Flu-Flu-Pfeile mit Spiralbefiederung (Wraps, "Klobürsten")
Verfasst: 23.03.2026, 16:28
Hallo Ihr Lieben,
vor einem halben Jahr berichtete ich von meiner ersten Erfahrung mit Flu-Flu-Pfeilen (damals noch mit herkömmlich angebrachten und speziell für Flu-Flu-Befiederung gedachten Federn
-> viewtopic.php?t=33917)
Mittlerweile habe ich mich auch an die Herstellung von Flu-Flu-Pfeilen mit Spiralbefiederung herangewagt („Klobürstenpfeile“). Ich bin mit dem ersten Ergebnis sehr zufrieden, wenn auch die eine oder andere Kleinigkeit verbesserungsbedürftig ist. Aber was soll´s – meine ersten Alltagspfeile mit Scheibenspitzen, Plastnocken und Shield-Federn) sowie meine ersten „Mittelalterpfeile“ mit historischen, geschmiedeten Spitzen, mit naturbelassenen Gänsefedern und mit Selfnock mit und ohne Inlay waren auch nicht gleich perfekt.
Zu den Klobürsten-Pfeilen:
1.) erste Feststellungen
a.) Da ich Federn in voller Länge verarbeitet habe und vermutlich hinten zu viel Platz gelassen habe bekomme ich beim Pfeil einnocken leichte Probleme mit der Befiederung, welche mit dem Bogen kollidiert.
Lösung: Beim nächsten Mal entweder die Federn kürzen, enger wickeln oder hinten nicht so viel Platz lassen – oder nur Bögen nehmen, deren Standhöhe groß genug. Bei 6,5“ hatte ich das Problem mit dem OAK Ridge Sada Black; mit dem Black Mamba von Flagella Dei und 7,5“ Standhöhe gab es das Problem nicht
b.) Das Büschel Federäste im Gesicht bzw. an der Wange ist zu Beginn zumindest gewöhnungsbedürftig
c.) Bei jedem Schuss lösen sich ein paar Federäste. Über die Langlebigkeit dieser Befiederung kann ich trotzdem nur mutmaßen, das muß die Praxis zeigen.
2.) Flugverhalten
Die Pfeile machen genau das, was sie sollen. Sie haben (bei mir mit Bögen um die 50….55 lbs, Pfeile mit Holzschäften 11/32“) eine Flugdistanz von etwa 20 Metern, danach leiten sie schnell und auch sehr deutlich eine Sinkphase ein – zumal bei meinen Pfeilen auch die Spitze schwerer ist als bei meinen Alltagspfeilen (80 grn vs. 145 grn)
Dieses veränderte Flug- und Sinkverhalten ist im Vergleich zu den Alltagspfeilen enorm und auch zu den im oben genannten ersten Beitrag Flu-Flu-Pfeilen mit Flu-Flu-Federn immer noch deutlich.
3.) Ich habe die Pfeile zunächst nur im Garten zur Probe geschossen, war echt überrascht – und musste mich wirklich erst einmal einschießen und auf die Pfeile einstellen. Jetzt besorge ich mir als nächstes ein Baumziel und dann schieße ich auf ein Ziel im Baum. Ich werde wieder darüber berichten….
4.) Bau von und Probeschießen mit Flu-Flu-Pfeilen mit Spiralbefiederung bei YouTube unter:
--> https://www.youtube.com/watch?v=AmdQJliC89o
vor einem halben Jahr berichtete ich von meiner ersten Erfahrung mit Flu-Flu-Pfeilen (damals noch mit herkömmlich angebrachten und speziell für Flu-Flu-Befiederung gedachten Federn
-> viewtopic.php?t=33917)
Mittlerweile habe ich mich auch an die Herstellung von Flu-Flu-Pfeilen mit Spiralbefiederung herangewagt („Klobürstenpfeile“). Ich bin mit dem ersten Ergebnis sehr zufrieden, wenn auch die eine oder andere Kleinigkeit verbesserungsbedürftig ist. Aber was soll´s – meine ersten Alltagspfeile mit Scheibenspitzen, Plastnocken und Shield-Federn) sowie meine ersten „Mittelalterpfeile“ mit historischen, geschmiedeten Spitzen, mit naturbelassenen Gänsefedern und mit Selfnock mit und ohne Inlay waren auch nicht gleich perfekt.
Zu den Klobürsten-Pfeilen:
1.) erste Feststellungen
a.) Da ich Federn in voller Länge verarbeitet habe und vermutlich hinten zu viel Platz gelassen habe bekomme ich beim Pfeil einnocken leichte Probleme mit der Befiederung, welche mit dem Bogen kollidiert.
Lösung: Beim nächsten Mal entweder die Federn kürzen, enger wickeln oder hinten nicht so viel Platz lassen – oder nur Bögen nehmen, deren Standhöhe groß genug. Bei 6,5“ hatte ich das Problem mit dem OAK Ridge Sada Black; mit dem Black Mamba von Flagella Dei und 7,5“ Standhöhe gab es das Problem nicht
b.) Das Büschel Federäste im Gesicht bzw. an der Wange ist zu Beginn zumindest gewöhnungsbedürftig
c.) Bei jedem Schuss lösen sich ein paar Federäste. Über die Langlebigkeit dieser Befiederung kann ich trotzdem nur mutmaßen, das muß die Praxis zeigen.
2.) Flugverhalten
Die Pfeile machen genau das, was sie sollen. Sie haben (bei mir mit Bögen um die 50….55 lbs, Pfeile mit Holzschäften 11/32“) eine Flugdistanz von etwa 20 Metern, danach leiten sie schnell und auch sehr deutlich eine Sinkphase ein – zumal bei meinen Pfeilen auch die Spitze schwerer ist als bei meinen Alltagspfeilen (80 grn vs. 145 grn)
Dieses veränderte Flug- und Sinkverhalten ist im Vergleich zu den Alltagspfeilen enorm und auch zu den im oben genannten ersten Beitrag Flu-Flu-Pfeilen mit Flu-Flu-Federn immer noch deutlich.
3.) Ich habe die Pfeile zunächst nur im Garten zur Probe geschossen, war echt überrascht – und musste mich wirklich erst einmal einschießen und auf die Pfeile einstellen. Jetzt besorge ich mir als nächstes ein Baumziel und dann schieße ich auf ein Ziel im Baum. Ich werde wieder darüber berichten….
4.) Bau von und Probeschießen mit Flu-Flu-Pfeilen mit Spiralbefiederung bei YouTube unter:
--> https://www.youtube.com/watch?v=AmdQJliC89o