Arbeit der rechten Zughand
Re: Arbeit der rechten Zughand
Benzi,
nichts von dem, wonach du fragst, hat mit kyūdō zu tun (deswegen verschiebe ich das erst einmal nach Bogenreiten Technik).
Keiner, der hier antwortet, kennt die kisha-Techniken. Und selbst, wenn: Nach deinen eigenen Aussagen taugen die für die europäischen Wettkämpfe im berittenen Bogenschießen nicht viel.
Ich bezweifele einfach mit guten Gründen, daß da etwas haltbares herauskommt.
nichts von dem, wonach du fragst, hat mit kyūdō zu tun (deswegen verschiebe ich das erst einmal nach Bogenreiten Technik).
Keiner, der hier antwortet, kennt die kisha-Techniken. Und selbst, wenn: Nach deinen eigenen Aussagen taugen die für die europäischen Wettkämpfe im berittenen Bogenschießen nicht viel.
Ich bezweifele einfach mit guten Gründen, daß da etwas haltbares herauskommt.
Zuletzt geändert von Kyujin am 01.04.2010, 20:22, insgesamt 1-mal geändert.
Johannes Kolltveit Ibel
Oslo Kyūdō Kyōkai オスロ弓道協会
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himself
Re: Arbeit der rechten Zughand
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Zuletzt geändert von himself am 03.04.2010, 06:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Arbeit der rechten Zughand
Komm, laß diesen Ton doch bitte! Er trägt nichts zum Thema bei sondern schürt nur...
Zum vorherigen:
praktisch gleichzeitig hattest du ja auch das geschrieben:
Zum vorherigen:
Dafür war deine Ausführung zuvor immer noch ziemlich lang...Ja, eben auch "sorry" von meiner Seite da weiss ich nix was Dir hilft und man kann eben auch sicher nicht mit gleichem Gerät und Technik beides machen.
praktisch gleichzeitig hattest du ja auch das geschrieben:
- warum handelst du nicht danach?....ich fand das auch toll - und ich habe es ja ein Stück weit provoziert. Wir müssen uns nun nur Gedanken machen wie wir einen dynamischen engagierten Austausch erreichen wollen ohne dass Reiberein am Rande als Nebenerscheinungen anfallen bzw wie wir mit diesen umgehen wollen...
“Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.”
– George Bernard Shaw
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Re: Arbeit der rechten Zughand
Dafür solltet Ihr erstmal feststellen, wer "uns" überhaupt ist.
Ich halte mich da dann raus. Ich habe ja auch noch keinen Yumi.
Auch im "Spass" gesagt, kriege ich bei solchen Sprüchen immer einen Anfall.
---
Und das Verschieben des Threads halte ich in diesem Falle auch für unpassend.
Ich halte mich da dann raus. Ich habe ja auch noch keinen Yumi.
Auch im "Spass" gesagt, kriege ich bei solchen Sprüchen immer einen Anfall.
---
Und das Verschieben des Threads halte ich in diesem Falle auch für unpassend.
Es hat keinen Sinn zu versuchen einen Sinn im Versuchen des Menschen zu erkennen.
Es ist traurig zu glauben, dass der Mensch stets schlecht sei.
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- benzi
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Re: Arbeit der rechten Zughand
Yabusames Ausführungen zum Zusammenhang zwischen der Neigung des Yumi und der Drehwegung der Zughand, haben mir sehr geholfen.
Auch ist es tatsächlich so, dass sich der Pfeil durch diese Drehbewegung im Auszug weniger durchbiegt. Das hätte ich so nie gedacht und es wäre ohne diesen Austausch mir und anderen Interessierten vielleicht verborgen geblieben.
Ich würde mich feuen, wenn die Kyudoka die Interesse an einem solchen Austausch haben auch hier ab und zu reinschaun, denn WO der Austausch stattfindet ist in meinen Augen nicht vorrangig.
danke und Grüße benzi
Auch ist es tatsächlich so, dass sich der Pfeil durch diese Drehbewegung im Auszug weniger durchbiegt. Das hätte ich so nie gedacht und es wäre ohne diesen Austausch mir und anderen Interessierten vielleicht verborgen geblieben.
Ich würde mich feuen, wenn die Kyudoka die Interesse an einem solchen Austausch haben auch hier ab und zu reinschaun, denn WO der Austausch stattfindet ist in meinen Augen nicht vorrangig.
danke und Grüße benzi
Zuletzt geändert von benzi am 02.04.2010, 23:36, insgesamt 1-mal geändert.
Kleine Waldelfen, die versuchen, unter dem Bast Schneeflocken ins Holz zu schnitzen?.....🥰🧚♀️ Benedikt
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Re: Arbeit der rechten Zughand
Nun, wenn es eine Technik sein soll die 500 Jahre unverändert tradiert werden soll, so hast du sicher recht. Doch wenn es darum geht der berittenen Bogenszene in Deutschland ein paar neue Anregungen zu geben, so kann es schon recht fruchtbar sein, was Benzi da versucht.Kyujin hat geschrieben: ...
Ich bezweifele einfach mit guten Gründen, daß da etwas haltbares herauskommt.
Gruß Mütze
Re: Arbeit der rechten Zughand
Das Problem ist hier nicht die Tradition an sich, sondern die falsche Tradition.
Ich habe mich mit den Bogenreitern seit langem über Schießtechniken, gerade über den mongolian draw, unterhalten - aber immer betont, daß meine Kenntnisse auf das knieende Schießen zurückgehen. Wer so

auf Distanzen von 20 bis 100 metern und mehr schießt, braucht völlig andere Techniken (mehrere!), als der Reiter

der vom gallopierenden Pferd auf wenige Meter Abstand schießt.
Der moderne kyūdō-Handschuh ist auf dem Pferd unbrauchbar - mit dem historischen weichen Handschuh können auch unter den Heki-Leuten nur sehr wenige umgehen. Auch dann sind das immer noch verschiedene Techniken. Das naiv zu vermengen, hilft keinem.
Was womöglich Erkenntnisse gäbe, wäre ein Workshop, bei dem man die Techniken praktisch erproben und anpassen könnte. Es gab einmal einen Anlauf dazu, der hat sich aber terminlich zerschlagen.
Ich habe mich mit den Bogenreitern seit langem über Schießtechniken, gerade über den mongolian draw, unterhalten - aber immer betont, daß meine Kenntnisse auf das knieende Schießen zurückgehen. Wer so
auf Distanzen von 20 bis 100 metern und mehr schießt, braucht völlig andere Techniken (mehrere!), als der Reiter

der vom gallopierenden Pferd auf wenige Meter Abstand schießt.
Der moderne kyūdō-Handschuh ist auf dem Pferd unbrauchbar - mit dem historischen weichen Handschuh können auch unter den Heki-Leuten nur sehr wenige umgehen. Auch dann sind das immer noch verschiedene Techniken. Das naiv zu vermengen, hilft keinem.
Was womöglich Erkenntnisse gäbe, wäre ein Workshop, bei dem man die Techniken praktisch erproben und anpassen könnte. Es gab einmal einen Anlauf dazu, der hat sich aber terminlich zerschlagen.
Zuletzt geändert von Kyujin am 03.04.2010, 13:35, insgesamt 1-mal geändert.
Johannes Kolltveit Ibel
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Re: Arbeit der rechten Zughand
@Kyujin
erstmal vielen Dank, dass Du weiter am Thema bleibst!
Ein solcher workshop ist auch unter den Bogenschützen mit Daumenrelease schon länger im Gespräch.
Ein workshop zwischen Kyudoka und Daumenreleaseschützen wäre eine grossartige Sache, an deren Durchführung und Organisation ich gerne mitarbeiten würde.
benzi
erstmal vielen Dank, dass Du weiter am Thema bleibst!
Ein solcher workshop ist auch unter den Bogenschützen mit Daumenrelease schon länger im Gespräch.
Ein workshop zwischen Kyudoka und Daumenreleaseschützen wäre eine grossartige Sache, an deren Durchführung und Organisation ich gerne mitarbeiten würde.
benzi
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Re: Arbeit der rechten Zughand
nun noch ein paar Gedanken zu Deinen zwei Bildern:
ich versuch mal die Gemeinsamkeiten zu benennen:
in beiden Fällen kommt ein asymetrischer Yumi zum Einsatz
in beiden Fällen wird über einen Anker an der Backe weit hinausgezogen
in beiden Fällen gibts es keinen festen Ankerpunkt
in beiden Fällen liegt der Pfeil rechts am Bogen an
in beiden Fällen wird die Sehne mit dem Daumen gespannt oder zumindest nicht mit drei Fingern
in beiden Fällen stehen die Schützen nicht aufrecht
in beiden Fällen wechselt die Entfernung zum Ziel
in beiden Fällen muss schnell gezogen und eingenockt werden
in beiden Fällen befindet sich der Schütze in Bewegung zwischen den Schüssen
in beiden Fällen wird der Bogen nicht voll durchgedreht
in beiden Fällen wird blind eingenockt
schon ganz schön viele Gemeinsamlkeiten für eine "völlig andere Technik"
@Kyujin vielleicht kannst Du die Unterschiede näher ausführen?
grüße benzi
ich versuch mal die Gemeinsamkeiten zu benennen:
in beiden Fällen kommt ein asymetrischer Yumi zum Einsatz
in beiden Fällen wird über einen Anker an der Backe weit hinausgezogen
in beiden Fällen gibts es keinen festen Ankerpunkt
in beiden Fällen liegt der Pfeil rechts am Bogen an
in beiden Fällen wird die Sehne mit dem Daumen gespannt oder zumindest nicht mit drei Fingern
in beiden Fällen stehen die Schützen nicht aufrecht
in beiden Fällen wechselt die Entfernung zum Ziel
in beiden Fällen muss schnell gezogen und eingenockt werden
in beiden Fällen befindet sich der Schütze in Bewegung zwischen den Schüssen
in beiden Fällen wird der Bogen nicht voll durchgedreht
in beiden Fällen wird blind eingenockt
schon ganz schön viele Gemeinsamlkeiten für eine "völlig andere Technik"
@Kyujin vielleicht kannst Du die Unterschiede näher ausführen?
grüße benzi
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Re: Arbeit der rechten Zughand
So falsch kann sie nicht sein, da sie ja von Benzi neu gegründet wird. Ich meinte latürlich 500 Jahre in die Zukunft, nicht rückwärts gewannt. Sorry, wenn das missverständlich war.Kyujin hat geschrieben: Das Problem ist hier nicht die Tradition an sich, sondern die falsche Tradition.
Gruß Mütze