Seite 1 von 1

Ein Versuch: Dremel als Schaftfräser

Verfasst: 29.04.2011, 19:19
von Archerbald
Hallo Leute,

auch ich wollte mir mal einen Schaft selbst fäsen. Oberfräse hab ich (noch) keine, aber einen Dremel :)
Also: aus Multiplexplatten und einem dickeren Platinenrest einen Dremel-Halter gebaut und darauf einen Schaftfräs-Aufsatz gesetzt (nach der Anleitung, dies hier im Forum mal gab). Eine Vierkant Kieferleiste per Bohrmaschine zugeführt, und hinten kommt ein Rundstab raus.

Fazit: es geht, aber eine Oberfräse muss her.
  • Die Dremel-Halterung ist nicht sehr stabil, der Fräser gibt locker ein paar Zentel nach, wenn man nur leicht dagegen drückt.
  • Die Leistung des Drehmels ist nicht so toll, ich schätze der Vorschub war so 5mm/s
  • auf einer Seite ist das Holz etwas ausgerissen (liegt aber evtl. auch am Holz?)
ich bleib dran (Vierkanntleisten hab erst mal genug...)
Archerbald

Re: Ein Versuch: Dremel als Schaftfräser

Verfasst: 29.04.2011, 19:39
von AZraEL

Re: Ein Versuch: Dremel als Schaftfräser

Verfasst: 29.04.2011, 19:52
von Ravenheart
Oh, Dremel wird schon gehen, Du hast nur den falschen Fräser benutzt! Der nimmt nicht genug weg!

Teste mal so was...:

http://www.dremeleurope.com/dremelocs-d ... ss)-6,4-mm

oder den ...:

http://www.dremeleurope.com/dremelocs-d ... ser-9,5-mm

Rabe

Re: Ein Versuch: Dremel als Schaftfräser

Verfasst: 29.04.2011, 20:25
von klaus1962
Ui, das ist aber gemein.
Einen kleinen Dremel so zu quälen.
:-\
Da blutet mein Werkzeugfetischisten-Herz. ;)
Archerbald hat geschrieben: ... (nach der Anleitung, dies hier im Forum mal gab). Eine Vierkant Kieferleiste per Bohrmaschine zugeführt, und hinten kommt ein Rundstab raus.
wieso gab, die Anleitung gibts noch immer. Im HowToBoard klick hier

Übrigens, nimmt für den Fräßklotz kein Multiplex, das bremst zuviel.
Besser irgend ein feinporiges hartes Vollholz (Birne, Buche etc.)

Gruß
Klaus

Re: Ein Versuch: Dremel als Schaftfräser

Verfasst: 29.04.2011, 22:38
von Archerbald
Der Dremel würde stabiler sitzen, wenn er statt der festgeklemmten Platinenplatte direkt mit seinem großen Gewinde in einen masiven Block (Alu/Kunststoff) geschraubt wäre. Nach meine Recherchen ist das ein M19 mit 2mm Steigung. Um so ein exotisches Gewinde in einen Block schneiden zu können muss man wohl Werkzeugfetischist sein ;)

@Klaus: Danke für den Link, ohne den versteht man wohl nicht so recht, um was es hier geht

@AZraEL: hast Du das Teil von DICK mal ausprobiert?

Re: Ein Versuch: Dremel als Schaftfräser

Verfasst: 29.04.2011, 22:44
von AZraEL
ja, ich hab das teil von dick. wenn man die hobelklinge etwas nachtschärft, bekommt man sehr gute ergebnisse. dann noch einmal nachschleifen, und man hat ein perfekt rundes ergebnis.

Re: Ein Versuch: Dremel als Schaftfräser

Verfasst: 30.04.2011, 11:02
von Mandos
AZraEL hat geschrieben:ja, ich hab das teil von dick. wenn man die hobelklinge etwas nachtschärft, bekommt man sehr gute ergebnisse. dann noch einmal nachschleifen, und man hat ein perfekt rundes ergebnis.
Denkt ihr, das ist nur für Weichholz geeignet oder macht das Teil auch bei härten Hölzern (Esche, Eiche) nicht schlapp?

Re: Ein Versuch: Dremel als Schaftfräser

Verfasst: 30.04.2011, 14:25
von tarock
Kleiner Tipp noch: beim Holz fräsen, oder auch Aluninium eignen sich besser Fräser mit wenigen Schneiden, dann ist mehr Platz für die Späne und der Schnitt wird sauberer!!

lg Tarock

Re: Ein Versuch: Dremel als Schaftfräser

Verfasst: 01.05.2011, 00:11
von Archerbald
Hab mir heute einen einfachen Ferm Oberfräser bestellt, bin gespannt...

Re: Ein Versuch: Dremel als Schaftfräser

Verfasst: 01.05.2011, 22:23
von böseswiki
Bin ich also nicht der einzige der "Das" versucht hat. Ich habe allerdings den oberfräsaufsatz verwendet trotzdessen wich das futter mit dem fräser gute 1 - 1,5 mm zur seite. hmmm... naja jetzt kommt eine oberfräse da ich wollte das vom dremel noch was übrig bleibt.