@Rabe
Ist das nicht einvernehmlich verabredet, ist jede Kampfkunst-Diskussion zum Scheitern verurteilt.
Während einer geselligen Runde hat ein anwesender Jurist zugegeben, dass, wenn man einen Kriminellen verstehen will, man selbst kriminelle Energie haben muss.
Demzufolge muss man, um Kunst zu verstehen, ein Künstler sein.
Will sagen, dass eine ausgehandelte Definition zu einem Ergebnis führen kann, die Wahrscheinlichkeit ist aber hoch, einvernehmlich falsch zu liegen.
Diese Diskussion sehe ich auch nicht als gescheitert an, sie ist offen und wird offen bleiben. Aus solch offenen Diskussionen kann sich jeder mitnehmen, was er für sich als erhellend empfindet (Ist das nicht ein Motto von Dir?). Übereinstimmung muss in meinen Augen weder am Anfang noch am Ende einer Diskussion sein und auch ein Streit kann Interessantes und manchmal auch Wahrheiten ans Licht bringen.
Du kannst aber gerne Deine Vorstellung von Kunst einwerfen, vielleicht, oh Wunder, kommt es zu einer allgemein akzeptierten Begriffsverständigung.
Bei der Gelegenheit ist auch der Begriff „Kunstfertigkeit“ aus dieser Aussage
Dafür ist nämlich sehr viel Kunstfertigkeit erforderlich...
erklärungsbedürftig, der Begriff ist für mich in sich Unsinn.
Ist damit die Fähigkeit Kunst zu erschaffen (quasi ein Kunstfertiger) oder Geschicklichkeit oder Können oder.............gemeint?
Grüße
Yabusame