Lieber Filnek
lies Deine Zitate und rate mal womit ich mir meinen Lebensunterhalt verdiene, wenns durch bogenschiessen oder bauen noch nicht zu Ruhm und Ehre gereicht hat.
schau mal hier rein wie negativ unüberlegte Ausserungen, sich auswirken können.
http://www.fletchers-corner.de/portal/f ... 2b08494718
In diesem Forum treffen sich hochkarätige Fachleute die uns kostenlos ihr wertvolles Wissen zur Verfügung stellen. Da sollten wir alle versuchen mit Respekt ein gewisses Niveau zu halten, damit es auch Freude macht hier mit zu wirken. Mit einem "faux pas" hat man bei so vielen Mitgliedern schnell ein paar Gemüter vergrault.
ist nicht nötig!
@Rabe: ...so ist es, danke...
es wünscht frohe Ostern
Kuno der Killerkarpfen
Wachturm?
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Taran
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Abitur
Also du bist im Abiturstress?
Offensichtlich hochbegabt, da dir so viel Zeit bleibt...
Nee, jetzt im Ernst, alles Gute für die Prüfungen! Und einen gedanklichen Ausgleich braucht man schon auch.
Übrigens ist das Zividasein nicht so ein Zuckerschlecken, wie du meinst, mein ältester Sohn war selber einer...
Das, was du bisher durchgeführt hast, ist aller Ehren wert, da gibt's nix!
Wir alten Männer können uns halt einfach nicht mehr vorstellen, dass man 4-5 Großprojekte nebenher abarbeitet - das ist nun mal das Vorrecht der Jugend°:D
Aber der Wachtturm - ich denke, da brauchst du schon einen kleinen Trupp von Helfern und Getreuen, damit das was wird. Wenn man allein an so was arbeitet, geht es viel zu langsam voran und da ist m.E. auch die Verletzungsgefahr zu groß!!!
UNBEDINGT nach der Genehmigungslage erkundigen! Allein das kann ja schon Monate dauern, bis du so ein Papier hast, kann auch teuer werden usw.
Meine Frau hat Verwaltungsrecht studiert (für Bayern) und aus dem Stegreif eine ganze Latte von Vorschriften runtergerattert, die in Bayern bei sowas vermutlich greifen würden.
Dass das Ganze auf Privatgrund stattfindet, hilft gar nichts, besonders bei dem umbauten Volumen und wenn die Massivbauweise eventuell sogar zulässt, dass der Turm als "bewohnbar" eingestuft wird!
Umweltauflagen, lokale Bauvorschriften für die Errichtung permanenter Gebäude im Außenbereich etc. sind auch zu beachten. Sichtbarkeit des Turmes für Nachbarn, Abstand zu Grundstücksgrenzen, Entsorgung des Bauschutts... ich konnte mir das alles gar nicht merken.
Offensichtlich hochbegabt, da dir so viel Zeit bleibt...
Nee, jetzt im Ernst, alles Gute für die Prüfungen! Und einen gedanklichen Ausgleich braucht man schon auch.
Übrigens ist das Zividasein nicht so ein Zuckerschlecken, wie du meinst, mein ältester Sohn war selber einer...
Das, was du bisher durchgeführt hast, ist aller Ehren wert, da gibt's nix!
Wir alten Männer können uns halt einfach nicht mehr vorstellen, dass man 4-5 Großprojekte nebenher abarbeitet - das ist nun mal das Vorrecht der Jugend°:D
Aber der Wachtturm - ich denke, da brauchst du schon einen kleinen Trupp von Helfern und Getreuen, damit das was wird. Wenn man allein an so was arbeitet, geht es viel zu langsam voran und da ist m.E. auch die Verletzungsgefahr zu groß!!!
UNBEDINGT nach der Genehmigungslage erkundigen! Allein das kann ja schon Monate dauern, bis du so ein Papier hast, kann auch teuer werden usw.
Meine Frau hat Verwaltungsrecht studiert (für Bayern) und aus dem Stegreif eine ganze Latte von Vorschriften runtergerattert, die in Bayern bei sowas vermutlich greifen würden.
Dass das Ganze auf Privatgrund stattfindet, hilft gar nichts, besonders bei dem umbauten Volumen und wenn die Massivbauweise eventuell sogar zulässt, dass der Turm als "bewohnbar" eingestuft wird!
Umweltauflagen, lokale Bauvorschriften für die Errichtung permanenter Gebäude im Außenbereich etc. sind auch zu beachten. Sichtbarkeit des Turmes für Nachbarn, Abstand zu Grundstücksgrenzen, Entsorgung des Bauschutts... ich konnte mir das alles gar nicht merken.
Taran von Caer Dallben
[size=2] [color=blue][b]... και δÌξα ÄÉ ΘεÃŽ ![/b][/color][/size]
[size=2] [color=blue][b]... και δÌξα ÄÉ ΘεÃŽ ![/b][/color][/size]
lieber killerkarpfen! 8-| ich wollte niemandem damit auf den schlips treten... ich dachte nur, vielleicht eben ein paar helfer zu finden, die bereit wären, bei diesem projekt mitzuarbeiten... und, wenn ein architekt dabei vonnöten ist, so muss dieser mensch natürlich als fachkundige kraft angesehen werden, von der man einfach nun mal nicht erwarten kann, dass sie unbezahlt diesen job macht.
schwamm drüber, ich wollte wirklich niemanden beleidigen oder geringschätzen :-)
taran, ich danke dir sehr für deine glückwünsche!
hm, eins hab ich jetzt bereits gelernt - man muss ne menge papierkram für so einen turm hinter sich bringen, eine menge an steinmetzkunst aufbringen (nun, mein vater ist künstlerisch recht begabt und meißelt selber gern ein paar statuen aus sandstein... auf seinen rat kann ich da vielleicht etwas hinsichtlich werkzeug und fachwissen zurückgreifen)... natürlich gibt es in der gegend zahlreiche aktive steinbrüche und dementsprechend noch mehr steinmetze, bei denen ich mir rat holen kann. mir fallen auf anhieb zwei ein, die ich persönlich kenne, und mit einem bin ich quasi auf du und du. der kann mir sicherlich einige kniffe beibringen und wird mir bestimmt auch helfen.
tja... steinmann, ich danke dir für deine wertvollen informationen bezüglich der mauerstruktur... ich glaube - jetzt beginnt die phase des nachdenkens, planens, zeichnens etc von vorn.
tja.
Filnek
schwamm drüber, ich wollte wirklich niemanden beleidigen oder geringschätzen :-)
taran, ich danke dir sehr für deine glückwünsche!
hm, eins hab ich jetzt bereits gelernt - man muss ne menge papierkram für so einen turm hinter sich bringen, eine menge an steinmetzkunst aufbringen (nun, mein vater ist künstlerisch recht begabt und meißelt selber gern ein paar statuen aus sandstein... auf seinen rat kann ich da vielleicht etwas hinsichtlich werkzeug und fachwissen zurückgreifen)... natürlich gibt es in der gegend zahlreiche aktive steinbrüche und dementsprechend noch mehr steinmetze, bei denen ich mir rat holen kann. mir fallen auf anhieb zwei ein, die ich persönlich kenne, und mit einem bin ich quasi auf du und du. der kann mir sicherlich einige kniffe beibringen und wird mir bestimmt auch helfen.
tja... steinmann, ich danke dir für deine wertvollen informationen bezüglich der mauerstruktur... ich glaube - jetzt beginnt die phase des nachdenkens, planens, zeichnens etc von vorn.
tja.
Filnek
- IN LUCE DOMINI REMANETE! -
-
Steinmann
@ Filnek
Das war niemals nicht eine Endmuräne gewesen. Sieht vielmehr nach einer ganz normalen Sedimentation aus, die sich vor vielen Jahren gehoben hat. So sind die meisten Bruchgebiete entstanden. Im Bereich links des Einschnittes ( Bildmitte ) ist oberhalb des Erdbodens an der unteren Wandfläche eine Kehle erkennbar. Ist da das Material ausgewaschen ? Würde dann auf eine weichere, eventuell nicht nutzbare Schicht hinweisen. In jedem Fall laufen parallel zu dieser Kehle die " Lager " ( Ablagerungsschichten ) Mehr ist auf diese Entfernung nicht zu sehen.
Wie nahe ist der nächste Weg? So wie die Kuppe aussieht wirst Du Deine Mauersteine dort oben zurichten müssen. Um Blöcke ohne schweres Gerät ( Radlader, Derrickkran etc.) abzutransportieren ist der Hang zu steil. Beginnen wirst Du von oben mit dem Abräumen der Mutterbodenschicht, Du stößt dann auch die Oberseite der Bank - die räumst Du vollständig frei und zeigst dann dem örtlichen Steinmetz das Ergebniss - der wird Dir sicherlich weiterhelfen können. Brüche werden von oben erschlossen - zumindestens die meisten - wobei eine Abbruchkante die Arbeit erleichter aber das Arbeiten gefährlicher macht.
Falls Du soweit bist das es an diese Arbeit ran geht schicke ich Dir gerne Hintergrundinfo in Kopie zu.
Wen Du Zeit hast, gehe zu den Steinbrüchen mal hin und rede mit den Arbeitern ( meist besser als mit dem Chef ). Die meisten alten Firmen haben noch unheimlich viel Werkzeug aus vergangenen Zeiten übrig ( die Arbeit von vielen Steinbrucharbeitern machen heute Maschinen - der Betrieb in dem ich gelernt habe hatte mal 160 Steinmetzen beschäftigt - als er dann geschlossen wurde waren es noch fünf - da war jede Menge Werkzeug übrig ) frage dort nach Zweispitz, Zahnfläche und Fläche ( Steinbeil - regional verschiedene Bezeichnung ) Spitzeisen, Schlag- und Zahneisen, Bossierhammer und Treibkeilgarnituren ( wird heute meist hydraulisch gemacht und deshalb nicht mehr benötigt ) . Nimm mit was Du ergattern kannst, ist alles hilfreich. Sandsteine sind sehr abrassiv und verschleißen das Werkzeug schnell, deshalb lieber mehr davon haben. Wenn Du zuwenig Werkzeug hast schmiedest Du Dir einen Wolf. Nachschleifen mit dem Schleifbock geht auch nichtgut da dadurch das Werkzeug seine Härte verliert. Vielleicht kannst Du auch eine alten Holzklüpfel bekommen.
Das Zeug liegt in alten Betrieben meist nur rum und die Leute sind froh wenn die Kaffeekasse ein bisschen gefüllt wird.
Das war niemals nicht eine Endmuräne gewesen. Sieht vielmehr nach einer ganz normalen Sedimentation aus, die sich vor vielen Jahren gehoben hat. So sind die meisten Bruchgebiete entstanden. Im Bereich links des Einschnittes ( Bildmitte ) ist oberhalb des Erdbodens an der unteren Wandfläche eine Kehle erkennbar. Ist da das Material ausgewaschen ? Würde dann auf eine weichere, eventuell nicht nutzbare Schicht hinweisen. In jedem Fall laufen parallel zu dieser Kehle die " Lager " ( Ablagerungsschichten ) Mehr ist auf diese Entfernung nicht zu sehen.
Wie nahe ist der nächste Weg? So wie die Kuppe aussieht wirst Du Deine Mauersteine dort oben zurichten müssen. Um Blöcke ohne schweres Gerät ( Radlader, Derrickkran etc.) abzutransportieren ist der Hang zu steil. Beginnen wirst Du von oben mit dem Abräumen der Mutterbodenschicht, Du stößt dann auch die Oberseite der Bank - die räumst Du vollständig frei und zeigst dann dem örtlichen Steinmetz das Ergebniss - der wird Dir sicherlich weiterhelfen können. Brüche werden von oben erschlossen - zumindestens die meisten - wobei eine Abbruchkante die Arbeit erleichter aber das Arbeiten gefährlicher macht.
Falls Du soweit bist das es an diese Arbeit ran geht schicke ich Dir gerne Hintergrundinfo in Kopie zu.
Wen Du Zeit hast, gehe zu den Steinbrüchen mal hin und rede mit den Arbeitern ( meist besser als mit dem Chef ). Die meisten alten Firmen haben noch unheimlich viel Werkzeug aus vergangenen Zeiten übrig ( die Arbeit von vielen Steinbrucharbeitern machen heute Maschinen - der Betrieb in dem ich gelernt habe hatte mal 160 Steinmetzen beschäftigt - als er dann geschlossen wurde waren es noch fünf - da war jede Menge Werkzeug übrig ) frage dort nach Zweispitz, Zahnfläche und Fläche ( Steinbeil - regional verschiedene Bezeichnung ) Spitzeisen, Schlag- und Zahneisen, Bossierhammer und Treibkeilgarnituren ( wird heute meist hydraulisch gemacht und deshalb nicht mehr benötigt ) . Nimm mit was Du ergattern kannst, ist alles hilfreich. Sandsteine sind sehr abrassiv und verschleißen das Werkzeug schnell, deshalb lieber mehr davon haben. Wenn Du zuwenig Werkzeug hast schmiedest Du Dir einen Wolf. Nachschleifen mit dem Schleifbock geht auch nichtgut da dadurch das Werkzeug seine Härte verliert. Vielleicht kannst Du auch eine alten Holzklüpfel bekommen.
Das Zeug liegt in alten Betrieben meist nur rum und die Leute sind froh wenn die Kaffeekasse ein bisschen gefüllt wird.
Hallo filnek,
Hut ab vor deinem Projekt. Klingt sehr aufregend.
Abgesehen von den rechtlichen und fachlichen Ratschlägen, schaue dir vielleicht wirklich mal die Burgbaustelle Guedelon in Burgund an (www.guedelon.com). Der Link auf den Beitrag von mir kam ja schon weiter oben.
Was mich an dem Bericht im Fernsehen absolut fasziniert hat, ist das wirklich "A" gearbeitet wird (man kann auch dort aktiv mithelfen/mitbauen) und man hat eindrucksvoll gesehen wieviel Mühe und Knowhow von Nöten ist und war, um mittelalterliche Wände hochzuziehen.
In dem Bericht sagte einer der Steinmetze/Maurer auf der Baustelle das er pro Tag ca. 8 Steine bearbeiten und setzen könne. Und das sind Leute die das die letzten 6 Jahre als ihren Vollzeitjob betrieben haben!
Hieraus kannst du ja vielleicht ableiten wieviel Zeit (und eventl. Hilfe) du für dein Projekt benötigst....
Viel Spass
Fabian
Hut ab vor deinem Projekt. Klingt sehr aufregend.
Abgesehen von den rechtlichen und fachlichen Ratschlägen, schaue dir vielleicht wirklich mal die Burgbaustelle Guedelon in Burgund an (www.guedelon.com). Der Link auf den Beitrag von mir kam ja schon weiter oben.
Was mich an dem Bericht im Fernsehen absolut fasziniert hat, ist das wirklich "A" gearbeitet wird (man kann auch dort aktiv mithelfen/mitbauen) und man hat eindrucksvoll gesehen wieviel Mühe und Knowhow von Nöten ist und war, um mittelalterliche Wände hochzuziehen.
In dem Bericht sagte einer der Steinmetze/Maurer auf der Baustelle das er pro Tag ca. 8 Steine bearbeiten und setzen könne. Und das sind Leute die das die letzten 6 Jahre als ihren Vollzeitjob betrieben haben!
Hieraus kannst du ja vielleicht ableiten wieviel Zeit (und eventl. Hilfe) du für dein Projekt benötigst....
Viel Spass
Fabian
"If it can't be done today, don't wait until tomorrow."
P.S.: los osos = (span.) die B?ren
P.S.: los osos = (span.) die B?ren
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Steinmann