Heatbox / Hitzebox
Verfasst: 02.02.2013, 18:05
Eigentlich hätte es ein Build Along werden sollen, aber im Eifer des Gefechts hab ich dann das Fotografieren vergessen.
Um was gehts?
Nachdem in meiner Werkstatt immer aktuter Platzmangel herrscht, habe ich für das Tempern meiner laminierten Bögen bis dato ein Provisorium einer Hitzebox aus EPS-Platten und einem Haarfön verwendet. Dafür hatte ich einige EPS-Platten verschweißt und diese dann mit zwei Spanngurten zu einer Hitzebox zusammengespannt. Diese Methode hat leider immer nur ein paar Bögen lang gehalten. Nachdem ich auch noch das Gekrumel satt hatte, habe ich mich heute vormittag mit meinem Schwiegervater zusammengesetzt und wir haben eine neue Hitzebox gebaut.
Hauptziel sollte eine zerlegbare Hitzebox sein, welche auch für Langbögen Platz bietet.
Das ist dabei rausgekommen: Eckdaten:
Material: 18mm OSB Platte (2 Stück benötigt), Fichtenbrett für den Boden, Alurohr 180cmx5cm, Alutapete 4mm, diverse Kleinteile, Universal-Steckdosen Thermostat von Conrad
Maße: 200cm x 60cm x 30cm
In das Alurohr wurden links und rechts 12mm Löcher gebohrt. Auf der ersten Hälfte des Rohres mit 10cm Abstand, dann mit 5cm Abstand und am Ende mit 3cm Abstand. Das sollte eine gleichmäßige Hitzeverteilung gewährleisten. Das Rohr wurde auf zwei Reststücken einer Ofendämmplatte gelegt und mit Schrauben fixiert. Darauf kommen zwei Brücken aus Holz (Reste einer alten Palette) auf welche die Bogenform gestellt wird. Das Rohr haben wir am Ende mit einem Aluwinkelreststück verschlossen, in welches wir noch ein 13mm Loch gebohrt haben. Auf der anderen Seite wurde ein Loch (ca. 20mm größer als das Rohr) in die Box gebohrt und das Alurohr durchgesteckt. Zudem wurden die Innenwände mit einer Alutapete verkleidet (der Einfachheit halber mit Reiszwecken reingepinnt).
Und so funktionierts:
Zerlegt findet die ganze Box unter der Decke auf einem Kellerschrank Platz. Bei Bedarf kann die Box innerhalb weniger Minuten einsatzbereit gemacht werden. Hierzu wird die Box aufgestellt und wiederum mit Spanngurten zusammengehalten. Ein Heißluftfön wird von Außen in das Alurohr gesteckt und versorgt die Box mit Hitze. Gesteuert wird das Ganze über ein Universalthermostat von Conrad mit Temperaturfühler, welcher in Höhe des Bogens angebracht wurde.
Wir haben heute zwei Testläufe gemacht. Zum einem haben wir mittels einem Thermometer mit zwei Fühlern auf eine gleichmäßige Hitzeverteilung geprüft. Diese war auch gegeben (die maximale Abweichung betrug 1,2 Grad). Die Box lässt sich innerhalb von ca. 7 Minuten auf 70Grad aufheizen. Wir haben die Box ca. 30 Minuten bei 65 Grad laufen lassen um zu gewährleisten, dass sich keine ungewollten Bereiche übermäßig erhitzen. Was ebenfalls einwandfrei funktioniert hat.
Um was gehts?
Nachdem in meiner Werkstatt immer aktuter Platzmangel herrscht, habe ich für das Tempern meiner laminierten Bögen bis dato ein Provisorium einer Hitzebox aus EPS-Platten und einem Haarfön verwendet. Dafür hatte ich einige EPS-Platten verschweißt und diese dann mit zwei Spanngurten zu einer Hitzebox zusammengespannt. Diese Methode hat leider immer nur ein paar Bögen lang gehalten. Nachdem ich auch noch das Gekrumel satt hatte, habe ich mich heute vormittag mit meinem Schwiegervater zusammengesetzt und wir haben eine neue Hitzebox gebaut.
Hauptziel sollte eine zerlegbare Hitzebox sein, welche auch für Langbögen Platz bietet.
Das ist dabei rausgekommen: Eckdaten:
Material: 18mm OSB Platte (2 Stück benötigt), Fichtenbrett für den Boden, Alurohr 180cmx5cm, Alutapete 4mm, diverse Kleinteile, Universal-Steckdosen Thermostat von Conrad
Maße: 200cm x 60cm x 30cm
In das Alurohr wurden links und rechts 12mm Löcher gebohrt. Auf der ersten Hälfte des Rohres mit 10cm Abstand, dann mit 5cm Abstand und am Ende mit 3cm Abstand. Das sollte eine gleichmäßige Hitzeverteilung gewährleisten. Das Rohr wurde auf zwei Reststücken einer Ofendämmplatte gelegt und mit Schrauben fixiert. Darauf kommen zwei Brücken aus Holz (Reste einer alten Palette) auf welche die Bogenform gestellt wird. Das Rohr haben wir am Ende mit einem Aluwinkelreststück verschlossen, in welches wir noch ein 13mm Loch gebohrt haben. Auf der anderen Seite wurde ein Loch (ca. 20mm größer als das Rohr) in die Box gebohrt und das Alurohr durchgesteckt. Zudem wurden die Innenwände mit einer Alutapete verkleidet (der Einfachheit halber mit Reiszwecken reingepinnt).
Und so funktionierts:
Zerlegt findet die ganze Box unter der Decke auf einem Kellerschrank Platz. Bei Bedarf kann die Box innerhalb weniger Minuten einsatzbereit gemacht werden. Hierzu wird die Box aufgestellt und wiederum mit Spanngurten zusammengehalten. Ein Heißluftfön wird von Außen in das Alurohr gesteckt und versorgt die Box mit Hitze. Gesteuert wird das Ganze über ein Universalthermostat von Conrad mit Temperaturfühler, welcher in Höhe des Bogens angebracht wurde.
Wir haben heute zwei Testläufe gemacht. Zum einem haben wir mittels einem Thermometer mit zwei Fühlern auf eine gleichmäßige Hitzeverteilung geprüft. Diese war auch gegeben (die maximale Abweichung betrug 1,2 Grad). Die Box lässt sich innerhalb von ca. 7 Minuten auf 70Grad aufheizen. Wir haben die Box ca. 30 Minuten bei 65 Grad laufen lassen um zu gewährleisten, dass sich keine ungewollten Bereiche übermäßig erhitzen. Was ebenfalls einwandfrei funktioniert hat.