Die Laenge eines Bogens ist fuer die Schussleistung bei kurzen Auszuegen bei Reflexbogen irrelevant. Die Art der Kurve und die Stelle der Kurve im Bogenverlauf entscheiden ueber die Tauglichkeit fuer kurze oder lange Auszuege. Ebenfalls die Form und Laege der Siyahs und deren Winkel.
Alle mir bekannten Ungarn etc. sind fuer langen Auszug optimiert. Man studiere das nette Video von Jaap Koppedreyer zur japanischen Laminiertechnik hierzu. Dort wird erklaert wo die Kurven sitzen muessen. Den Bogen bei gleicher Form nur kuerzer zu machen bringt es nicht.
Der Gummigriff ist so ein Standardgriff bei den Koreanern. Hauptfunktion des Griffes ist es, den Handschock zu daempfen.
Allerdings schiessen sehr wenige koreanische Schuetzen wirklich diesen Standardgriff.
Der Griff kann eigentlich mit minimalem Aufwand aud LH/RH und verschiedene Vorlieben angepasst werden und ich denke, dass das auch so gedacht ist.
Die koreanischen Hornboegen strotzen vor Schoenheit, sind aber rein fuer den Schiessplatz und auf Leistung getrimmt. Die brauchen staendiges Nachtillern etc.
Fuer den Jagd oder Feldeinsatz nicht das richtige. Den koreanischen Bognern ist mit den modernen Materialien gelungen, ihre Hornboegen sehr guenstig und robust zu kopieren. In der Schussleistung stehen die modernen Materialien dem Original in nix nach, ausser in der Weichheit des Auszuges.
Fuer den Anfaenger halte ich diese Boegen fuer ideal, denn sie erbringen optimale Leistung fuer praktisch kein Geld und geben dem Schuetzen ein sofortiges Feedback ueber gravierende Formmaengel. Er ist fuer LH/RH geeignet, also muss man bei Kids mit beiden Auspraegungen nicht staendig die Mittelteile anpassen.
Der Griff ist leicht fuer alle Handgroessen zu modifizieren, ohne die Versiegelung des Bogens zu verletzen.
Richtig, die traditionellen Griffe waren aus Kork und vor allem aus Wicklungen unterschiedlicher Garne, Leder,Tuch etc.
Da kann man hervorragende Griffe mit bauen...
Dieser Griff ist ein sogenannter high-wrist griff. Er sorgt dafuer, dass die Bogenhaltekraft nicht durch das (immer leicht instabile) Handgelenk geht, sondern direkt ueber die Handwurzel in den Armknochen geleitet wird. Die meisten Spitzenschuetzen(Rick Welch etc.) probagieren diesen Griff aus Stabilitaets- und Konstanzgruenden.
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