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Verfasst: 08.01.2004, 18:06
von Mongol
@Schattenwolf
laß uns doch erst mal klein anfangen, ehe wir zu den wirklich schwierigen Sachen kommen ;-) ;-) :p
Verfasst: 08.01.2004, 21:09
von Nacanina
@schattenwolf:
schön, daß du Rosa Luxenburg (etwas frei) zitierst. Die hatte auch Probleme mit ihrer männlichen und weiblichen Umwelt...
@Julia:
da hast du uns einen mächtigen Brocken hingeworfen!
Ich möchtemal eine These in den Raum stellen:
Das, was uns passiert, wenn wir lieben, die einzigartigen Emotionen sind leider vergänglich. Trotzdem macht es immer wieder Spaß und das Spiel heißt "Leben!!!". Uns alle hungert danach.
Aber das was fester, weniger vergänglich ist, ist Freundschaft. Die ist mit den eigenen Geschlechtsgenossen schon schwer dauerhaft uzu leben, mit dem Anderen ist es sogar extrem schwer.
Dazu zwei kurze Zitate von Epikur:
"Jede Freundschaft, so sehr sie auch an sich erstrebenswert sein mag, ist zuletzt doch auf den Nutzen gegründet."
Ernüchternd, nicht war?
"Zur Freundschaft führt weniger der Wunsch nach dem, was wir von unseren Freunden verlangen, als vielmehr das Bedürfnis nach der Zuversicht, daß wir es von ihnen verlangen dürfen."
Ich habe das große Glück Freunde zu haben, die das tw. schon über 35 Jahre sind. Später kam pro Jahrzehnt ev. ein Freund dazu.
Bin ich nicht ein glücklicher Mensch?
Verfasst: 08.01.2004, 21:21
von Nacanina
kleine Ergänzung:
Part I trifft auch ältere Semester genau so hart, wie junge Menschen. Und es geht auch nicht schneller vorbei...
Verfasst: 08.01.2004, 22:00
von Mongol
@Nacanina, Julia
oder wie die Buddhisten sagen: Leben bedeutet Leiden...
darauf....
Verfasst: 08.01.2004, 22:21
von Archiv
passt dann....
"lerne leiden- ohne zu klagen"

Verfasst: 08.01.2004, 22:31
von daritter
@mongol
da is aber einer pessimistisch 8-|
Aber ich definiere mein Leben nicht als Leiden, da ja doch pro Woche min. 2 Stunden sind wo ich bogenschiesse
Frauen sind einfach ganz anders als Männer, da führt nix drumrum
Aber ich kann wenigstens beweisen dass nicht alle Männer Schweine sind ...

und
Verfasst: 08.01.2004, 22:35
von Archiv
"JA - es tut weh!" auch

euch...
Verfasst: 08.01.2004, 22:53
von Ulmenblatt
FC-Leute
...lieb' ich praktisch alle...
sorry, das war ein andrer Thread
Verfasst: 08.01.2004, 22:55
von Mongol
@daritter
das hat nichts mit Pessimismus zu tun - wer wirklich lebt, d.h., alles intensiv empfindet, wird auch viel leiden müssen - und natürlich auch intensive Freude(n) erleben.
Außerdem ist, Leid zu erfahren, nicht nur was negatives, da es z.B. das Gespühr für das Leid anderer schärfen kann...
@ ulmenblatt
Verfasst: 08.01.2004, 23:02
von landogar
was mich etwa auch ?
:anbet (**) :bussi :knuddel

sorry mußte einfach sein

Verfasst: 08.01.2004, 23:28
von Nacanina
@mongol
du hast sicher recht. Manche Menschen "brennen" stärker als andere. Das gilt sowohl für Männer, als auch für Frauen. Wenn sich zwei davon treffen brennt´s halt lichterloh!
@Jaleeta
Was wolltest du uns sagen?
Das auch lachen weh tut?
8-|
Verfasst: 08.01.2004, 23:32
von Nacanina
@daritter
wir beide sind die Ausnahme, was?

Verfasst: 08.01.2004, 23:37
von locksley
Das Problem liegt auch darin, daß man, wenn man den Anderen, sei es Männlein oder Weiblein, verstehen will auch bereit sein muss denjenigen verstehen zu wollen.
D.h. man muss auch bereit sein sich auf den Anderen einzulassen und ihn als Menschen mit eigenen Gefühlen und Anschauungen, die auch anders, als die eigenen, sein können zu akzeptieren und bereit sein Kompromisse einzugehen. Jeder empfindet halt seine Umwelt anders.
Das ist nicht immer leicht, manchmal sogar unmöglich, was zwischenmenschliche Beziehungen so schwierig macht. Die Interssen zweier Menschen lassen sich halt nicht immer unter einen Hut bringen und einer muss dann eben Opfer bringen.
Ich persönlich versuche beim Umgang mit meinen Mitmenschen den "Flurschaden" so klein wie möglich zu halten aber ganz ohne Andere zu verletzen kann man eben nicht durchs Leben gehen, da immer auch ein gehöriges Quentchen Egoismus dabei ist, den man nicht immer zurückhalten kann oder will.
Verfasst: 09.01.2004, 00:18
von daritter
imho fangen die Probleme schon an dass einem garnicht bewusst ist wieeee anders andere Leute denken können. Nicht die Meinung die sie haben sondern die Art wie sie denken. Und dass es einfach verdammt schwierig sein kann sowas nachzuvollziehen.
und Egoismus ist in gewissen Maße ja auch gesund 8-|
Verstehen
Verfasst: 09.01.2004, 14:17
von shewolf
@locksley, daritter: genau da liegt der Hase im Pfeffer!
Leider wird uns überall beigebracht, das schneller/überzeugender/rethorisch besser reden Probleme lösen soll. Es werden Männer/Frauen-reden-miteinander Bücher in Massen publiziert. Aber wer hört denn noch zu???
Zuhören ist der Schlüssel zur Seele des anderen. Herz und Verstand öffnen, um zu begreifen, was der andere meint und fühlt. Das kann man nicht einfach so, das muß geübt werden.
Einmal angewandt, erschließt es aber ein völlig neues, reiches Menschenbild: ach so meint/fühlt er/sie das... :-)
Ich habe noch nie mit Männern bzw. Frauen generell Probleme gehabt, sondern immer mit einzelnen Personen. Wenn ich verärgert/verletzt bin, und die Sachebene verlasse, hör ich auch nicht mehr zu, sondern argumentiere dagegen, das Nackenfell sträubt sich und rummmss, knallt es.