Danke schon mal für die Antworten! Hab den alten Thread auch gefunden, stehe aber immer noch ein bisschen auf dem Schlauch.
Das gleichgewichts-Argument will mir nicht so recht einleuchten. Eigentlich bringe ich mich beim Schiessen nicht soweit aus dem Gleichgewicht, dass ich den "Balancearm" raushalten müsste, wie man häufig bei Springreitern oder Hindernisjockeys in brenzligen Landesituationen sieht. Zudem habe ich das Gefühl, dass ich mein Pferd und mein Gleichgewicht eher störe, wenn ich nach dem Schuss mit dem rechten Arm durch die Gegend wedele, statt ihn ruhig vorm Körper (und vor allem nah an meinen restlichen Pfeilen) zu lassen.
Vielleicht ist das beim stärkeren Bogen anders (ich schiesse 32#)? Bei weniger geübten Reitern wär's ja auch noch zu verstehen, dass das Gleichgewicht manchmal etwas Unterstützung bräuchte, aber das trifft auf unsere Steppenreiter-Jungs und Mädels in den wenigsten Fällen zu, daran kann's nicht liegen.
Mir geht's vor allem darum - meine Technik ist doch zur Zeit sehr ausbaufähig, mein Anker ist meistens zu hoch, mein Ellenbogen zu tief und der rechte Arm bleibt nach dem Release stur unter der Nase

Erstere beide verbessern sich wenn ich eine Weile am Boden schiesse und drauf achte - der "offene" Release bleibt aber irgendwie eine total fremdartige Bewegung, die gar nicht in die Routine übergehen will, ich muss sie jedes Mal bewusst machen - und das kann nicht gut sein.