Flightbogen und Flightpfeile für Kolbingen

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Indie12
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Re: Flightbogen und Flightpfeile für Kolbingen

Beitrag von Indie12 »

Ist eine irgendwie geartete Spitze Pflicht, oder wozu brauchts die?
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Hieronymus
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Re: Flightbogen und Flightpfeile für Kolbingen

Beitrag von Hieronymus »

Man möchte den Pfeil ja mehrmals schießen ...
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Neumi
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Re: Flightbogen und Flightpfeile für Kolbingen

Beitrag von Neumi »

Hieronymus hat geschrieben: 25.04.2026, 17:52 Die Zedernschäfte sind erstaunlicher Weise leichter
Wie war die Qualität der Schäfte (gerader Faserverlauf?).
Ich hatte bei arrowforge bestellt, 2 von 6 Schäften hatten quer durch den Schaft laufende Jahrringe, mit ca. 14 - 22 cm von einer zur anderen Seite. Fand ich reichlich bescheiden.
...Versuch und Fehler bevor die Sarg-Nägel eingeschlagen werden...
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Hieronymus
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Re: Flightbogen und Flightpfeile für Kolbingen

Beitrag von Hieronymus »

Ich hatte die Zedern Schäfte bei Bearparw direkt gekauft. Die Schäfte waren so , wie man es erwarten würde, wenn man Holzschäfte für Pfeile erwirbt. Sie sind auf jeden Fall steifer bei niedrigem Gewicht und genau das wollte ich.

Hier die Beschreibung:

Material: Port Orford Cedar (POC), Premium-Qualität
Durchmesser: 11/32 Zoll
Länge: 30 Zoll
Spinewerte: 40–70 lbs (sortiert in 5-lbs-Gruppen)
Eigenschaften: hohe Flexibilität, schnelle Stabilisierung im Flug, lange Geradheit

Ich hatte es schon erwähnt, die Schäfte sind nur bis 65# zu bekommen. Mit 2,48€ kann man da nicht meckern

LG Markus
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Re: Flightbogen und Flightpfeile für Kolbingen

Beitrag von schnabelkanne »

@ all: Beim Tappern der Holzschäfte habe ich immer Abdrücke vom Bohrfutter auf den Schäften,
wie verhindert ihr dass?
lg Thomas
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Bogenbas
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Re: Flightbogen und Flightpfeile für Kolbingen

Beitrag von Bogenbas »

Das verhinder ich garnicht. Ich lass den Schaft nur etwas länger, spann ihn am Nockende ein, schleif immer bis dicht ans Bohrfutter, spann dann den Schaft etwas weniger tief ein und schleif an der Nocke einen schönen Übergang. Dieses Ende wird dann noch im richtigen Maße eingekürzt und mit der Hand gefeilt und geschliffen bis die Abdrücke weg sind.
Der oberste Schaft ist schon auf fertige Länge gekürzt.
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Ravenheart
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Re: Flightbogen und Flightpfeile für Kolbingen

Beitrag von Ravenheart »

Bogenbas hat geschrieben: 26.04.2026, 09:23 Dieses Ende wird dann noch im richtigen Maße eingekürzt und mit der Hand gefeilt und geschliffen bis die Abdrücke weg sind.
Ich hatte spontan die selbe Idee, nur in der Variante, dass ich den Schaft so viel länger lasse, dass ich hinterher einfach an beiden Enden die Druckstellen abschneiden kann...
(Ich hab aber auch nur 26" Auszug, da hab ich an Schaftlänge immer genug über...)

Rabe
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Neumi
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Re: Flightbogen und Flightpfeile für Kolbingen

Beitrag von Neumi »

Ich lass den Schaft 3 cm länger, tapere eine Seite auf ca. 5 mm und schneide die 3 cm Überlänge ab. Dann kommt ein Stück der äußeren Ummantelung eines Stromkabels auf die 5 mm Seite und die 2. Pfeilseite wird auf ca. 4 mm getapert.
...Versuch und Fehler bevor die Sarg-Nägel eingeschlagen werden...
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Bogenbas
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Re: Flightbogen und Flightpfeile für Kolbingen

Beitrag von Bogenbas »

Bei meinen ersten Versuchen hab ich auch noch an beiden Enden eingespannt. Aber wenn man in der richtigen Reihenfolge arbeitet klappt es auch an nur einem Ende eingespannt ganz gut. So kann man die Spitze schön mit rundschleifen.
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Hieronymus
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Re: Flightbogen und Flightpfeile für Kolbingen

Beitrag von Hieronymus »

Ich mache eine Dicke Schicht Kreppband drüber , das Funktioniert sehr gut
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Re: Flightbogen und Flightpfeile für Kolbingen

Beitrag von Bogenbas »

Achja, ich glaube entscheidend, damit meine Methode funktioniert ist das man Schleifgitter verwendet. Das "klebt" nämlich nicht so am Schaft wie normales Schleifpapier und führt dadurch zu weniger Belastung am Schaft. Außerdem hab ich das Gefühl es geht wesentlich schneller weil das Gitter nicht "verstopft".
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Re: Flightbogen und Flightpfeile für Kolbingen

Beitrag von Hieronymus »

Ich habe mir gestern zwei Nocken abgedreht, was mir beim Freihand schleifen noch nie passiert ist. Nun es ist ärgerlich, aber nicht weiter schlimm. Ich habe die Spitzen um die Länge , die verloren gegangen ist, mit der Hornspitze ausgeglichen. Bin gespannt, ich habe das erste Mal mit der Schleiflade gearbeitet, um den Taper zu erstellen. Mal sehen wieviel das ausmacht.

LG Markus
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Re: Flightbogen und Flightpfeile für Kolbingen

Beitrag von Neumi »

Ich benutze immer eine Schleiflade und kalkuliere 1/3 Verlust ein
...Versuch und Fehler bevor die Sarg-Nägel eingeschlagen werden...
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Re: Flightbogen und Flightpfeile für Kolbingen

Beitrag von Bogenbas »

Heute hatte ich die Gelegenheit mal auf den Feldern die ich neulich zeigte schießen zu gehen. Ich hab aber die neuen Pfeile noch nicht fertig also hatte ich nur 2 Pfeile die 29" lang sind und 330gn und ich glaub 270gn, also ziemlich schwer.
Ich hab alle Distanzen mitgeschrieben. Es geht zwar leicht Berg ab, aber ich hab auf Google Maps von meinem Abschusspunkt bis zur nächstgelegenen Feldkante gemessen und den Rest dann mit Maßband. Also sind keine Berge oder Täler mitgemessen. Angemerkt sei auch dass ich Mediterran geschossen habe. Die Xxx waren ein Versuch mit Daumenring. Da ging aber irgenwas schief, habs dann wieder gelassen. Und geschossen hab ich wieder mit meinem ersten Komposit den ich auch in Kolbingen hatte.

283m
285m
274m
295m
Xxx
Rund 275m
297m
312m!! New PB
289m
303,5m
287m
288m

Die 312m waren mit dem leichteren Pfeil. Der schwerere ist der mit dem ich meine 303m in Kolbingen geschossen hab.
Ich bin dir auf den Fersen Hieronymus 😉
Aussicht von der Abschussstelle
Aussicht von der Abschussstelle
Der weiteste Pfeil. Abschusspunkt beim Pfeil, neben der Hecke.
Der weiteste Pfeil. Abschusspunkt beim Pfeil, neben der Hecke.
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Re: Flightbogen und Flightpfeile für Kolbingen

Beitrag von schnabelkanne »

Ich habe bisher gehobelt, aber da reißt das Holz leicht ein.
Wenn ihr mit Schleifpapier ohne Lade tapert, wie macht ihr dass genau?
Ein Ende in den Akkuschraubrt und dann einfach mit Hand und Schleifpapier hin und her bewegen?

Lg Thomas
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