Pfeile mit Selfnock eiern, die mit Plastiknock nicht.

Alles zum Thema Pfeilbau.
Ron archery

Re: Pfeile mit Selfnock eiern, die mit Plastiknock nicht.

Beitrag von Ron archery »

Mit was kannst Du das belegen? Klar der Pfeil windet sich im Flug, aber er verlässt den Bogen über den Handrücken.
http://www.youtube.com/watch?v=NbwC_M7Fb88
Ich hab jetzt auf die Schnelle nichts gefunden, aber wenn man sich hier die Pfeilauflage wegdenkt, und der Pfeila uf dem Handrücken aufliegt, berührt der Pfeil die Hand schon.
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locksley
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Re: Pfeile mit Selfnock eiern, die mit Plastiknock nicht.

Beitrag von locksley »

Das einzige Teil der Hand, das mein Pfeil berührt ist der Zeigefinger der Bogenhand, da liegt der auf und berührt hat mich schon lange keiner mehr, beim Abschuß. Und Nein meine ELB haben keine Pfeilauflage.
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Heidjer
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Re: Pfeile mit Selfnock eiern, die mit Plastiknock nicht.

Beitrag von Heidjer »

Wenn die Bogenhand Kontakt mit der Federwicklung hat, dann stimmt an dem Setup einiges nicht!
Durch die Nockpunktüberhöhung wird der Pfeil im Abschuß etwas angehoben, durch den passenden Spine biegt der Pfeil sich um den Griff herum. Wenn überhaupt dann streift höchstens der Federrand an der Hand!



Gruß Dirk
Ein Pfeil, den Schaft gemacht aus der Pflanzen hölzern Teil, versehen mit eines Vogels Federn und einer Spitze, aus der Erde Mineral, wird von der Natur gern zurückgenommen.
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Felsenbirne
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Re: Pfeile mit Selfnock eiern, die mit Plastiknock nicht.

Beitrag von Felsenbirne »

Ich brauch das nicht belegen, ich weiss das einfach. mandos und der Rest auch, nur Du scheinbar nicht.
Gruss Matthias

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Re: Pfeile mit Selfnock eiern, die mit Plastiknock nicht.

Beitrag von shortRec »

Wie mandos, mschwanner und locksley geschrieben haben, berührt der Pfeil beim Abschuss mit der Befiederung nicht den Bogen oder die Bogenhand, egal ob mit oder ohne Pfeilauflage. Wenn doch, stimmt was mit der Abstimmung nicht. Tiller, Nockpunkt, Spine. Wenn das alles passt und der Pfeil setzt mit der Befiederung oder gar der Nockwicklung hinter der Befiederung auf der Bogenhand auf, sollte sich der Schütze dringend um ein paar gute Trainerstunden kümmern.

Zu dem Video: Nur weil einer ein Video mit einem optimierungsfähigen System hochläd, heißt das noch lange nicht, dass das so sein muss.
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Felsenbirne
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Re: Pfeile mit Selfnock eiern, die mit Plastiknock nicht.

Beitrag von Felsenbirne »

shortRec hat geschrieben:Wie mandos, mschwanner und locksley geschrieben haben, berührt der Pfeil beim Abschuss mit der Befiederung nicht den Bogen oder die Bogenhand, egal ob mit oder ohne Pfeilauflage. Wenn doch, stimmt was mit der Abstimmung nicht. Tiller, Nockpunkt, Spine. Wenn das alles passt und der Pfeil setzt mit der Befiederung oder gar der Nockwicklung hinter der Befiederung auf der Bogenhand auf, sollte sich der Schütze dringend um ein paar gute Trainerstunden kümmern.

Zu dem Video: Nur weil einer ein Video mit einem optimierungsfähigen System hochläd, heißt das noch lange nicht, dass das so sein muss.
Danke! leider scheinen diese Videos die jeder Depp hochladen kann, zur Quelle allen Wissen herangezogen. Jetzt weiss ich warum acker so sehr um das Niveau hier besorgt ist
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Re: Pfeile mit Selfnock eiern, die mit Plastiknock nicht.

Beitrag von Heidjer »

Genau, und wenn schon Videos dann dies hier, da sieht man am Anfang das ein passender Pfeilschaft nichts berührt, und am Ende das ein zu weicher Pfeil weh tun kann!


Gruß Dirk
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Ron archery

Re: Pfeile mit Selfnock eiern, die mit Plastiknock nicht.

Beitrag von Ron archery »

mschwanner hat geschrieben:Ich brauch das nicht belegen, ich weiss das einfach. mandos und der Rest auch, nur Du scheinbar nicht.
Ja, das weiß man einfach. Das hat natürlich bestimmt wieder irgend ein Guru hier im Forum gepostet, dann stimmt das auch.

@Dirk: Ne, der Bogen (auch am Anfang) hat eine Pfeilauflage. Ich erkenne da nix. Sorry.

Wenn die Wicklugn zu grob ist, merkt man da schon was. Aber ich merke schon, das bringt hier nix mehr. Man merkt das ja schon bei den hier vorgestellten Pfeilen von Euch...
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walta
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Re: Pfeile mit Selfnock eiern, die mit Plastiknock nicht.

Beitrag von walta »

Gut dann gebe ich auch mal meinen Senf zu eurem Marmeladebrot ;-)

Ich mach nur Selfnocks und die immer so das sie nicht klemmen. Im Normalfall genügt die Breite der Fliesensäge. Es gibt auch Feilen für Motorsägen in allen möglichen Stärken wenn man es dicker haben will.
Der Schlitz ist bei mir min. 4mm bis max. 8mm tief (natürlich in einem Satz gleich tief ;-) wobei ich eher ein Vertreter der "nicht so tiefen Schlitze" bin. Was mir absolut wichtig erscheint ist das abrunden der Kanten. Einen dünnen Streifen von einem Schleifleinen runtergerissen (so 2mm) und ordentlich alles abrunden incl. Nockboden.
Eine Wicklung ist normalerweise nicht wirklich notwendig - dazu sind unsere Zugstärken meistens zu gering (ausser du schiesst einen Kriegsbogen).
Als Werkzeug verwende ich die Self-nock-säg-o-matik (findest du über die Suchfunktion) - aber mit ein paar mal probieren gehts auch so sehr gut.

Der grosse Unterschied zu den Klebenocken besteht im Ablass. Das will erst einmal geübt werden!!

walta
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Re: Pfeile mit Selfnock eiern, die mit Plastiknock nicht.

Beitrag von shortRec »

Ron archery hat geschrieben: Ne, der Bogen (auch am Anfang) hat eine Pfeilauflage. Ich erkenne da nix. Sorry.
Dem Pfeil ist es egal, ob er eine Auflage hat, oder nicht. Bzw. es ist ihm egal, ob diese aus Handrücken, Handschuh, Holz, Horn, Leder, Kunststoff oder Metall ist.
Die Pfeilauflage und -anlage haben zwar Einfluss auf den Pfeilflug, es gilt aber unabhängig vom verwendeten Material oder der Form, dass der Pfeil nach dem Lösen mit dem ersten 1/4 bis erstem 1/3 des Schaftes an der Pfeilauflage und -anlage anliegt, danach frei in der Luft ist und nur noch Kontakt zur Sehne hat.

Siehe z.B. hier: http://www.youtube.com/watch?v=48R2ajWx3rY

Ja, ich weiß, die schießen mit voll aufgerödeltem Recurve. Die Physik gilt aber auch für LB.
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Re: Pfeile mit Selfnock eiern, die mit Plastiknock nicht.

Beitrag von Felsenbirne »

@shortRec
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Re: Pfeile mit Selfnock eiern, die mit Plastiknock nicht.

Beitrag von Felsenbirne »

Ron archery hat geschrieben:
mschwanner hat geschrieben:Ich brauch das nicht belegen, ich weiss das einfach. mandos und der Rest auch, nur Du scheinbar nicht.
Ja, das weiß man einfach. Das hat natürlich bestimmt wieder irgend ein Guru hier im Forum gepostet, dann stimmt das auch.

@Dirk: Ne, der Bogen (auch am Anfang) hat eine Pfeilauflage. Ich erkenne da nix. Sorry.

Wenn die Wicklugn zu grob ist, merkt man da schon was. Aber ich merke schon, das bringt hier nix mehr. Man merkt das ja schon bei den hier vorgestellten Pfeilen von Euch...

Sag mal bist du so beratungsresistent oder bist du ein Troll?
Es haben dir jetzt einige Leute bestätigt dass es so ist, dass der Pfeil im Bereich der Federn die Hand nicht berührt. Das kennen wir vom eigenen Schießen. Ich stelle danach meinen Nockpunkt ein. Wo also ist dein Problem? Wenn Du lieber deinem Youtube Videos vertraust, frage ich mich was Du hier willst.
Gruss Matthias

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Re: Pfeile mit Selfnock eiern, die mit Plastiknock nicht.

Beitrag von Felsenbirne »

walta hat geschrieben:Gut dann gebe ich auch mal meinen Senf zu eurem Marmeladebrot ;-)

Ich mach nur Selfnocks und die immer so das sie nicht klemmen. Im Normalfall genügt die Breite der Fliesensäge. Es gibt auch Feilen für Motorsägen in allen möglichen Stärken wenn man es dicker haben will.
Der Schlitz ist bei mir min. 4mm bis max. 8mm tief (natürlich in einem Satz gleich tief ;-) wobei ich eher ein Vertreter der "nicht so tiefen Schlitze" bin. Was mir absolut wichtig erscheint ist das abrunden der Kanten. Einen dünnen Streifen von einem Schleifleinen runtergerissen (so 2mm) und ordentlich alles abrunden incl. Nockboden.
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Der grosse Unterschied zu den Klebenocken besteht im Ablass. Das will erst einmal geübt werden!!

walta
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Ich werde meine nächsten Pfeile etwas sorgfältiger schleifen/abrunden. Mir scheint einige "Ausreisser" beim Schiessen liegen an einer etwas nachlässigen Feinbehandlung.
Wo genau siehst Du den Unterschied zu Plastiknocken was den Ablass angeht? Oder besser warum ist das Lösen mit Plastiknocken einfacher? Ich habe diese Vermutung auch, ich teste gerade auf einem Bogen mehrere Spinewerte / Pfeillängen / Spitzengwichte. Das mit den Nocken könnte durchaus ein Grund für ein geändertes Lösen sein.
Hast Du da irgendwelche Infos?
Gruss Matthias

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Re: Pfeile mit Selfnock eiern, die mit Plastiknock nicht.

Beitrag von locksley »

Ja genau es ging ja um Selfnocks vs Plastik. Wichtig bei den Selfnocks ist die Feinarbeit, also das abrunden der Kanten und das bearbeiten des Nockbodens, mit Hilfe von Schlüsselfeilen und oder Schleifpapier oder Schleifleinen.

Klemmnocken mag ich grundsätzlich nicht, damit vereiss ich mir auch den Schuß.
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Re: Pfeile mit Selfnock eiern, die mit Plastiknock nicht.

Beitrag von shortRec »

mschwanner hat geschrieben: Wo genau siehst Du den Unterschied zu Plastiknocken was den Ablass angeht? Oder besser warum ist das Lösen mit Plastiknocken einfacher?
Weil die (Klemm-)Plastiknocke auf der Sehne hält und man sich im Normalfall keine Gedanken darüber machen muss, dass beim Lösen die Sehne noch in der Kerbe sitzt. Der Umstieg verändert das Greifverhalten im Auszug und damit auch den Lösevorgang.
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