Kyudo Pfeile basteln

Sammlung von Bauanleitungen zum Thema Pfeilbau
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Rackhir
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Re: Kyudo Pfeile basteln

Beitrag von Rackhir » 14.10.2011, 08:06

Hallo,

Thoralf hat z.Zt. folgende Carbonschäfte im Angebot:

Easton Kyudo Carbon in 8023 oder 7518 Preis 19,-/St.

Mizuno SST in 8024 oder 7518 Preis 29.-/St.

Gruß

Uwe

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Warbeast
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Re: Kyudo Pfeile basteln

Beitrag von Warbeast » 14.10.2011, 09:42

puh 19eur stück ist nen ordentlicher kurs.

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benzi
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Re: Kyudo Pfeile basteln

Beitrag von benzi » 14.10.2011, 22:13

frag bei targetpanic nach, auch wenn die Schäfte nicht auf der HP stehen, frag nach dem Preis bei einer Abnahme von 12 Stück

http://www.targetpanic.de/cms/front_content.php?changelang=1&client=1&idcat=36

Grüße benzi
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Re: Kyudo Pfeile basteln

Beitrag von benzi » 15.12.2011, 15:04

es gibt bei wileybow aktuell gerade 30 Schäft mit 100cm Länge mit einem angegebenen Spine von 50-55# nicht gewichtssortiert:

http://www.wileybow.de/index.php?id=79

ich hab 20 dieser Schäfte hier, 10 davon sind super gerade, drei krumm, der Rest dazwischen, die Gewichte liegen zwischen 27 und 40 Gramm

Der nachgemessene Spine liegt ca 8# höher.

Grüße benzi
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Re: Kyudo Pfeile basteln

Beitrag von Warbeast » 15.12.2011, 19:39

ist der spine so wichtig bei der kyudo technik? oder selbe wie bei "normalen" bögen?

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Re: Kyudo Pfeile basteln

Beitrag von Wilfrid » 15.12.2011, 19:50

Wäre er so wichtig wie bei normalen Lang/Blankbögen mit dickem Griff wäre 50-55 zu ungenau!!!! Da ist +-2# schon zuviel

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Re: Kyudo Pfeile basteln

Beitrag von benzi » 15.12.2011, 20:32

in Asien wurden die Pfeile trad. immer nach Gewicht sortiert, dass die Bambusschäfte aus China nun nach Spine und auch noch in lbs angegeben, sortiert werden, geschieht auf Wunsch deutscher und ich vermute auch amerikanischer Kunden und Händler.......

Grüße benzi
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Re: Kyudo Pfeile basteln

Beitrag von kra » 16.12.2011, 00:47

Wilfried, da gehe ich nicht konform. +- 2 # Spine im Bereich von 50-55#, da muß der Griff schon _sehr_ massiv sein (massiver als für meine Pfoten dienlich), damit diese enge Auswahl notwendig ist.

Bei meinen Bögen benötige ich beim einen Selfbow (ca. 55#) einem Spine von 60-65#, 59-66 gehen auch noch, beim Anderen gleichen Zuggewichts mit 55-60(...62)# . Wichtiger ist mir ein möglichst ähnliches Gewicht. Da sollten die Pfeile schon auf +-10 grain genau passen.
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Re: Kyudo Pfeile basteln

Beitrag von shokunin » 16.12.2011, 08:57

Im Kyudo hat man traditionell auch mehr Wert auf korrektes Gewicht gelegt als auf Spine.
Bei guter Technik ist Spine weniger relevant als Gewicht.

Ideal ist natürlich wenn beides passt aber es wird im Kyudo wenig auf Spine geachtet.
Meist wählt man die Schäfte aber einfach nur "gut steif" und vom Gewicht her passend.
Die Easton 2015er Aluschäfte z.B. sind die gängigsten Einsteigerschäfte und werden auf Bögen von 10 bis über 20kg geschossen - und es geht. Gewicht ist je nach Länge meist eigentlich eher schwer aber vom Spine her gehen sie auch bei 10kg. Spine ist 55# oder so glaube ich.
Es scheint dass zu weich schon kritisch sein kann, ich denke besonders bei den Auszugslängen die viele Europäer schiessen wird das der Fall sein. Die leichten Mizuno 75er Bambus-Carbon sind sehr weich, über 16kg hab' ich schon so meine Probleme damit. Da ist immer wieder mal einer dabei der anschlägt und ausreisst.
Prinzipiell ist es aber so dass man durch die Schiesstechnik die Nocke nach dem Lösen heraus-stellt so dass der Pfeil frei fliegen kann.
Hier ein Bild eis Schusses mit Leuchtnocke, da sieht man recht gut den Weg den die Nocke beschreibt...
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Re: Kyudo Pfeile basteln

Beitrag von benzi » 16.12.2011, 12:06

schießt hier von den Kyudoka jemand Bambus?

Hintergrund ist die Frage, ob in den Bambus geschnittene selfnocken halten, denn es könnte ja sein, dass die Technik eine größere Belastung der Nockwände mit sich bringt, wenn ich mir die Leuchtspur so ansehe.....

Grüße benzi

PS ja, wenn selfnocken halten, bin ich zu faul Hornnocken in alle Bambusschäfte einzusetzen ;D
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Re: Kyudo Pfeile basteln

Beitrag von RoLi » 16.12.2011, 14:59

Benzi,
ich schieße Bambus, wenn auch nicht immer. Meine Pfeile haben Hornnocken. Ich habe einen alten Pfeil mit eingeschnittener "Selfnock". Der hat direkt unter der Nocke eine Wicklung. Ich habe auch schon alte Pfeile gesehen, da saß die Nocke direkt über einem Knoten. Der Pfeil hält sicher. Ob der erste Pfeil auch halten würde weiß ich nicht, hab ich noch nicht probiert. Vielleicht musste der auch nicht halten. Wenn er kaputt ging, konnte er nicht zurück geschossen werden.
Grüße
Rolf

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Re: Kyudo Pfeile basteln

Beitrag von benzi » 16.12.2011, 17:00

Hallo Rolf,

danke für die Antwort!

Bei Deinem alten Pfeil mit Selfnocke ohne Nodie direkt im Anschluss, kannst Du da erkennen, ob in den Schaft was eingesetzt wurde oder ob der Schaft am Nockboden hohl ist?

danke und Grüße benzi
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Re: Kyudo Pfeile basteln

Beitrag von RoLi » 17.12.2011, 16:49

Benzi.
Da ist nix eingesetzt. Das ist hohl. Da sind übrigens auch keine Nodien durchgestochen/gebrannt oder sonstwas. Das gilt für alle meine Bambuspfeile.
Gruß
Rolf

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Re: Kyudo Pfeile basteln

Beitrag von benzi » 03.02.2012, 13:10

@shokunin

wie lang sind Deine Federn und wie groß ist der Abstand bis zum Nockende (Pfeilende auf Nockseite)?

Ich teste gerade meine neuen Befiederungsgeräte und hab zu den Federlängen Angaben von 14 oder 15 cm gefunden, daher meine Frage

danke und viele Grüße benzi
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Re: Kyudo Pfeile basteln

Beitrag von shokunin » 03.02.2012, 15:33

Hi Benzi,

hier (nochmal... ;) ) das Bild mit Masstab für Federn und Wicklung. Da ist glaube ich alles wichtige drauf.
Der Pfeil hier ist ein gekaufter japanischer, kann man also als "standard" ansehen...
Federlänge zwischen den Wicklungen ist 145mm, Gesamtlänge mit den eingewickelten Enden ca 160mm.

Offiziell, bei Wettkämpfen etc, darf man im Kyudo alles von 90mm bis 150 nehmen.
Standhöhe der Federn ist in der Regel 12-14mm aber erlaubt ist ab 6mm.
Im berittenen Schiessen sieht man aber oft ganz andere...

Gruss,
Mark
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