meine ersten Fichtenholzpfeile
- inge
- Forenlegende

- Beiträge: 2980
- Registriert: 03.04.2004, 18:47
- Hat gedankt: 75 Mal
- Hat Dank erhalten: 12 Mal
Re: meine ersten Fichtenholzpfeile
Grausig!!! Und du gehst nicht auf die Tipps ein, die dir hier gegeben werden.
inge
inge
Am Ende stellt sich die Frage:
Was hast du aus deinem Leben gemacht?
Was du dann wünschst getan zu haben, das tue jetzt.
( Erasmus von Rotterdam )
Was hast du aus deinem Leben gemacht?
Was du dann wünschst getan zu haben, das tue jetzt.
( Erasmus von Rotterdam )
- Baeumchenbieger
- Full Member

- Beiträge: 147
- Registriert: 12.04.2014, 22:19
- Hat gedankt: 6 Mal
Re: meine ersten Fichtenholzpfeile
Ich hab ja lange an mich halten können, aber es platzt grad aus mir raus. Was ich hier lese und sehe ist echt nicht zum stillhalten und geniessen.
Weiter vorn schreibst du, dass du Flaschenböden und Glasscherben irgendwo, wo Leute spazieren gehen, bearbeitest. Hast du dir mal gedanken gemacht, was mit dem ganzen Splitterkram passiert, der da liegen bleibt bzw. umherfliegt? Beim Zerschlagen von Glas gibts auch Mirkoteile die sogar veratmet werden können und klein genug sind in den blutkreislauf aufgenommen zu werden - viel Spass mit den Folgen. Aber nicht nur die Mirkoteile, auch die restlichen Glassplitter. Ich denke du wirst keine Matte auslegen die du wieder mitnimmst, geschweige denn einen Besen dabei haben. Sorry, aber es liegen genug zerborstene Flaschen umher, da brauchts dich nicht, der da Staub in der Öffentlichkeit draus macht.
Die Pfeile sind nicht wirklich hübsch, das stimmt wohl, spielt aber in erster Linie nicht mal die Rolle.
Du schreibst dir fliegen Pfeile in unnatürlichem Winkel vom Bogen - da gehen aber hoffentlich selbst bei dir die Alarmglocken an oder? Das ist dann ja quasi nur eine Frage der Zeit, bis da irgendwas zu Bruch (wenns nur der eigene Bogen ist, wärs mir egal) geht oder -Gott behüte- irgendwer verletzt wird.
Auch wenn es bereits einige getan haben, so rate auch ich dir, schau hier im Forum, nutz die Suchfunktion. Es gibt hier mehr als massig Informationen und sehr gute "How To..." - Beiträge, die man sich auch zu Herzen nehmen sollte.
Selbst wenn dich Pfeilspitzen aus Flaschenböden faszinieren und du deswegen mit dem ganzen Kram angefangen hast, so muss man das nicht irgendwo in der Botanik machen, sondern findet sicherlich auch daheim einen Platz, wo man dann selbst in den Scherbenhaufen treten kann, oder das eigene Haustier damit verletzt wird.
Vielleicht, aber nur vielleicht wäre es auch ratsam erstmal tief zu stapeln und mit einfachen gekauften Spitzen, ob nun geklebt oder geschraubt - völlig egal - was halbwegs taugliches herzustellen. Mit deinen Pfeilen möchte ich nicht mit dir auf dem selben Platz oder Parcour stehen.
Deine Ausdauer in allen Ehren, aber die machst du mit deiner Beratungresistenz wieder völlig zunichte.
Bogenbauende Grüße
Xaver
Btw: Hab gerade einen Tipp von DIR in einem Anderen Thread gesehen und musste mir kurz auf die Zunge beissen, sonst wäre dieser Beitrag hier noch länger geworden. Hier ein Tipp von mir: erst zusehen, lernen und wenn man es verstanden hat und in der Lage ist etwas mit der Information anzufangen oder sie gar weiterzuentwickeln und auch vielleicht anderen erklären kann, dann sollte man mit Rat und Tat zur Seite aber nicht im Weg stehen. (Das höre ich ständig bei Pädagogikseminaren) Oder mit Göthes Worten „Man begreift nur, was man selber machen kann, und man fasst nur, was man selbst hervorbringen kann.“
Gute Nacht
Weiter vorn schreibst du, dass du Flaschenböden und Glasscherben irgendwo, wo Leute spazieren gehen, bearbeitest. Hast du dir mal gedanken gemacht, was mit dem ganzen Splitterkram passiert, der da liegen bleibt bzw. umherfliegt? Beim Zerschlagen von Glas gibts auch Mirkoteile die sogar veratmet werden können und klein genug sind in den blutkreislauf aufgenommen zu werden - viel Spass mit den Folgen. Aber nicht nur die Mirkoteile, auch die restlichen Glassplitter. Ich denke du wirst keine Matte auslegen die du wieder mitnimmst, geschweige denn einen Besen dabei haben. Sorry, aber es liegen genug zerborstene Flaschen umher, da brauchts dich nicht, der da Staub in der Öffentlichkeit draus macht.
Die Pfeile sind nicht wirklich hübsch, das stimmt wohl, spielt aber in erster Linie nicht mal die Rolle.
Du schreibst dir fliegen Pfeile in unnatürlichem Winkel vom Bogen - da gehen aber hoffentlich selbst bei dir die Alarmglocken an oder? Das ist dann ja quasi nur eine Frage der Zeit, bis da irgendwas zu Bruch (wenns nur der eigene Bogen ist, wärs mir egal) geht oder -Gott behüte- irgendwer verletzt wird.
Auch wenn es bereits einige getan haben, so rate auch ich dir, schau hier im Forum, nutz die Suchfunktion. Es gibt hier mehr als massig Informationen und sehr gute "How To..." - Beiträge, die man sich auch zu Herzen nehmen sollte.
Selbst wenn dich Pfeilspitzen aus Flaschenböden faszinieren und du deswegen mit dem ganzen Kram angefangen hast, so muss man das nicht irgendwo in der Botanik machen, sondern findet sicherlich auch daheim einen Platz, wo man dann selbst in den Scherbenhaufen treten kann, oder das eigene Haustier damit verletzt wird.
Vielleicht, aber nur vielleicht wäre es auch ratsam erstmal tief zu stapeln und mit einfachen gekauften Spitzen, ob nun geklebt oder geschraubt - völlig egal - was halbwegs taugliches herzustellen. Mit deinen Pfeilen möchte ich nicht mit dir auf dem selben Platz oder Parcour stehen.
Deine Ausdauer in allen Ehren, aber die machst du mit deiner Beratungresistenz wieder völlig zunichte.
Bogenbauende Grüße
Xaver
Btw: Hab gerade einen Tipp von DIR in einem Anderen Thread gesehen und musste mir kurz auf die Zunge beissen, sonst wäre dieser Beitrag hier noch länger geworden. Hier ein Tipp von mir: erst zusehen, lernen und wenn man es verstanden hat und in der Lage ist etwas mit der Information anzufangen oder sie gar weiterzuentwickeln und auch vielleicht anderen erklären kann, dann sollte man mit Rat und Tat zur Seite aber nicht im Weg stehen. (Das höre ich ständig bei Pädagogikseminaren) Oder mit Göthes Worten „Man begreift nur, was man selber machen kann, und man fasst nur, was man selbst hervorbringen kann.“
Gute Nacht
- Haitha
- Forenlegende

- Beiträge: 3777
- Registriert: 14.09.2010, 08:31
- Hat gedankt: 181 Mal
- Hat Dank erhalten: 59 Mal
Re: meine ersten Fichtenholzpfeile

Ich muss dringend mit dem Marty über die Erweiterung der Ignorierenliste sprechen, die Threads dürfen nimmer angezeigt werden ...
Fall down seven times, stand up eight.
Carve a little wood, pull a few strings and sometimes magic happens - Gepetto
Carve a little wood, pull a few strings and sometimes magic happens - Gepetto
Re: meine ersten Fichtenholzpfeile
Eigentlich kanns eine Menge an Sachen sein außer dem ganz schlechten Spine, nämlich auch ein ganz schlechter Release, oder ganz schlechter Bogen, wäre ja nicht so unwahrscheinlich. Wenn du ohne Spitze schießt ist der dynamische Spine völlig anders als mit, da ist es einfacher einen Pfeil ohne Federn gerade zum Fliegen zu bringen als ohne Spitze.mahagugu hat geschrieben:
@Ösi
Wenn ich ohne Spitze geschossen habe und es wirklich nicht die Spiralfluflu-befiederung war
dann kanns eigentlich nur der Schaft sein.
Bei deinem hier demonstrierten Talent zum Pfeilbau und Anwendung des theoretischen Wissens würd ich ohnehin empfehlen, Pfeile aus eigener Produktion in ihrer Gänze rechteckig in Kunstharz zu gießen und als Anschauungsobjekt für künftige Generationen an die Wand zu hängen.
So lange du deine Bögen nur selbst benutzt liegt das Risiko ja großteils nur bei dir, aber Pfeile die in 45° vom Bogen abgehen? Tu der Welt so was nicht an...es reicht schon wenn manche Schützen das mit guten Carbon-Pfeilen schaffen.
LG,
Idariod
P.S.:
Warum schreibe ich das hier eigentlich? Ich sollte weiter nur zusehen und grinsend den Kopf schütteln, bisher sind auch alle anderen guten Ratschläge an dir abgeglitten wie Butter an heißem Teflon.
Teile dein Wissen und gib nicht vor zu wissen was du nicht weißt - ein guter Ratschlag von einem tüchtigen Tischler. Das steht hier um mich daran immer zu erinnern, und für alle denen der Schuh passt.
Re: meine ersten Fichtenholzpfeile
Nicht direkt am Weg sondern in geschützeren Bereichen und die Reste räum ich natürlich weg undBaeumchenbieger hat geschrieben:....
Weiter vorn schreibst du, dass du Flaschenböden und Glasscherben irgendwo, wo Leute spazieren gehen, bearbeitest. Hast du dir mal gedanken gemacht, was mit dem ganzen Splitterkram passiert, der da liegen bleibt bzw. umherfliegt?
...
vergrab sie .... so hab ich auch eine Art natürliches Lager.
Wegen der "Mikroteile" ... ja die können "Silikose" oder "Staublunge" auslösen ..
kann zu erheblichen Beeinträchtigungen und einem verfrühten Tod führen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Silikose
In frischem Regenwasser ist Quarz/Silikate und Glas in sehr beschränktem Maße löslich.
(Bildung von Sedimentgestein) ((wenn also ein ganzer See verdunstet dann bleibt schon was über))
In erster Linie ist der Glasstaub gefährlich für den der damit arbeitet. Das gleiche gilt fürs arbeiten mit Glas oder
Steinwolle, wo sich schon mal Faserteile lösen können.
" ich tzimbere so man seget bi dem wege, des mûz ich manegen meister hàn "
Inschrift aus dem Sachsenspiegel bei der Burg Schlaining
Inschrift aus dem Sachsenspiegel bei der Burg Schlaining
Re: meine ersten Fichtenholzpfeile
Die feinen Glasstaubteile ("Mikroteile") verteilen sich dann an allen erdenklichen und unerdenklichen WinkelnBaeumchenbieger hat geschrieben:.., so muss man das nicht irgendwo in der Botanik machen, sondern findet sicherlich auch daheim einen Platz, wo man dann selbst in den Scherbenhaufen treten kann, oder das eigene Haustier damit verletzt wird.
...
, Vorhängen, Teppichen usw. in der Wohnung und - je nachdem wie oft man das macht - reichern sie sich an.
Aus dem Grund habe ich das auch draußen gemacht um nicht meine ganze Familie den Risiken von Glasstaub
auszusetzen.
Bart, Haare und Gewand hätte ich demnach auch gründlich reinigen müssen, da war ich aber schleißig.
" ich tzimbere so man seget bi dem wege, des mûz ich manegen meister hàn "
Inschrift aus dem Sachsenspiegel bei der Burg Schlaining
Inschrift aus dem Sachsenspiegel bei der Burg Schlaining
Re: meine ersten Fichtenholzpfeile
Hallo,
ich wollte erst nicht Schreiben, aber ich kann nicht anders.
Respekt vor den Mitgliedern die dir hier trotzdem, nachdem du ja alles schon gelesen hast und sehr weise bist, schreiben,helfen und und und... !
Vielleicht hast du den heiligen Gral gefunden und daran geleckt.
Mal im Ernst, du verschaukelst die Profis hier !?
Melde dich zum nächsten Bogenbauertreffen an, dann wirds lustig, aber nicht vergessen, Berichte mit Bildmaterial.
Mache weiter so,
MfG Axel

ich wollte erst nicht Schreiben, aber ich kann nicht anders.
Respekt vor den Mitgliedern die dir hier trotzdem, nachdem du ja alles schon gelesen hast und sehr weise bist, schreiben,helfen und und und... !
Vielleicht hast du den heiligen Gral gefunden und daran geleckt.
Mal im Ernst, du verschaukelst die Profis hier !?
Melde dich zum nächsten Bogenbauertreffen an, dann wirds lustig, aber nicht vergessen, Berichte mit Bildmaterial.
Mache weiter so,
MfG Axel
Re: meine ersten Fichtenholzpfeile
Juhu!
Nachdem ich die Mittelwicklung angebracht habe, war ich dann heute schießen.
In die Böschung hab ich ein Staberl gesteckt und dann auf 12 Schritt draufgeschossen.
Die Pfeile sind alle gerade ausgeflogen und das Schlimmste auf 12 Schritt war eine
geschätzte Ellenbreite.
66 Schuss habe ich geschossen, dann habe ich beschlossen aufzuhören, weil das
wohl besser für meine ungeschützten Finger ist. Das nächste Mal nehme ich halt
einen Lederhandschuh oder kauf mir gleich so einen Schutz für die Finger und
falls mir das auch zu wenig hilft, werd ich mir eventuell so einen Release zulegen.
Für mich ist dieser Thread jetzt beendet. Die fünf Pfeile sind gebaut, geschossen,
ausgebessert , nochmal geschossen worden und gut geflogen.
P.S.: Habe mir jetzt fest vorgenommen in den nächsten zwei Wochen hier im Forum nichts
mehr zu posten ... um den Frieden und die Ruhe hier ....
Also kurzum privat und ausserhalb des Forums bin ich natürlich erreichbar.
Nachdem ich die Mittelwicklung angebracht habe, war ich dann heute schießen.
In die Böschung hab ich ein Staberl gesteckt und dann auf 12 Schritt draufgeschossen.
Die Pfeile sind alle gerade ausgeflogen und das Schlimmste auf 12 Schritt war eine
geschätzte Ellenbreite.
66 Schuss habe ich geschossen, dann habe ich beschlossen aufzuhören, weil das
wohl besser für meine ungeschützten Finger ist. Das nächste Mal nehme ich halt
einen Lederhandschuh oder kauf mir gleich so einen Schutz für die Finger und
falls mir das auch zu wenig hilft, werd ich mir eventuell so einen Release zulegen.
Für mich ist dieser Thread jetzt beendet. Die fünf Pfeile sind gebaut, geschossen,
ausgebessert , nochmal geschossen worden und gut geflogen.
P.S.: Habe mir jetzt fest vorgenommen in den nächsten zwei Wochen hier im Forum nichts
mehr zu posten ... um den Frieden und die Ruhe hier ....
Also kurzum privat und ausserhalb des Forums bin ich natürlich erreichbar.
" ich tzimbere so man seget bi dem wege, des mûz ich manegen meister hàn "
Inschrift aus dem Sachsenspiegel bei der Burg Schlaining
Inschrift aus dem Sachsenspiegel bei der Burg Schlaining
- Snake-Jo
- Global Moderator

- Beiträge: 8813
- Registriert: 10.10.2003, 11:05
- Hat gedankt: 32 Mal
- Hat Dank erhalten: 105 Mal
Re: meine ersten Fichtenholzpfeile
O.k. auf Wunsch des Erstellers ist hier zu!mahagugu hat geschrieben: Für mich ist dieser Thread jetzt beendet. Die fünf Pfeile sind gebaut, geschossen,
ausgebessert , nochmal geschossen worden und gut geflogen.