum Schluss mit der Ziehklinge die Reste weg schaben. Gutes gelingen beim nächsten. Gruß Gerd
Für Esche empfehle ich diesen Querschnitt.
Für Esche empfehle ich diesen Querschnitt.
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schnabelkanne
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Re: Gebrochener Esche-Bogen nach dem Typ „Tybrind Vig“

Beitrag von schnabelkanne »

Servus, ein Jahresring besteht hier aus Frühholz und Spätholz.
Du brauchst das gute harte Spätholz am Rücken.
das bröselige, weichere Zeugs ist das Frühholz (große Poren), das kannst du mit der Ziehklinge wegschaben, wenn du am gewünschten Jahresring angekommen bist.
Ringe abtragen geht am besten bei Tageslicht im Freien oder mit guter Beleuchtung - das Frühholz muss nicht komplett weg, es können auch Reste oben bleiben, wichtig ist, dass du das Spätholz nicht verletzt.
Lg Thomas
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Neumi
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Re: Gebrochener Esche-Bogen nach dem Typ „Tybrind Vig“

Beitrag von Neumi »

Schau mal, da ist die Sache mit Früh- und Spätholz schön erklärt
http://www.bogensportwiki.info/index.ph ... _ringe.jpg
...Versuch und Fehler bevor die Sarg-Nägel eingeschlagen werden...
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Ravenheart
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Re: Gebrochener Esche-Bogen nach dem Typ „Tybrind Vig“

Beitrag von Ravenheart »

andi-mit-i hat geschrieben: 08.11.2018, 11:36 Muss ich nun den Jahresring freilegen bis zu dem Moment an dem der dunklere Jahresring erscheint?
Arbeitet ihr hierzu mit Schweifhobel und Ziehklinge?
Jaein...
Bei Esche baut sich der Jahresring in 3 "Phasen" auf:
Frühholz
Spätholz und "hochfestes Spätholz"
https://bogensportwiki.info/index.php?t ... _Ringe.jpg

Wenn Du einen Ring entfernst, ist der Übergang vom Spätholz zum Frühholz deutlich zu sehen (und beim Schneiden mit dem Ziehmesser: zu fühlen!). Ich gehe so vor, dass ich erst mal bis IN das Frühholz mit dem Ziehmesser schneide, und das Frühholz dann VORSICHTIG mit der Ziehklinge entferne.
In Vertiefungen benutze ich dabei eine gerundete Ziehklinge oder ein ziemlich stumpfes Taschenmesser.
Besonders vorsichtig muss man aber auf BUCKELN sein, dass man da nicht die Kuppe wegnimmt..

Schweifhobel ist übrigens riskanter als Ziehmesser, da ein hobel eben tut, was er tun soll:
GLATT hobeln...
Der Bogenbauer will aber oft den Rückenring unverletzt, also MIT allen Wellen und Graten...

Rabe
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Re: Gebrochener Esche-Bogen nach dem Typ „Tybrind Vig“

Beitrag von andi-mit-i »

Nach all den Guten Ratschlägen und Hilfestellungen hab ich mich wieder an die Arbeit gemacht.
Ich hab nun einen Jahresring freigelegt und möchte damit einen Flachbogen bauen, der 45# Zugkraft bekommen soll.

Mein Stave ist nun 195cm lang. An einem Ende zeigen sich jedoch 8cm lange Linien, vermutlich Trocknungsrisse, bei denen aber kein direkter Spalt zu erkennen ist. Sie zeigen sich nur durcheine Verfärbung.
Auf der anderen Seite habe ich einen plötzlichen Reflex der letzten 20cm, wie auf der Zeichnung zu sehen ist.
Dazwischen habe ich ungefähr 165cm gutes Material.
Nun würde ich den Bogen aber gerne länger bauen. Sollte ich hierzu den Reflex mitnutzen?
Form.jpg
Ende 1.jpg
Ende 2.jpg
Ende 2b.jpg
Ich habe im Netz verschiedene Zeichnungen gefunden und bin noch ratslos welcher Typ für mein Holz zu empfehlen wäre.
Holmegaard / Moellegabet / Pyramidalbogen ? Was würdet ihr empfehlen?
Holmegaard.jpg
Moellegaard.jpg
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Hieronymus
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Re: Gebrochener Esche-Bogen nach dem Typ „Tybrind Vig“

Beitrag von Hieronymus »

Hallo,

am Ende des Staves sind Trocknungsrisse und das Stück würde ich entfernen. Somit verlierst du auf der einen Seite ca 10 cm und wenn du von dem Reflex noch 10cm wegnimmst hast du noch eine länge von ca. 185cm. Damit hsat du noch genug Reserve, wenn du den Bogen nochmal kürzen müsstest.(Hast du 28'' oder 30'' Auszug?) Vergiss bitte das Design vom Mölle und Holmegard, da es für Esche überhaupt nicht geeignet ist. Mache einen normalen Pyramidialen Flachbogen draus, der eine Breite von 45mm hat. Den Griff würde ich mit 12cm einplanen und die Fades mit ca 4 cm. Dem Rücken verpasst du ein Trapping und den Bauch lässt du breiter wie der Rücken stehen. Alles schön verrunden und dann hast du einen super Bogen ;)

Gruß Markus
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Re: Gebrochener Esche-Bogen nach dem Typ „Tybrind Vig“

Beitrag von andi-mit-i »

Ich hab nen 30" Auszug
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Neumi
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Re: Gebrochener Esche-Bogen nach dem Typ „Tybrind Vig“

Beitrag von Neumi »

Setzen: 6. Mein Herr 195 - 2x10 = 175 cm :D ;D :D
Aber sonst stimme ich Hieronymus da so ziemlich zu :D und die 175 cm reichen auch gerade noch für die geplanten 30" Auszug, vor allem wenn die Risse nur 8 cm lang sind, dann kommt man ja schon auf 179 cm Länge :D 8)
Grüße - Neumi
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Hieronymus
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Re: Gebrochener Esche-Bogen nach dem Typ „Tybrind Vig“

Beitrag von Hieronymus »

Neumi hat geschrieben: 10.11.2018, 10:53 Setzen: 6. Mein Herr 195 - 2x10 = 175 cm :D ;D :D
ups ;D
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Re: Gebrochener Esche-Bogen nach dem Typ „Tybrind Vig“

Beitrag von andi-mit-i »

Hat jemand von euch eine bemaßte Zeichnung zu einem Pyramidal-Bogen?
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Mühle
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Re: Gebrochener Esche-Bogen nach dem Typ „Tybrind Vig“

Beitrag von Mühle »

Hallo!
Ich versuche in solch einem Fall die größtmögliche Breite zu nehmen und zu den Tips auf 0,5 bis 1cm zuverjüngen.
Schmaler kannst du ihn immer noch machen. Je breiter der biegende Bereich desto dünner und kürzerer Bogen.
In der Regel sagt dir´das Holz , was es für Maße haben will, wenn der Bogen zu stark werden sollte.
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Re: Gebrochener Esche-Bogen nach dem Typ „Tybrind Vig“

Beitrag von andi-mit-i »

Ti Tips hab ich momentan mit 1,5 cm angezeichnet - ich hab Angst vor so dünnen Stöcknech..
0,5 cm bis 1 cm - kann das echt halten???
Ich glaube ich verstehe diese Bogen-Physik noch nicht...
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Re: Gebrochener Esche-Bogen nach dem Typ „Tybrind Vig“

Beitrag von andi-mit-i »

Ich habe diese Zeichnung gefunden. Nach den Fadeouts ist man da schon auf 1,2 cm runter. Ist das normal für diese Bogenart?
Dateianhänge
Pyramid Bow.jpg
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Becknbauer
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Re: Gebrochener Esche-Bogen nach dem Typ „Tybrind Vig“

Beitrag von Becknbauer »

Prinzipiell passt das auf der Zeichnung mit den Maße. Aber je nach Holzart und Qualität verhält es sich doch anders. Halt dich besser an Mühles Aussage als an konkrete Maße.
Meine Tips sind nie breiter als 1cm, in der Regel 6-8 mm. Das hält problemlos. Allerdings tillere ich meistens mit noch ca. 1cm und mache die erst gegen Ende des tillerns noch schmäler. Für Anfänger darf es ein bisschen breiter sein. 1,5 cm ist für Pyramiden sehr breit. Ok beim grob zuschneiden.
Gruß Wolfgang/Beck ' n ' Bauer

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人人生而自由,在尊严和权利上一律平等。他们赋有理性和良心,并应以兄弟关系的精神相对待。
(Internationale Menschenrechtscharta Artikel 1)
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Re: Gebrochener Esche-Bogen nach dem Typ „Tybrind Vig“

Beitrag von fatz »

andi-mit-i hat geschrieben: 10.11.2018, 14:33 Nach den Fadeouts ist man da schon auf 1,2 cm runter. Ist das normal für diese Bogenart?
Die Dicke eines Bogens ergibt sich aus Tiller und Zuggewicht , nicht aus irgendwelchen Plaenen.
Haben ist besser als brauchen.
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