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Verfasst: 13.03.2005, 16:01
von Filnek
ich danke, ich danke :-)

Rufhorn

Verfasst: 13.03.2005, 21:13
von Schneckus
Hey,


Wenn Ihr das Horn nach der Fertigstellung schützen wollt, dann bietet sich wie gesagt Öl an oder flüssiges Bienenwachs.
Es schützt, läßt das Horn atmen und wenn mans dann noch poliert, bekommt es einen schönen Glanz.


Ihr könnt Euer Horn auch noch mit dem Dremel gravieren.Vorher anzeichnen, einfach einen Aufsatz für Glasgravur nehmen und los gehts. Um die Gravur hervorzuheben, habe ich Tuschetinte gemommen und die Vertiefungen bemalt. Gibt ja auch farbige Tusche.

Sieht klasse aus und es hat Spaß gemacht.
Nur stinken tuts ganz schön. :-(

Schneckus

Ps: Kommt es nicht auch auf die Dicke des Randes an? Ich meine wegen der Töne. Ich selbst habe eins mit dickem Rand genommen, damit die Schwingungen besser abprallen und somit besser schwingen.?
Klingt das blöd?
Ist mein Erklärungsversuch.
8-|

Verfasst: 13.03.2005, 21:58
von Bogi
Ich habe mir mal sagen lassen, dass die meisten selbstgebauten Rufhörner zu dickwandig sind. Es kann dann gar nicht schwingen und klingt deshalb nur dumpf und nicht laut. Ist allerdings nur hörensagen...

RE:

Verfasst: 14.03.2005, 08:32
von Heimer
[quote]Original geschrieben von Filnek

TATÜTATA!
Hey Filnek, Hab vielleicht noch ne ergänzende Iddee für deine sehr feine Ausführung. Weil man den Rand am Mundstück ja gern etwas dicker-breiter-flacher hat macht es sinn, nach dem Dremeln eine Art Ring auf den Rand zu kleben. Ich nehm da gerne Kokusnuß. Hat `ne klasse Form, und sieht ganz schick aus und erhöht den Spielkomfort um ein vielfaches.
Na dann, fröhliches tröten.

Euer Heimer

Rufhorn aus Holz

Verfasst: 14.03.2005, 09:33
von Haggy
Ich habe ein Buch (Musikinstrumente selbstgebaut) in dem der Bau eines Rufhorns aus Holz beschrieben wird, binn aber bis jetzt nicht dazu gekommen mir eins zu bauen.
Dabei wird ein konischer Ast längs aufgesägt, ausgehöhlt und wieder zusammengeklebt.
:tool
Hat villeicht jemand von euch schon mal so eins gebaut?

Alphorn

Verfasst: 14.03.2005, 10:27
von Trebron
Hi,

auf dem MA-Markt in Bad Münster am Stein ist jedes Jahr einer der Blasinstrumente, Rufhörner bis fast Alphorn-Größe auf die von Haggy beschriebene Art baut, mit echt gutem Ton, teilweise mit einsetzbarem Mundstück von Trompete / Posaune oder so.
Hab da mal ein bisschen zugeschaut, das schwierige an der Sache ist, eine gleichmäßige, dünne Wandung zu erziehlen.
Die Dinger sind echt schön. Adresse hab ich leider nicht.

Gruß

Trebron

Hornbau

Verfasst: 30.03.2005, 14:07
von Marco
Sodala ich habe mir soeben ein Rufhorn fertiggestellt

Das gute Stück ist ca. 16 cm Lang und wurde zur Endbehandlung mit Olivenöl eingerieben, ich habe kurz über dem Mundstück zwei Löchlein reingebohrt um ne Schnur daran zu befestigen damit ich es nicht verliere ...

Arbeitszeit ca. 2 Std. Werzkeuge Säge Bohrmaschine, Akkubohrer und diverse Schleifpapiere ...

Bild folgt demnächst

Gruß

Marco

Verfasst: 30.03.2005, 23:23
von Captain Spaulding
@ Bogi
Dem Hörensager würd ich mal nicht trauen-
Blasinstrumente sollen garnicht mitschwingen.

Ich würde sagen eine glatte Innenwand ohne Undichtigkeiten bringen einen klaren Ton.
Ausserdem wirkt sich der Durchmesser des Durchlasses zum Mundstück
stark aus, da kann man mal rumprobieren.

Jens
Lizenz zum Tröten

geht eigentlich alles

Verfasst: 31.03.2005, 14:59
von darkraven
das sind hier alles super Tips und Beschreibungen ( meine ich ernst ). da ich seit 27 Jahren Div. Blechblasinstr. spiele dachte ich sollte ich meinen Senf auch mal dazugeben. Kleine Löcher verändern die Tonhöhe da die schwingende Luftsäule immer nur bis zum ersten loch reicht. um so länger diese ist um so tiefer der ton. Bei meinem lureneigenbau hab ich diesen Effekt zur erzeugung verschiedener Tonhöhen genutzt. Das ist aber bei so extrem kurzen instrumenten nicht
wirklich machbar. Wenn das teilchen etwas besser klingen soll empfiehlt sich der einsatz eines prof. Mundstücks. Am besten von Wald- oder flügelhorn. wer mehr wissen will soll bitte heftiglichst fragen. ist ein sehr interessantes Thema.

Im Notfall tut(et) auch jeder Gartenschlauch

Juergen

Verfasst: 31.03.2005, 18:33
von Captain Spaulding
@darkraven: So siehts aus!

Und wenn denn die Löcher sehr klein und zahlreich sind z.B. wenn das Ding porös ist kann sich keine
Schwingung aufbauen und es pfutzt nur.
Der Effekt ist umso stärker je näher die Undichtigkeit am Mundstückende auftritt.
Manchmal hilfts wenn man das Horn mit Leinöl ausgießt und dann trocknen läßt-
verstopft die Poren.

Haste mal ein Bild von der Lure?

RE: Rufhorn

Verfasst: 01.04.2005, 14:05
von shewolf
Original geschrieben von Schneckus


Ihr könnt Euer Horn auch noch mit dem Dremel gravieren.Vorher anzeichnen, einfach einen Aufsatz für Glasgravur nehmen und los gehts. Um die Gravur hervorzuheben, habe ich Tuschetinte gemommen und die Vertiefungen bemalt. Gibt ja auch farbige Tusche.

Sieht klasse aus und es hat Spaß gemacht.
Nur stinken tuts ganz schön. :-(
Dremel auf niedrigste Stufe stellen, und öfter mal die bearbeitete Stelle wechseln (damit die auskühlen kann), dann stinkts nicht so.

Wenn Horn beim bearbeiten zu heiß wird, kann es übrigens auch schmelzen!

Verfasst: 01.04.2005, 14:54
von Haebbie
Wie Captain Spaulding trefflich bemerkt, sind Löchlein im Horn von Übel, egal ob es sich nun mum ein Trink- oder ein Rufhorn handelt.


:D :-) :o ;-) :D

einfachste Möglichkeit: mit Bienenwachs abdichten. Das ist stabil genung und dicht genung für Luft und für Flüssigkeiten

:-( :-)

RE: RE: Rufhorn

Verfasst: 01.04.2005, 16:11
von daritter
Original geschrieben von shewolf
Dremel auf niedrigste Stufe stellen, und öfter mal die bearbeitete Stelle wechseln (damit die auskühlen kann), dann stinkts nicht so.

Wenn Horn beim bearbeiten zu heiß wird, kann es übrigens auch schmelzen!
wie wärs mit Wasserkühlung? ein bisschen wasser über die zu bearbeitenden Stellen laufen lassen ... sollte doch funktionieren

leider nicht

Verfasst: 02.04.2005, 19:20
von darkraven
@ captain Spaulding

nee leider nicht. hab das teil vor meiner entdeckung des it zeitalters gebaut und dann verkauft, sah aber so ungefähr wie die dinger bei "bravehart"(?) aus, also messing mit drachenschallstück ( ungefähr wien periskop )und selbstgedrehtes mundstuck nach waldhornvorlage.
hab so zwischen 5 - 7 Töne erzeugen konnen je nach ansatz.
wobei die wiederholung eines solchen machwerks doch ne gute idee ist, glaub ich.

Juergen

Verfasst: 16.06.2005, 20:54
von Marco
Hier Leute, ich habs nicht gebacken bekommen (mit dem Metallmundstück) und das "Rufhorn" ist eigentlich nen ganz normales Rinderhorn das umfunktioniert wurde > ich werde keine Bilder Online stellen ;(

Gruß

Marco