Mathematik im Bogenbau, Link+Wissenssammlung

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joachim777
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Re: Mathematik im Bogenbau, Link+Wissenssammlung

Beitrag von joachim777 »

Holz ist genau genommen viscoelastisch. Für viscoelastische MAterialen gibt es eine Kenngrösse für die "Rückstellgeschwindigkeit" oder relaxation time und das wäre die Deborah number. Hat aber für Hölzer wohl noch niemand bestimmt.
Gruss
Joachim
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tscho
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Re: Mathematik im Bogenbau, Link+Wissenssammlung

Beitrag von tscho »

Ja wär mal ineressant zu wissen, ich weis auch nur daß Kunststoffe und Kleber so getestet werden.
Archive

Re: Mathematik im Bogenbau, Link+Wissenssammlung

Beitrag von Archive »

Moin

Joachim das ist schwierig, denn die verschieden Hölzer haben dann eben auch andere Kenngrößen, ja innerhalb eines Baumes habe verschiedene Äste unterschiedliche Eigenschaften. Die Ermittlung der Kenngrößen müsste nur durch Bogenbauer erfolgen, da Hausbauer uns Statiker andere Ansprüche an das Holz habe und andere Abschnitte aus Stämmen verwenden.


Hierhttp://tbe-ev.eu/edu/stress/10-neutral.pdf ist ein Fehler versteckt. Siehe Eingangspost. Da die offensichtlichen Fehler am schwersten zu finden sind, vermindere ich die 3 Flaschen Met auf eine und gebe einen Tipp:

[Tipp] der gesuchte Fehler steht auch so in den" Die Bibel des Traditionellen Bogenbaus I- IV" [/Tipp], denn ich will ja das der Fehler gefunden wird, weil sich dadurch die Sicht auf den Bogenbau verändert.
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skerm
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Re: Mathematik im Bogenbau, Link+Wissenssammlung

Beitrag von skerm »

joachim777 hat geschrieben:Holz ist genau genommen viscoelastisch. Für viscoelastische MAterialen gibt es eine Kenngrösse für die "Rückstellgeschwindigkeit" oder relaxation time und das wäre die Deborah number. Hat aber für Hölzer wohl noch niemand bestimmt.
Gruss
Joachim
Das kommt hin. Einen qualitativen Vergleich zwischen zwei Hölzern könnten Leute mit guten Gehör machen, indem sie Holzstreifen an der Tischkante fixieren (gleiche Maße, gleicher Schnitt, gleiche Auslenkung etc.). Der überstehende Teil des Holzstreifens wird nach unten gedrückt und dann ausgelassen. Je höher die Frequenz, mit der das Holzstück an der Tischkante klappert, umso schneller ist das Holz. Wer für sowas kein Gehör hat - so wie ich, meine Begabung liegt eher am Gaumen - muß die Höhe messen, auf die das Holz raufkommt.

Ob da wirklich messbare Unterschiede rauskommen ist wieder ein anderes Thema.

Gruß,
Daniel
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Galighenna
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Re: Mathematik im Bogenbau, Link+Wissenssammlung

Beitrag von Galighenna »

skerm hat geschrieben:...Je höher die Frequenz, mit der das Holzstück an der Tischkante klappert, umso schneller ist das Holz. Wer für sowas kein Gehör hat - so wie ich, meine Begabung liegt eher am Gaumen - muß die Höhe messen, auf die das Holz raufkommt.

Ob da wirklich messbare Unterschiede rauskommen ist wieder ein anderes Thema.
Kann man auch mit einem Stimmgerät messen. Wer ein Headset mit Mikrofon hat, schließe dieses an, installiere sich ein Programm namens "AP Tuner". Ist ne kostenlose Software zum Gitarren und andere Saiteninstrumente zu stimmen. Dieses Programm zeigt einem die Schwingungsfrequenz in Hz sehr genau an.
Genauer kann mans nicht messen ;)
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tscho
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Re: Mathematik im Bogenbau, Link+Wissenssammlung

Beitrag von tscho »

Galighenna, hast das schonmal gemacht ? Funktioniert das ? das muss ich mal versuchen.
Da muss ich doch glatt mal jemandem sein Band Equipment zerlegen ;D
Im Namen der Bogenwissenschaft. :D
Zuletzt geändert von tscho am 22.09.2011, 12:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Galighenna
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Re: Mathematik im Bogenbau, Link+Wissenssammlung

Beitrag von Galighenna »

Nen Bogen damit ausgemessen hab ich noch nicht, nein. Aber man kann damit Tonfrequenzen sehr gut und durchaus genau messen, wenn das Mikro in Ordnung ist und die Soundkarte nicht ausm "Tuffelkriech van 1418" wie man in Ostfriesland sagen würde...
Schließlich hört man jede Verstimmung der Saiten beim SPielen sofort (ich zumindest)
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tscho
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Re: Mathematik im Bogenbau, Link+Wissenssammlung

Beitrag von tscho »

Die Frequenz wär ja echt eine eindeutige Meßgröße, oder spricht irgendwas dagegen ?
Wenn ne dünne Leiste die man sich herstellt schnell frequentiert dann ja auch der Bogen.

So und damit bin ich wieder bei dem Gedanken , den ich da mal einwarf.
Wenn du jetzt 2 Hölzer kombinierst das eine schnell + ein langsames aber evtl druckstarkes facing z.b. gewinnt das langsamere, oder es bremst zumindest die ganze Kombination ab.
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skerm
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Re: Mathematik im Bogenbau, Link+Wissenssammlung

Beitrag von skerm »

Das ist eine gute Idee mit der Software!

Gruß,
Daniel
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Mods, darf ich?

Beitrag von Archive »

Moin

ich bitte um die Freigabe, dass ich den Eingangspost verändern darf. Ich möchte dann die dazugekommenen Links in den Eingangspost mit einarbeiten, damit die wichtigen Infos gleich in der ersten Seite gebündelt sind.
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Galighenna
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Re: Mathematik im Bogenbau, Link+Wissenssammlung

Beitrag von Galighenna »

Naja zu Vermuten wäre, das sich ein Mittelwert einstellt, der im gleichen Verhältnis zu den Anteilen der beiden Hölzer steht.
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joachim777
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Re: Mathematik im Bogenbau, Link+Wissenssammlung

Beitrag von joachim777 »

Noch was zu der Frequenzgeschichte: Ich kann euch sagen was rauskommt, nämlich genau die Hölzer die beim Xylophonbau verwendet werden: Dicht, schwer, schnell. Was fehlt sind Informationen über die Verformbarkeit, also die Dehnbarkeit im elastischen Bereich. Also die magische Formel müsste beide Terme irgendwie kombinieren.....
Wulfilas
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Re: Mathematik im Bogenbau, Link+Wissenssammlung

Beitrag von Wulfilas »

Moin zusammen,

als grundsätzliches Problem/Fehler sehe ich in rhttp://tbe-ev.eu/edu/stress/10-neutral.pdf den Ansatz, dass man überhaupt von Homogenität beim Holz ausgeht (denn nur dann ist die Neutrale Faser im FLÄCHENschwerpunkt). In der Realitaet ist von solch einer Homogenitaet sicherlich auch nicht bei Bogen aus einer Sorte Holz (Selfbow) zu finden. Ein besserer Ansatz wäre den GEWICHTSschwerpunkt heranzuziehen (was praktisch auch kaum Sinn macht, aber dem Vertsändnis zur Neutralen Faser fördert).

Ob das ebenfalls ein Fehler in TBB ist weiss ich nicht.

Viele Grüße
Wulfilas
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Wilfrid (✝)
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Re: Mathematik im Bogenbau, Link+Wissenssammlung

Beitrag von Wilfrid (✝) »

also, leutz
in der Formel kommt das Material garnicht vor. Und den Kräften ist das auch ganz egal, woran sie ziehen. Hauptsache is was da.
Die neutrale Faser liegt immer an der gleichen Stelle, ob da Luft ist oder Glas. und ob auf der einen Seite Glas ist und auf der anderen Knete. Solange die Knete nicht plastisch nachgibt
tomtux
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Re: Mathematik im Bogenbau, Link+Wissenssammlung

Beitrag von tomtux »

die formel bezieht sich auf homogene materialien, nicht auf kombos.
unterschiedlicher e-modul auf rücken und bauch verschiebt die neutrale ebene sehr wohl.

biegelinie pro ebene (material) rechnen und die dinger zusammenkleben. die randbedingung für den perry-verleimten träger ist dann die idente längenänderung an der klebefläche für die beiden träger.
und dann sie dir mal die resultierende neutralfläche an wilfrid. die liegt für den einfachen rechteckträger ganz sicher nicht mehr bei halber höhe.
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