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Re: Bogenholz aus dem heimischen Wäldern

Verfasst: 20.09.2012, 11:34
von Snightlo
Der grund für die Messung in lb ist ganz simpel. Die Koffewaage hat nur eine Nachkommastelle und wenn ich in lb messe ist sie etwas genauer, bzw die Skalierung ist kleiner.

Danke für die Tipps zum gebrauchten Werkzeug. Ja mein Budget ist nicht das größte deshalb schaue ich immer wo man was sparen kann. Da helfen eure Erfahrungen natürlich sehr, das man nicht am falschen Ende spart.

Re: Bogenholz aus dem heimischen Wäldern

Verfasst: 20.09.2012, 11:44
von Galighenna
Tipp: Nimm die Küchenwaage, die Kofferwage misst ja höchstens auf 0,1lbs und das sind knappe 50g. Die Küchenwage misst meistens auf 5 oder 10g und lässt sich besser ablesen.
(viele gehen allerdings nur bis 2kg :-/ )

Re: Bogenholz aus dem heimischen Wäldern

Verfasst: 20.09.2012, 20:50
von Snightlo
Galighenna hat geschrieben:Tipp: Nimm die Küchenwaage, die Kofferwage misst ja höchstens auf 0,1lbs und das sind knappe 50g. Die Küchenwage misst meistens auf 5 oder 10g und lässt sich besser ablesen.
(viele gehen allerdings nur bis 2kg :-/ )
Das ist das Problem mit der Küchenwaage, sie wiegt nur bis 2kg. Ich denke für den Anfang wird die Kofferwaage reichen um zu merken wann der Stamm kein Wasser mehr verliert, Die ersten Bögen sollen ja eh nicht so gut werden. Man will es zwar nicht so war haben ;) aber ich kanns mir schon vorstellen.

Re: Bogenholz aus dem heimischen Wäldern

Verfasst: 20.09.2012, 21:53
von Wilfrid (✝)
Snightlo, du sollst ja auch den Stave wiegen , und nicht den Stamm. und ein Stave wiegt auch naß nur so 1500 g, was eigentlich schon ein Prügel ist.

Man spaltet oder sägt aus Stämmen Teile, die später dann Bogen werden sollen. Oft arbeite ich auch schon SEHR grob den Bogen raus, dann wiegt so ein Teil um die 800 g naß. gibt dann so ~500g trocken, was in etwa 40# Zuggewicht werden. Allerdings Flitzebagen, die sind meist etwas leichter als die theoretischen Werte aus der TBB 4 seite 117 von Steve Alley
http://books.google.de/books?hl=de&id=u ... &q&f=false

Re: Bogenholz aus dem heimischen Wäldern

Verfasst: 21.09.2012, 07:16
von Snightlo
So jetzt gibt es auch endlich mal Bilder von meinem Hasel Stämmchen. Der hat eine leichte natürliche Biegung, die Außenseite wird nach meinem Verständnis dann ja der Bogenrücken und diese Seite liegt oben.

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Re: Bogenholz aus dem heimischen Wäldern

Verfasst: 21.09.2012, 09:30
von Firestormmd
Die reflexe Seite sollte der Bogenrücken werden. Die Enden zeigen also etwas von dir weg, wenn du den Stave bogenmäßig in der Hand hältst. Auf deinem ersten Bild also eher die Seite die zu deinen Füßen hin zeigt. Allerdings sollte man lieber eine astfreie Seite als Rücken wählen, solange die nicht zu sehr seintlich gebogen ist. Also erst nach den Ästen schauen und dann auf Reflex oder Deflex kontrollieren.

Übrigens solltest du den Stamm auf keinen Fall spalten, weil er offensichtlich Drehwuchs hat. Das sieht man an den Furchen im Bild 4. Also die Bogenform lieber aussägen oder mit Beil, Ziehmesser oder Hobel herausarbeiten.

Grüße, Marc

Re: Bogenholz aus dem heimischen Wäldern

Verfasst: 08.10.2012, 09:14
von Snightlo
so wollte mich nur mal kurz melde. Das Projekt Bogenbau (und die anderen Vorhaben) sind nicht gestorben, lediglich vertagt. Denn im Moment ist der Keller voll mit meinem alten LEGO das ich zusammenbau und Stück für Stück bei Ebay verkaufe. Danach kann es erst wieder mit dem Bogenbau weitergehen.

Re: Bogenholz aus dem heimischen Wäldern

Verfasst: 08.10.2012, 19:42
von Heidjer
Beim Lego aber aufpassen das Du nicht das Wichtige verscherbelst! ;D

Erst einen Lego-Crester bauen und wenn er nicht gleich gebraucht wird, erst mal wegstellen. ;)


Gruß Dirk