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Re: Avatar-M
Verfasst: 26.01.2010, 17:56
von Mike W.
Augenblick ich mach `ne Zeechnung wie sich die Kräfte verhalten sollten.
Mein Gabelbogen ist bissi krumm,ich weiß!
Aber so stelle ich mir den Kräfteverlauf etwa vor.
(hoffentlich erkennt man auf der schnellen Skizze was.)
Re: Avatar-M
Verfasst: 26.01.2010, 18:19
von Mike W.
siehe oben

Re: Avatar-M
Verfasst: 26.01.2010, 18:23
von Pyromir
Snake-Jo hat geschrieben:
Mal melden: Wer kann noch folgen?

Hier, wo die Hand leuchtet.

Weitermachen bitte, ist superspannend!
Gruß
Marc
Re: Avatar-M
Verfasst: 26.01.2010, 18:26
von Snake-Jo
@Mike: Danke! Ja, so wird es sein. :)
Hat jemand sonst noch Diskussionsbedarf oder kann ich mich jetzt ans Werk machen? ???

Folgende Prämissen:
1. Der fertige Bogen soll dem Abbild im Film möglichst ähnlich sein
2. Im Gegensatz zu dem Bogen im Film soll der der Bogen tatsächlich schießbar sein
3. Da die Funktion des Filmbogens nicht ersichtlich ist, werden eigene bogenbauerische Gedanken zur Schussfähigkeit umgesetzt
4. Die Länge des Bogens wird der menschlichen Körperlänge angepaßt (es gibt also keinen 3,20 m langen Bogen)
5. Der fertige Bogen soll bis zum Ohr zu ziehen sein, das Zuggewicht wird vorerst bei 35 lb auf 32" angestrebt.
6. Der Bogen soll aus Naturmaterialien hergestellt und nach Möglichkeit als Selfbow gebaut werden (drei Selfbows komponiert).
Re: Avatar-M
Verfasst: 26.01.2010, 18:40
von walta
eine frage - eine frage: die kräfte die der mike hier aufgezeichnet hat geht davon aus das der federbogen am gabelbogen fixiert ist - oder? jo schreibt das sich der federbogen beim auszug eigentlich nicht gebogen hat sonder nur verschoben.
grüsse
walta
-----------
gespannt wie ein bogen .-)
Re: Avatar-M
Verfasst: 26.01.2010, 18:58
von Mike W.
Ja, aber das ist schlecht zu erkennen, weil die Skizze Sch.... ist!
Re: Avatar-M
Verfasst: 26.01.2010, 19:00
von skerm
Ich weiß nicht so genau, was jetzt über die Frage ist.

Aber den Bogen find ich hübsch!
Gruß,
Daniel
Re: Avatar-M
Verfasst: 26.01.2010, 19:18
von Snake-Jo
walta hat geschrieben:
eine frage - eine frage: die kräfte die der mike hier aufgezeichnet hat geht davon aus das der federbogen am gabelbogen fixiert ist - oder? jo schreibt das sich der federbogen beim auszug eigentlich nicht gebogen hat sonder nur verschoben.
grüsse
walta
-----------
gespannt wie ein bogen .-)
@Walta: Hausaufgabe: Nochmals alles lesen! Dir ist was abhanden gekommen!

Re: Avatar-M
Verfasst: 26.01.2010, 19:38
von Mike W.
@walta
Verbunden!
dadurch drückt`s ja den Gabelbogen Richtung Griff, weil sich der Federbogen durch das Einbiegen übern Griff verkürzt.
mfg
Re: Avatar-M
Verfasst: 26.01.2010, 20:12
von walta
ich hab doch alles gelesen - schmoll - wollte nur sicher gehen das mike und jo das gleiche meinen.
ich weiss schon das ich manchmal etwas lästig sein kann ;-)
grüsse
walta
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i-tüpferl-reiter ;-O
Re: Avatar-M
Verfasst: 27.01.2010, 01:32
von tomtux
wenn der federbogen ein etwas ausgeprägteres S im unbelasteten zustand beschreibt müsste er meiner meinung nach eher mit einer verstärkung der kurve reagieren. reicht vielleicht schon, die griffwicklung kürzer zu machen.
so wie am kleinen foto wird der federbogen ja fast nur mehr auf druck belastet.
sehr lustiges experiment, danke jo
Re: Avatar-M
Verfasst: 27.01.2010, 10:17
von Zunder
Snake-Jo hat geschrieben:
...
Gegenstab: Entgegen der hier gestellten Prognosen hat der Gegenstab keine Auswirkung auf den Federstab. Im Gegenteil: Mit zunehmendem Auszug biegt sich der Gabelbogen und der starr bleibende Gegenstab liegt dann mehr oder weniger an (s. Abb.). Total interessant: Dies kann man technisch nutzen! Zum Beispiel wenn sich der Gabelbogen griffnah stark biegt, wird mit zunehmendem Auszug der Gegenstab den Hauptbogen stützen. Beim Abschuss kommt der Gegenstab wieder frei und trägt dann nicht zur Masse des Wurfarms bei!!!
...
Hallo Snake-Jo,
vielleicht habe ich ja einen Denkfehler, aber ich versuche mal meinen Ansatz zu erklären:
Ein Teil der Auszugsenerge wird im Gegenstab gespeichert. Da dieser Gegenstab ist massebehaftet ist, wird ein Teil der Energie zur Rückbewegung dieser Masse verbraucht.
Eine Wirkungsgraderhöhung kann ich deshalb nicht erkennen oder habe ich hier etwas unterstellt, was von Dir gar nicht so gedacht war?
Viele Grüße,
Markus
Re: Avatar-M
Verfasst: 27.01.2010, 15:05
von Snake-Jo
@tomtux: Ja, seh ich auch. Aber je mehr ich den Federstab ins "S" bringe, umso mehr Platz brauch ich auch. Zudem muss das "S" vorgebogen werden, also viel Biegearbeit (Heißluft), die eventuell nicht bestehen bleibt. Alternativ kann man den Federstab auch aus 3 Lamellen bauen, als Trilam.
@Zunder: Ja, aber das sollte nicht mehr Masse sein, als wenn man den Bogen normal baut, da hat man ja auch den Griff und die Fade-outs als Masse.
Hier sehe ich eher den Effekt: Der Gegenstab wird wenig bewegt und nicht komplett mitbeschleunigt beim Abschuss. Daher weniger Masse im bewegten Wurfarm.
Re: Avatar-M
Verfasst: 27.01.2010, 15:26
von Mike W.
Trilam wäre prima, reflex- deflex verklebt!
Nachteil: der Griff wird dann ziemlich wuchtig!?
Ein einfaches Laminat dagegen hält die Form nicht so gut, ist aber handlicher.
Teufelskreis!
Gruß Mike
Re: Avatar-M
Verfasst: 27.01.2010, 15:52
von Mike W.
Wenn die Teile an den Enden verbunden werden sollte sich aber der ganze Bogen einem Laminat ähnlich verhalten.
Er schöpft seine Kraft dann eben nicht aus der Verklebung, sondern aus dem Wechsespiel der Teile zueinander.
Dann wäre der ganze Gabelbogen quasi das Backing.
