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OT

Verfasst: 03.02.2005, 22:38
von Steinmann
@ Tipi

Selbstverständlich darf sich jeder alles zum stabilisieren an den Bogen schrauben/ kleben/ hängen. Auch Naturstabis !
Haupstache es werden Holzpfeile verwendet.

äääähhh...

Verfasst: 04.02.2005, 00:37
von Ravenheart
...nennt man DAS dann einen Bogenständer???

8-) 8-) 8-)

:) :) :) :) :) :) :) :)

Rabe

Hm ...

Verfasst: 04.02.2005, 00:56
von Moonshadow
... ist man damit automatisch Mitglied?

:D :D :D :D :D

..der Kreis schließt sich

Verfasst: 04.02.2005, 17:05
von Americanflatbow
und man kann darüber Jahre schreiben und diskutieren, es ist wie es ist, zum Bogenschiessen benötigst Du eine saubere Technik d.h. die Fähigkeit eine motorische Handlung immer wieder gleich auszuführen und die mentale Fähigkeit sich ausschließlich auf das Ziel zu konzentrieren.
Ich gehe mal davon aus das wir alle was treffen wollen,auch wenn manche immer wieder schreiben das es mitunter nur um das Bogenschiessen als solches geht und das Treffen eher nebensächlich ist, so als schöne Beigabe,nun ja.. dies ist natürlich aktzeptiert, aber ich denke die meisten wollen wohl doch was treffen.

Ob dies nun bei Bodnik oder wo auch immer gelernt wurde spielt keine Rolle, denn der persönliche Schießstil entwickelt sich von selbst aus dem gelernten.

Leider gibt es nur recht wenige Bogenschützen die in der Lage sind die genannten Punkte immer wieder gleich auszuführen und deswegen sind wir an einem Tag mal supergut und es versemmelt uns die Pfeile, weil wir sie so eng setzten das es schon Angst macht und einen Tag später benötigt man ein Scheunen tor ....

also hilft nur eins üben,üben,üben

lg

Klaus
:-)

Verfasst: 04.02.2005, 19:24
von tarek
also wie es auf tunieren und auf so vielen verschiedenen entfernungen ist weiss ich nicht aber ich kann sagen beim judo was ich schlie-lich nu schon seit 12 jahren mache seit ich 4 bin und gut 4 mal die woche judo mache ist es so das man im wettkampf natuerlich die n;tige technik brauch um yu gewinnen aber wenn man nachdenkt w'rend des kampfes ist es immer schon zuspaet und es wird eh nichts .

also muss man die technik so lange trainieren (auch wenn es beim training oft viel yu langsam f[r einen wettkampf w're)
bis man es so im gef[hl hat das im ka,pf dann alles automatisch geht ohne yu denken ..
da macht der gegner einen falschen schritt und es macht klick im kopf und bevor man das realisiert was man macht hat man auch sachon geworfen.......

Verfasst: 02.04.2005, 20:58
von Pictor Lucis
Hatte heute eine Grußkarte in der Hand mit Kyudo - Schützen drauf und dem Spruch:
Erst wenn der Schütze das Ziel vergisst,
kann er die ganze Kunst des Bogenschiessens entfalten.


Bei mir wars bislang andersrum, ich habe nur das Ziel, mich und den Weg dazwischen wargenommen. Bogen, Haltung und Pfeile habe ich ganz vergessen. Die Pfeile flogen auch wirklich dahin, wo ich sie hinhaben wollte.

Das sieht dann so aus:
Bild
Manchmal ist der Bogen auch noch waagrechter. :-)

Verfasst: 16.04.2005, 07:30
von Peter O. Stecher
Roger Ascham hatte in "Toxophilus" eine andere, klarere/ Ansicht über den Sinn der Technik und das Schiessen, er meinte auf die Frage was der Sinn des Schiessens sei :
"To hit the mark"

Verfasst: 22.04.2005, 11:48
von Peter O. Stecher
War nur Spass mit dem Toxopilus, aber ich glaube beim Schießen sollte man schon was denken - ans Treffen - irgendwann automatisiert sich aber das - möglicherweise ;)

Verfasst: 22.04.2005, 12:57
von LaCroix
Ich habe ein interessantes Training für dieses Schießen entdeckt.

Ich schieße für gewöhnlich in einem Heulager im Stall, ungefähr 20 meter. Und wie es das Wetter so wollte, hatte es an dem Tag geregnet und ich konnte nicht richtig auf meinen "Schußpunkt"( vor der Eingangstür) gehen, der liegt nämlich nicht unter Dach, und ich bin ein wenig wasserscheu.:D Der Eingang selber ist zu niedrig für den Bogen also habe ich mir einen Jux gemacht... Neben der Tür unters Dach gestellt, eingenockt und kurz einen Blick um die Ecke gemacht, Ausfallschritt, gespannt, losgelassen treffer.. Ist wie ein schuß hinter einem Baum in Wald hervor, hinter dem man sich an das tier rangepirscht hat.

Fürchterliche technik, geneigter, gebogener Oberkörper, Brust zum ziel, Bogen fast waagrecht, luftanker...

Trotzem treffe ich so ziemlich genau. Warscheinlich weil ich mich so in die Jagdphantasie reinsteigere, das es richtig Spaß macht... Ausserdem hat man einfach keine Zeit zum zielen, man arbeitet wie eine Schußmaschine.. sowie man ausgezogen hat, lässt man los.

Verfasst: 22.04.2005, 13:01
von Peter O. Stecher
Ich stelle mich oft mit dem Rücken zur Scheibe (12 Schritte), Pfeil genockt - drehe mich in der Hüfte zur Scheibe - und treffe, oft besser als normal, meine Vermutung ist dass die Rückenspannung und der Auszug auf diese Weise optimal sind.

Verfasst: 22.04.2005, 15:35
von Ravenheart
...ja, nette Übung! Aber man sollte dabei aufpassen, dass sich seitlich niemand in Schussweite befindet! Falls nämlich der Schuss mal zu früh los geht...

Rabe 8-|

Safety first!

Verfasst: 22.04.2005, 15:46
von Mongol
Vielleicht werden die Schüsse auch nur deshalb besser, weil man sich bei diesen Schüßen unter erschwerten Bedingungen einfach stärker konzentriert als unter Standardbedingungen...

Verfasst: 22.04.2005, 15:56
von Peter O. Stecher
Zum Teil stimmt das auch, glaube ich Mongol.
Ich führe das aber trotzdem auf eine "erzwungene" Optimierung zurück.

Verfasst: 22.04.2005, 16:07
von Hunbow
@ neglige :-)
in der kassai-bogenreitschule ist das rückwärtsschiessen eine standartübung.