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Bambus/Osage 52" / 55# @ 27"
Verfasst: 28.10.2018, 07:23
von Becknbauer
Meinen kurzen Bogen habe ich in China verschenkt.
Jetzt baue ich gerade nur Bögen in Fluggepäckgröße, bis ich einen hab den ich wirklich gerne schieße. Meine Golftasche hat 1,35 cm.
Dieses mal habe ich mich für Osage/Bambus entschieden. Perry verklebt mit Epoxy. Den Reflex als Set wieder verloren.
Aus dem Osage wollte schon vor 1,5 Jahren ein Bogen werden. Der hatte schon geflippte Enden. Seither stand er halb fertig in einer Ecke. Schon der dritte wieder aufgegriffene Bogen hintereinander, den ich zu einem Bogen verwandelt hab. Mal sehen ob ich die restlichen 10 angefangen, weggestellten Bögen auch noch zum Leben erwecken kann.
Gestern geschliffen. Erst 15 Pfeile geworfen. Bekommt nach dem Einschießen noch Leinölfirnis.
maximale Auszugslänge 27"
52" /
55# @ 27"
Re: Bambus/Osage 52" / 55# @ 27"
Verfasst: 28.10.2018, 07:59
von Grombard
Spannende Nocken.
Wie spannt man sowas?
Re: Bambus/Osage 52" / 55# @ 27"
Verfasst: 28.10.2018, 08:22
von Becknbauer
ähm, wie man das halt so macht. Bogen biegen (durchsteigen), Sehne einhängen.
Re: Bambus/Osage 52" / 55# @ 27"
Verfasst: 28.10.2018, 09:03
von Hieronymus
Sehr schön , ...ist sicherlich giftig. Wie dick ist denn das Bambusbacking? Für mich sieht es sehr dick aus... üblicherweise ist das Bambusbacking vom 3 auf 1mm oder auch etwas dicker. Das Backing von dir sieht auf dem einen Foto irgentwie nach min.5mm an den Tipp aus?
Gruß Markus
Re: Bambus/Osage 52" / 55# @ 27"
Verfasst: 28.10.2018, 09:54
von Becknbauer
Das Backing ist etwas dicker geraten als ich wollte. Getäuscht durch den Überstand des Bambus vor dem verkleben. Es hat noch ca. 4 auf 3 mm. Ein bisschen täuscht das Bild von den Tips, weil da Verdickung der Nodie kam.
Aber auf den ersten Eindruck bin ich sehr zufrieden wie er schießt.
Re: Bambus/Osage 52" / 55# @ 27"
Verfasst: 28.10.2018, 09:59
von Hieronymus
Sollte keine Kritik sein, sondern ich hatte die Erfahrung gemacht, dass Bambus, wenn es zu dick ist, alles was darunter ist auf Dauer zerdrückt. Ich hoffe deiner wird lange halten
Gruß Markus
Re: Bambus/Osage 52" / 55# @ 27"
Verfasst: 28.10.2018, 10:41
von Becknbauer
Ich halte deine Bedenken für durchaus angebracht. Ich wollte den Bambus eigentlich auch etwas dünner machen.
Andererseits kann Osage ordentlich viel Druck vertragen. Ich habe einen Osage/Bambus mit noch schlechterem Verhältnis. Viel geschossen, zeigt keine Schwächen. Ist allerdings ca. 1,60 m lang.
Re: Bambus/Osage 52" / 55# @ 27"
Verfasst: 28.10.2018, 10:59
von Bowster
Ein schöner Bogen nach meinem Geschmack(kurz und knackig), sehr interessante Nocken, könntest Du evtl noch Chrony- oder Weitschussdaten anführen?
Re: Bambus/Osage 52" / 55# @ 27"
Verfasst: 28.10.2018, 11:13
von fka
Gefällt mir sehr gut! Hast du die nocken so gestaltet um auch den letzten Millimeter Länge aus dem Bogen raus zu kitzeln?
Re: Bambus/Osage 52" / 55# @ 27"
Verfasst: 28.10.2018, 11:22
von Becknbauer
Chrony- oder Weitschussdaten behalte ich im Kopf. Wird aber sicher etwas dauern.
Die Nocken mache ich schon fast als Standard. Mir gefällt der prinzipielle Gedanke kein ungenütztes Holz an den Bogenenden. Je kürzer der Bogen um so bedeutender. Außerdem hält die Sehne am abgespannten Bogen ohne weitere Hilfsmittel.
Re: Bambus/Osage 52" / 55# @ 27"
Verfasst: 28.10.2018, 19:07
von Neumi
Hmm, ein wenig Kritik: Die Klebefuge finde ich teilweise etwas dick und mir biegt der untere WA zu stark nach dem Griff und ich finde den unteren WA im Gesamtgefüge zu stark für den oberen - ich würde drauf wetten, dass der Bogen hoch wirft. Damit meine ich: wenn ich mit dem Bogen schießen würde, ohne mich daran zu gewöhnen, würde ich deutlich übers Ziel schießen. Du baust aber wohl ganz gerne so, sieht man auch bei dem Bogen aufm Avatar. Wenn sich das anders verhält oder es einen besonderen Grund für diese Asymmetrie gibt, bitte ich um Aufklärung, würde mich interessieren.
Aber ansonsten gefällt mir, was ich sehe - vor allem die Nocken finde ich sehr interessant.
Grüße - Neumi
Re: Bambus/Osage 52" / 55# @ 27"
Verfasst: 29.10.2018, 05:53
von Becknbauer
Für meine Verhältnisse ist die Klebefuge nicht zu dick. Ich neige immer zu schnellem schlampigen bauen. Aber sie ist nicht ganz gleichmäßig. Könnte sicher ordentlicher und besser gemacht werden. Meine Ausstattung ist auch nicht so besonders zum laminieren. Aber ich muß zugeben, das ich ein extrem schlampiger Pfuscher bin. Quick and dirty ist irgedwie mein Motto.
Der untere Wurfarm ist ca. 2 cm kürzer als der obere. Sieht man sehr deutlich. Soll ja auch etwas schneller sein. Vermutlich ist er kürzer und stärker. Ob ich das etwas übertreibe, weiß ich nicht so genau. Für mein Gefühl gehen die Pfeile gut raus. Da muss ich mal mein Augenmerk besonders darauf werfen. Je kürzer der Bogen um so auffälliger die Unterschiede in den Wurfarmen.
Die Biegung des unteren Wurfarms zu nahe am Griff ist für mich gerade noch ok. Bei der Länge des Wurfarmes muß schon alles ausgereizt werden. (Vielleicht kann ich ganz außen noch ein bisschen kratzen und entlasten) Die Biegung muß direkt am Griff beginnen. Vielleicht muß ich mich mit mitbiegenden Griffen anfreunden um gleichmäßigere sehr kurze Bögen zu bauen. Ich liebe einfach die kurzen Spaßbögen.
Jetzt schieße ich den mal ein paar Tage und beobachte den Tiller und speziell den Unterschied der Wurfarme. Vielleicht wird er er beim nacharbeiten noch etwas gleichmäßiger.
Aber meistens bleibt alles so, wenn ich mit dem Schußverhalten zufrieden bin. Die ersten paar Pfeile waren für mich vielversprechend.
Re: Bambus/Osage 52" / 55# @ 27"
Verfasst: 29.10.2018, 10:32
von Neumi
Re: Bambus/Osage 52" / 55# @ 27"
Verfasst: 29.10.2018, 12:56
von Dongelong
Die Nocken habe ich jetzt schon öfter so gesehen. Hat diese Ausführung eine spezielle Bezeichnung?
Dongelong
Re: Bambus/Osage 52" / 55# @ 27"
Verfasst: 31.10.2018, 07:09
von Becknbauer
Ich habe die zwar schon oft gebaut und gesehen, weiß aber keinen speziellen Namen dafür.