bogenrücken verletzt
Verfasst: 11.09.2003, 10:29
Hallo,
ich baue meinen ersten Bogen aus Robinie. Nun bin ich bei der Bearbeitung des Rückens angekommen und habe (vielleicht) ein Problem. Habe das weiße Splintholz, wie bei Robinie empfohlen, abgetragen und mich so vorsichtig mit Ziehklinge an das grünliche Kernholz herangearbeitet. Die äußeren Jahresringe sind aber sehr dünn (ich weiß, daß das ungünstig ist) und so bin ich an zwei Stellen “eine Etage” tiefer angekommen, d.h. auf dem zweiten Jahresring. Das nehme ich zumindest an, da an diesen Stellen die Oberfläche etwas dunkler schimmert. Nun die Frage: kann ich dies einfach ignorieren (auch im Hinblick, daß der Bogen als Anfängerstück max. 35 lb bekommen soll), oder muß ich nun den gesamten äußeren Jahresring abtragen (glaube nicht, daß ich das hinbekomme)? Oder ist das eine so starke Schwachstelle, daß ich die Sache gleich lassen sollte (ein Backing kann und möchte ich nicht aufbringen)?
Außerdem habe ich zwei weitere Fragen, die ich schon mal als Ergänzung eines älteren threats gestellt habe, aber ich glaube, dort sind sie untergegangen:
1. Betrachtet man den aufgeschnittenen Stamm von der Bauchseite aus, erkennt man, daß die Mittellinie nicht geradlinig verläuft, sondern in einer leichten Wellenform. Muß die gesamte Außenform des Bogens jetzt also diese Wellenform mitmachen? Daß man in der Seitenansicht alle Verformungen mitmachen muß weiß ich, aber wie ist es von dieser Koordinate aus?
2. In Zusammenhang mit Frage 1 ergibt sich, daß auch das Griffstück nicht gerade auf der Achse der Bogenenden liegt, sondern etwas verdreht (aus Sicht des Schützen verläuft es von rechts oben nach links unten in einem Winkel von ca. 10-15°). Ist das ok?
steffen
ich baue meinen ersten Bogen aus Robinie. Nun bin ich bei der Bearbeitung des Rückens angekommen und habe (vielleicht) ein Problem. Habe das weiße Splintholz, wie bei Robinie empfohlen, abgetragen und mich so vorsichtig mit Ziehklinge an das grünliche Kernholz herangearbeitet. Die äußeren Jahresringe sind aber sehr dünn (ich weiß, daß das ungünstig ist) und so bin ich an zwei Stellen “eine Etage” tiefer angekommen, d.h. auf dem zweiten Jahresring. Das nehme ich zumindest an, da an diesen Stellen die Oberfläche etwas dunkler schimmert. Nun die Frage: kann ich dies einfach ignorieren (auch im Hinblick, daß der Bogen als Anfängerstück max. 35 lb bekommen soll), oder muß ich nun den gesamten äußeren Jahresring abtragen (glaube nicht, daß ich das hinbekomme)? Oder ist das eine so starke Schwachstelle, daß ich die Sache gleich lassen sollte (ein Backing kann und möchte ich nicht aufbringen)?
Außerdem habe ich zwei weitere Fragen, die ich schon mal als Ergänzung eines älteren threats gestellt habe, aber ich glaube, dort sind sie untergegangen:
1. Betrachtet man den aufgeschnittenen Stamm von der Bauchseite aus, erkennt man, daß die Mittellinie nicht geradlinig verläuft, sondern in einer leichten Wellenform. Muß die gesamte Außenform des Bogens jetzt also diese Wellenform mitmachen? Daß man in der Seitenansicht alle Verformungen mitmachen muß weiß ich, aber wie ist es von dieser Koordinate aus?
2. In Zusammenhang mit Frage 1 ergibt sich, daß auch das Griffstück nicht gerade auf der Achse der Bogenenden liegt, sondern etwas verdreht (aus Sicht des Schützen verläuft es von rechts oben nach links unten in einem Winkel von ca. 10-15°). Ist das ok?
steffen