Flechtkoecher
Verfasst: 02.04.2008, 15:46
da ich immer noch nicht dazu gekommen bin den artikel wie geplant zu schreiben, habe ich mich entschlossen die anleitung hier zu erstellen. das stück leder das ich noch hatte war zu klein um den köcher aus einem stück zu schneiden (um automatisch eine gürtelschlaufe zu erhalten) aber man kann ihn auch aus 2 stücken machen wie ihr gleich sehen werdet. wenn man mit 2 farben arbeiten will,muss man sogar mit 2 stücken arbeiten.
zur terminologie: auf dem 2ten bild sieht man 2 stück leder, das obere wollen wir die grundplatte nennen, das untere den einschub, die unterteilungen des einschubs vielleicht "finger".
zur bemaßung: die länge des köchers sollte mindestens ein drittel der pfeillänge sein (es sei denn man hat recht steifes leder) da der köcher sonst zur kopflastigkeit neigt, sprich das befiederte ende ist zu schwer und sinkt nach unten. die breite der einzelnen einschubfinger sollte ca. 2,5-3 mal den schaftdurchmesser betragen, wenn man 2 pfeile pro einschub tragen will (oder entsprechend breiter bei mehr pfeilen). der rest ergibt sich beim zeichnen (ich mach das auch immer frei schnautze).
nach dem ausschneiden der lederstücke schneidet man die schlitze. eine breite von 3-5mm, je nach dicke des leders müsste reichen. die länge der schlitze in der grundplatte ergibt sich aus der breite der finger plus 12mm (davon ausgehend dass 3 finger benutzt werden und je 3mm zwichen den fingern und am rand dazukommen). der abstand zwischen den schlitzen kann der breite der finger angepasst werden, oder wie in diesem fall etwas länger sein. das ist geschmacksache. es sollte immer eine ungrade anzahl an schlitzen gemacht werden. die länge der schlitze im einschub (von der mitte aus gemessen) entspricht ungefähr dem fünffachen abstand der schlitze in der grundplatte.
kleiner vorschlag bevor ihr loslegt: macht ein modell aus zeitungspapier oder pappe und experimentiert damit rum. ist billiger als leder, wenn's nicht klappt.
zur terminologie: auf dem 2ten bild sieht man 2 stück leder, das obere wollen wir die grundplatte nennen, das untere den einschub, die unterteilungen des einschubs vielleicht "finger".
zur bemaßung: die länge des köchers sollte mindestens ein drittel der pfeillänge sein (es sei denn man hat recht steifes leder) da der köcher sonst zur kopflastigkeit neigt, sprich das befiederte ende ist zu schwer und sinkt nach unten. die breite der einzelnen einschubfinger sollte ca. 2,5-3 mal den schaftdurchmesser betragen, wenn man 2 pfeile pro einschub tragen will (oder entsprechend breiter bei mehr pfeilen). der rest ergibt sich beim zeichnen (ich mach das auch immer frei schnautze).
nach dem ausschneiden der lederstücke schneidet man die schlitze. eine breite von 3-5mm, je nach dicke des leders müsste reichen. die länge der schlitze in der grundplatte ergibt sich aus der breite der finger plus 12mm (davon ausgehend dass 3 finger benutzt werden und je 3mm zwichen den fingern und am rand dazukommen). der abstand zwischen den schlitzen kann der breite der finger angepasst werden, oder wie in diesem fall etwas länger sein. das ist geschmacksache. es sollte immer eine ungrade anzahl an schlitzen gemacht werden. die länge der schlitze im einschub (von der mitte aus gemessen) entspricht ungefähr dem fünffachen abstand der schlitze in der grundplatte.
kleiner vorschlag bevor ihr loslegt: macht ein modell aus zeitungspapier oder pappe und experimentiert damit rum. ist billiger als leder, wenn's nicht klappt.