neuer Skythe von Grozer
Re: neuer Skythe von Grozer
Das Schlüsselwort hier ist "effektiv".
Der stark zurückgesetzte Griff simuliert letztlich einen längeren Auszug. Stell dir vor, der Griff wäre gerade zwischen den beiden "Knicks". Dann müsste der Schütze, um den Bogen gleich stark zu spannen, ungefähr 15 cm weiter ausziehen und bräuchte einen Pfeil, der 15 cm länger wäre. Dieser Pfeil wäre trotz (theoretisch) gleichem Auszug des Bogens schwerer und damit nicht ganz so schnell wie die kürzere Version.
Mit deiner Definition der Pfeillänge hat du recht, vielleicht wäre es weniger missverständlich, vom effektiv längeren Auszug, statt vom effektiv kürzeren Pfeil zu sprechen.
Der stark zurückgesetzte Griff simuliert letztlich einen längeren Auszug. Stell dir vor, der Griff wäre gerade zwischen den beiden "Knicks". Dann müsste der Schütze, um den Bogen gleich stark zu spannen, ungefähr 15 cm weiter ausziehen und bräuchte einen Pfeil, der 15 cm länger wäre. Dieser Pfeil wäre trotz (theoretisch) gleichem Auszug des Bogens schwerer und damit nicht ganz so schnell wie die kürzere Version.
Mit deiner Definition der Pfeillänge hat du recht, vielleicht wäre es weniger missverständlich, vom effektiv längeren Auszug, statt vom effektiv kürzeren Pfeil zu sprechen.
Es ist mir egal ob schon mal jemand sowas gebaut hat.
Ich will ja nicht unken, aber in der überwiegenden Zahl der Fälle geht das schief.
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Re: neuer Skythe von Grozer
Nichts für ungut, aber das kann ich eher noch weniger nachvollziehen. Wenn du den Griff bei sonst gleicher Form des Bogens nach vorne versetzt änderst du lediglich die Standhöhe. Natürlich müsstest du dann entsprechend weiter ausziehen, um auf die gleiche Zugkraft für den Bogen zu kommen, aber das hat doch nichts mit den Eigenschaften das Bogens zu tun. Bei gleichem Auszug würde sich lediglich die Zugkraft um ein paar Pfund verringern. Wenn man Bögen quantitativ miteinander vergleicht sollte man das aber doch bei gleicher Zugkraft tun.Squid hat geschrieben: Stell dir vor, der Griff wäre gerade zwischen den beiden "Knicks". Dann müsste der Schütze, um den Bogen gleich stark zu spannen, ungefähr 15 cm weiter ausziehen und bräuchte einen Pfeil, der 15 cm länger wäre. Dieser Pfeil wäre trotz (theoretisch) gleichem Auszug des Bogens schwerer und damit nicht ganz so schnell wie die kürzere Version.
Um nicht nur zu meckern
"Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier"
(M. Gandhi)
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Re: neuer Skythe von Grozer
Nö, wenn du den Griff so weit nach vorne verlagerst, dass er auf einer Ebene mit der Bogenvorderkante ist, ändern sich viele Dinge.
Zum einen - bei gleich langer Sehne - natürlich die Standhöhe.
Darauf kommt es aber bei der hier rein theoretischen Frage nach der Pfeillänge nicht an, denn die bestimmt sich bekanntlich nach der Auszugslänge.
Das Vorverlagern des Griffs brächte aber zwei weitere Faktoren mit sich:
1.) Die Ausgangsspannung des Bogens würde geringer werden, denn die Vorderkante des Bogens läge ja auf Höhe der Hand des Schützen und eben nicht 15 cm davor, und 2.) der Auszug, den man bräuchte um das Zuggewicht zu erreichen dass der gleiche Bogen mit zurückgesetztem Griff hat, würde sich etwa um die Strecke erhöhen, die der Griff vorversetzt wurde.
Wenn sich aber der Auszug zum Erreichen eines bestimmten Zuggewichts erhöht, muss der Pfeil der mit diesem Zuggewicht geschossen werden soll, AUCH so weit verlängert werden, dass er zu diesem Auszug passt.
Und ein (z.B. um 15 cm) verlängerter Pfeil ist etwas schwerer und damit nicht ganz so schnell wie die 15 cm kürzere Variante.
PS: Letztlich ist das ja auch der Sinn eines Griffs mit Setback (soweit man mit der stärkeren Belastung des Materials klar kommt): Bei größerer Anfangsspannung legen die Wurfarme zusätzlich mehr Weg zurück (nämlich die Länge des Setbacks) und können daher dem Pfeil, der trotzdem NICHT länger sein muss, mehr Energie bzw. Geschwindigkeit mitgeben.
Zum einen - bei gleich langer Sehne - natürlich die Standhöhe.
Darauf kommt es aber bei der hier rein theoretischen Frage nach der Pfeillänge nicht an, denn die bestimmt sich bekanntlich nach der Auszugslänge.
Das Vorverlagern des Griffs brächte aber zwei weitere Faktoren mit sich:
1.) Die Ausgangsspannung des Bogens würde geringer werden, denn die Vorderkante des Bogens läge ja auf Höhe der Hand des Schützen und eben nicht 15 cm davor, und 2.) der Auszug, den man bräuchte um das Zuggewicht zu erreichen dass der gleiche Bogen mit zurückgesetztem Griff hat, würde sich etwa um die Strecke erhöhen, die der Griff vorversetzt wurde.
Wenn sich aber der Auszug zum Erreichen eines bestimmten Zuggewichts erhöht, muss der Pfeil der mit diesem Zuggewicht geschossen werden soll, AUCH so weit verlängert werden, dass er zu diesem Auszug passt.
Und ein (z.B. um 15 cm) verlängerter Pfeil ist etwas schwerer und damit nicht ganz so schnell wie die 15 cm kürzere Variante.
PS: Letztlich ist das ja auch der Sinn eines Griffs mit Setback (soweit man mit der stärkeren Belastung des Materials klar kommt): Bei größerer Anfangsspannung legen die Wurfarme zusätzlich mehr Weg zurück (nämlich die Länge des Setbacks) und können daher dem Pfeil, der trotzdem NICHT länger sein muss, mehr Energie bzw. Geschwindigkeit mitgeben.
Zuletzt geändert von Squid (✝) am 27.10.2007, 11:24, insgesamt 1-mal geändert.
Es ist mir egal ob schon mal jemand sowas gebaut hat.
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Re: neuer Skythe von Grozer
@ Akronimus, ich bin auch überzeugt, dass das mit der eff. Pfeillänge stimmt, denn je leichter der Pfeil, desto schneller, natürlich nur in einem bestimmtem Maß. Das Setback hätte natürlich keinen Sinn, wenn die Tipps schon wieder auf gleicher Höhe mit dem Griff sind, denn wie schon Squid geschrieben hat, ist der große Vorteil, dass das Anfangszugewicht höher ist.
Aber ein Setback verschlechtert auch den Sehnenwinckel, deswegen die Knicke. Und damit mein psoting nicht zusehr abweicht : Mir gefallen die Knicke !
Aber ein Setback verschlechtert auch den Sehnenwinckel, deswegen die Knicke. Und damit mein psoting nicht zusehr abweicht : Mir gefallen die Knicke !
Juhhuuu, neues UsErBiLd .......
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Re: neuer Skythe von Grozer
Es gibt ja nur ganz wenige Funde von Original-Skythen-Bogen, die auch bildhaft greifbar sind. Hier der Subeixibogen, der zur Zeit in einer Ausstellung in Berlin gastiert. Der Bogen ist 120 cm lang, wohl so, wie er daliegt.

Wenn man nun dieses Erscheinungsbild mit dem neuen Skythen von Grozer vergleicht, wird man (gelinde gesagt) doch einige Unterschiede feststellen. Meine Meinung nach ist der Skythe von Grozer kein Skythe, sondern ein Phantasieprodukt. Deswegen ist es aber sicher ein Reiterbogen, der wohl gut zu schießen ist. Warten wir die Testergebnisse ab.

Wenn man nun dieses Erscheinungsbild mit dem neuen Skythen von Grozer vergleicht, wird man (gelinde gesagt) doch einige Unterschiede feststellen. Meine Meinung nach ist der Skythe von Grozer kein Skythe, sondern ein Phantasieprodukt. Deswegen ist es aber sicher ein Reiterbogen, der wohl gut zu schießen ist. Warten wir die Testergebnisse ab.
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Taran
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Re: neuer Skythe von Grozer
In welcher Ausstellung gastiert der??? Im Gropiushaus hab ich den nicht gesehen!
Taran von Caer Dallben
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Re: neuer Skythe von Grozer
@Taran: Ich habe schon darauf gewartet, dass Du Dich hier meldest! 
Das Bild ist aus dem aktuellen Katalog "Ursprünge der Seidenstraße". Ich war weder in der Ausstellung, noch hab ich den Katalog. Bitte mal Herrn Godehardt fragen, der wollte den Bogen mal vermessen gehen.
Das Bild ist aus dem aktuellen Katalog "Ursprünge der Seidenstraße". Ich war weder in der Ausstellung, noch hab ich den Katalog. Bitte mal Herrn Godehardt fragen, der wollte den Bogen mal vermessen gehen.
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Taran
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Re: neuer Skythe von Grozer
Aha, sicher eine schöne Ausstellung!
Vom Mittenprofil her finde ich den Grozer jetzt gar nicht so schlecht - wenn man bedenkt, dass es ja auch ganz andere Materialien sind! An den Wurfarmenden hat er sich dagegen doch sehr deutlich (und unnötigerweise, würde ich sagen) vom Original distanziert...
Vom Mittenprofil her finde ich den Grozer jetzt gar nicht so schlecht - wenn man bedenkt, dass es ja auch ganz andere Materialien sind! An den Wurfarmenden hat er sich dagegen doch sehr deutlich (und unnötigerweise, würde ich sagen) vom Original distanziert...
Taran von Caer Dallben
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Re: neuer Skythe von Grozer
So, erst mal sorry, dass ich mich erst jetzt dazu melde, wir hatten leider technische Probleme.
Wir hatten auch nicht die Zeit, den Bogen so zu testen, wie Snake-Jo das berechtigterweise vorgeschlagen hat, ich hoffe, wir können das bald nachholen, sicherheitshalber haben wir mal einen bestellt. Falls jemand weiß, wo ich einen günstigen Chrony herbekomme, wäre ich für ne IM dankbar.
Probeschiessen konnten wir ihn aber wenigstens.

Damit wäre wohl auch die Frage, ob man unbedingt einen Armschutz dafür braucht, abschließend beantwortet (der Arm sah nachher noch genauso aus).
Snake hat recht, der Bogen ist ein Phantasieprodukt, von den Skythen hat er lediglich den Namen.
Nachteile des Bogens sind die geringe Standhöhe und der gewöhnungsbedürftige Griff (ich hab fast nur gerade Griffe). Ob man das vom Pferd aus schießen kann, müsste mal einer von der Reiterfraktion ausprobieren.
Die beiden Nachteile verleihen dem Ding aber eine ordentliche Geschwindigkeit, gefühlsmäßig etwa TRH-Türke +/- wenig. Dabei wirft er nicht so nervös, wie es aussieht. Handschock hab ich keinen gespürt, weder mit Holz- noch Karbonpfeil (allerdings mit lockerer Griffhaltung).
Wirklich faszinierend an dem Teil war das absolut geringe Gewicht des Bogens und die gute Wurfleistung. Wenn ich den mit einem Wort beschreiben müsste:
Spaßbogen
Wir hatten auch nicht die Zeit, den Bogen so zu testen, wie Snake-Jo das berechtigterweise vorgeschlagen hat, ich hoffe, wir können das bald nachholen, sicherheitshalber haben wir mal einen bestellt. Falls jemand weiß, wo ich einen günstigen Chrony herbekomme, wäre ich für ne IM dankbar.
Probeschiessen konnten wir ihn aber wenigstens.
Damit wäre wohl auch die Frage, ob man unbedingt einen Armschutz dafür braucht, abschließend beantwortet (der Arm sah nachher noch genauso aus).
Snake hat recht, der Bogen ist ein Phantasieprodukt, von den Skythen hat er lediglich den Namen.
Nachteile des Bogens sind die geringe Standhöhe und der gewöhnungsbedürftige Griff (ich hab fast nur gerade Griffe). Ob man das vom Pferd aus schießen kann, müsste mal einer von der Reiterfraktion ausprobieren.
Die beiden Nachteile verleihen dem Ding aber eine ordentliche Geschwindigkeit, gefühlsmäßig etwa TRH-Türke +/- wenig. Dabei wirft er nicht so nervös, wie es aussieht. Handschock hab ich keinen gespürt, weder mit Holz- noch Karbonpfeil (allerdings mit lockerer Griffhaltung).
Wirklich faszinierend an dem Teil war das absolut geringe Gewicht des Bogens und die gute Wurfleistung. Wenn ich den mit einem Wort beschreiben müsste:
Spaßbogen
Wer "O..." sagt, muss auch "...sage" sagen
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Taran
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Re: neuer Skythe von Grozer
Dass er schnell ist, sieht man an deiner Sturmfrisur und dass es dir den Hut weggeblasen hat...
Als Spaßbogen tritt er natürlich in die Fußtapfen des Alten Skythen, Frischzellenkur für den Alten sozusagen...
Die Biegung sieht wirklich hart aus. Noch etwas mehr und wir haben das Logo einer Fresstempelkette! Ist ja auch FAAAAST Food. Dagegen ist der Skythe sicher gesünder!!!
Als Spaßbogen tritt er natürlich in die Fußtapfen des Alten Skythen, Frischzellenkur für den Alten sozusagen...
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Taran von Caer Dallben
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Re: neuer Skythe von Grozer
@Sundance: Vielen Dank für einen ersten Test. 
Der Bogen zeigt nicht den sonst typischen Verlauf des Wurfarms (bei den meisten asiatischen Komposits) parallel zum Pfeil bei Vollauszug (muss er auch nicht).
Mit dem Original-Skythen (da gibt es sicher mehrere Variationen, aber ich habe nur den Subeixi), hat er in der Form nur die Griffsektion und die erste Hälfte des folgenden Deflex gemeinsam. Die meiste Biegeenergie schöpft er offenbar aus dem Bereich zwischen Deflex-Scheitelpunkt und Mitte Reflex.
Durch die extreme Kurvartur im griffnahen Bereich stabilisiert sich das Gerät und schießt nicht so nervös wie reine Reflexteile. Auch der Grozer-Skythe ist in Anklängen ein Duoflex, allerdings mit einer sehr gestreckten Kurve im Reflex-Bereich.
Naja, mal sehen was mein Nachbau des Subeixi dann zeigt.....
Der Bogen zeigt nicht den sonst typischen Verlauf des Wurfarms (bei den meisten asiatischen Komposits) parallel zum Pfeil bei Vollauszug (muss er auch nicht).
Mit dem Original-Skythen (da gibt es sicher mehrere Variationen, aber ich habe nur den Subeixi), hat er in der Form nur die Griffsektion und die erste Hälfte des folgenden Deflex gemeinsam. Die meiste Biegeenergie schöpft er offenbar aus dem Bereich zwischen Deflex-Scheitelpunkt und Mitte Reflex.
Durch die extreme Kurvartur im griffnahen Bereich stabilisiert sich das Gerät und schießt nicht so nervös wie reine Reflexteile. Auch der Grozer-Skythe ist in Anklängen ein Duoflex, allerdings mit einer sehr gestreckten Kurve im Reflex-Bereich.
Naja, mal sehen was mein Nachbau des Subeixi dann zeigt.....
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Tadamo_Rah
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- Registriert: 04.07.2005, 12:21
Re: neuer Skythe von Grozer
Ich hab mir in NB diesen Bogen geleistet und hab es nicht bereut.
Trotz weniger Zuggewicht als mein alter Flageladei/TAS-Ungar war die Fugbahn deutlich flacher. Und der ALte war nicht schlecht! Ich hab meine Holzpfeile (11/32, 32", 125 grain) damit durch den Chrono geschossen und der hat 170 fps angezeigt. Anwesende Grozer Hunnen und Hornbögen waren nicht schneller!
Die ersten vier bis fünf Ziele auf dem Turnier hab ich natürlich gnadenlos drüber geschossen aber danach keine Probleme gehabt.
Der Griff ist sehr schön schmal, was der Auswahl des Spinewertes entgegen kommt. Er zieht sich weich und auch am Ende des langen Turniers hat er noch Spaß gemacht.
Die Siyas sind echte Schmankerl! Klein, filigran und doch vorhanden.
Das Aufspannen bedarf wegen des zurückgesetzten Griffs schon besondere Aufmerksamkeit, sonst dreht er weg.
Aber er ist wirklich leicht! Deshalb sollte man ihn schon fest halten, sonst schlägt er beim Ablass leicht zur Seite. Das hat sich aber nicht besonders auf das Trefferbild ausgewirkt.
Ein Schwachpunkt ist die Wicklung zwischen Griff und Wurfarm. Die ist, nicht nur bei Schmied-Händen, im Bereich der Pfeilauflage und ohne Schutz. Schon zum Ende des Turniers war die Wicklung durchgescheuert. Sundancewoman hat den Bogen gleich wieder zur Reparatur mitgenommen. Diese Stelle sollte unbedingt jeder vor dem Schießen mit einem geeigneten Material abkleben. Tesaband geügt, ist aber nicht schön, Leder geht auch, aber da wird die Auflage breiter.
Fazit: Ein sehr schöner Bogen. Ich vermiss ihn jetzt schon.
Uli
Trotz weniger Zuggewicht als mein alter Flageladei/TAS-Ungar war die Fugbahn deutlich flacher. Und der ALte war nicht schlecht! Ich hab meine Holzpfeile (11/32, 32", 125 grain) damit durch den Chrono geschossen und der hat 170 fps angezeigt. Anwesende Grozer Hunnen und Hornbögen waren nicht schneller!
Die ersten vier bis fünf Ziele auf dem Turnier hab ich natürlich gnadenlos drüber geschossen aber danach keine Probleme gehabt.
Der Griff ist sehr schön schmal, was der Auswahl des Spinewertes entgegen kommt. Er zieht sich weich und auch am Ende des langen Turniers hat er noch Spaß gemacht.
Die Siyas sind echte Schmankerl! Klein, filigran und doch vorhanden.
Das Aufspannen bedarf wegen des zurückgesetzten Griffs schon besondere Aufmerksamkeit, sonst dreht er weg.
Aber er ist wirklich leicht! Deshalb sollte man ihn schon fest halten, sonst schlägt er beim Ablass leicht zur Seite. Das hat sich aber nicht besonders auf das Trefferbild ausgewirkt.
Ein Schwachpunkt ist die Wicklung zwischen Griff und Wurfarm. Die ist, nicht nur bei Schmied-Händen, im Bereich der Pfeilauflage und ohne Schutz. Schon zum Ende des Turniers war die Wicklung durchgescheuert. Sundancewoman hat den Bogen gleich wieder zur Reparatur mitgenommen. Diese Stelle sollte unbedingt jeder vor dem Schießen mit einem geeigneten Material abkleben. Tesaband geügt, ist aber nicht schön, Leder geht auch, aber da wird die Auflage breiter.
Fazit: Ein sehr schöner Bogen. Ich vermiss ihn jetzt schon.
Uli
Zuletzt geändert von Tadamo_Rah am 06.05.2008, 10:42, insgesamt 1-mal geändert.
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benz
Re: neuer Skythe von Grozer
@Tadamo_Rah
wie bist Du denn bei einem 32" Auszug mit der geringen Standhöhe von nur 5" zurechtgekommen?
Wie stark ist der Bogen mit dem Du die 170 fps gemessen hast?
lG benzi
wie bist Du denn bei einem 32" Auszug mit der geringen Standhöhe von nur 5" zurechtgekommen?
Wie stark ist der Bogen mit dem Du die 170 fps gemessen hast?
lG benzi
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Tadamo_Rah
- Full Member

- Beiträge: 182
- Registriert: 04.07.2005, 12:21
Re: neuer Skythe von Grozer
Ich schieß mit Armschutz und den hab ich auch bei einigen Schüssen gebraucht. Mit etwas Übung kann man die Armhaltung aber vieleicht optimieren.benz hat geschrieben: @Tadamo_Rah
wie bist Du denn bei einem 32" Auszug mit der geringen Standhöhe von nur 5" zurechtgekommen?
gemessen 62# bei 32" Auszug.Wie stark ist der Bogen mit dem Du die 170 fps gemessen hast?
vG Tado
Re: neuer Skythe von Grozer
Ich bitte ganz herzlich um Entschuldigung, wenn ich das hier dranhänge!
...aber weiter oben, - bei "Technik" - , scheint kein Fachmann
für Reiterbögen meinen Hilferuf gelesen zu haben.
(leicht reuig und hoffend, nicht gegen eine
Forumsregel massiv verstossen habend)
BB
-------------------------------------------------------------------------------
Zitat von: benz am 15 Apr 2008, 12:01:58 pm
wenn ich das Bild um 5 Grad kippe, sodass der Pfeil in eine vernünftige Position kommt, sieht das Ganze so aus:
Eine Streckung des Handgelenkes, die ein Abkippen des Bogens um 5 Grad gewährleistet, wäre demzufolge die richtige Haltung.
Was meint Ihr dazu?
.................................................................................
Hallo, Benz!
Das ist genau das Problem, das ich grade habe!
Leider ist in dem Faden bisher dieses völlig untergegangen.
Kann es etwa sein, dass beim Hunnen der Nockpunkt
viel (!)
weiter unten liegen sollte, so dass der Bogen beim Ankern
nach vorn geneigt ist?
Der Verkäufer meines Hunnen (jener im Zulauf)
schreibt:
"When shooting with this bow,
you have to tilt it forward a bit.
The handle has to be gripped,
it can't be kept slack..."
Oder hat ein Fotograph ohne Ahnung hier laienhaft
unsinniges sich aufgebaut??
Reichlich verwirrt:
BB
...aber weiter oben, - bei "Technik" - , scheint kein Fachmann
für Reiterbögen meinen Hilferuf gelesen zu haben.
(leicht reuig und hoffend, nicht gegen eine
Forumsregel massiv verstossen habend)
BB
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Zitat von: benz am 15 Apr 2008, 12:01:58 pm
wenn ich das Bild um 5 Grad kippe, sodass der Pfeil in eine vernünftige Position kommt, sieht das Ganze so aus:
Eine Streckung des Handgelenkes, die ein Abkippen des Bogens um 5 Grad gewährleistet, wäre demzufolge die richtige Haltung.
Was meint Ihr dazu?
.................................................................................
Hallo, Benz!
Das ist genau das Problem, das ich grade habe!
Leider ist in dem Faden bisher dieses völlig untergegangen.
Kann es etwa sein, dass beim Hunnen der Nockpunkt
viel (!)
weiter unten liegen sollte, so dass der Bogen beim Ankern
nach vorn geneigt ist?
Der Verkäufer meines Hunnen (jener im Zulauf)
schreibt:
"When shooting with this bow,
you have to tilt it forward a bit.
The handle has to be gripped,
it can't be kept slack..."
Oder hat ein Fotograph ohne Ahnung hier laienhaft
unsinniges sich aufgebaut??
Reichlich verwirrt:
BB