was Du zweifelsohne herausgefunden hättest, hättest Du die Suchfunktion bemüht...
Los, Mods.
Gebts Ihm !
Nee, aber mal Schurz beiseite.
Ich habe schon alles ausprobiert.
Mein Fazit:
Ich verwende normalerweise Schäfte mit 70lbs. Spinung
in einer Länge von knapp 30"
Dabei schliesst die Spitze genau mit dem Bogenfenster ab, wenn ich im vollauszug bin, also der Pfeil ist wirklich nur so lange, wie er sein soll.
Anfangs hab ich meine Schäfte mit einem kleinen Hobbyhobel aus dem Baumarkt gebarrelt.
Dabei habe ich das vordere und das hintere Drittel von 11/32 auf 5/16 runtergehobelt.
Das sind nur wenige Zehntel Millimeter pro Schnitt.
Das Spitzengewicht ist dabei gleich geblieben.
Die Pfeile flogen 'wie Sau', man bemerkte schon ein flotteres Beschleunigen aus dem Bogen heraus, die Flugbahn war schon merklich gestreckter.
Da ich meine Schäfte beim Spitzenbruch wieder anspleisse, kommt auch gleich das erste Problem auf einem zu.
Gebarrelte Schäfte sind schwer anzuspleissen, da der originalschaft ja, bedingt durch den Konus, ja nicht mehr so recht ins Spleissrohr passen will.
Das Egalisieren mit Hobel und Schleifpapier ist mühsam.
Ebenso wird der Pfeil etwas nervöser, wenn der Ablass nicht sauber ist.
Mittlerweile hab ich mir die Taperlade vom Heinz gekauft,
und tapere meine Schäfte nur noch auf dem hinteren Drittel von 11/32 auf 5/16.
(Das Teil ist soweit OK, weiss man wie es aufgebaut ist, kann man es sich eigentlich selbst bauen, aber das nur nebenbei)
Das Ergebnis des Pfeils ist etwas 'schlechter' als mit den gebarrelten,
Vorteil ist jedoch, das man hier gebrochene Schäfte vorne wieder anspleissen kann.
Mein persönliches Empfinden für 'gute' Pfeile.
Einen Vorschaft aus Esche anspleissen,
so dass etwa 30mm Zylindrisch sind, dann den Schaft Barreln.
(Die Spitzen halten bedeutend länger, aber halt auch nicht ewig.)
Danach den Schaft über einer Flamme (Campingkocher) erhitzen,
richten, und das 'ausgeschwitzte' Harz mit 400er Schmirgel glatt schleifen.
Dann mit Bohnerwachs wachsen, das reicht vollkommen.
Farbe beschwert den Pfeil wieder unnötig, und lässt das Holz nicht 'atmen'
Man muss beim Barreln/Tapern beachten, das man die Spinung um 3-5lbs erhöht, also bei meinen verwende ich dann 73-76 lbs.
Prinzipiell muss man selbst entscheiden/ausprobieren, ob sich der mehraufwand für einem persönlich lohnt.
Eine Leistungssteigerung von 100% darf man nicht erwarten.