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Stöcke

Verfasst: 08.06.2010, 09:42
von Scotspine
Moin Loide,
ich habe letztes Jahr mit Stockmachen angefangen.
Besonders die schottischen Hirtenstäbe, die "Cromachs" haben es mir angetan.
Ich habe bisher 3 Stück gemacht.
Der "Thumbstick"ist im Parcour gut zu gebrauchen, um Bogen und Köcher aufzuhängen.

Wer bastelt nebenbei noch Wander-und Gehstöcke?

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Re: Stöcke

Verfasst: 08.06.2010, 10:37
von Hairun
Hallo,
Also ich nicht  ;D
Aber die sehen toll aus :o
gruß
Hairun

Re: Stöcke

Verfasst: 08.06.2010, 10:38
von Galighenna
Abgefahren! Besonders der Erste und der dritte... Ich finds cool. Echt ne schräge Sache und wirklich schön verarbeitet

Re: Stöcke

Verfasst: 08.06.2010, 10:39
von windling
wieso machst du die nicht aus einem teil?

zusammengesetzt (zumindest bei den reinholzstöcken) sieht irgentwie "suboptimal" aus.

da würde ich eher mal mit heissluft bzw feuchter hitze biegen.
das würde mmn erheblich besser aussehen und soviel mehraufwand ist das nu auch nicht.

bei den stöcken mit horn solltest du einen schöneren übergang anstreben.
das mit der hülse sieht imho etwas "knubbelig" aus und stört die optik doch schon erheblich.

´tiller then

Re: Stöcke

Verfasst: 08.06.2010, 12:27
von Bello
Sehen ganz schick aus, sind zwar nicht mein Geschmack, aber Respekt, gut gemacht!

Ich mag eher lange Stäbe die einfach nur geschält sind und vielleicht minimal weiter bearbeitet werden.

Da ich jetzt auch angefangen habe sowas zu bauen interessieren mich deine Spitzen, wie sehen die aus? Gekauft oder auch selber gemacht?
Mir schwebt sowas wie ein einfachen Kegel aus Blech vor, aber den zu schmieden/biegen ist mir und selbst unserem Hufschmied zu hoch... hat einer vielleicht noch ne Idee?

Bello

Re: Stöcke

Verfasst: 08.06.2010, 12:49
von windling
knochen, geweihspross, stein, hartholz, etc.
´tiller then

Re: Stöcke

Verfasst: 08.06.2010, 13:48
von captainplanet
Ich würde als Spitze einen etwas größeren Bodkin schmieden. Dann kann man den Stock im Falle des Falles geleich als Speer verwenden...  8)

Wer es etwas einfacher und zivilisierter möchte kann auch nach dem Prinzip der Dornspitzen arbeiten, einfach ein axiales Loch bohren, angespitzten Rundstahl reinkleben, rumwickeln, Wicklung noch mit Leim beschmieren und fertig. Bei Pfeilen ist es das größte Problem einen sauberen Übergang zu bekommen, aber bei einem Gehstock ist das ja nicht so wichtig.

Lg Georg

Re: Stöcke

Verfasst: 08.06.2010, 14:17
von Archive
Ich habe mal ´ne Konservendose kaltgeschmiedet, also in Form geprügelt und angenagelt. Das Ding hat länger gehalten als die meisten Spitzen die die gekauften Wanderstöcke so haben.

Gruß Mütze

Re: Stöcke

Verfasst: 08.06.2010, 16:48
von Scotspine
Es sind teilweise gekaufte Spitzen und teilweise englische Messingzwingen.
Mein Cousin hat an seinen Cromach (4. v.l.) auf eigenen Wunsch eine alte gebrauchte Spitze bekommen.

Man könnte auch unten in das Stockende eine Schraube drehen, den Kopf abschleifen und einen Ring aus einem Rohr drübersetzen.

Ich wollte ein extra Handteil aus einem Holz mit schöner Maserung.
Mir gefällt´s eben "suboptimal"! ;D
Um den Übergang "fließender" zu machen, hätte ich natürlich eine Lage Horn und eine aus dem gleichen Teakbrett können.
Vielleicht nächstes Mal, war schließlich der 1. Versuch.
Hinterher ist man immer schlauer.
Ich mußte z.B. den Stock für meinen Dad (3.v.l.) komplett wieder abschleifen weil er viel zu dunkel geworden ist.
Der Thumbstick ist aber meiner, deshalb macht das nix. :)

Re: Stöcke

Verfasst: 08.06.2010, 17:14
von windling
war ja nicht bös´ gemeint, sondern nur meine eigene empfindung.
und für einen ersten versuch schon völlig feine stöcke, selbst wenn ich es da wie bello sehe und schon auch gerne noch die maserung des holzes sehen möchte.
gibt so viele schöne und geeignete hölzer.
und so wenig zeit... *fg*

@captain planet: warum sollte man bei einem stock weniger die best mögliche verarbeitung anstreben, als bei einem pfeil?

´tiller then

Re: Stöcke

Verfasst: 08.06.2010, 21:54
von Faltenhemd rigoros
coole Stöckchen!
gefallen mir sehr gut :)

Re: Stöcke

Verfasst: 09.06.2010, 09:45
von captainplanet
windling hat geschrieben:@captain planet: warum sollte man bei einem stock weniger die best mögliche verarbeitung anstreben, als bei einem pfeil?
Nicht weniger gut, aber anders da die Anforderungen anders sind. Ein Pfeil soll gut in ein Zielmedium eindringen können, der Stock brauch das nicht. Deshalb kann die Spitzenform einfacher sein. Viele käufliche Wanderstäbe haben Metallspitzen die in ihrer Form nicht stromlinienförmig der Stockoberfläche folgen sondern einen Absatz haben. Ich empfände das nicht als Makel.

Lg Georg

Re: Stöcke

Verfasst: 09.06.2010, 15:20
von Richard
windling hat geschrieben: wieso machst du die nicht aus einem teil?

zusammengesetzt (zumindest bei den reinholzstöcken) sieht irgentwie "suboptimal" aus...
Vielleicht ist ja der eine oder andere Teil hohl, zum füllen? Es soll ja solche Skistöcke geben..... ;)

Re: Stöcke

Verfasst: 09.06.2010, 15:29
von tyron
Zitat von: windling am 08 Jun 2010, 10:39:38
wieso machst du die nicht aus einem teil?

zusammengesetzt (zumindest bei den reinholzstöcken) sieht irgentwie "suboptimal" aus...


Vielleicht ist ja der eine oder andere Teil hohl, zum füllen? .....
daher ja auch der Begriff des Stockdegens...

Re: Stöcke

Verfasst: 09.06.2010, 15:29
von windling
also wenn man die dort gezeigten stöcke zum skifahren nehmen wollte, dann wäre wohl wieder die gute alte telemarktechnik von nöten.
aber warum nicht?
der trend geht ja wieder weg vom rasen und hin zum cruisen...
´tiller then