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Verfasst: 28.04.2005, 08:45
von Peter O. Stecher
Ich hatte so einen St.Carles noch nie in der Hand, wie funktioniert das mit der Pfeillänge ? Beim CatQu. z.B. ist das Gestänge längenverstellbar...
So etwas...
Verfasst: 28.04.2005, 11:51
von nordwandclimber
ähnliches wie den Simmons Bushmaster werde ich mir wohl jetzt mal bauen.
Nach dem letzten WE mit doch etwas mehr Regen habe ich mich dazu entschlossen.
Wollte ihn allerdings nicht im Camo Look, dachte eher an ein Papprohr als Prototyp und wenn es taugt fertige ich ihn aus Leder oder nehme ein Kunststoffrohr das ich dann beklebe. Vielleicht lässt sich das dann mit meinem Rucksack kombinieren. Schau mer mal....grübel grübel.
Gruss,
NWC
Pfeil-Halterung
Verfasst: 28.04.2005, 13:42
von Falk
... zur Frage der Pfeil-Halterung beim St.Charles quiver:
Heutzutage ist die Lösung mit dem Schaumstoff in der Köcherhaube sicher am einfachsten und effektivsten. Ich besitze auch kein altes Model, muß jetzt also etwas "postulieren":
Früher - ohne "Schaumgummi" - wird es so gewesen sein, daß sich in der Haube eine Platte aus Gummi, Leder, verkleidetem Holz etc. befunden hat, in der Löcher für den Nock vorhanden waren. Das Nockende wurde dort so weit hineingeschoben, daß man den Broadhead in die korrespondierende Halterung auf der Unterseite setzten konnte. Für die Klingen passende Schlitze in einer Gummiplatte (o.ä.) gaben den nötigen Halt.
Selbstverständlich muß ein St.Charles-Köcher auf die Pfeillänge hin angepaßt bzw. gebaut werden. Für Schäfte unterschiedlicher Länge ist die Konstruktion nicht geeignet.
Einspruch
Verfasst: 28.04.2005, 14:06
von Trebron
Original geschrieben von Falk
... zur Frage der Pfeil-Halterung beim St.Charles quiver:
Heutzutage ist die Lösung mit dem Schaumstoff in der Köcherhaube sicher am einfachsten und effektivsten. Ich besitze auch kein altes Model, muß jetzt also etwas "postulieren":
Früher - ohne "Schaumgummi" - wird es so gewesen sein, daß sich in der Haube eine Platte aus Gummi, Leder, verkleidetem Holz etc. befunden hat, in der Löcher für den Nock vorhanden waren. Das Nockende wurde dort so weit hineingeschoben, daß man den Broadhead in die korrespondierende Halterung auf der Unterseite setzten konnte. Für die Klingen passende Schlitze in einer Gummiplatte (o.ä.) gaben den nötigen Halt.
Selbstverständlich muß ein St.Charles-Köcher auf die Pfeillänge hin angepaßt bzw. gebaut werden. Für Schäfte unterschiedlicher Länge ist die Konstruktion nicht geeignet.
Kleinen Einspruch
Ich denke, wenn man sich nach dem längsten Pfeil richtet, gibt es kein Problem, wenn nicht gerade mehrere Zoll Unterschied sind.
Man kann ja bei
gleicher Schaftlänge, aber
unterschiedlichen Spitzen / Klingen unterschiedliche Gesamtlängen haben !
Zumindest bei dem abgebildeten Röhrenköcher mit seitlicher Entnahmeöffnung mit Klemmfunktion kann die Länge kein Problem sein
Trebron
Verfasst: 28.04.2005, 14:35
von carpenter
Ich bin mit meinem Köcher zufrieden ;-)
Es erfüllt den geforderten Zweck.
Carpenter
Verfasst: 28.04.2005, 21:02
von Steinmann
Danke für die sachdienlichen Hinweise! Werde wahrscheinlich die " moderne " Version einmal nachbauen.
RE: So etwas...
Verfasst: 29.04.2005, 08:20
von Archiv
Original geschrieben von nordwandclimber
Wollte ihn allerdings nicht im Camo Look, dachte eher an ein Papprohr als Prototyp und wenn es taugt fertige ich ihn aus Leder oder nehme ein Kunststoffrohr das ich dann beklebe. Vielleicht lässt sich das dann mit meinem Rucksack kombinieren. Schau mer mal....grübel grübel.
Gruss,
NWC
Statt einem Papprohr könntest du auch ein Kunststoffrohr (Bauhaus, Abwasser- oder Entlüftungsrohr) nehmen. Ist stabiler und witterungsbeständiger...;-) Hab ich mir letzte Woch zugelegt...
Gruß, Hartmut
Verfasst: 29.04.2005, 09:07
von nordwandclimber
Das Kunststoffrohr ist schon in Bestellung, bekomme ein transparentes von meinem Nachbarn. Als Prototyp reicht mir ein Papprohr mit 5mm Wandung, die liegen bei uns in der Firma im Abfall und sind stabiler als man denkt. Was den witterungsschutz angeht ist Kunstoff schon beständiger
Gruss,
NWC
Gewicht
Verfasst: 29.04.2005, 09:58
von Taran
Ich habe mir mal eine ähnliche Mimik aus Leder gebaut - das wurde ganz schön schwer. Eine Kunststoffrolle mit dünnem Leder bezogen ist sicher leichter. Als Versteifung kann man ja Ethafoamscheiben reintun. Die dienen dann auch als Pfeilseparatoren.
Gewicht
Verfasst: 29.04.2005, 12:49
von nordwandclimber
Das mit dem Gewicht hatte ich auch schon in meine Überlegungen einbezogen und werde es wohl bewusst in Kauf nehmen. Die eierlegende Wollmilchsau wird mein "Schlechtwetterköcher " sicher nicht werden. Mir ist es halt wichtig, daß die Federn so gut es geht trocken bleiben und geschützt sind, dazu muss ich wohl einige Kompromisse eingehen.. Sicher bekomme ich das auch mit ner Plastiktüte hin die ich über meine Federn stülpe, aber manchmal ist es halt einfach das Bauen und Basteln, das sich nicht immer rationell erklären läßt.... 8-)
Wobei einige Gramm Mehrgewicht für den Köcher bei einem 0.1 Tonner durchaus zu vernachlässigen sind
Der kdR
RE: Gewicht
Verfasst: 29.04.2005, 13:37
von Archiv
Original geschrieben von Taran
Ich habe mir mal eine ähnliche Mimik aus Leder gebaut - das wurde ganz schön schwer. Eine Kunststoffrolle mit dünnem Leder bezogen ist sicher leichter. Als Versteifung kann man ja Ethafoamscheiben reintun. Die dienen dann auch als Pfeilseparatoren.
Gibt es davon noch Bilder? Ich möchte nämlich sowohl einen "klassischen" Köcher aus Leder (zum seitlich umhängen), als auch einen "modernen" aus Kunststoff/Leder (als Rückenköcher) bauen...
Gruß, Hartmut
RE: Gewicht
Verfasst: 29.04.2005, 13:41
von Archiv
Original geschrieben von nordwandclimber
Sicher bekomme ich das auch mit ner Plastiktüte hin die ich über meine Federn stülpe, aber manchmal ist es halt einfach das Bauen und Basteln, das sich nicht immer rationell erklären läßt.... 8-)
Der kdR
Genau!

Und ich hatte schon befürchtet, nur mir ginge es so...
;-) Gruß, Hartmut
Verfasst: 29.04.2005, 14:36
von kra
Jau, ich hab mir am Montag bei Aldi genau hierfür die kleine "Ruck-trinktüte" zugelegt. Der Trinksack taugt nix , aber als Basis für den Köcher ist der Rucksack ganz interessant. Werde nachher mal an's zerlegen gehen :p .
Um dem Köcher auch als Seitenköcher tragen zu können brauchst du doch eigentlich nur eine andere Aufhängung.
@kdR, mir macht nicht das Gewicht Sorge sondern das ich mich daran gewöhnen muß, mit Rucksack zu schießen. Das wird, vermute ich mal, ne Zeit dauern.
Gruß, Axel
P.S. Es ist einfach schön, so viele "Spinner" hier zu wissen
:fcsmilie
@ KRA
Verfasst: 29.04.2005, 15:29
von nordwandclimber
Kra,
sollte es nicht funktionieren mit Rucksack zu schießen einfach kurz vor dem Schuss ablegen. Ich habe meisstens beim Turnier einen Rucksack mit Klamotten und Verpflegung dabei

und mit dem schieße ich auch irgendwie schlechter. Das Wichtigste ist doch das die Federn trocken bleiben. Aber das mit dem Trinkrucksack als Basistragegestell für den Köcher ist eine gute Idee.
Schönes WE,
NWC
Verfasst: 29.04.2005, 16:10
von kra
So habe ich es ja auch bisher gemacht. Bin aber ein fauler Sack ;-) und fände es besser wenn ich mir angewöhnen kann, mit einem Rucksack zu schießen. So einen "Trinksack" dabei zu haben ist schon angenehm und da ich (altersbedingt

) nicht mehr so viel Essen "brauche" muss ich den Rucksack dann nur noch selten absetzen.
Die Faulheit ist halt einfach die Mutter aller Dinge.
Gruß und ein schönes Wochenende